Watson: Israels Offensive in Rafah ist ein „weiterer Höhepunkt der humanitären Katastrophe“

Es hagelte Kritik, Bedenken und ein großes Zögern seitens der USA. Doch Israel zieht den Militäreinsatz in Rafah offenbar trotzdem durch, auch ohne die volle Zustimmung des engsten Verbündeten. Dafür spricht der aktuelle Aufruf Israels, dass Zivilist:innen die Stadt verlassen sollen. Betroffen sind demnach etwa 100.000 Menschen.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zeigte sich in der Vergangenheit entschlossen, den Schritt auch ohne den Rückhalt der USA zu gehen. Er will offensichtlich nach Rafah einmarschieren, um jeden Preis. „Die von Israel angekündigte Militäroperation in Rafah wird gewissermaßen zum Kristallisationspunkt des Krieges in Gaza“, verkündet Politikwissenschaftler Heinz Gärtner auf watson-Anfrage.

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PRO UND CONTRA: IST EIN ISRAELISCHER GEGENSCHLAG ALTERNATIVLOS?

Der Iran hat seine langjährige Drohung wahr gemacht und erstmals in seiner Geschichte seinen erklärten Erzfeind Israel direkt angegriffen. Welche Konsequenzen kann ein möglicher Gegenschlag Israels haben? War die internationale Politik gegenüber dem Mullah-Regime bisher zu nachsichtig? Und was bedeutet diese Situation für die Lage in Gaza? Diese und andere Fragen diskutieren bei Thomas Mohr im „Pro und Contra“-Studio Ariel Muzikant, Martha Bißmann, Heinz Gärtner und Martin Engelberg

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