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Linie U1 Leopoldau - Reumannplatz

Plan (C) Horst Prillinger

Länge: 14,7 km, Fahrzeit: 26 min.
19 Stationen, davon 3 Umsteigestationen zur S-Bahn und 3 Umsteigestationen zur U-Bahn.
Südlich der Donau ist die Linie zur Gänze im Tunnel; nördlich der Donau verläuft sie, mit Ausnahme zweier Tunnels am Kagraner Platz und bei der Großfeldsiedlung, größtenteils auf einer Hochstrecke.

Baubeginn 1969, Eröffnung des 1. Teilstücks 1978, Fertigstellung bis Kagran 1982, Verlängerung bis Leopoldau 2006.

Bahnsteiglänge: 115 m.
Eingesetzte Fahrzeugtypen: U, U11, V

Intervalle: 5 min; Verkehrsspitze 2 min; abends 7-8 min.

Fahrplan

erster Zug Intervall letzter Zug
Reumannplatz
Karlsplatz
Stephansplatz
Schwedenplatz
Leopoldau
5:05
5:11
5:13
5:14
5:31
2 - 8
Minuten
0:20
0:30
0:32
0:33
0:50
Leopoldau
Kagraner Platz
Schwedenplatz
Stephansplatz
Karlsplatz
Reumannplatz
|
4:58
5:09
5:10
5:12
5:18
4:59
5:05
5:14
5:15
5:19
5:25
2 - 8
Minuten
0:06
0:12
0:23
0:24
0:30
0:36

Eröffnungsdaten:

25.02.1978: Reumannplatz - Karlsplatz
18.11.1978: Karlsplatz - Stephansplatz
24.11.1979: Stephansplatz - Nestroyplatz
28.02.1981: Nestroyplatz - Praterstern
03.09.1982: Praterstern - Kagran
02.09.2006: Kagran - Leopoldau

Die Stationen:

Leopoldau: Eröffnet 2006. Ursprünglich befand sich hier ein Dorf namens "Elpeltau" (slaw. für "Schwanendorf"), Ende des 17. Jahrhunderts auf Wunsch von Kaiser Leopold I in "Leopoldau" umbenannt.

Großfeldsiedlung: Eröffnet 2006. Benannt nach der ab 1966 hier gebauten Trabantenstadt.

Aderklaaer Straße: Eröffnet 2006. Benannt nach dem Dorf Aderklaa. Die Station liegt in einer leeren Einöde.

Rennbahnweg: Eröffnet 2006. Benannt nach einer ehemals hier befindlichen Trabrennbahn.

Kagraner Platz: Eröffnet 2006. Hauptplatz des Ortsteils Kagran.

Kagran: Eröffnet 1982 als "Zentrum Kagran". Umbenannt 1989. Der Ortsteil Kagran leitet seinen Namen vom Graf Chagre ab, der im 12. Jahrhundert hier das Land besaß.

Alte Donau: Eröffnet 1982. Befindet sich am Ufer der Alten Donau, eines ehemaligen Donauarmes, der seit der Donauregulierung vom Fluß getrennt ist.
Sehenswürdigkeiten: Alte Donau, Donaupark, Donauturm.

Kaisermühlen - Vienna International Centre: Eröffnet 1982. Der Ortsteil ist nach den kaiserlichen Schiffsmühlen benannt, die sich hier befanden. Das Vienna International Centre ist der 1979 bezogene Sitz der UNO.
Sehenswürdigkeiten: Vienna International Centre, Donaupark.

Donauinsel: Eröffnet 1982. Naherholungsgebiet zwischen Donau und Neuer Donau.

Vorgartenstraße: Eröffnet 1982. Die Straße ist so benannt, da sich vor jedem Haus ein Vorgarten befindet.

Praterstern: Eröffnet 1981, auf Seitenbahnsteige umgebaut 2003. Der Praterstern war früher eine sternförmige Kreuzung von Nordbahnstraße, Heinestraße, Praterstraße, Franzensbrückenstraße, Prater Hauptallee, Ausstellungsstraße und Lassallestraße mit dem Denkmal von Admiral Tegetthoff in der Mitte. Heute ein überdimensionaler Kreisverkehr. Hier befindet sich auch der Bahnhof Wien Nord.
Sehenswürdigkeiten: Prater (Park- und Aulandschaft), Volksprater (Vergnügungspark) mit Riesenrad.

Nestroyplatz: Eröffnet 1979. Benannt nach dem Komiker und Possendichter Johann Nepomuk Nestroy (1801-1862).

Schwedenplatz: Eröffnet 1979. Der Platz wurde aus Dankbarkeit für die Hilfe, die Schweden österreich zwischen 1919 und 1922 geleistet hat, so benannt.
Sehenswürdigkeiten: St-Ruprechts-Kirche (älteste Kirche Wiens), altes jüdisches Viertel, Otto Wagners Postsparkassengebäude.

Stephansplatz: Eröffnet 1978. Platz im Stadtzentrum Wiens, benannt nach dem dort befindlichen Stephansdom.
Sehenswürdigkeiten: Stephansdom, Graben, und tausende andere.

Karlsplatz: Eröffnet 1978. Benannt nach der Karlskirche, die Kaiser Karl IV aus Dankbarkeit für das Ende der Pest 1713 hier errichten ließ.
Sehenswürdigkeiten: Karlskirche, Oper, Kunsthalle, Albertina, Künstlerhaus, Musikverein, Historisches Museum der Stadt Wien.

Taubstummengasse: Eröffnet 1978. Benannt nach dem Taubstummeninstitut, das sich von 1803 bis 1913 hier befand.

Südtiroler Platz: Eröffnet 1978. Benannt zum Gedenken an das bis 1918 zu österreich gehörende Südtirol.

Keplerplatz: Eröffnet 1978. Benannt nach dem Astronomen Johnnes Kepler (1571-1630).

Reumannplatz: Eröffnet 1978. Benannt nach dem Wiener Bürgermeister Jakob Reumann (1853-1923).
Sehenswürdigkeiten: Amalienbad.

Angaben zu Straßennamen aus: Simbrunner, Peter: Wien: Straßennamen von A bis Z (Wien: Ueberreuter, 1989).