Josef Meisel - Ein Leben zwischen Legalität und Illegalität

Josef Meisel wurde am 18. April 1911 in Wien geboren. Über die Kinderfreunde und die Sozialistische Arbeiterjugend (SAJ) kam er zum Kommunistischen Jugendverband (KJV) und zur KPÖ. 1934 Flucht nach der Teilnahme an den Februarkämpfen über die Tschechoslowakei in die Sowjetunion. Rückkehr zur illegalen Arbeit nach Österreich, Haft im Anhaltelager Wöllersdorf. 1938/39 Freiwilliger bei den internationalen Brigaden in Spanien, Zersetzungsarbeit unter deutschen Soldaten im französischen Widerstand.

Im Februar 1943 Rückkehr nach Wien, getarnt als französischer Fremdarbeiter, zur Organisierung des Widerstandes in Österreich. Mai 1943 Verhaftung durch die Gestapo, Februar 1944 Deportation nach Auschwitz, Flucht aus dem Lager, 1945 Rückkehr nach Wien. Ständiger Mitarbeiter im Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes.

 

Regie, Gestaltung: Constance Apel, Jean-Lou Cloos, Emile Scholtes
VHS, 70 Min., Wien 1988, Videoarchiv No 102


Ein Videoprojekt im Rahmen der
Lehrveranstaltung "Kommunikationswissenschaftliche Methodenlehre (Oral History)"
Leitung: Univ.-Ass. Dr. Manfred Bobrowsky


Für den Inhalt verantwortlich: Emile Scholtes