Allgemeine Erziehungswissenschaften

Hauptseminar : Raum als pädagogische Dimension

Dozent            : Henning Schluß

Referat            : Kino „Capitol-Dahlem“

Referentin       : Susann Böhme

WS 2004/05    : 11.02.05

 

 

C A P I T O L     D A H L E M

 

 

 

Vor den Toren der Stadt

 

 

1928 – 1929 Bau der Villa durch Wanda Büttner

1929 – 1941 in Besitz des Kaufherrn Dr. Johann Jürgens

1942 – 1962 in Besitz von Präsident der Reichsfilmkammer Prof. Carl Fröhlich

1962 – 1994 in Besitz der Freien Universität Berlin

seit 1994      in Pacht der Yorck-Kino GmbH

 

 

Die Geschichte einer Geschichte

 

 

Dahlem entstand im 13. Jahrhundert aus einem Dorf und einem Rittergut. 1841 wird der Ort vom Staat gekauft und als Königliche Domäne mehrmals verpachtet.

Als 1901 die letzte Pachtzeit ausläuft wird mit der Erschließung der gesamten Domäne für den Bau von Landhäusern zur Anlage eines vornehmen Villenvorortes begonnen. Dazu wird eine "Kommission zur Aufteilung der Domäne Dahlem" unter Vorsitz des Ministerialrates Thiel gegründet. Durch die Verlegung des Botanischen Gartens und der Botanischen Museen nach Dahlem sowie der Neugründung des pharmazeutischen Instituts entwickelt sich eine attraktive Mischung aus Wissenschaftszentrum und vornehmen Villenort. Durch den ersten Weltkrieg wird diese Entwicklung jedoch unterbrochen.

 

1928 geht bei der städtischen Baupolizei des Bezirks Zehlendorf, zu dem Dahlem seit 1920 gehört, ein Antrag von der jüdischen Bürgerin Wanda Büttner auf Errichtung einer Villa in Berlin-Dahlem, Thielallee 36, ein. Diese wird im Jahr 1929 fertigestellt. Noch im selben Jahr verkaufte sie wegen Auswanderung in die Vereinigten Staaten von Amerika die Villa an den jüdischen Freund und Kaufherrn Dr. Johann Jürgens. 

 

1941 beantragt Professor Carl Froelich, der 1933 zum Präsidenten der Reichsfilmkammer ernannt wurde, den Anbau eines Projektionsraums mit darunterliegendem Schaltraum an die rückwärtige Seite des Hauses und einem zum Garten gelegenen Planschbecken. Der neue Vorführraum wird mittels einer Treppe über den Hof erschlossen, ein Zugang durch das Haus ist nicht möglich. Mit der Ausführung der Arbeiten wird die Philipp Holzmann AG beauftragt. Die bereits existierende Bibliothek wird damit um die Funktion eines, wenn auch sehr kleinen, privaten Kinosaals erweitert.

Das Haus gehört zu diesem Zeitpunkt noch immer dem Kaufmann Dr. Jürgens.

1942 wird in einer Veräusserungsanzeige vom 18. August Herr Prof. Carl Froelich offiziell als Erwerber des Hauses festgestellt. Veräusserer ist Dr. Johann Jürgens aus Berlin Grunewald, der zum Zeitpunkt des Besitzerwechels aber in Nijmwegen, Holland wohnt.

Unklar ist, warum bereits am 13. August 1942 eine Veräusserungsanzeige veröffenlicht wurde, in der als Veräusserer und Erwerber in Personalunion Prof. Carl Froelich genannt wird, und das, obwohl ihm das Haus eigentlich erst fünf Tage später gehören wird.

 

Im Krieg werden bei alliierten Luftangriffen, vor allem von englischen Geschwadern, auch zahlreiche Schäden in Dahlem angerichtet.

In den Nächten vom 1. zum 2. März 1943 werden mit 250-300 Fliegern, vom 23. zum 24. August mit etwa 400 Fliegern schwere Angriffe geflogen, die in Dahlem die Zerstörung verschiedener Villen durch Stabbrandbomben nach sich zog. Am 27. März des Folgejahres gab es einen erneuten, schweren englischen Luftangriff.

