Alfred Jenauth
Ich hatte mir das alles leichter vorgestellt



Alfred Jenauth wurde am 19. September 1919 als ältester Sohn von Johann Jenauth, einem Vertreter für Lederwaren, in Wien geboren.
1938 emigrierte er nach Kopenhagen und später nach Frankreich wo er in Gefangenschaft geriet. 1942 trat er als freiwilliger der britischen Armee bei, aus der er erst 1947 entlassen wurde.
Von Mai 1945 bis zum Austritt aus der britischen Armee leitete er die Sendergruppe Alpenland.
Im Juli 1947 begann er bei der Austria Presse Agentur (APA) zu arbeiten. Von 1952 bis 1953 fungierte er als österreichischer Korrespondent der APA in Washington. Neben seiner erfolgreichen Tätigkeit als Redakteur bei der APA arbeitete er auch für die Zürcher "Weltwoche" bei der er für Übersetzungen und Serienfortsetzungen zuständig war.
Ebenso war Alfred Jenauth auch als Übersetzer von Sachbüchern für den Econ Verlag in Düsseldorf, und als Österreich-Korrespondent für die Pariser Tageszeitung "Le Monde" von 1965 bis 1971 tätig.
Ab 1975 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1980 leitete Alfred Jenauth bei der Austria Presse Agentur das Ressort für Außenpolitik.
Alfred Jenauth lebte in Wien und im Waldviertel, er verstarb am 17. Dezember 1998.

Von Doris Weber, Olga Kronsteiner, Anton Mitterer,
Kamera: Reinhard Loidl
S-VHS, 52 Min., Wien 1991, Videoarchiv No 181

Literatur:
Alfred Jenauth: Ich hatte m ir das alles leichter vorgestellt, Interview von Anton Mitterer, Olga Kronsteiner undDoris Weber; in: Manfred Bobrowsky: Schreiben imWiderstand. Österreichische Publizisten 1933-1945, Wien 1993, S. 193 ff.

„...von der Loslösung der Nachrichtenstelle aus dem rein staatlichen Charakter..." Die Gründung der Austria Presse Agentur
Von Edith Dörfler/Wolfgang Pensold
Medien & Zeit, 4/2000, S. 24ff.

Ehemaliger Auslandschef Fred Jenauth gestorben, in: APA-Basisdienst 17. Dezember 1998.


Ein Videoprojekt im Rahmen der
Lehrveranstaltung "Kommunikationswissenschaftliche Methodenlehre (Oral History)"
Leitung: Univ.-Ass. Dr. Manfred Bobrowsky
Für den Inhalt verantwortlich: Doris Weber