| Der Wechsel vom Atom zum Bit ist unwiderruflichund nicht mehr aufzuhalten.
Nicholas Negroponte |
Die übliche Definition besagt, daß Multimedia die Verschmelzung
der bestehenden Techniken - Text, Illustration, Audio und Video - ist. Wenn
man diesen vielstrapazierten Begriff um die wesentliche Dimension Netzwerk
erweitert, sind die neuen Möglichkeiten von Wissenschaftsaufbereitung
und -verbreitung schnell ersichtlich: Multimedia ist Informationsvermittlung
unter Einbindung aller bestehenden elektronischen Medien und unter Aufhebung
der Grenzen zwischen Massen- und Individualkommunikation.
Informationen, die bis jetzt zwar prinzipiell zugänglich waren, aber
aus geographischen oder verwaltungstechnischen Gründen nur schwer einschaubar
waren, können durch Öffnung im globalen Netzwerk allgemein oder
einer bestimmten Personengruppe sofort zur Verfügung gestellt werden.
Informationen, die umständlich handhabbar sind und nur auszugsweise
benötigt werden, wie das Vorlesungsverzeichnis einer Universität, können
in Form einer Datenbank effizient und schnell abrufbar sein. Weitere Informationen
können in Form von aktivenVerweisen, sogenannten Hyperlinks, ermöglicht
werden.
Interaktive Medien bedeuten nicht nur den Abschied vom passiven Medien-Konsum,
sondern auch von den traditionellen Publikationstechniken wie wissenschaftlicher
Aufsatz und Buch. Ungeahnte Kombinationsmöglichkeiten zwischen alten
und neuen Medien bieten eine Ausweitung wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Es gilt nun nicht nur, diese Mulimedia-Techniken zur Informationsbeschaffung
entsprechend zu nutzen, sondern unsere eigene wissenschaftliche Arbeit für
die digitalen Medien entsprechend aufzubereiten und in Netzwerken zur Verfügungzu
stellen.
Das bedeutet jedoch, daß wir Wissenschaftler die Werkzeuge dieser
Medien beherrschen lernen müssen.
Der gespitzte Bleistift und die mechanische Schreibmaschine sind die Urwerkzeuge
moderner Wissenschaft, und es gibt Gerüchte, wonach es noch einige
Universitäts-Institute gibt, die mit richtigen Schreibmaschinen und
Durchschlagpapier arbeiten. Das war gestern, die heutigen Werkzeuge sind
LAN-Computer und niedere Netzwerkdienste, Datenvielfalt, Fax, CD-ROM und
Satelliten-Kommunikation (Telelecture).
Die Werkzeuge von morgen sind WAN-Power-Computing, echter Daten-Highway
(ATM), Electronic-Mail, Echtzeit-Bildtelephon und Telelecture über
Breitband-Datenleitung von Schreibtisch zu Schreibtisch, unbegrenzter Datenspeicher
und Online-Informationen ohne Wartezeiten beim Downloading.
Schneller, einfacher, intuitiver, effizienter und weniger ermüdend:
Der Universitäts-Professor betritt sein Arbeitszimmer, um sich auf
eine Vorlesung am Nachmittag des selben Tages vorzubereiten. Eine seiner
ersten Handlungen ist es, seinen Knowledge-Navigator aufzuklappen - einen
kleinen, handlichen Personal Computer im Format eines Notizbuchs. Dieser
informiert ihn zunächst - mit menschlicher Stimme - über die nochfolgenden
Termine des Tages. Dann sichtet der Professor auf einem flachen Flüssigquarzkristall-Bildschirm,
der in die Tischplatte eingelassen ist, Vorlesungsunterlagen der vergangenen
Semester und läßt sich die neueste Literatur zum Thema der Vorlesung
am Nachmittag vorlegen. Unterstütztwird er dabei von einem elektronischen
Assistenten, einem mit künstlicher Intelligenz ausgestatteten Programm,
das in Form eines sprechenden menschlichen Kopfs in einem Fenster an der
Oberfläche des Knowledge-Navigators und des Bildschirmes in der Tischplatte
auftaucht und auf gesprochene Befehlereagieren kann.