Bei einem dieser Angriffe ist auch das Haus Thielallee 36 in Mitleidenschaft gezogen worden. Durch die Schäden entstand Platz für den großen, heute noch genutzten Kinosaal, der einen länglichen Grundriß und eine –durch die vorher vorhandene Zweigeschossigkeit- sehr hohe Decke hat. Über dem letzten Drittel des Parketts gibt es einen Rang, der über die Treppe in der Halle erschlossen wird. Bereits am 12.5.1946 konnten provisorisch die ersten Filmvorführungen gezeigt werden.

Betreiber des Kinos ist Gustav Lehmann, der am 9. Mai 1947 die Genehmigung zum Umbau des Kinosaals erhält. Dabei wird die Anzahl der Kinoplätze auf 238 festgelegt, 180 im Parkett und 58 auf dem Rang. Das Haus ist zu diesem Zeitpunkt allerdings in keinem guten Zustand.

Bei einer baupolizeilichen Besichtigung vom 18. Oktober 1947 wird festgestellt, daß die hölzerne  Rangkonstruktion durch Schwammbildung schadhaft ist und Lebensgefahr für die Besucher besteht. Gustav Lehmann wird zur Behebung des Schadens eine Frist von sechs Wochen gesetzt, und am 28.10.1947 beantragt er dann beim Bauordnungswesen den Neubau des Ranges. Der zweisprachige Baufreigabeschein (License), der "Kontrolle ziviler Bauten im U.S. Sektor Berlin" dient, genehmigt das Vorhaben am 31.10.1947: "approved by Bez. Zehlendorf  31.10.47". Der Baubeginn soll sofort nach Genehmigung sein, mit der Fertigstellung (estimated completion) wird zwei Wochen später gerechnet. Die neue Decke wird als Steineisendecke ausgeführt.

Bei diesem Umbau wurde die Sitzplatzzahl im Kino verändert. Auf einem späteren Bestuhlungsplan vom 21. Februar 1949 werden im Saal 251 Sitzplätze aufgeführt, 177 im Parkett und 74 auf dem Rang, das sind 13 Plätze mehr als vorher, was auf die deutlich höhere Platzkapazität auf dem (neuen) Rang zurückzuführen ist.

Auch in der technischen Ausstattung des Kinos gibt es Mängel. Am 22. Oktober 1947 geht auf Grundlage des Hauptberichts des Dipl. Ing. Wüstermann vom TÜV Berlin eine "Prüfbescheinigung zur Abnahmeprüfung elektrischer Anlagen gemäß Polizeiverordnung vom 15. Juli 1935" an die Adresse der "Kapitol Lichtspiele, Bes. Gustav Lehmann", die die Elektrik und Beleuchtung für marode erklären.

 

Am 6. September 1949 bittet Gustav Lehmann um die baupolizeiliche Erlaubnis den Kinoeingang verlegen zu dürfen, der sich immer noch seitlich neben dem Haus befindet. Zu diesem Zeitpunkt fungiert die alte Garderobe als Kassenhaus und die Diele als Foyer. Als neuer Eingang ist nun das in der Mittelachse gelegene Rundbogenfenster der Straßenfassade vorgesehen. Die beiden in der Fassade rechts gelegenen Achsen sind zu diesem Zeitpunkt bereits "blind", da sich hinter ihnen ja der langgestreckte Saal befindet. Der geplante Eingriff würde einen wesentlich auffälligeren und direkteren Zugang zum Kino darstellen und das alte Herrenzimmer würde automatisch zum neuen Foyer. Der Architekt und Bauunternehmer Erhard Basler & Co. soll die Ausführung der Arbeiten übernehmen. Auf dem von Gustav Lehmann im Antrag benutzten Stempel heißt das Kino übrigens noch Capitol am Thielplatz.

Die Genehmigung erfolgt am 11. November 1949. Im Dezember 1949 folgt dann der Antrag zum Aufstellen von Schaukästen in der nun neuen Eingangsachse.

