Die Unterrichtsprache ist deutsch.
Die Benutzung des Mobiltelefons ist während der Lehrveranstaltung ausnahmslos untersagt. Das Mobiltelefon ist vor der Lehrveranstaltung auszuschalten oder in den Flugmodus zu versetzen!
Bei Mißachtung muß die Lehrveranstaltung verlassen werden!
Teilnahmebedingungen: positive Absolvierung einer TAT-TV.
Seien Sie bitte stets pünktlich 13:15 Uhr s. t.
Mails an mich bitte immer im Betreff mit "UE-TV ..."
beginnen (z.B. UE-TV Thema, UE-TV Entschuldigung).
Beachten Sie bitte im Text Ihrer Mails korrekte Groß-
und Kleinschreibung, vor allem dann, wenn der Text von mir weiterverwendet werden soll! Schicken Sie keine Anhänge
mit, sondern schreiben Sie direkt ins Mail ohne automatischen Zeilenumbruch! Schicken Sie bitte keine PDF-Dokumente.
Ziel der Lehrveranstaltung:
Erstellung zweier Fernseh-Beiträge zum gleichen Thema (einer mit etwa
zwei Minuten und einer mit etwa sechs Minuten, also eine Kurz-
und eine Langbeitrag) im Zweier-Team zu vorgeschlagenen oder selbst gewählten Themen (siehe weiter unten).
Prüfungskriterien:
Es besteht Anwesenheitspflicht. Im Falle der Abwesenheit bei mehr als drei Einzelterminen, kann die Lehrveranstaltung nicht positiv abgeschlossen werden. Eine Einheit besteht aus zwei Einzelterminen.
Die fertigen Filme (Kurz- und Langversion) bitte im Format .mov (Final Cut Pro: Datei exportieren>Einstellungen>Video-Codec Apple ProRes 422 HQ) abgeben (vor Ort auf Datenträger oder per Aconet FileSender, zugänglich mit Ihrem unet-Account).
Der Abspann muß u. a. folgende Credits enthalten:
Regie,
Kamera, Schnitt, eventuelle Schauspieler, Musik,
Lehrveranstaltung Dr. Manfred Bobrowsky, Wintersemester 2025, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien (achten Sie hier auf die korrekte Schreibweise des Institutsnamens!)
Wird die Arbeit nicht genau in dieser Form abgegeben, gibt es keine Note!
Was bei den Video-Beiträgen nicht passieren darf:
Fehlender Vor- und Abspann
Bildsprünge
Nichtmonauralisierter Ton
Nichlinealisierter Ton
Musik während gesprochener Töne
Dem Interviewpartner während des Interviews das Mikrofon in die Hand geben
Falsche Blickluft
Schlechte Beleuchtung
Unschärfe
Verwendung des Kameramikrofons statt Hand- oder Ansteck-/Funkmikrofon
Unpassende Musik im Hintergrund
Materialien:
SD-Speicherkarten > Informationen
Final Cut Pro – Kostenlose Demoversion für 90 Tage
Handbuch zu Kamera Sony HXR-NX5R
Reservierung von Kamera- und Audiosets, Licht, Mikrofonie und Schnittplätzen (alle Geräte werden in der Lehrveranstaltung demonstriert):
Schicken Sie ein Mail an reservierung.publizistik@univie.ac.at, Abholung im 3. OG, Zi. 325 bei Herrn Manfred Gatterwe oder Frau Iris Hajiscek. Es ist eine Kaution von 100,- pro Gerätschaft bzw. nach Vereinbarung zu hinterlegen.
Semesterablauf:
15. Oktober:
Teil 1:
Aufnahme,
Einführung, Planung des Semesters.
Ansicht von beispielhaften Arbeiten
aus den letzten Semestern. (Themenbeispiele früherer Semester siehe HP des Lehrveranstaltungsleiters: http://homepage.univie.ac.at/manfred.bobrowsky.)
Ausgewählte Arbeiten veröffentliche ich seit kurzem gerne auf meinem YouTube-Kanal.
Hausübung: Schauen Sie bitte die Beiträge in meiner YouTube-Playlist Lehrveranstaltungsbeiträge.
Teil 2:
Vorstellungsgespräche, Themenvorschläge, Ansicht von beispielhaften
Arbeiten.
Übung 1: Schreiben Sie bis 12. November einen "Anrei§er" zu
Ihrem Thema (per Mail – bitte achten sie auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik)
Titel ...
Text: kurze Darstellung worum es geht
Team: Vorname Zuname
29. Oktober:
Teil 1:
Themenfixierung und Teambildung, Ansicht von beispielhaften Arbeiten
aus den letzten Semestern.
Übung 2: Erstellen
Sie ein Storyboard bis spätestens 26. November.
Teil 2:
Themenbesprechung, Themenfindung ("Thema" und "Story" ),
Drehbuch und Storyboard, Ansicht von beispielhaften Arbeiten
aus den letzten Semestern.
