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Kultur- und
Migrationsforschung
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Herkunft, Dispositionen und Stellung(nahmen). Tendenzen in den wissenschaftlichen Integrationsprozessen vor und nach der 89er-Wende am Beispiel von ausgewählten ungarischen Humanwissenschaftlern in Wien
Teil I.

Das Projekt wurde mit Ende Februar 2006 beendet. Folgende Ergebnisse liegen vor:
1. Die Stabsstelle für Verwaltungskoordination der Universität Wien stellte uns eine statistische Auswertung der ungarischen Hörer und Absolventen der Universität Wien seit 1945 zur Verfügung. Die Analyse der Daten ergibt eine breite Streuung der Studienrichtungen. Humanwissenschaftler repräsentieren einen Anteil, der etwa dem Verhältnis der Gesamtanzahl der Studierenden dieser Fachrichtungen an der Universität entspricht. Im Zeitverlauf lässt sich eine kontinuierliche Zunahme der Studierenden beobachten, die nach 1988 signifikant wird.
2. Die qualitativen Ergebnisse des Projektes wurden aus dem folgenden Datenkorpus erschlossen: a) aus den offiziellen Lebensläufen und Publikationslisten der untersuchten Akteure, b) aus der Auswertung der von ihnen bislang anderorts gegebenen Interviews und c) aus einer ersten Interpretation der in diesem Projekt geführten drei narrativen Interviews. Als Ergebnisse liegen vor: a) die Erarbeitung eines Ansatzes, der beim Projekt bereits angewandt wurde und auch auf die künftigen Interviews anwendbar ist, b) die Sammlung von Text- und anderen Materialien (insbesondere Tonbandaufnahmen), die für eine Feinanalyse bereitsteht, c) eine Analyse von drei Akteuren.
Es wurde ein Interview vollständig transkribiert. Bei den anderen Interviews haben wir uns bei der Transkription auf die Teile beschränkt, die in der Analyse verwendet wurden. Das umfangreiche Interviewmaterial (16 Stunden Tonaufzeichnungen) steht für weitere Aufarbeitung in Folgestudien bereit.