Professor Carl Froelich (Chef der Froelich Film GmbH), dem das Haus nach wie vor gehört, beantragt am 29. Juni 1950 den Ausbau der Kellerwohnung "für mich und meine Frau", und im selben Jahr läßt er die durch die Bombensplitter verursachten Schäden am Haus ausbessern. Der neue Farbanstrich, offenbar weiß, ist ihm allerdings zu hell, was er bedauernd dem Bezirksamt Zehlendorf mitteilt.

 

Am 4. September 1950 dann bittet Gustav Lehmann um die Genehmigung der Anbringung des Schritzuges CAPITOL an die Hauswand. Zum ersten Mal soll das Kino einen nach außen hin sichtbaren Namen bekommen. Um den Schriftzug und die Eingangssituation beleuchten zu können, beantragt er dazu noch die Errichtung von zwei Strahlern sowie sechs Kugellampen. Am 20. September 1950 teilt das Amt für Stadtplanung von Groß-Berlin der Abteilung Bau- und Wohnungswesen des Bezirksamts Zehlendorf mit:" Gegen das Anbringen des Schriftzuges "Capitol" und der sechs Kugelleuchten haben wir keine städtebaulichen Bedenken. Mit dem weißen Außenputz sind wir nicht einverstanden. Die Beleuchtung der weißen Fassade bei Dunkelheit durch 2 Strahler widerspricht vollends dem Charakter dieses gepflegten Wohngebietes. Wir bitten, das Anbringen der Strahler abzulehnen, da sie im Straßenbild sehr stören."

 

Am 12. 2.1953 stirbt Carl Froelich und das Haus geht in Erbfolge in den Besitz von Frau Edith Froelich und Frau Marianne Brüning (geb. Froelich) über.

Auch der Kinobetrieb wechselt den Besitzer: Im Jahr 1956 übernimmt Gerhard Klein die Leitung des CAPITOL. Er wird es danach 30 Jahre lang mit Erfolg führen, indem er ein anspruchsvolles Programm, zusammen mit Autorenlesungen und Podiumsdiskussionen etabliert. Bei diesen Veranstaltungen profitiert das Kino natürlich von der Nähe der im Jahre 1948 gegründeten Freien Universität Berlin. Das Haus erfährt einen belebenden Aufschwung und erlangt als Filmkunst-Kino einen festen Platz in der Berliner Kinolandschaft. Zwischenzeitlich wird es sogar zum Berlinale-Kino. Gerhard Klein gilt daher als der eigentliche Schöpfer dieses Kinos, als der Herr des CAPITOL, und ist damit untrennbar mit dem Haus in der Thielallee 36 verbunden.

Herr Gerhard Klein starb am 14.November 1999.

 

Eine im Jahr 1963 beantragte Be- und Entlüftungsanlage für das Kino wird am 6.11. des Jahres genehmigt. Im Oktober wird der große beleuchtete Programmanzeiger über dem Eingang beantragt, und am 22.10. auch genehmigt, und zwar nicht nur vom Bezirksamt Zehlendorf, sondern auch von der Bauabteilung des Kurators der FU Berlin, obwohl die Universität zu diesem Zeitpunkt noch nicht Besitzerin des Hauses ist.

Möglicherweise aus dieser Zeit stammt auch die große Plakatwand in der Treppenhalle, zusammengestellt aus vielen einzelnen Plakaten von Filmklassikern mit denen das Kino groß geworden ist. Gleich wenn man aus dem Foyer in die Halle tritt fällt sie einem ins Auge. Durch ihre Größe und ihre beeindruckende Motivcollage ist diese Wand auch heute noch ein echter Blickfang.

