Curriculum Vitae
O. Univ.-Prof. Dr. Gerhard Botz

Geboren am 14. März 1941in Schärding, Oberösterreich,
1965 1999 verheiratet mit Mag. Maria Antonakou-Mavromichali, drei Söhne

Ausbildung:

1951 – 1959

Realgymnasium und Matura in Schärding

1959 – 1967

Studium von Biologie, Geographie und Geschichte, Universität Wien

1962/1963

Filmgestaltung, Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien

1967

Promotion zum Dr. phil. mit einer Dissertation aus Zeitgeschichte, Universität Wien

1973 1975

Studium von Soziologie und Sozialstatistik, Universität Linz

1976 und 1978

Summer Schools in Quantitative Methods in History / Social Sciences, University of Essex, Colchester, England

1978

Habilitation für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte, Universität Linz


Berufliche Laufbahn:

1966 -1968

Dokumentar im "Tagblatt-Archiv" des Instituts für Höhere Studien bzw. der Kammer für Arbeiter und Angestellte, Wien

1968 -1979

Universitätsassistent am Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte, Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Universität) Linz

1976/77 und 1994/95

Alexander von Humboldt-Forschungsstipendiat in Bochum und Berlin

1979 -1980

A. o. Univ.-Professor für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte, Universität Linz

1980 -1997

O. Univ.-Prof. für Österreichische Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte, Universität Salzburg

Seit 1982

Leiter des Ludwig Boltzmann-Instituts für Historische Sozialwissenschaft, Salzburg-Wien

1985

Gastprofessor an der University of Minnesota, Minneapolis

1986 und 1987

Gastprofessor an der Stanford University.

1989 und 2001/02

Directeur de recherche associé (Gastprofessor), École des Hautes Études en Sciences Sociales, Paris

1997 - 2009

O. Univ.-Prof. für Zeitgeschichte, Universität Wien

Seit 2009

Em. Univ.-Prof. für Zeitgeschichte, Universität Wien

Wissenschaftliche Aktivitäten:

1971 1992

Mitglied der "Wissenschaftlichen Kommission zur Erforschung der Geschichte Österreichs der Jahre 1918 bis 1938", Wien

1978 – 1988

Gründer und Leiter der jährlichen Sommerkurse „Quantitative bzw. Qualitative Methoden in der Geschichtswissenschaft“, Univ. Linz, ab 1981 Univ. Salzburg

1978 – 1994

Mitglied der „Kommission zum Studium des Neofaschismus“, Bundesministerium für Unterricht, Wien

1982

Gründung des Ludwig Boltzmann-Instituts für Historische Sozialwissenschaft, Salzburg-Wien

Seit 1982

Co-Vorsitzender der Sektion „Quantifizierung und Computer­anwendung in der Geschichte“ bei den österreichischen Historikertagen

1989 1993

Gründer und Leiter der jährlichen “ERASMUS Summer School New Methods in History”, Universität Salzburg (seit 1994 Universitet i Bergen)

1994 2001

Mitgründer und Vorsitzender der “Plattform Universität und Demokratie”, Wien

1994 2002

Mitglied der Beratungsgruppen zur KZ-Gedenkstätte Mauthausen, Bundesministerium für Inneres, Wien

2001 – 2003

Wissenschaftlicher Leiter des internationalen “Mauthausen Survivors Documentation Project”

Seit 2002

Mitglied des Adolf v. Lieben-Komitees der Naturwissen­schaftlichen Fakultät der Univ. Wien

2002 2004

Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats für die Gedenkstätte Mauthausen beim Bundesministerium für Inneres

Seit 2004

Vizepräsident des „Internationalen Mauthausen Forums“, Bundesministerium des Inneren, Wien

Seit 2004

Beirats-Mitglied des „Oral History and Life Stories Network” der European Social Science History Conferences, Amsterdam

2005/2006 und 2010

Sprecher und Koordinator des Ludwig Boltzmann-Custers Geschichte

Mitarbeit an wissenschaftlichen Zeitschriften und Buchreihen:

Herausgeber:

Materialien zur Historischen Sozialwissenschaft, Wien, Bd. 1 - 5 (1982 - 1986)

Mitherausgeber:

Studien zur Historischen Sozialwissenschaft, Frankfurt / Main, ab Bd. 6 (dzt. bis Bd. 35)

Mitherausgeber:

Wiener Studien zur Zeitgeschichte, Wien - Berlin - Münster (dzt. bis Bd. 7)

Mitherausgeber:

Zeitschrift für österreichische Geschichtswissenschaften (1990 – 1999)

Mitglied des Herausgeberbeirats:

Historical Social Research - Historische Sozialforschung, Köln (seit 1978)
Bios. Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen, Hagen (seit 1988)
Historia, Anthropoloigía y Fuentes Orales, Barcelona (seit 1988)
German History.
The Journal of the German History Society, London (seit 1996)
Historia Actual On-line. Revista Electrónica, Cádiz (seit 2003)
Studies in Memory and Narrative, London (seit 2004)