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Podcast: Women, Peace and Security. The Privatisation of War

Jamie Hagen und Saskia Stachowitsch waren im Gespräch über die Privatisierung von Militär- und Sicherheitsakteuren und deren Auswirkungen auf Women, Peace and Security für den War Studies Podcast des King’s College London.

Abstract: In the second episode of our three-part series celebrating 20 years of Women, Peace and Security (WPS), we look at the escalating threat that private companies, hired to provide military and security services, pose to the rights of women and minorities in conflict settings. This privatisation of war can have incredibly damaging consequences. Private companies often occupy a murky territory outside the legal frameworks of states and international organisations, meaning human rights abuses, including gender-based and sexual violence, are committed under their watch with little or no comeuppance for the perpetrators.
Dr Jamie Hagen, Lecturer at Queen’s University Belfast, and Professor Saskia Stachowitsch, from the University of Vienna, join Dr Amanda Chisholm from our own School, to discuss the challenge of this threat, in particular for women and the LGBTQ community. And how Women, Peace and Security might be leveraged to highlight these atrocities and bring justice to the communities affected.

Neuerscheinung: „Geschlechter- und Sicherheitsstudien heute“: Vier Wissenschaftler*innen im Gespräch

von Saskia Stachowitsch, Annick Wibben, Simone Wisotzki und Rirhandu Mageza-Barthel

Erschienen in “Gewalt, Krieg und Flucht. Feministische Perspektiven auf Sicherheit”, Reihe Politik und Geschlecht Band 32, herausgegeben von Antje Daniel, Rirhandu Mageza-Barthel, Melanie Richter-Montpetit und Tanja Scheiterbauer, Verlag Barbara Budrich: Leverkusen.

Gewalt, Krieg und Flucht

Was können feministische Perspektiven für die kritische Erforschung von Sicherheit(spolitiken) leisten? Die AutorInnen zeigen mit theoretischen und empirischen Beiträgen die Stärke und Wichtigkeit einer geschlechtssensiblen Perspektive auf das Thema der Sicherheit, welche auch über die politikwissenschaftliche Debatte hinausreicht. Dabei hinterfragen die Autorinnen tradierte Sicherheitskonzeptionen und erweitern das Verständnis von Krieg, Gewalt und Sicherheit, indem sie die Geschlechterverhältnisse einbeziehen. Besonders die Bedeutung von Ökonomie, Recht und Flucht wird im Zusammenhang von Geschlecht und Sicherheit berücksichtigt.

Ferner ergänzen sie die bislang verhaltene deutschsprachige Diskussion um internationale Perspektiven. Der Sammelband besteht aus einem einleitenden Teil und drei inhaltlich gegliederten Teilen: Die beiden einführenden Beiträge fächern die Themengebiete und Fragestellungen auf, die aus der Verknüpfung von Sicherheitsstudien und Geschlechterstudien hervorgehen. Im ersten inhaltlichen Teil des Bandes werden die Herausforderungen einer feministischen Perspektive auf Sicherheitsfragen aufgrund struktureller, vor allem politisch-ökonomischer Analysen deutlich. Unter dem Titel ‚Sicherheit, Recht und Advocacy’ widmet sich der zweite Teil des Bandes der Rolle des Rechts in der Umsetzung von Sicherheit in Konflikt- und Postkonfliktgesellschaften. Die Beiträge im dritten Teil beschäftigen sich mit Flucht, Migration und sexualisierter Gewalt.

Vortrag: The US Elections 2020 – What Future for Democracy, Social Movements, and Human Rights?

HEINZ GÄRTNER LECTURE / IPW LECTURE

Vortragende:
Deva Woodly (The New School for Social Research, New York)
Tina Kempin Reuter (University of Alabama at Birmingham)

Moderation: Saskia Stachowitsch (IPW, Universität Wien | oiip)

Montag, 30. November 2020, 17:00 – 18:30 Uhr
Registrierung zur Online-Veranstaltung unter folgendem Link

The US Elections 2020: What Future for Democracy, Social Movements, and Human Rights?Abstract: While Joe Biden has won the US presidential elections, it is clear that the Trump presidency was not an aberration in the democratic tradition of the US, but reflects a broader shift towards authoritarian politics that is also mirrored on the global scale. This panel discussion reflects on the domestic and international effects of these shifts on social movements, marginalized populations, human rights, and global peace-making. Together with renowned experts, we will explore the future of social justice, inclusion, and participation in the US and beyond under a Biden administration that is faced with the conditions of populism, persistent white supremacy, and rising authoritarianism.