 

Die Übernahme des Grundstückes Thielallee 36 in den Besitz der FU wurde 1962 eingeleitet: Am 26.10.1962 erfolgt in der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Zehlendorf ein Eintrag in das Grundbuch Dahlem. Der Finanzsenator kauft das Grundstück zu einem Preis von DM 120 000,-, möglicherweise schon mit der Absicht, es der Freien Universität zur Verfügung zu stellen. Allerdings erfolgt die Übertragung erst 1964: Am 10. Februar erfolgt ein Schreiben des Senators für Wissenschaft und Kunst an die Kuratorialverwaltung der Freien Universität Berlin, in dem erklärt wird, das der Finanzsenator –wie vom Wissenschaftssenator beantragt- das Grundstück Thielallee 36 mit Wirkung vom 1. Januar 1964 in den Besitz des Wissenschaftssenats überträgt. Dieser wiederum übergibt die Immobilie dem Kurator der FU Berlin mit Wirkung vom 1. Januar 1964, also demselben Tag.

Die Grundstücksakte wird am 13.3.1964 vom Finanz- und Grundstücksamt Zehlendorf direkt an die Freie Universität geschickt. Mit der Übernahme des Hauses durch die FU Berlin werden der Saal und einige Nebenräume des Hauses nun auch manchmal für Lehrveranstaltungen genutzt. Die Eintrittspreise für Studenten in das Kino erfahren eine Ermäßigung, und das Angebot wird genutzt: Studenten werden die Hauptklientel des Kinos.

In dem Haus Thielallee 36 gibt es nun ein Nebeneinanderwirken von drei verschiedenen Interessen, die nicht immer konfliktfrei bleiben.

1974 gibt es Überlegungen seitens der FU, das Haus vollständig zu universitären Zwecken zu benutzen, wodurch der Saal per Umbau in zwei Vorlesungs-, bzw. Seminarräume hätte umgebaut werden und dadurch das Kino geschlossen hätte werden müssen. Durch einen Brief an den Rechnungshof Berlin, in dem die Bedeutung des Kinos mit seinem Programm "von anerkanntem Niveau" und seine dadurch rege Frequentierung durch Studenten hervorgehoben wird, und mit dem Hinweis, daß der zu bewältigende Umbau sehr kostspielig sei, wird von der Idee jedoch Abstand genommen. Statt dessen wird im Jahr 1975 eine Renovierung des CAPITOL durchgeführt, bei der die Anzahl der Sitzplätze (wahrscheinlich aus Komfortgründen mit Hinblick auf die Kinokundschaft) auf 220 verringert wird, nämlich 162 im Parkett und 58 auf dem Rang. Die Sitze im vorderen Teil des Saales haben an ihrer Rückenlehne, jeweils von der dahintersitzenden Person zu benutzen, ein ausklappbares Schreibpult. Zu diesem Zeitpunkt taucht auch zum ersten Mal eine Faltwand auf, die es ermöglicht, den Rang vom Rest des Saales abzuteilen. Diese Wand existiert heute allerdings nicht mehr.

 

1986 verläßt Gerhard Klein das CAPITOL, und Kinobetreiber und Geschäftsleitung wechseln, ohne jedoch für das Haus Thielallee 36 eine besondere (weil verändernde) Rolle zu spielen. Nachdem die anfänglich guten Geschäfte nicht mehr so gut laufen, wird das Kino erneut weitergegeben: Ab dem 1.9.1994 ist die Yorck-Kino GmbH Betreiberin des Kinos, ausgestattet mit einem Pachtvertrag über 10 Jahre. Die Yorck-Gruppe renoviert die Publikumsräume sowie das Foyer und den Saal und bringt die Kinotechnik und –ausstattung auf einen modernen Stand. Zugunsten eines größeren Sitzkomforts wird die Platzanzahl im Saal erneut verringert. Nunmehr finden 162 Zuschauer im Saal Platz, 121 im Parkett und 41 auf dem Rang. Im Foyer verschwinden das bis dahin vorhandene Kassenhäuschen und der Süßwarenstand, die bis dato zwei Arbeitsbereiche beschrieben. Durch die räumlichen Verbesserungen und ein modernes Kinoprogramm läuft der Betrieb bald wieder besser. Das CAPITOL spielt jetzt auch Premierenfilme, wobei versucht wird, einen gewissen Filmkunstanspruch beizubehalten.