Kaum hat der Professor mit seiner Arbeit begonnen, informiert ihn der elektronische
Assistent darüber, daß eine Kollegin, die er schon früher
am Tag zu erreichen versuchte, soeben zurückruft. Eine kurze mündlicheAufforderung
an den elektronischen Assistenten genügt, dann "hebt" dieser
den Hörer ab und die Kollegin erscheint ebenfalls in einem Fenster
an der Oberfläche des Knowledge-Navigators. Nun entwickelt sich ein
Dialog, wie man ihn schon von Bildtelephonen und Videokonferenzsystemen
kennt, der aber eine neue Dimension erhält, weil er mit einem PC stattfindet.
Dieser erlaubt es nicht nur, miteinander zu reden und sich zu sehen, sondern
auch Daten auszutauschen und dem Gegenüber bei der Arbeit über
die Schulter zu schauen und in dessen Arbeit einzugreifen.
Gemeinsam arbeiten die beiden Kollegen nun am Konzept für eine gemeinsame
Arbeit. Beide tragen Texte, graphische Darstellungen und kleine Computeranimationen
zu einem Dokument zusammen, das in diesem Fall die Verflechtungen der europäischen
Medienmärkte darstellt.
Dieser Science Fiction, von Apple-Computer schon 1989 skiziert, sind wir
heute - am Ende dieses Jahrhunderts - schon sehr viel näher, als wir
noch vor einigen Jahren prognostiziert haben.
Zwischen dem Heute und Morgen steht möglicherweise schon das Wiener
Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. 1965 von
"Zeitungswissenschaft" umgetauft in den heutigen Namen, konnte
das Institut 1991 mit der Übersiedlung in das neue Haus in der Schopenhauerstraße
(siehe Baudaten)
den erhofften Technologiesprung vollziehen. Nach zwei Jahren Planung wurde
1992 auf über 1.000 m2 Nutzfläche eine technische Ausrüstung
verwirklicht, die den StudentInnen und Forschenden kaum erträumte Möglichkeiten
eines modernen Wissenschaftsbetriebes eröffneten. Die Investitionssumme
für Computerausstattung und audiovisuelle Medien betrugen rund zehn
Millionen Schilling.
Trotz der ständig schneller steigenden Hardware-Aktualisierungs-Spirale
kann in diesem Bereich ein Leistungs-Standard garantiert werden, der einen
sinnvollen Einsatz von "feinmechanischen Werkzeugen" zur Erstellung
wissenschaftlicher Arbeiten ermöglicht. Rund 50 verschiedene Software-Anwendungen
sind auf 53 Apple Macintosh derzeit im Einsatz.
Die Kombination von EDV und audiovisuellen Medien ermöglichte 1995
die Teilnahme an neuen Kommunikationstechnologien: Distance Learning erlaubtden
direkten Wort- und Bildaustausch zwischen voneinader weit entfernten Personen
oder -gruppen. Insgesamt konnten am Institut drei Telelecture-Veranstaltungen
realisiert werden.
Am 8. März 1995 um 18 Uhr konnte mit dem "Virtuellen
Klassenzimmer" die erste gemeinsame und zeitgleiche Lehrveranstaltung
auf zwei Kontinenten via Internet verwirklicht werden. Das gemeinsame "Klassenzimmer"
- unabhängig von der räumlichen und zeitlichen Distanz - wurde
damit zur Realität.
Studenten an der University of Southern California und am Wiener Institut
hatten erstmals die Möglichkeit, via "Datenhighway" aktiv
an einer Vorlesung teilzunehmen. Sie sollten den Eindruck bekommen, als
säßen sie im gleichen Hörsaal. Fragen und Probleme wurden
direkt und sofort über Tausende Kilometer hinweg gemeinsam diskutiert
und erörtert.
Damit konnte für das Wiener Publizistik-Institut eine neue Dimension
zur Nutzung des Internets hinaus über das bisherige reine Abrufen vorgespeicherter
digitaler Informationen geschaffen und in Entwicklung begriffene Technologien
und Softwareprogramme zum ersten Mal zu einer konkreten Anwendung gebracht
werden.
Am 3. Mai folgte die erste Telelecture über Satellitenschaltung. Im
Rahmen des Pilotprojektes "Humanties" am Wiener Institut gab Prof. Umberto
Eco eine live-Vorlesung. Der Titel der Lecture, die in englischer Sprache
vorgetragen wurde, war "The future of books". Die Vorlesung wurde via Bildtelefon
von Bologna nach Bergen in Norwegen übertragen und von dort via Satellit
auf einer speziellen Frequenz an mehrere kommunikationswissenschaftliche
Institute in ganz Europa (Aarhus, Uppsala, Louvain, Siena, Pavia, Oxford,
Groningen und Wien) ausgestrahlt. Die Sendefrequenz konnte mittels einer
drehbaren Parabolantenne exakt angepeilt werden.
