Dr. Otto Penz

Projektmitarbeiter (post doc) / Lehrbeauftragter an der Universität Wien und WU Wien

Forschungsschwerpunkte

  • Soziologie des Körpers, der Schönheit und der Emotionen
  • Sportsoziologie
  • Arbeitssoziologie
  • Politische Soziologie

Kurzbiographie

Otto Penz ist derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Affektive Arbeit in der Arbeitsvermittlung. Transformationen öffentlicher Dienstleistungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz“ am Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien und als Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten tätig. Nach dem Studium der Soziologie an der Universität Wien 1975–1981 und einer Promotion zum Thema „Bewegungsfelder. Phänomenale Geschichten der Körpertechnik“ war er 1988–89 als Post-Doctoral Fellow am Department of Sociology, University of Calgary und von 2000–2012 als Adjunct Associate Professor für Soziologie ebendort beschäftigt. Des Weiteren war Otto Penz an zahlreichen Forschungsprojekten, beispielsweise zur „Korrosion des Sozialen“ (2006–2008) und zur „Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen“ (2009–2011) beteiligt.

Otto Penz war 2013 Gastprofessur am Institut für Höhere Studien Wien und 2014 Visiting Scholar an der Henry M. Jackson School of International Studies, University of Washington. Er ist Mitglied bei zahlreichen wissenschaftlichen Vereinigungen u.a. European Sociological Association, International Political Science Association, war Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie und ist Redaktionsmitglied der Österreichischen Zeitschrift für Soziologie.

Kontakt

Dr. Otto Penz
Institut für Politikwissenschaft
Universität Wien
Universitätsstraße 7
A-1010 Wien
Email: otto.penz@aon.at
Zimmer: B 712
www.affectivelabor.org

Publikationen

Ausgewählte Publikationen

  • Affektives Kapital. Die Ökonomisierung der Gefühle im Arbeitsleben, Frankfurt/New York (Campus), erscheint 2016 (gem. mit Birgit Sauer)
  • Affektive Interaktionsarbeit in der öffentlichen Arbeitsvermittlung in Österreich, Deutschland und der Schweiz, in: AIS Studien, 8(1), 2015 (gem. mit Barbara Glinsner, Myriam Gaitsch, Johanna Hofbauer, Birgit Sauer)
  • Die Somatisierung von Sex-Appeal, in: Bänziger, Peter-Paul/Beljan, Magdalena/Eder, Franz X./Eitler, Pascal (Hg.), Sexuelle Revolution? Zur Geschichte der Sexualität im deutschsprachigen Raum seit den 1960er Jahren, Bielefeld (transcript), 2015
  • Die Macht des Blicks. Sexualisierung des Körpers und symbolische Gewalt, in: Lewandowski, Sven/Koppetsch, Cornelia (Hg.), Sexuelle Vielfalt und die UnOrdnung der Geschlechter. Beiträge zur Soziologie der Sexualität, Bielefeld (transcript), 2015
  • Affektive Subjektivierung: Arbeit und Geschlecht, in: Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien, 20(2), 2014 (gem. mit Birgit Sauer)
  • Kommodifizierung von Gefühlen und Gefühlsarbeit, ÖZS (Österreichischen Zeitschrift für Soziologie), 38(2), 2013 (Hg. gem. mit Birgit Sauer)
  • Schönheitshandeln und symbolische Gewalt im Post-Fordismus, in: SWS Rundschau, 52(1), 2012
  • Zur politischen Theoretisierung von Arbeit, in: Kreisky, Eva/Löffler, Marion/Spitaler Georg (Hg.), Theoriearbeit in der Politikwissenschaft, Wien (Facultas), 2012
  • Arbeit der Subjektivierung: Männlichkeit und Emotionen, in: Mixa, Elisabeth/Vogl, Patrick (Hg.) E-Motions. Transformationsprozesse in der Gegenwartskultur, Wien/Berlin (Turia+Kant), 2012 (gem. mit Birgit Sauer)
  • Schönheit als Praxis. Über klassen- und geschlechtsspezifische Körperlichkeit, Frankfurt/New York (Campus), 2010
  • Neoliberalismus und die Krise des Sozialen. Das Beispiel Österreich, Wien/Köln/Weimar (Böhlau), 2010 (Hg. gem. mit Andrea Grisold und Wolfgang Maderthaner)
  • Vom Sozial- zum Wettbewerbsstaat. Arbeitsbeziehungen und politische Regulation in Österreich, in: Grisold, Andrea/ Maderthaner, Wolfgang/Penz, Otto (Hg.), Neoliberalismus und die Krise des Sozialen. Das Beispiel Österreich, Wien/Köln/Weimar (Böhlau), 2010
  • Sport Studies, Wien (Facultas), 2009 (Hg. gem. mit Matthias Marschik, Rudolf Müllner, Georg Spitaler)