61. Waisenhäuser

Jut­ta Baum­gart­ner, Mar­tin Scheutz, Alfred Ste­fan Weiss, Hol­ger Zaun­stöck (Hg.),
Waisen­häuser im früh­neuzeitlichen Zentraleuropa
(= VIÖG 80)
Böh­lau: Wien 2025, 418 S.
ISBN: 978–3‑205–22330‑6

Ver­lag: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/geschichte/geschichte-der-fruehen-neuzeit/59929/waisenhaeuser-im-fruehneuzeitlichen-zentraleuropa?c=1541

Zum Inhalt:

Das Jahrhun­dert zwis­chen 1650 und 1750 brachte große Dynamik in den Bere­ich der insti­tu­tionellen Ver­sorgung von Pflegekindern. Während das protes­tantis­che Waisen­hauswe­sen (aus­ge­hend von der Muster­anstalt in Halle) gut erforscht ist, fand die Entwick­lung solch­er Anstal­ten im katholisch geprägten Zen­traleu­ropa bish­er weniger Aufmerk­samkeit. Auf der nun pub­lizierten Tagung standen neben regionalen Überblick­en the­ma­tis­che Zugänge wie: das Waisen­haus inner­halb des Stad­traumes, ihre wirtschaftliche Aus­rich­tung und die Ernährung der Waisen, ihre noch wenig behan­delte Medi­engeschichte oder die Wahrnehmung von Waisenkindern in Selb­stzeug­nis­sen und anderen Narrativen.