Hausübung: Schauen Sie bitte Bild und Ton generell und umfangreich und Bild und Ton kurz gefasst
Bild und Ton generell und umfangreich: Filmanalyse (tfm – Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien).
Bild und Ton kurz gefasst:
Blickluft
Kopfluft
Einstellungsgrößen 1
Einstellungsgrößen 2
Perspektiven
Bildachsen und Komposition
Kamerabewegung
Zoom
Blende
Schärfentiefe
Weißabgleich
Der gute Ton
Licht
Farbkorrektur
Schuss/Gegenschuss
12. November:
Teil 1:
Kameraeinschulung (Instituts-Kamerasets).
Teil 2:
Kameraeinschulung Fortsetzung, Übungsfilme mit den Kamerasets in Zweiergruppen:
Übung EINS: Erzählen Sie eine kurze Geschichte mit „Schnitt in der Kamera“.
26. November:
Teil 1:
Themenbesprechung/Storyboard
Ansicht der Übungsfilme „Schnitt in der Kamera“ der letzten Lehrveranstaltung.
Einführung Final Cut Pro (Teil 1).
Teil 2:
Licht (Dedolight, Sachtler Lichtkoffer, Mizar Spitzlichter).
Übung ZWEI: Interviewsituation mit zwei Kameras und Rollwagen.
10. Dezember:
Teil 1:
Besichtigung der Schnittplätze, 3. OG, 327 und des Fernsehstudios, 1. UG, SR 2.
Themenbesprechung
Mikrofonie (Audiomischer, Ansteckmikrofon, Ansteckfunkmikrofon, Grenzflächenmikrofon, Handfunkmikrofon, Tonangel, Windschutz und Federhalterung, Voice-Over M-Audio, Mikrofonbodenstativ).
Benutzung der Schnittplätze, CD- und DVD-Formate, Backup des Filmmaterials.
Teil 2:
Ansicht der Interviews mit zwei Kameras der letzten Lehrveranstaltung.
Übung DREI: Mit der Institutskamera in Bewegung (mit Tonangel/ Handfunkmikrofon, Dedolight) in zwei Gruppen zu je: Interview, Kamera, Kameraassistenz, mobiles Licht.
07. Jänner:
Teil 1:
Moderation Einheit 1 – Lockerungs-, Stimm- und Sprechübungen, Vorbereitung zum Moderationstraining mit Videoaufzeichnung.
Übung VIER: Schwierige Texte vortragen.
Teil 2:
Fortsetzung
Themenbesprechung
Ansicht der Übungen der letzten Lehrveranstaltungen.
Einführung Final Cut Pro (Teil 2).
14. Jänner:
Teil 1:
13.30 Uhr: Lehrveranstaltungsevaluierung online Dauer: 10 Minuten!
Präsentation: Mit der GoPro Hero-Kamera und Karma Grip (Gimbal) in Bewegung.
Moderation Einheit 2 – Moderationstraining und praktische Übungen mit Videoaufzeichnung (mit Tonangel und Handfunkmikrofon).
Übung FÜNF: Experteninterviews
mit zwei Kameras, Schuß – Gegenschuß.
Teil 2:
Moderationstraining Fortsetzung.
21. Jänner:
Teil 1:
Ansicht der Übungen VIER und FÜNF.
Final Cut Pro (Teil 3 bei Bedarf).
Filmausschnitte "Die Rede des Königs".
Teil 2:
Endbesprechung, Selbsteinschätzung der erbrachten
Leistung.
Dokumentation über Filmsynchronisation "Die Täuschung des Auges
durch das Ohr", 25 Min..
Erste Abgabemöglichkeit der Arbeit auf Datenträger oder Aconet FileSender, zugänglich mit Ihrem unet-Account).
Der letzte Abgabetermin ist der 30. Februar 2026 oder nach Vereinbarung.
?. März 2026: Nachbesprechung auf Wunsch und Anmeldung, 13:00-16:15 Uhr, 7.OG, Raum 733.
Literatur:
Regelmäßige Ansicht von:
Bundesland heute, ZIB 1, ZIB 2, KulturMontag, Kultur heute, ECO, Europastudio, WELTjournal, Pressstunde, Universum History, Ö1, Mittagsjournal
Werner, Horst
Fernsehen machen.
2009 Konstanz: UVK Verl.-Ges (Wegweiser Journalismus, 5)
Wember, Bernward
Wie informiert das Fernsehen? Ein Indizienbeweis
1983 3., erw. Aufl. München: List (List Journalistische Praxis)
Jacobs, Olaf; Großpietsch, Timo
Journalismus fürs Fernsehen. Dramaturgie – Gestaltung – Genres.
2015 Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden (Praxiswissen Medien)
Moormann, Peter (Hg.)
Musik im Fernsehen. Sendeformen und Gestaltungsprinzipien.