 

1996 feiert das Kino seinen 50-jähriges Betriebsjubiläum, womit das Haus auf eine längere Kino- als Wohnhausvergangenheit zurückschauen kann, und das, obwohl dieses Gebäude nie als Kino konzipiert wurde. In seiner langen Betriebsgeschichte hat sich das Kino von einem "Wald- und Wiesenkino" über das klassische Studentenkino zu einem Dahlemer Kiezkino entwickelt, deren Kunden die private und persönliche Atmosphäre zu schätzen wissen.

Das Haus ist seiner Funktion folgend gewachsen, und zwar nach hinten hinaus, die Erscheinung im Straßenbild hat sich nicht viel verändert. Natürlich weisen die Schaukästen und die große Reklametafel über dem Eingang auf die Nutzung als Kino hin, aber ansonsten ist das Haus Thielallee 36 "nur eine Villa von vielen" in Dahlem.

 

 

Nach dieser langen Geschichte will ich nun unsere gemeinsamen Gedanken darstellen. Wir haben herausgefunden, daß ein Kino für uns die Begegnung mit einem Frontalunterricht in der Schule ist. Es kamen gute und schlechte Erinnerungen an unsere Schulzeit wieder. Pädagogisch fühlten wir auch die Wiedergabe aus der vorgegebenen Gedankenwelt. Die Theorie und Praxis in diesem Raum(Kino)geht von der Mitteilsamkeit und das darüber Sprechen in einander über. Dieser Raum gab Einigen unangenehme Gefühle, wie z.B. Angst vor Dunkelheit und Nähe der anderen Menschen. Anderen hatten ein wohliges, geborgenes und entspanntes Gefühl. Alle hatten die gleiche Meinung, wenn es um den pädagogischen Effekt ging, eine Aufmerksamkeit zu ermöglichen. Die Mitteilungen, durch Medien weiterzuleiten und schnellebiger  zu machen.

 

               -SEHEN-HÖREN-FÜHLEN-DENKEN-NACHDENKEN-SPRECHEN-

 

Meine eigene Zusammenfasssung beinhalten die Möglichkeiten in einem Kino das Alleinsein oder nicht Alleinsein, die Konzentration oder auch das Abschweifen der Gedanken, das Mitteilen von Nachrichten und Geschichten und die vielleicht nachfolgenden Diskussionen.

Die Anfänge mit z.B. „Wochenschau“ oder „Augenzeuge“ bis hin zum kultischen deutschen, französischen, englischen u. s. w. Film, Theater und Lesungen waren die stärksten Argumente mich für dieses Kino zu interessieren. Ich wollte wohl auch mitteilsam sein und  hatte auch dieses wohlige Gefühl, es der ganzen Seminargruppe  präsentieren zu müssen.

 

 

 

 

 

 

Seminar- Zusammenfassung aus meiner Sicht

 

 

Am Anfang war Kant der unser Interesse zum „ Raumdenken“ wecken sollte, ihn zu verstehen ist uns noch sehr schwer gefallen. Ausdrücken und Wiedergeben eines Textes von Kant war für uns eine schwierige Aufgabe. Keiner hat sich bis dahin mit Kant so intensiv beschäftigt. Wir wissen jetzt, RÄUME, so  verschieden sie auch sind, haben für jeden eine besondere und eigene Bedeutung. Die Räume waren so verschieden und doch mit einem Ziel; ein Raum als pädagogische Dimension zu entdecken und eine Meinung abzuverlangen. Diese intensive Art etwas zu sehen, verarbeiten und greifen zu können. Mit  verschiedensten RÄUMEN und doch einem gezielten Grundgedanken, Räume und Orte aus und mit der Pädagogik reflektieren zu können.  Dieses Seminar, war für mich und ich hoffe für viele Seminarteilnehmer, einmal diese große Neugier, diese Lockerheit und doch konzentriertes miteinander Arbeiten zu befriedigen.  Meine kleine und große Welt als kleine und große Räume zu sehen und noch mehr über Kant und viele andere Größen nachzudenken. Mich selbst als einen großen Raum mit vielen kleinen Räumen zu sehen, in dem noch mehr Wissen und Neugier  Platz finden.