Die dritte, bis jetzt technisch und finanziell aufwendigste Distance-Learning-Veranstaltung,
fand als Satellitenkonferenz
zwischen Wien-Moskau, -New York, -Brüssel, -London am 19. Mai statt:
Über eine eigens verlegte zwei Megabit-Leitung. Diese von Universitätslektor
Dr. Johann Günther und Alcatel initiierte und gesponserte Vorlesung
ermöglichte live Expertengespräche in Moskau, New York, Brüssel
und London auf Großbildprojektion in Echtzeitdarstellung unter akustischer
Einbeziehung des ganzen Auditoriums (spezielles Konferenzmikrophon).
Die drei Telelectures sind auf Video dokumentiert.
Johannes Gutenbergs Druckerpresse hat im Mittelalter die Welt ebenso
nachhaltig verändert, wie die massenhafte Verbreitung des Personal-Computers
und die Entdeckung des Internet
Anfang der 90er Jahre das Zeitalter der Informationsgesellschaft einläutete.
In den nächsten fünf Jahren wird das Internet zum allumfassenden
Information-Highway mutieren, in dem alle derzeitigen Medien integriert
sein werden. So wie in der Medienwelt kein Stein auf dem anderen bleiben
wird, wird sich auch die hohe Wissenschaft den neuen Herausforderungen stellen
müssen.
Gerade von den "Bleistiftspitzerwissenschaften", allen voran die
Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, werden Erklärungsmodelle
und Problemlösungsansätze erwartet.
Das Wiener Institut ist zwar schon seit Ende 1992 an das Internet angeschlossen,
die Möglichkeit eines aktiven Mitwirkens im World Wide Web gibt es
aber erst seit 24. April 1995.
Am 1. März 1995 startete der WWW-Server der Universität Wien im
Netz, am 24. April schlug dann die Geburtsstunde der eigenen Homepage des
Publizistik-Instituts [1], eine der ersten unserer
Universität. Das Basisangebot wurde von mir in den Osterferien in rund
70 Stunden, Konzeption und graphische Gestaltung mit eingeschlossen, erstellt
und umfaßte damals etwa 80 Einzeldokumente [2].
Mittlerweile sind die von mir betreuten Seiten auf über 350 angewachsen,
auf denen sich ca. 3.000 Hyperlinks (die Benutzerführung auf jeder
Web-Seite nicht eingeschlossen) befinden.
Die Homepage präsentiert
das Institutslogo vor einem von violett nach gelb verlaufenden Hintergrund.
Rund um das Logo schweben verschiedene anklickbare "Blasen", die
zu weiteren Hauptkapiteln des Institutsangebots führen (Willkommen,
Allgemeines, Mitarbeiter, Lehrbeauftragte, Lehrveranstaltungen, Studienberatung,
Diplomprüfungen, Hochschullehrgänge, Videoarchiv, Dokumentationsarchiv,
Technik, Veranstaltungen, Bibliothek, Studenten-Corner, Vereine u. Stiftungen,
Instituts-Bilder, Projekte, Online-Publikationen, Videoproduktionen, Universitäts-fernsehen,
Universitäts-Radio).
Jede weitere Web-Seite ist am Beginn mit einer eigenen Benutzerführung
versehen, die alle Hauptkapitel in Worten auflistet, erweitert mit den Begriffen
"Universität Wien" und "Titelseite". Diese Navigationshilfe
ermöglicht eine schnelle Orientierung innerhalb des Instituts-Angebots
und vermeidet das ständige Zurückwechseln auf die Titelseite,
die als ein einziges Bildelement dargestellt wird und Ladezeit benötigt.
Die Informationen, die auf diese Weise zur Verfügung stehen, bieten
für ein Unternehmen wie einem Universitäts-Institut ungeahnteVorteile:
Speziell im Bereich der wissenschaftlichen Publikation erschließen
sich neue Dimensionen. Viele amerikanische Wissenschaftler publizieren mittlerweile
nur noch online. Die freie Einbindung von Graphik, Bildern, Tönen und
Bewegtbildern in eine Publikation und deren freie Gestaltung, verändern
die Inhalte und Grenzen der Wissensvermittlung.