Vortrag: Risk analysis as political. How gender and race matter in the constitution of crisis in EU border management

Vortragende: Saskia Stachowitsch (IPW, Universität Wien | oiip)
Moderation: Rocco Bellanova (Universität Amsterdam)

Dienstag, 27. Oktober 2020, 12:00 – 13:00 Uhr
Der ganze Vortrag kann hier nachgehört werden:

Abstract
In this talk, Saskia Stachowitsch explores how risk analysis in European border security functions as a sense-making security practice that is deeply political. With a focus on the European Border and Coast Guard Agency (Frontex), she investigates how gender and race matter in constituting the “riskiness” of migrants as well as the notion of “migration crisis”. As a contribution to emerging debates on race and racism in security studies, she argues for an intersectional approach that reveals how understandings of crisis are linked to the reproduction of gendered and racialized stereotypes, identities and inequalities.

Veranstaltet vom Amsterdam Centre for European Studies – ACES.

Diskussion: Women, Peace & Security

Vortragende

  • Soumita Basu, Assistant Professor of International Relations at the South Asian University, New Delhi.
  • Jamie J. Hagen, Lecturer in international relations at Queen’s University Belfast.
  • Dr Aiko Holvikivi, Research Officer at the LSE Centre for Women, Peace and Security.
  • Cynthia Petrigh, International expert in support to societies in transition.
  • Swarna Rajagopalan, Political scientist and founding member of the Women’s Regional Network.
  • Saskia Stachowitsch, Professor of International Politics at the University of Vienna.

Moderation

  • Dr Amanda Chisholm, Senior Lecturer in Security Studies at the King’s College London.
  • Dr Andrea Ellener, Lecturer in Defence Studies at the King’s College London.

Aufzeichnung der Diskussion
https://media.kcl.ac.uk/media/t/1_v2hlocus

Women, Peace & Security. 20th anniversary roundtable

Abstract
This autumn marks the 20th anniversary since the UN Security Council unanimously adopted Resolution 1325 on Women, Peace and Security (WPS). A huge milestone, it finally promised mainstream attention to women’s perspectives on and experiences of war, peace and security which women’s rights activists had been pursuing for over a century.

Join us to celebrate this momentous anniversary with a roundtable of key experts and practitioners discussing the WPS agenda’s past, present and potential futures.

Corona Papers: COVID-19 und die UN Women, Peace and Security Agenda

Die neue Serie Corona Papers des Österreichischen Instituts für Internationale Politik (oiip) liefert pointierte Kurzanalysen, die sich mit der Pandemie und ihren Auswirkungen auf die internationale Politik auseinandersetzen. In diesem Rahmen erschien das Paper “COVID-19 und die UN Women, Peace and Security Agenda” von Saskia Stachowitsch und Astrid Bergmann.

Corona Papers

Abstract: In diesem Papier reflektieren wir die Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die UN Women, Peace and Security (WPS) Agenda und diskutieren die Impulse, welche die Agenda für eine geschlechtersensible Krisenbearbeitung liefern kann. Aufgrund der Pandemie kommt es zu einer allgemeinen Verstärkung von Geschlechterungleichheiten, die sich insbesondere in ungleicher Arbeitsteilung und einem Anstieg geschlechtsspezifischer Gewalt ausdrückt. In Krisen- und Konfliktgebieten führt dies zur weiteren Ver-stärkung geschlechtsspezifischer Vulnerabilität und zum Ausschluss von Frauen sowohl aus der Kon-fliktbearbeitung als auch aus der COVID-19-Krisenbewältigung. Die Erreichung der WPS-Ziele ist dadurch erschwert. Gleichzeitig könnte die im Rahmen von WPS aufgebaute Expertise und ihr zentraler Ansatz der menschlichen Sicherheit die effektive Bewältigung der Pandemie unterstützen. Hierfür ist die Integration von Frauen in alle Mechanismen und Institutionen entscheidend, die der Bekämpfung des Virus und der Überwindung seiner Folgen dienen. WPS legt insbesondere die Unterstützung lokaler zivilgesellschaftlicher Kräfte, besonders von Frauennetzwerken und –Organisationen, nahe. Schließlich gilt es im Sinne von WPS, friedenspolitische Ansätze, wie Forderungen nach einem Pandemie-beding-ten globalen Waffenstillstand, um Gleichstellungsforderungen zu ergänzen.

Neues Projekt zu EU Außengrenzschutz und Gender

Wir freuen uns über die Bewilligung unseres Forschungsprojektes „Riskante Grenzen. Geschlecht und Race in der Grenzsicherheit“ durch den Österreichischen Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung (FWF)! Saskia Stachowitsch, Julia Sachseder und ihr Team werden dieses Projekt in den nächsten vier Jahren am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und dem Österreichischen Institut für Internationale Politik (oiip) durchführen.

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Wir untersuchen die Rolle der European Border and Coast Guard Agency (Frontex) bei der Reproduktion und Transformation von geschlechtsspezifischen und rassifizierten Ungleichheiten und Unsicherheiten. Am Beispiel von Grenzschutzoperationen im Mittelmeer wird insbesondere die Bedeutung von Risikoanalysen in diesem Prozess analysiert.

Projektbeginn: voraussichtlich Herbst 2020, Gesamtfördersumme: ca. 490.000€.
Näheres zum Projekt