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Quelle:

"Kleine Zeitung" vom 31. Mai 2009, S. 74f.

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Technik, aber mit Bedacht (Rubrik 'Leserbriefe des Tages')

An der Reihe

[von Edith Sammt]


Immer wieder werden wir Gemeindebürger der Energieverschwendung verdächtigt und händeringend aufgefordert, doch Strom zu sparen. Nun kommt sogar die EU auf die Idee, die Glühbirnen zu verbieten und uns dafür mit hochgiftigen und leistungsschwachen "Sparlampen" zu beglücken.

Die Situation in unseren Brieftaschen zwingt uns automatisch zu Einsparungen, daher meine Frage an die Landvogte in den Bürgermeisterämtern: Warum sparen eigentlich die Gemeinden nicht? Gerade sie sollten mit gutem Beispiel vorangehen. Konkret: Warum muss eigentlich jedes kleine Dorf die ganze Nacht über bis in den letzten Winkel beleuchtet sein? Warum müssen Kirchen die ganze Nacht über mit 4000 Watt angestrahlt werden? So viele Sparlampen kann ich im Leben nicht verbrauchen, was sie in einem Jahr an unnütiger Elektrizität verschleudern! Wer profitiert durch die Festbeleuchtungen (außer den Stromkonzernen)? Ich frage mich manchmal, ob wir nicht doch in dem sagenhaften Schilda leben und demnächst in fensterlose Ämter die Sonnenstrahlen in Säcken hineingetragen werden. Meine Herren Bürgermeister, lassen Sie sich von Ihrer Sekretärin buchstabieren: Sparen!


ZITAT ENDE