Biographie

Jahrgang 1941,
Professor an der Universität Wien (seit 2004 offiziell und theoretisch im Ruhestand), verheiratet mit Mag. Liselotte Kirsch, 2 Söhne (Martin Peter und Bernhard Michael), 3 Enkelkinder (Viktoria, Marian, Philipp).
Kirsch praktiziert in Lehre und Forschung eine romanistische Literaturwissenschaft interkultureller Orientierung im Spannungsfeld von Hermeneutik, Soziokritik und Geschichte.
Den wichtigsten Schwerpunkt stellt die Literaturgeschichte Frankreichs und der “Frankophonien” im Lichte der Zentralismusproblematik dar, wobei neben traditionellen Standardthemen der Französistik das literarische Schaffen innerhalb des okzitanischen  Sprachgebietes einerseits, in den vom Kolonialismus geprägten Überseegebieten (Maghreb, Westafrika, Québec) andererseits besonders eingehend behandelt wird.
Weitere Arbeitsgebiete: Italienische Literatur (Dante, Goldoni, Manzoni, Pasolini), Katalanische Literatur (Guimerà, Rodoreda), Rumänische Literatur (Eminescu), Rätoromanische Literatur der Surselva.

Kirsch hat an den Universitäten Paris III, Nizza, Pécs, und Bukarest unterrichtet.
In Wien wirkte er von 1988 bis 1999 als Institutsvorstand bzw. Vorsitzender der Studienkommission.

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