Da dabei der übliche Vertriebsweg durch einen Verlag wegfällt,ist
der Wissenschaftler sein eigener Verleger, genau genommen jedoch ist der
Betreiber eines WWW-Servers, also ein Institut oder eine Universität,
der Verleger. Das Problem dabei ist nun also: Wie bekommen andere von einer
Neuerscheinung Kenntnis? Der Wissenschaftler wird demnach nicht nur zu seinem
eigenen Verleger sondern auch zu seinem eigenen PR-Manager. Er bestimmt
selbst, wer mit einem Electronic Mail von seiner neuen Publikation in Kenntnisgesetzt
wird und annonciert in Newsgroups. Und dabei spielt es keine Rolle mehr,
wieviele Personen mit einer solchen "Postwurfsendung" beglückt
werden. So können z.B. auch Journalisten und Medien per E-Mail informiert
werden, sofern sie über einen Internet-Anschluß verfügen.
Dies zwingt die Wissenschaft also zu einem gewissen "outing",
zu einem bewußten Heraustreten aus dem Elfenbeinturm. So werden die
geneigten Leser möglicherweise von dieser Publikation durch ein entsprechend
werblich gestaltetes E-Mail erfahren haben. So wir nicht demnächst
in einem face-to-face-Gespräch oder über Videokonferenz-Schaltungdie
Möglichkeit zu einem direkten Feedback über diesen Aufsatz haben,
freue ich mich natürlich über eine Antwort per manfred.bobrowsky@univie.ac.at.
Der publizierende Wissenschaftler ist nun aber nicht nur Verfasser und
Verleger, sondern auch Produzent und Gestalter. Das World Wide Web unterliegt
eigenen Didaktik- und Gestaltungsregeln, es erfordert eine eigene Eingabesprache
die aus dem Großrechnerbereich UNIX [3] kommt.
Hyper Text Markup Language (HTML) ist die Sprache, die Dokumente erzeugt,
die vom Hyper Text Transmission Protocol (HTTP) verstanden und damit also
sendbar werden. Dazu ist nicht einmal ein besonderes Programm notwendig;
wer die Befehle kennt und den Dokumentennamen mit der Endung ".html"
oder ".htm" versieht, kann mit einem Text-Editor WWW-Seiten erstellen.Weiters
müssen auf jeder Seite einige Basisbefehle enthalten sein, die das
Dokument als HTML-Seite definieren:
<HTML>
<HEAD>
<TITLE>
</TITLE>
</HEAD>
<BODY>
Zwischen den Befehlen BODY schreibt man den zu publizierenden Text ...
</BODY>
</HTML>
Die Befehle, sogenannte "Tags", stehen jeweils in Spitzklammern,
das Ende eines Befehls wird meistens mit einem Schrägstrich abgeschlossen,
also z.B.
<B>für eine fett zu druckende Textpassage</B>, "B"
steht für "bold";
<I>für eine kursiv zu druckende Textpassage</I>; "I"
für "italic"
<P> erzeugt einen Absatz;
<BLINK>läßt einen Text blinken, allerdings wird dieser
Befehl nicht von allen Browsern unterstützt</BLINK>
usw.
Jedenfalls ist auf die richtige "Ineinanderschachtelung" der Befehle
zu achten, d.h. Anfang und Ende eines Befehls dürfen sich nicht mit
einem anderen Befehl überkreuzen.
Falsch wäre demnach:
<B><I>hier steht ein Text</B></I>
Zur Erstellung solcher "HTML-Tags" gibt es natürlich entsprechende
Editoren, für Apple Macintosh z.B. "BBEdit" von Bare Bones Software oder HTMLWriter
von K. Nosack für MS-Windows.
Eine sehr gute Übersicht und Beschreibung, auch weiterer notwendiger
"feinmechanischer Werkzeuge" geben die Aufsätze von Raphael
Kirchner im "Comment - Mitteilungen des EDV-Zentrums der UniversitätWien",
Heft Juni 1995, S 33ff und September 1995, S. 30f.
Die fürs World Wide Web erstellten Seiten sind übrigens keine
Geheimnise, mit "View Source" kann das, was "hinter"
einer Seite steht, ungeniert angesehen und auch kopiert werden.