2010 Wiesbaden: VS Verl. für Sozialwiss.
Mikunda, Christian; Vesely, Alexander
Kino spüren. Strategien der emotionalen Filmgestaltung.
2002 Wien: WUV-Universitätsverlag.
Die Themen bzw. Schwerpunkte
Spezial-Sonderthema Schwerpunkt Theater:
Aufzeichnung der Theaterproduktion Der ganz normale Wahnsinn oder "Eh wurscht", Boulevardkomödie in zwei Akten von Michael Frayn des Theaterclubs Lampenfiba.
Das Stück:
Der ganz normale Wahnsinn oder "Eh wurscht" ist eine Komödie von Michael Frayn, die eine Theatergruppe bei der Vorbereitung und Aufführung eines Stücks namens "Nackte Tatsachen" (im Original "Nothing On") zeigt. Das Besondere daran ist, dass das Stück im Stück selbst drei Phasen durchläuft: eine Generalprobe, eine Vorstellung hinter der Bühne und eine Vorstellung, in der alles schief geht.
Persönliche Begleitung und Betreuung durch den Lehrveranstaltungsleiter! Es handelt sich bereits um die 25. Produktion im Rahmen dieser Lehrveranstaltung.
Einschulung in die Studiokameras:
Freitag, 14. November 2025, 15.00 Uhr, Zi 316.
Voransicht des Stückes gemeinsam mit dem Lehrveranstaltungsleiter am, Freitag, 14. November 2025, 19.30 Uhr (Abfahrt um 17.00 Uhr, am Parkplatz des Instituts, gemeinsame Fahrt mit dem Auto nach Grub, Besprechung vor Ort).
Aufzeichnung am Samstag, 15. November 2025, 19.30 Uhr im Veranstaltungszentrum Grub im Wienerwald, 2392 Grub, Kirchenplatz 211, Abfahrt am Institut um 16.00 Uhr, Parkplatz des Instituts, gemeinsame Fahrt mit den vier Studiokameras nach Grub.
Mitschnitt des kompletten Theaterstücks mit vier Studio-Kameras. Postproduktion am Institut mit Final Cut Pro im Multicam-Schnittverfahren, ("Langbeitrag"),
Gestaltung einer Reportage (Kriterien siehe oben) über das Stück bzw. die Theatergruppe Lampenfiba, ("Kurzbeitrag"),
Endproduktion des Mitschnittes auf DVD/BD durch den Lehrveranstaltungsleiter.
Bisherige Aufzeichnungen werden in der Lehrveranstaltung kurz gezeigt bzw. können über eine speziele YouTube-Adresse angesehen werden.
Team: Ines Biermayr und Nico Rasztovich
Zwischen Tradition und Kritik – Die Jagd im Wandel der Zeit
Jagd ruft bei vielen zunächst negative Bilder hervor – Grausamkeit, unnötige Tötung, alte Traditionen. Doch hinter diesen Vorstellungen steckt weit mehr: Die Jagd leistet einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz, schützt bedrohte Tierarten und vermittelt ein tiefes Verständnis für die Natur. Sie bedeutet Verantwortung, Wissen und Respekt vor der Umwelt. In diesem Beitrag räumen wir mit gängigen Vorurteilen auf und zeigen, warum Jagd weit mehr ist, als viele glauben. Wie sieht moderne Jagd heute aus und welche Zukunft hat sie?
Team: Lilly Pantke & Marie Gomes Da Cruz
Alles außer gewöhnlich – Das Theater Delphin
Seit 1998 ist das Theater Delphin im Zweiten Wiener Gemeindebezirk Ort der Begegnung und des spielerischen Miteinanders zwischen Menschen mit und ohne Behinderung: Aus dem Herzensanliegen der Röntgenassistentin und Gründerin Gabriele Weber, ihrem geistig und körperlich beeinträchtigten Sohn eine Möglichkeit zu bieten, seine Talente und Begeisterung für Musik und Tanz auszuleben, erwuchs im Laufe der Jahrzehnte ein zunehmend professionellerer Anspruch an die Produktionen. Heute bietet das Delphin allen Menschen eine Bühne, auf der sie mit ihren individuellen Fähigkeiten glänzen können, ohne dass die Beeinträchtigung ins Scheinwerferlicht gestellt wird. In monatelanger Arbeit werden die Stücke gemeinsam konzipiert, an die jeweiligen Bedürfnisse der Schauspielerinnen und Schauspieler angepasst und geprobt, bevor die Zuschauerinnen und Zuschauer in diese besondere Welt des Theaters eintauchen dürfen. Wir haben die Proben und die Premiere des neuesten Theaterstücks „Der Winternachtstraum“ begleitet.
Team: Lana Hahn & Stefan Springer
Weitere Themen nach Besprechung und Vereinbarung, Beispiele fertiger Arbeiten aus früheren Semestern werden gezeigt!
Für den Inhalt verantwortlich: Manfred Bobrowsky und die jeweiligen Autoren