Die Atombombenabwürfe zwischen dem Ende des Krieges in Ostasien und dem Beginn des Kalten Krieges: Das Ende der Kooperation mit der Sowjetunion

Bei den Konferenzen von Teheran im November 1943 und Jalta im Februar 1945 gab es in Bezug auf Einflussbereiche in Europa eine grundsätzliche Übereinstimmung. Ostasien war noch kein Thema. Die Konferenz von Jalta steht für die Einteilung von Einflusssphären, in der zwei Supermächte USA und Sowjetunion dominieren sollten. Die Teilung erfolgte weitgehend dort, wo 1943 absehbar war, wo die Armeen zu Ende des Krieges zu stehen kommen würden.

“Europe’s Goal Should be Helsinki”

“The document that best expresses European values is the CSCE Helsinki Final Act of 1975. It does not identify enemies, nor even opponents or adversaries, while most of the security and defence strategies define other states as “opponents”, “adversaries”, and “enemies”. The Helsinki Final Act requests co-operative security and considers security indivisible. It develops a Decalogue of humanitarian values and supports economic co-operation. It allows changing of borders only peacefully and by agreement.”

Article by Heinz Gärtner on the occasion of the 45th anniversary of the Helsinki Final Act five years ago (OSCE Yearbook, nomos, 2020)

PEACE MATTERS #33: Israel / Iran – Nahost & Weltpolitik.

In dieser Folge des Podcasts Peace Matters werden die aktuellen Entwicklungen angesichts des 12-Tage dauernden Krieges zwischen Israel und dem Iran im Juni 2025 beleuchtet. Wie lassen sich die komplexen Dynamiken im Nahen Osten und deren globale Auswirkungen – von regionalen Machtverschiebungen zwischen Iran, Israel und den USA bis hin zu Fragen des Völkerrechts, der Menschenrechte und des Multilateralismus einordnen? Was sind aktuelle Entwicklungen, historische Zusammenhänge und wie waren die internationalen Reaktionen?  Was bedeutet diese Eskalation für Frieden im Nahen Osten auch angesichts des Krieges in Gaza und seinen katastrophalen humanitären Folgen? Wie steht es um die Sicherheit Israels und was ist vom iranischen Atomprogramm in Zukunft zu erwarten? Diese und andere Themen werden von Heinz Gärtner und Adham Hamed diskutiert? Dabei stehen nicht nur sicherheitspolitische Aspekte im Fokus, sondern auch die Rolle Europas, die Glaubwürdigkeit internationaler Normen und die Herausforderungen globaler Diplomatie. Moderiert wird die Diskussion von Stephanie Fenkart.

The Path Forward With Iran: Diplomacy or Missiles?

President Trump may prefer securing a nuclear agreement with Iran during his tenure rather than pursuing military action, as it would offer several advantages: it would prevent Iran from acquiring a nuclear weapon, avoid another U.S.-involved war in the Middle East, mark a diplomatic success for his administration, and open the door to economic benefits through renewed engagement with Iran. (Heinz Gärtner, TVP World, April 28, 2025)

kollektiv magazin: DIE ZUKUNFT DER WELT

Das Gefühl kennt inzwischen jede*r: Die Nachrichtenlage ist explosiv, der Ton aggressiv, die Worte schriller. Von allen Seiten ist von Aufrüstung die Rede, von Sicherheitsstrategien, von neuen atomaren Drohkulissen. Und die Angst vor einem Dritten Weltkrieg? Die ist längst salonfähig geworden.

Inmitten dieser brodelnden Weltlage gibt es Stimmen, die nicht mit dem Säbel rasseln, sondern mit klarem Blick analysieren. Eine davon gehört dem Politikwissenschaftler Heinz Gärtner. Sein Appell: Nicht mitmarschieren – nachdenken. „Es hat schon einmal eine Welt gegeben, in der niemand einen Krieg wollte – und am Ende alle mittendrin waren“, warnt er.

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