2 Stunde(n), 5,0 ECTS
DI wtl von 10.03.2026 bis 30.06.2026, pktl. 15.00-16.30, Hörsaal 3D, NIG
https://moodle.univie.ac.at/course/view.php?id=461671
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Mit dem BA-Seminar zur 'Transzendentalen
Ästhetik und Analytik' werden Kants Anschauungslehre und sein
Konzept einer 'transzendentalen Logik' zur Diskussion gestellt.
Die in der Anschauungslehre vorweg auf einen szientifischen
Erfahrungsbegriff zentrierte Fragestellung und die mit der Frage
nach den "synthetischen Urteilen a priori" aufgeworfene Synthesis-
und Vermittlungsproblematik bilden den systematischen Bezugspunkt
für die interpretatorische Erschließung der zu behandelnden
Textstellen. Dadurch soll das Verständnis für Kants
architektonisches Verfahren geweckt und der Blick von vornherein
auf den systematisch verbindlichen Horizont seiner verschiedenen
(metaphysischen, wissenschaftstheoretischen, psychologischen und
logischen) Argumentationsansätze und Beweisabsichten gelenkt
werden, so daß - über die jeweils aktuellen Textbezüge
hinausgehend - auch schon im WS ein Zugang zur Gesamtproblematik
der kritischen Erkenntnislehre eröffnet werden kann. Die LV soll den Zugang zur prinzipientheoretischen Fragestellung des kritischen Idealismus durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion der Vernunftkritik vermitteln. |
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Art der Leistungskontrolle: aktive und regelmäßige Teilnahme am SE, Impulsreferate, schriftliche Hausarbeit von ca. 15 Seiten
Literatur:
I. Kant, Kritik der
reinen Vernunft, Riga 1781 u.ö.