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WILLKOMMEN

auf der Lehrveranstaltungshomepage von Vedran Dzihic

 

Kontakt:

Dr. Vedran Dzihic

Institut für Politikwissenschaften

E -mail: vedran.dzihic@univie.ac.at

Sprechstunde: nach Vereinbarung, Zimmer A0630, NIG, 6. Stock

Tel. 01 4277 49076

 

Lebenslauf und Publikationsliste, Jänner 2011

(Download in pdf)

 

Gerade erschienen:

Ethnopolitik in Bosnien-Herzegowina: Staat und Gesellschaft in der Krise, Nomos-Verlag, Reihe: Southeast European Integration Perspectives, Baden-Baden 2009

 

 


 


 

  • PS: Transformations- und Demokratisierungsforschung in Theorie und Praxis

Sommersemester 2009

 

Kurzbeschreibung:

Prozesse der Transformation ehemals autoritärer Gesellschaften und Grenzen und Möglichkeiten der Demokratisierung stehen im Mittelpunkt politikwissenschaftlicher Analysen. Die Transformations- und Demokratisierungsforschung analysierte vergleichend ab den 1970er Jahren zunächst die Übergänge zur Demokratie in Lateinamerika und Südeuropa als Teil einer "Third Wave of Democratization", ab 1989 verlagerte sich der Schwerpunkt der Analyse nach Ost- und Ostmitteleuropa. In den Debatten der letzten 15 Jahre innerhalb der Transformations- und Demokratisierungsforschung, die vor allem durch den Zerfall des Ostblocks und den Systemwechsel in den mittel- und osteuropäischen Staaten geprägt wurden, wurde eine ganze Reihe von Annahmen der "klassischen" Transformationsforschung in Frage gestellt. In der letzten Zeit bekommen die Debatten auch eine neue Facette: angesichts der Krisen der Demokratie im Westen (Stichwort „Postdemokratie“) und vielfacher Krisenerscheinungen in scheinbar schon „demokratisierten“ Ländern des Ostens und Südostens Europas stellt sich die Frage nach der Ausgestaltung des Demokratischen immer vordergründiger.

Das Seminar wird
a) den rezenten Literaturstand zu den Debatten über Transformation- und Demokratisierungsprozesse erheben und kritisch evaluieren,
b) aktuelle Debatten zur Demokratisierung bzw. den Möglichkeiten und Grenzen der Demokratisierung diskutieren,
c) anhand ausgewählter Beispiel vor allem aus Ost- und Südosteuropa die vielfältigen Dilemmata, die sich aus dem Prozess der Demokratisierung in einer Gesellschaft ergeben, exemplarisch untersuchen.

 

Texte


 


 

  • VO: Von Krisen und "neuen" Kriegen zu modernen Nation-Building-Experimenten - Theoretische und empirische Einsichten

    • Sommersemester 2008

Kurzbeschreibung:

Krisen, Konflikte und Kriege waren stets Begleiter der menschlichen Geschichte und sind immer ein Ausdruck gesellschaftlicher, politischer und sozialer Verhältnisse zu einem gegebenen historischen Zeitpunkt. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wandelte sich das Gesicht des Krieges gewaltig. So wie sich die Welt der internationalen Beziehungen durch das Ende des Kalten Krieges grundlegend geändert hat, so hat sich seit dem Beginn der 1990er Jahre auch der Charakter der Kriege gewandelt. Diese „neuen Kriegen“ finden in einem zunehmend der vollkommenen staatlichen Kontrolle entzogenen Raum statt, bilden eigene Ökonomien heraus und führen zum Wandel der Formen der Gewaltanwendung (Terrorismus). Mit der Zunahme der Komplexität der Konflikt- und Kriegsformen seit 1989 sind auch die Prozesse der Befriedung von Post-Kriegsgesellschaften komplexer und schwieriger geworden. Die modernen „State- und Nation-Building“-Versuche von Bosnien-Herzegowina über Kosovo bis hin zu Afghanistan und zum Irak zeigen deutlich die Grenzen der internationalen Einflussnahme aber auch der westlich geprägten Vorstellungen von friedlicher Entwicklung und Demokratisierung.
Die Vorlesung thematisiert ausgehend von einer kritischen Annäherung an das Phänomen des Krieges den Wandel der Konflikt- und Kriegsformen und setzt sie in Relation zu den gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Veränderungen des Zeitalters der Globalisierung. Ausgehend von der Analyse der Neuen Kriege wird theoretisch und anhand ausgewählter Beispiele die Praxis des „State- und Nation-Buildings“ kritisch thematisiert.

