Sieglinde Rosenberger diskutiert in der Videodebatten-Reihe “mitreden” der Tageszeitung Der Standard das Thema “Islamlandkarte: Plumpe Hetze oder hohe Wissenschaft?”. Mit ihr diskutieren Prof. Dr. Ednan Aslan, Professor für Islamische Religionspädagogik an der Universität Wien und inhaltlich Verantwortlicher des Projekts, Lisa Fellhofer, Leiterin der Dokumentationsstelle Politischer Islam und Auftraggeberin des Projekts und Adis Šerifović, Bundesvorsitzender der Muslimischen Jugend Österreich (MJÖ).
Gastkommentar zu Islamlandkarte und Wissenschaftlicher Verantwortung
Monday, 14. June 2021
“Was gewinnt beziehungsweise verliert Wissenschaft, wenn sie sich beauftragen und gewinnen lässt, eine politische Agenda mit zu definieren, zu legitimieren und zu reproduzieren?”
Sieglinde Rosenberger kommentiert, in einem Gastbeitrag für den Standard, die Islamlandkarte der österreichischen Dokumentationsstelle Politischer Islam. Den ganzen Beitrag finden Sie hier.
Sieglinde Rosenberger ist Teil des ExpertInnengremiums “W.I.R. – Wiener Integrationsrat”
Monday, 14. June 2021
Sieglinde Rosenberger ist eines der zehn Mitglieder des neu geschaffenen ExpertInnengremiums „W.I.R. – der Wiener Integrationsrat“ der Stadt Wien.
Jedes Jahr soll zu zwei Themenschwerpunkten eine sachliche Auseinandersetzung stattfinden. “Im Wiener Integrationsrat treten wir als Expert*innen in den Dialog mit der Stadt und ihren Entscheidungsträger*innen. Dieser Dialog bietet Raum für einen faktenbasierten und kontroversen Austausch, der am Ende unsere Standpunkte in einem gemeinsamen Statement verdeutlicht.”, heißt es im Grundsatz-Statement des Gremiums.
Den Auftakt macht die Frage: „Welche Auswirkungen und Folgen hat die Pandemie auf die Integrationspolitik der Stadt Wien?“
Eine Pressemitteilung der Stadt Wien zum neu geschaffenen Integrationsrat finden Sie hier.
Neue Publikation: “Petitionen in Österreich. AkteurInnen – Prozesse – Funktionen”
Tuesday, 23. March 2021
Open Access Sammelband von Sieglinde Rosenberger und Benedikt Seisl (2021), herausgegeben von der Parlamentsdirektion.
Im Fokus des Sammelbands, der neben Kapiteln von Sieglinde Rosenberger und Benedikt Seisl noch weitere Beiträge von ExpertInnen enthält, stehen neben den formellen Petitionsinstrumenten, auch die stärker wachsende Zahl an Onlinepetitionen, die institutionell-rechtlichen Grundlagen, die unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten sowie damit zusammenhängende demokratiepolitische Fragestellungen.
Blogbeiträge “Zum Stand der Aufnahme von Geflüchteten aus Moria”
Monday, 14. December 2020
Bis Weihnachten wird Sieglinde Rosenberger wöchentlich auf dem Blog des interdisziplinären Forschungszentrums RaT über neuere Entwicklungen zum Stand der Aufnahme von Geflüchteten aus Moria berichten. (Link zur Blog-Serie)
Blogbeitrag: “Quo vadis, Integrationspolitik?”
Wednesday, 9. December 2020
Gemeinsam mit Oliver Gruber geht Sieglinde Rosenberger im Politikwissenschaftsblog von derStandard der Frage nach: “Was kennzeichnet eine Integrationspolitik, die in den Händen von migrations- und integrationsskeptischen Akteuren liegt?”. (Link zum Beitrag)
New Publication: What Are Petitions Good for? Institutional Design and Democratic Functions
Wednesday, 2. December 2020
Open access article by Sieglinde Rosenberger, Benedikt Seisl, Jeremias Stadlmair and Elio Dalpra (2020). In: Parliamentary Affairs, https://doi.org/10.1093/pa/gsaa058.
