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Linie U4 Heiligenstadt - Hütteldorf

Plan (C) Horst Prillinger

Länge: 16,5 km, Fahrzeit: 29 min.
20 Stationen, davon 4 Umsteigestationen zur S-Bahn und 6 Umsteigestationen zur U-Bahn.
Zwischen Heiligenstadt und Karlsplatz verläuft die Strecke hauptsächlich in einem Tunnel entlang dem Donaukanal; zwischen Karlsplatz und Hütteldorf verläuft sie überwiegend im offenen Einschnitt entlang dem Wienfluß

Baubeginn 1894, Eröffnung als Stadtbahn 1898
Eingestellt 1918, elektrifiziert und als Linie WD wiedereröffnet 1925.
Schrittweiser Umbau zur U-Bahn: 1. Teilstück 1976, Fertigstellung 1981.

Bahnsteiglänge: 120 m.
Eingesetzte Fahrzeugtypen: U und U11

Intervalle: 5 min; Verkehrsspitze 3 min; abends 7-8 min.

Fahrplan

erster Zug Intervall letzter Zug
Hütteldorf
Längenfeldgasse
Karlsplatz
Landstraße
Schwedenplatz
Schottenring
Spittelau
Heiligenstadt
|
|
5:07
5:10
5:12
5:13
5:17
5:19
5:02
5:12
5:19
5:22
5:24
5:25
5:29
5:31
3 - 8
Minuten
0:10
0:20
0:30
0:33
0:35
0:36
0:40
0:42
Heiligenstadt
Spittelau
Schottenring
Schwedenplatz
Landstraße
Karlsplatz
Längenfeldgasse
Hütteldorf
4:45
4:47
4:51
4:52
4:54
4:57
5:04
5:14
3 - 8
Minuten
0:15
0:17
0:21
0:22
0:24
0:30
0:37
0:47

Eröffnungsdaten:

Dampfstadtbahn:
01.06.1898: Hütteldorf - Meidling Hauptstraße
30.06.1899: Meidling Hauptstraße - Landstraße
06.08.1901: Landstraße - Heiligenstadt
Elektrische Stadtbahn:
20.10.1925: Heiligenstadt - Hütteldorf
U-Bahn:
08.05.1976: Heiligenstadt - Friedensbrücke
03.04.1978: Friedensbrücke - Schottenring
15.08.1978: Schottenring - Karlsplatz
27.10.1980: Karlsplatz - Meidling Hauptstraße
31.08.1981: Meidling Hauptstraße - Hietzing
20.12.1981: Hietzing - Hütteldorf

Die Stationen:

Heiligenstadt: Eröffnet 1898, komplett umgebaut und neueröffnet 1976. Heiligenstadt (urspr. "Heilige Statt") erhielt seinen Namen von einem Kloster, das hier einmal existiert haben soll. Heute ist es ein Teil des 19. Wiener Gemeindebezirkes.
Sehenswürdigkeiten: Karl-Marx-Hof (kommunaler Wohnbau aus den 20er Jahren).

Spittelau: Eröffnet 1995. Das ehemalige Dorf Spittelau erhielt seinen Namen nach einem Pestspital, das 1677 hier errichtet wurde. Heute ist es ein Teil des 9. Wiener Gemeindebezirkes.

Friedensbrücke: Eröffnet 1901 als "Brigittabrücke". Umbenannt 1941 in "Brigittenauer Brücke". Umbenannt 1946 in "Friedensbrücke".

Roßauer Lände: Eröffnet 1901. Benannt nach dem Ortsteil Roßau, heute ein Teil des 9. Bezirkes.

Schottenring: Eröffnet 1901, komplett umgebaut und neueröffnet 1978. Benannt nach den schottischen Benediktinermönchen, die 1155 nach Wien berufen wurden und hier ein Kloster und ein Spital errichteten.

Schwedenplatz: Eröffnet 1901, komplett umgebaut und neueröffnet 1978. Der Platz wurde aus Dankbarkeit für die Hilfe, die Schweden Österreich zwischen 1919 und 1922 geleistet hat, so benannt.
Sehenswürdigkeiten: Ruprechtskirche (älteste Kirche Wiens), altes jüdisches Viertel, Otto Wagners Postsparkassengebäude.

Landstraße: Eröffnet 1899 als "Hauptzollamt". Umbenannt 1962. Komplett umgebaut und neueröffnet 1978. Benannt nach dem 3. Bezirk (Landstraße).

Stadtpark: Eröffnet 1899. Benannt nach dem hier befindlichen Park. Einzige noch im Originalzustand erhaltene Station dieser Linie.
Sehenswürdigkeiten: die Station selbst, Johann-Strauß-Denkmal (Vorsicht, Kitsch!).

Karlsplatz: Eröffnet 1899, komplett umgebaut und neueröffnet 1978. Benannt nach der Karlskirche, die Kaiser Karl IV aus Dankbarkeit für das Ende der Pest 1713 hier errichten ließ.
Sehenswürdigkeiten: Karlskirche, Oper, Kunsthalle, Albertina, Künstlerhaus, Musikverein, Historisches Museum der Stadt Wien.

Kettenbrückengasse: Eröffnet 1899. Benannt nach der 1828 hier errichteten Kettenbrücke über den Wienfluß.
Sehenswürdigkeiten: Naschmarkt (größter Markt Wiens), Flohmarkt (an Samstagen).

Pilgramgasse: Eröffnet 1899. Benannt nach Anton Pilgram, Dombaumeister von St Stephan im 15. Jahrhundert.

Margaretengürtel: Eröffnet 1899. Benannt nach dem 5. Bezirk (Margareten).

Längenfeldgasse: Eröffnet 1989. Benannt nach dem Flurnamen.

Meidling Hauptstraße: Eröffnet 1898, komplett umgebaut und neueröffnet 1980. Benannt nach dem 12. Bezirk (Meidling).

Schönbrunn: Eröffnet 1898. Schloss und Ortsteil Schönbrunn sind nach einer sagenhaften "schönen" (=reinen) Quelle benannt, die hier im Jahr 1619 entdeckt wurde. Das Schloss selbst ist von der Station Hietzing aus besser erreichbar.
Sehenswürdigkeiten: Schloss Schönbrunn, Schlosspark.

Hietzing: Eröffnet 1898. Der Name des 13. Wiener Gemeindebezirkes geht auf einen Grafen Hezo zurück, dem das Land hier im 11. Jahrhundert gehörte.
Sehenswürdigkeiten: Schloss Schönbrunn, Schlosspark, Palmenhaus, Zoo (ältester Zoo Europas).

Braunschweiggasse: Eröffnet 1898, komplett umgebaut und neueröffnet 1981. Benannt nach dem Herzog Wilhelm von Braunschweig (1806-1884).

Unter St Veit: Eröffnet 1898, komplett umgebaut und neueröffnet 1981. Benannt nach dem Ortsteil St Veit, heute ein Teil des 13. Bezirkes.

Ober St Veit: Eröffnet 1898. Benannt nach dem Ortsteil St Veit, heute ein Teil des 13. Bezirkes.

Hütteldorf: Eröffnet 1898 als "Hütteldorf-Hacking", komplett umgebaut, umbenannt und neueröffnet 1981. Benannt nach dem Ortsteil Hütteldorf, heute ein Teil des 14. Bezirkes.
Sehenswürdigkeiten: Lainzer Tiergarten.

Angaben zu Straßennamen aus: Simbrunner, Peter: Wien: Straßennamen von A bis Z (Wien: Ueberreuter, 1989).