Bilder und Graphiken können ausschließlich im Format "GraficInterchange
Format" (GIF) oder "Joint Photographic Experts Group" (JPEG
oder JPG) eingebunden werden. Bewegtbildsequenzen werden als "QuickTimeMovies"
(QT und MOV) oder "Motion Pictures Experts Group"(MPEG oder MPG),
Audiodokumente können in verschiedenen Formaten wie z.B. AIFF, AU,
MOV, WAV, RA etc. abgespeichert werden.
Das derzeit noch größte Problem stellen die teilweise enormen
Ladezeiten für Video- und Audiosequenzen dar, denn bei jedem Aufruf
einer WWW-Adresse müssen diese speziellen Informationen vom zumeist
weit entfernten WWW-Server erst geladen werden. Bei reinen Textdokumenten
fallen die geringsten Ladezeiten an, je mehr Bilder in das Dokument eingebaut
sind, desto länger wird allerdings auch die Ladezeit. Etwas Abhilfe
schafft die in Netscape eingebaute Cache-Funktion, die einen Teil schon
einmal aufgerufener Informationen lokal bereithält. Extrem können
die Ladezeiten dann bei den oft mehrere Megabyte großen Video- und
Audiosequenzen werden, obwohl diese immer schon komprimiert sind. Auf der
Seite "Instituts-Bilder"
kann der 42 Sekunden dauernde und 4 Megabyte große QuickTime-Film
"Institutstrailer" geladen werden. Mit RealAudio
wurde ein Kompressionsverfahren entwickelt, das geringste Dokumentengrößebei
Audiofiles garantiert, einziger Nachteil ist die relativ schlechte Tonqualität.
RealAudio wird vor allem bei besonders großen Audiosequenzen verwendet;auf
diese Weise ist es möglich, im Internet "live" Radio zu senden.
Seit kurzem ist über die Homepage des Instituts ("Universitätsradio")
eine erste 12minütige Radiosendung des Projekts "UniversitätsradioWien" hörbar.
Zwei Musterbeispiele für hervorragende inhaltliche und graphische Gestaltungsind
die Web-Seiten des MaxReinhardt-Seminars und des Publizistik Inhouse Reports am Wiener Publizistik-Institut.
Mit den allerneuersten Web-Editoren "PageMill" und "golive" steht Wissenschaftlern in Zukunft einer
leichten Gestaltung von Web-Seiten, dank WYSIWIG-Funktion, nichts mehr im
Weg.
Übrigens: Dieser Text enthält in der Printemedium-Version 21.447
Zeichen, in der Online-Version mit den Hyperlinks unendlich viele Zeichen,
womit sich natürlich ein neues Problem ergibt: Wie kann ich nun verhindert,
daß beim Lesen der Online-Version "Leseflucht" eintritt?
COMMENT-
Fachzeitschrift des EDV-Zentrums der Universität Wien, Wien: EDV-Zentrums
der UniversitätWien
HASE, Hans Lothar: Als Anhalter durchs Internet. Hannover: Heise, 1995
LEVINE, John R., Carol BAROUDI: Internet für Dumme Anfänger. Wien:
IWT, 1994
MACup- Mehr als Macintosh (Fachzeitschrift für
Apple Macintosh), Hamburg: MACup Verlag
MACWELT
- Das Magazin für Apple Macintosh und Poer-PC, München: IDG MagazineVerlag
MAIER, Gunther, WILDBERGER, Andreas: In 8 Sekunden um die Welt. Kommunikation über das Internet.
Bonn u.a.:Addison-Weselley, 1994
NEGROPONTE, Nicholas: Totaldigital. Die Welt zwischen 0 und 1 oder Die Zukunft
der Kommunikation. München: Bertelsmann, 1995
NOLDEN, Mathias: Der erfolgreiche Einstieg ins Internet. Frankfurt/Main,Berlin:
Ullstein, 1995
[1] http://www.univie.ac.at/Publizistik
[2] Zu besonderem Dank verpflichtet ist der Autor dem
ehemaligen Webmaster der Universität Wien, Raphael Kirchner, der die
entsprechendeEinschulung in das HTML-Programmieren vornahm.
[3] Das UNIX-Betriebssystem wurde von AT&T Bell Laboratories
entwickelt, es ermöglicht den Mehrbenutzer und Mehrprogrammbetrieb.