Aktuelles

Out now! Our book on „Old and New Cleavages in Polish Society“

What is happening in Poland? Where is Poland heading? Is Polish society as divided as it is often perceived? How did we get there? What do anti-pluralist tendencies and a gender-backlash mean for the everyday life in Poland? What are possible ways to cope with this? And what are the consequences for Europe? This anthology is the result of a conference which took place in Vienna in April 2018 and offers some insight into debates taking place in and around Poland today. The contributions are very different in expression and stand for themselves. In this respect, the book offers impressions, but no „solutions“. It offers suggestions to reflect on Poland in a new or different way, which help to understand Poland and the complex social and political processes that are currently underway.
 
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Europa an den Grenzen – Grenzen Europas? 

Die europäischen, wohlfahrtsstaatlich ausgerichteten Modelle sind durch die neoliberalen Strukturänderungen im völligen Umbau begriffen. Sozialpolitische Reformen münden in Sparmaßnahmen und Sozialabbau. Viele Aufgaben, die bisher der Staat erfüllte und die zu den großen Errungenschaften des Wohlfahrtsstaates zählten, werden an den Privatbereich abgewälzt. Aspekte wie Gesundheit, Pflege, etc. werden dadurch wieder stark vom Einkommen abhängig und schüren das Ungleichgewicht in der Bevölkerung Wir wollen beleuchten, welche Auswirkungen dieser Strukturwandel im Europäischen Raum hat und hinterfragen dabei wo die Grenzen Europas sind. Nicht nur aus geografischer, sondern vor allem auch aus politischer Sicht. Dabei stehen die internationale Zusammenarbeit und eine Betrachtungsweise weit weg vom rechtspopulistischen Wir-und-die-Anderen im Fokus. Wir hinterfragen, wofür Europa steht und welche Werte in einem gemeinsamen Europa nötig sind. Denn, wie man anhand der aktuellen Umweltdebatte und „Fridays for future“ Bewegung sehen kann, machen viele Thematiken nicht vor den nationalen Ländergrenzen halt, sondern erfordern ein Handeln über Grenzen hinweg. Bei diesem Symposium wollen wir uns dem Wettstreit jener Bewegungen widmen, die einen Ausweg aus der neoliberalen Sackgasse Europas suchen: – Am Beispiel der vom griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis ins Leben gerufenen Bewegung „DiEM 25“. Einer europaweiten Bewegung zur Demokratiestärkung, um Tendenzen wie Menschenverachtung, Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus entgegenzuwirken. „Europa ist reformierbar“. – Am Beispiel der französischen, von Jean-Luc Mélenchon ins Leben gerufenen Bewegung „La France Insoumise“ (das unbeugsame Frankreich), eine „Revolution der Bürger“ für mehr soziale Gerechtigkeit. – Am Beispiel der Ausrufung der Republik Europa nach Ulrike Guérot, Robert Menasse und Milo Rau. Für eine andere Globalisierung. – Am Beispiel der S&D, der Sozialdemokratische Fraktion im Europaparlament
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Auf Laut: Wem gehört Europa?

Das Europäische Parlament hat in der vergangenen Periode 600 Gesetzespakete beschlossen, die unseren Alltag prägen – vom Datenschutz bis zum Allergiehinweis. Aber: Wie weit ist das EU Parlament von den Bürger*innen entfernt? Wie würde eine „Europäische Republik“ aussehen?

380 Millionen EU-Bürger*innen sind aufgerufen das nächste EU-Parlament zu wählen. Zuletzt hat die Mehrheit sich ihrer Stimme enthalten. Der Brexit und der Aufstieg nationalistischer Parteien setzen die EU unter Druck: Geht es in Richtung einer politischen und sozialen Union – oder wird die Macht der Nationalstaaten gestärkt? Wir diskutieren mit euch und unseren Gästen über den Zustand Europas vor der Wahl und die Zukunft der EU in Zeiten der Krise(n).

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„Die soziale Schwäche der EU macht die Rechtspopulisten stark“

Die Schwäche der EU im Sozialbereich ist einer der Gründe, warum Rechtspopulisten in ganz Europa so stark sind. Der Politikwissenschaftler Michael Hunklinger fordert daher einen europäischen Mindestlohn und eine europäische Arbeitslosenversicherung, die sich an Österreich orientiert.  Carla Schück und Matthias Mayer haben mit ihm über soziale Grundrechte in der EU und die Bedrohung von Rechts gesprochen.

 

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Out now! Unser Artikel zur LGBTIQ*-Wahlstudie 2017 in der altuellen Femina Politica

Ein Team von Forscher_innen der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Universität Wien hat sich im Vorfeld der Bundestagswahl in Deutschland im September 2017 und der Nationalratswahl in Österreich im Oktober 2017 im Rahmen der LGBTIQ*-Wahlstudie 2017 mit schwulen, lesbischen, bisexuellen, transsexuellen, intersexuellen und queeren (LGBTIQ*) Wähler_innen in Deutschland und Österreich beschäftigt. Die innovative Studie wirft erstmals einen Blick auf einen Teil der Gesellschaft, der in Wahlstudien in Deutschland und Österreich bislang keine Beachtung fand, und gibt dadurch neue Impulse für politische Debatten und die (Politik-/ Sozial-)Wissenschaft. Ein wesentliches Ziel des Projekts war die Erhebung und Analyse von Daten von LGBTIQ*-Wähler_innen in Deutschland und Österreich in Bezug auf politische Einstellungen, parteipolitische Präferenzen und Partizipationsverhalten. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Studiendesign und präsentiert ausgewählte Ergebnisse.

 

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The Queer Citizen – Political participation of sexual minorities between repression, emancipation and apathy, 1969 to present Vortrag @ New History Lab (University of Leicester)