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"derStandard.at" vom 10. Mai 2002

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Die leuchtende Falle

US-Studie: Bis zu einer Milliarde Zugvögel sterben jährlich in Nordamerika durch beleuchtete Bürogebäude


Washington - Nächtliches Licht in Wolkenkratzern ist einer US-Studie zufolge jedes Jahr für den Tod von Millionen Zugvögeln verantwortlich.

Knapp 90 Prozent der Todesfälle bei den Tieren würden allein durch die Beleuchtung in Bürogebäuden ausgelöst, hieß es in der in Washington veröffentlichten Ornithologen-Studie. Damit hätten sich Vermutungen von Wissenschaftern bestätigt, wonach sich Zugvögel von dem hellen Licht angezogen fühlten und beim Flug in die Glasfassaden umkämen, sagte der Forscher Doug Stolz vom Chicagoer "Field Museum".

Während der Zugsaison sollten hohe Bürogebäude daher alle Raumbeleuchtungen abschalten. Die Forschungsgruppe hatte zwei Jahre lang tote Vögel am McCormick Place in Chicago gezählt, ein Wolkenkratzer mit gläserner Fassade. Nach dem Abschalten der Nachtbeleuchtung registrierten die Wissenschafter 88 Prozent Prozent weniger tote Vögel vor dem Gebäude. Nach Angaben der Chicagoer Ornithologischen Gesellschaft sterben in Nordamerika jährlich zwischen hundert Millionen und einer Milliarde Zugvögel an nachts beleuchteten Bürogebäuden. (APA)


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