Über mich

Als erstes brachte mich das Ballett auf die Bühne; mit gerade fünf Jahren war ich damals die jüngste Tänzerin einer namhaften Athener Ballettschule.
Als ich als Zehnjährige das erste Mal für ein Schultheaterstück vorsang, bekam ich die Rolle. Das Musikvirus war über meine Liebe zum Theater sofort auf mich übergesprungen. Was für eine glückliche Infektion!


Dieselbe Geschichte wiederholte sich dann im Gymnasium. Daraus ergaben sich alle möglichen Beteiligungen bei Schulfesten, mit Gesangsrollen in fast allen Schultheateraufführungen und an einer Rembetiko- Gruppe mit Auftritten auch außerhalb der Schule, bald außerhalb der Stadt und schließlich außerhalb Griechenlands (Deutschland, Frankreich, Italien, Ungarn u.a.). Parallel dazu sang ich auch in vielen Rock-Bands und damals geschah es auch, dass mich das griechische Kunstlied gewann, welches mich nie mehr losließ. Kleinere Auszeichnungen und Preise bestätigten das Publikumsinteresse und gaben mir den Anreiz, mich mit immer neuen Herausforderungen zu befassen.


Als mich mein Studium nach Wien brachte, konnte ich mich auch hier nicht nur auf meine Lehrbücher konzentrieren. Die erste (meiner) Wiener Gruppen hieß Parea tou Notou und bestand aus meinen griechischen Freunden, die ebenfalls alle Studenten waren. Wir verbrachten eine lustige gemeinsame Zeit, aber unsere beruflichen Wege verstreuten schließlich die Parea (Freunde) des Südens in alle vier Himmelsrichtungen.

Für mich hingegen ist die Musikstadt im Herzen Europas der ideale Ausgangspunkt, meine Fühler in alle Richtungen auszustrecken. Sei es nun beim Féte de la musique, beim Donaufestival oder beim International Folk Festival in Zagreb und sogar in der Wiener Staatsoper gemeinsam mit Bobby McFerrin. – wo es Musik gibt, bin ich zu Hause, Sprachbarrieren kenne ich nicht.

Nur still sein liegt mir nicht, das wissen alle, die mich kennen.