Parliamentary efforts to facilitate wider participation and specialised online platforms have made petition instruments more attractive and relevant, yet comparisons of petition instruments are rare. This article examines formalised (parliamentary petitions) and non-formalised petition instruments (online petitions) in Austria via a cluster analysis of actors and content of 600 petitions between 2011 and 2018. The authors find that, depending on the legal and institutional design, different petition instruments serve three different democratic functions: voice in parliament, link with constituents and public mobilisation. Complementing these results with insights from expert interviews with petitioners, the article provides also an understanding of how petition instruments affect petitioners’ motivations. The findings yield a more nuanced picture of the motivations and functions of petition instruments.
Kommentar: “Gegen den überreizten Islamdiskurs”
Saturday, 28. November 2020
Sieglinde Rosenberger und Rainer Bauböck reagieren auf die Debatte um den Begriff des “politischen Islams” und veröffentlichen in derStandard ein “Plädoyer für die Abrüstung von Kampfbegriffen”. Stattdessen brauche es “Begriffe, die soziale Realitäten differenziert beschreiben und ebenso differenzierte demokratische Antworten ermöglichen.” (Link zum vollständigen Kommentar)
Neue Publikation: Integration erwünscht? Österreichs Integrationspolitik zwischen Fördern, Fordern und Verhindern
Friday, 20. November 2020
Rosenberger, Sieglinde / Gruber, Oliver (2020): Integration erwünscht? Österreichs Integrationspolitik zwischen Fördern, Fordern und Verhindern, Wien: Czernin Verlag. (Link)
“Die österreichische Gesellschaft ist zwar längst eine Migrationsgesellschaft, doch lange verstand sich Österreich weder als Einwanderungsland noch war Migration ein politisches Anliegen. Die Politologen Sieglinde Rosenberger und Oliver Gruber haben den Umgang der österreichischen Politik mit dem Thema Integration während der letzten acht Jahre untersucht.”
“Rosenberger und Gruber legen offen dar, was symbolische Integrationspolitik heiße, nämlich: “keinen Zugewinn an Integration für die Betroffenen, denn sie richtet sich primär an die wählende Mehrheit”. Was das im Umkehrschluss bedeuten könnte? Von einer möglichen Reethnisierung schreiben die Autoren. Also einer Rückbesinnung darauf, worüber sich die eigene Gruppe vornehmlich definiert.”
Livestream der Ringvorlesung “Politik und Religion”, Dienstags 16.45-18.15 Uhr
Wednesday, 7. October 2020
Politik und Religionen stehen in einem Beziehungs-, Spannungs- und Abhängigkeitsverhältnis. Religionen (Religiösität und Religionsgemeinschaften) prägen das soziale Leben und nehmen Einfluss auf gesellschaftspolitische Entscheidungen. Politik gestaltet die religionsrechtlichen Grundlagen, politische Parteien nutzen Religionen aber auch für Identitäts- und Migrationspolitik. In Österreich reicht der Bogen des Politik-Religions-Verhältnisses vom politischen Katholizismus zum politischen Islam.
In der Vorlesung wird primär aus der politikwissenschaftlichen Perspektive das Verhältnis von Politik-Religionen beleuchtet. Vorlesungseinheiten werden sich mit dialogischen Zugängen (z.B. zur neu eingerichteten Dokumentationsstelle politischer Islam) abwechseln. Sieglinde Rosenberger lädt Expertinnen und Experten ein, die zum religionsrechtlichen Verhältnis, zur politischen Rolle der katholischen Kirche, zu christlichen Wohlfahrtsorganisationen, zum politischen Islam ebenso wie zur Rolle von Religion in der Integrationspolitik sprechen. Die Vorlesung basiert überwiegend auf Gastvorträgen aus Wissenschaft und Praxis.
Der Link zum Livestream der Vorlesung wird Ihnen nach Anmeldung (E-Mail an: josephine.lindemann@univie.ac.at) zugeschickt.
Eine Liste der einzelnen Vorträge zum Download finden Sie hier.