Prüfungstermine:

1. Termin: 25. Juni 2008, 14.00 - 15.30 im HS. 31

2. Termin: zu Beginn des Wintersemester 2008/09 (Anfang Oktober 2008), der 3. und 4. Termin werden noch rechtzeitig bekanntgegeben

 

Unterlagen:

Programm (Download in pdf-Format)

Medienanalyse (Download in pdf-Format)

Reader erhältlich im Facultas Bookshop, NIG, Erdgeschoss zum Preis von 7,30 Euro

(Download der Liste mit allen im Reader enthaltenen Texten - Download in pdf-Format)

Klausurbeschreibung (Download in pdf-Format)

Fehlende Seiten aus dem Reader (aus den Texten von R. Elges und F. Fukuyama)

(Download in pdf-Format)

 


 


 

  • VO: EINFÜHRUNG IN DIE INTERNATIONALE POLITIK

    • Sommersemester 2007

Kurzbeschreibung:

Die Vorlesung versteht sich als eine Einführung in die Grundfragen- und probleme der Internationalen Politik/Internationalen Beziehungen (Krieg und Frieden, Nation- und State-Building und Demokratisierung, UNO und internationale Organisationen, globale Akteure – USA, China, Russland, Globalisierungsprozess und internationale Entwicklung, Armut und Reichtum in der Welt, Global Governance, Perspektiven der EU-Politik, österreichische EU- und Außenpolitik) sowie in die Möglichkeiten der theoretischen und empirischen Beschäftigung mit den Phänomenen der internationalen Politik.


In der Vorlesung wird versucht, die einzelnen thematischen Felder auf eine interaktive Art und Weise zu erschließen (durch Diskussionen mit Gästen, Einbindung der TeilnehmerInnen in die Erarbeitung der einzelnen Themen, etc.). Die einzelnen Stunden werden weiters mit Daten, Statistiken, Tabellen, Grafiken etc. angereichert und es werden jeweils auch aktuelle Entwicklungen von Relevanz für die Vorlesung aufgegriffen.

 

NEW:NEW:NEW:NEW: 3. und 4. Termin stehen nun fest!!

3. Termin: 11.12.2007, 14.00 bis 15.30, HS 3 des Instituts, NIG, 2. Stock

4. Termin: 31.01.2008, 16.00 bis 17.30, Seminarraum 1 des Instituts, NIG, 2. Stock


 


  • SE: "TRANSITION TO DEMOCRACY"-PARADIGMA IN THEORIE UND PRAXIS
    • Wintersemester 2007-2008

Kurzbeschreibeung: In der politikwissenschaftlichen Analyse von Transformationsprozessen stehen die Bedingungen der Demokratisierung autoritärer Ordnungen im Zentrum. Das "Transitions-to-democracy"-Paradigma analysierte vergleichend ab den 1970er Jahren zunächst die Übergänge zur Demokratie in Lateinamerika und Südeuropa als Teil einer "Third Wave of Democratization", ab 1989 verlagerte sich der Schwerpunkt der Analyse nach Ost- und Ostmitteleuropa. In den Debatten der letzten 15 Jahre innerhalb der Transformations- und Demokratisierungsforschung, die vor allem durch den Zerfall des Ostblocks und den Systemwechsel in den mittel- und osteuropäischen Staaten geprägt wurden, wurde eine ganze Reihe von Annahmen der "klassischen" Transformationsforschung in Frage gestellt.

Das Seminar wird
a) den rezenten Literaturstand zu den Debatten über Transformation- und Demokratisierungsprozesse erheben und kritisch evaluieren,
b) das "Transitions-to-democracy"-Paradigma mit seinen vielfältigen Aspekten und Implikationen theoretisch ergründen und einer kritischen Betrachtung unterziehen, und
c) anhand ausgewählter Beispiel vor allem aus Ost- und Südosteuropa die vielfältigen Dilemmata, die mit diesem Paradigma einhergehen, exemplarisch untersuchen.

Programm (Download in PDF-Format)

Texte


 


  • GK: KRIEGE UND KRIEGERISCHE KONFLIKTE
    • Wintersemester 2007-2008

In diesem Grundkurs erfolgt im ersten Teil der LV die Bearbeitung, Diskussion und Vertiefung der in der VO "Einführung in die Internationale Politik" vermittelten Informationen über Ansätze, Theorien und Methoden in der Disziplin IP sowie über zentrale Themenbereiche der IP und spezifische Grundkursthematik.

Im zweiten Teil der Lehrveranstaltung werden die Einsichten in die wichtigsten Fragestellungen und theoretischen wie methodischen Ansätze der IP im konkreten Problembereich (Kriege und kriegerische Konflikte) durch die Bearbeitung und Diskussion relevanter Texte und konkreter Fragestellungen im Rahmen der Fallstudien theoretisch und empirisch behandelt und vertieft. Dabei wird einerseits dem Krieg als sozialem und kulturellem Phänomen sowie den Wechselbeziehungen zwischen Krieg, Staat und Gesellschaft kritisch nachgegangen. Auf der anderen Seite wird anhand einiger ausgewählter Kriege dem Phänomen des Krieges in all seinen Widersprüchen, Ambivalenzen, gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen nachgespürt.

 

Programm (Download)

Einladung zum Film- und Diskussionsabend am 2.11.2007, Metro-Kino (Download)

Reader erhältlich in der Facults Buchhandlung (ab Dienstag Nachmittag, den 16.10.)

Text von Cliford Geertz (Download)