Donald Trump drohte dem Iran mit der „Auslöschung einer Zivilisation“. Jetzt setzt er doch auf eine Waffenruhe. Haben die USA eine Strategie oder sich schlichtweg verkalkuliert? Fragen an den Politikwissenschaftler Heinz Gärtner.
Gemeinsam mit Israel haben die USA Ende Februar den Iran angegriffen. Ein Krieg, der auf Militärexperten planlos und chaotisch wirkte. Über die Ziele machte die Trump-Regierung von Beginn an widersprüchliche Aussagen. US-Präsident Donald Trump setzte zunehmend auf Eskalation, schickte US-Truppen in die Region und drohte auf Social Media mit der „Auslöschung einer ganzen Zivilisation“.
Nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Heinz Gärtner blieben Trumps Einschüchterungsversuche erfolglos. Am Ende brauchte er eine Hintertür, um gesichtswahrend aus der Sache zu kommen. Doch die Waffenruhe ist brüchig, der Weg zum Frieden steinig. Vor allem an der Straße von Hormus wird nichts sein wie zuvor, warnt der Experte.
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