Cover: Globale Medienkultur Frank Hartmann:
Globale Medienkultur.
Technik, Geschichte, Theorien

Wien: WUV Facultas 2006 [= UTB 2723]
Ab 1800 begann die Ära der Telekommunikation. Die Weltwahrnehmung änderte sich zusehends, und inmitten der Industriegesellschaft bahnte sich das Zeitalter der Information schon an. Ab 1900 wurde die Medienkultur weltumspannend. Wie dies geschah, diskutiert der Autor anhand dreier medientechnischer Innovationen:
  • Kabel. Die Anwendung von Elektrizität für den internationalen Nachrichtenverkehr (Telegraphie, Telefonie)
  • Wireless. Die Nutzung des Elektromagnetismus für die drahtlose Sendung (Funk, Radio, Satelliten)
  • Online. Die Konstruktion eines elektronischen Datenraums mit universellen Interfaces (Internet)

 Ein Blick ins Buch
 Inhaltsverzeichnis
 Links zum Buch

R E Z E N S I O N E N

   Geschwister: Mediengeschichte und Medienphilosophie - Rainer Gries, Rede zur Buchpräsentation
"Medienkulturgeschichte ist veritable Zeitgeschichte, ist Zukunftsgeschichte! Womöglich hat mit dieser rot-blauen Medienkulturgeschichte von Frank Hartmann ebenfalls eine neue Epoche begonnen, eine neue Epoche des Medienwissens."   » LESEN

   Draht, drahtlos, Online - Michael Manfé, Falter Buchbeilage, März 2006
"Statt den großen Erfindern nachzuspüren, analysiert Hartmann jene technischen Innovationen, die zur Kommunikationsrevolution der Moderne führten. Dabei macht das Buch en passant auf etliche Lücken in der Medienkulturanalyse aufmerksam - und füllt sie in vielen Fällen profund."   » LESEN

  The GAP - Stefan Niederwieser, Dez. 2007
"Frank Hartmann [...] macht nichts Geringeres, als die Begrifflichkeiten des Informationszeitalters von der Verhexung durch die Sprache zu befreien. Darüber hinaus stellt er diverse Technologien in den größeren Zusammenhang ihrer kulturellen und wirtschalftlichen Bedingungen. Diese verändern nicht einfach zu einem bestimmten Zeitpunkt den Lauf der Geschichte, sondern sie sind auf ein Milieu angewiesen, das ihre Kosten aus einem gewissen Interesse heraus tragen will. Die Kapitel werden zwar in einem etwas spröden Ton vorgetragen, sind dafür aber äußerst informativ. Daran angehängt sind kurze Theorie-Exkurse, die dazu beitragen, dass dies zu alles anderem als einer schnöden Aufzählung technischer Apparaturen wird, sondern Kultur und Geschichte in sie hineindenkt."

   Sehepunkte - Peter Haber, Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften (Basel), Juli 2007
"Hartmann führt im dritten und wohl besten Teil der Studie auch den technisch nicht versierten Leser an Themen wie Binärcode und Bitmapping heran und bettet die technische Entwicklung geschickt in eine Schilderung der sich wandelnden Nutzungsformen ein. Besonders anregend ist die bisher weder historisch noch medientheoretisch diskutierte Frage nach der Bedeutung von Datenbanken (...). Alles in allem ist das Buch eine gelungene Einführung in die Vorgeschichte der heutigen globalen Medienkultur, die (...) vor allem Medienwissenschaftlern einen guten Zugang zur Mediengeschichte bieten dürfte."   » LESEN

  EKZ Informationsdienst - Hans-Dieter Kübler
"Detailliert und zugleich mit kompetentem Blick für Zusammenhänge zeichnet der Wiener Kommunika- tionswissenschaftler die technischen Erfindungen und Anwendungen, auch ihre Umwege und Fehlfunktionen nach und fügt sie zu seinem erklärtermaßen nicht-teleologischen Prozess zusammen (...). Erhellend die 3 philosophischen Exkurse, in denen zeitgenössische Betrachtungen aufgearbeitet werden. Die Zeittafel am Ende listet die wichtigsten Daten seit 1800 chronologisch auf."

  WLA Online - Peter Borscheid
"Der Nutzen des Buches besteht einmal in der Analyse dieser seit Mitte des 19. Jahrhunderts entstandenen Medienkultur mit ihren neuen Kommunikationsräumen, zum anderen in den vielen technischen Details, auf denen unser heutiges Kommunikationssystem aufbaut und die der Autor
in großer Fülle und mit großer Sachkenntnis vor dem Leser ausbreitet."
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