Aktuell

Einladung zur GV

alle 2 Jahre ist es wieder so weit: die Generalversammlung steht ins Haus!

Wir bitten um zahlreiches Erscheinen und freuen uns über einen anschließenden Umdrunk!

Wann? 17.12.2019 18.00

Wo? Hörsaal A, IKSA/4.Stock/NIG (Universitätsstraße 7, 1010 Wien).

 

Rückschau

Emlaak lud am 8.5. zum Filmabend

Mehr Info über die Filme hier

An einem schönen sommerlichen Abend fand der mittlerweile traditionelle jährliche EMLAAK Filmabend statt.

Zuerst zeigten zwei Student_innengruppen ethnographische Kurzdokus über Phänomene in Österreich. Während der eine Film das „Circling“ in Wien behandelte, beschäftigte sich der zweite mit dem  amourösen Konzept der Polyamorie.

Das „Circling“ steht - einfach ausgedrückt - für das Tanzen im Kreis. Hier geht es um das Erleben seines Selbsts im Moment. Die Protagonisten erzählten von einem häufig spontan gebildeten Gemeinschaftsgefühl während des Tanzens.


Circling

Polyamorie steht für eine Form des Liebeslebens, bei der eine Person mehrere Partner liebt und Liebesbeziehungen pflegt. Die  Beteiligten wissen voneinander und der Poly-Liebe ihrer bzw. ihres Parnters_in. Die Doku behandelte das subjektive Verständnis des Konzepts und fragte nach den Erlebnissen der Protagonisten_innen.

Filmschau Polyamorie


Als besonderes Highlight konnten wir Claus Deimel begrüßen, der sich gleich mit zwei Filmen über die Tarahumana (Rarámuri)  beteiligte. In seinen Filmen zeigte er die Verabschiedung  der Seele seines langjährigen Freundes und Informant Simón Morales (Begräbnisritual) und thematisierte die Veränderung der Bedeutung und Funktion von Gegenständen durch den Ankauf von und das Ausstellen in Museen.

Er ließ uns auch an seinem reichen Erfahrungsschatz als Ethnograph und Museumsdirektor teilhaben und regte einige Reflexionen und Diskussionen an.

Claus Deimel beim Vortragen

Beim gemütlichen Ausklang fanden inhaltliche Auseinandersetzungen in kleineren Grüppchen statt.

 

LEHRE

SS 2019 Universität Wien

Forever young? Gesundheits- und Körpervorstellungen als Manifestation kultureller Identität

Bewerbung für Modul 3.2.5. und 3.3.6.:

Art der LV: VS / SE (2 SStd.) kann bei Bedarf auch als VO konzipiert werden

Mehr Info hier

 

'Verlorene Welten'? Religion, Ritual und Weltbild im Spannungsfeld von Globalisierung, traditionellen Weltsichten und überliefertem Wissen.

Bewerbung für Modul 3.1. und 3.2.2.:

Art der LV: VS, Modul 3.3.5., 2 SStd., 4 ECTS, SS 2019


Mehr Info hier

 

Filmabend - Programm

Plakat

DAS EMPFINDEN DES KREISES

Ethnologische Dokumentation der Urbanen Tanzpraktik in Wien 1

von Maite Lebacq, Katrin Blantar und Elisa Berrod

Wir stellten uns die Frage:
Welche Funktionen von Ritualen und ritualisierten Handlungen lassen sich im Kontext von „Urbanen Tanzformen“ auch hier in Wien erkennen?

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 EL ANTIFAZ
„Tschüss die Seele“ – Die Verabschiedung

Nordwestmexiko, Chihuahua, Sierra Tarahumara, 2018     

von Claus Deimel

Die Tarahumara gehören zu den geschundensten Völkern Mexikos
und des indigenen Lateinamerikas. Kaum eine andere Gruppe
sogenannter Indianer überlebt derart friedlich und zugleich
widerständisch und ausgestattet mit so wenigen materiellen
Mitteln wie die Tarahumara im nordwestmexikanischen
Bundesstaat Chihuahua – die sich selbst Rarámuri, d.h. „die
Fußläufer“, nennen; sie gehören zu den großen
Langstreckenläufern der Welt...

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DIE MASKEN DES SIMÒN MORALES.

Kleine Philosophie über das Eigene und das Andere.

Dokumentarfilm über einen Maskenschnitzer der Sierra Tarahumara im Norden Mexikos 2017/18    

von Claus Deimel

Masken sind Selbstbilder. Sich in der Maske wiederzuerkennen, ruft Entsetzen
hervor. Deshalb sind Masken oft Schreckensmasken. Sein eigenes
Janusgesicht zu erblicken und sich als ein Fremder wiederzuentdecken kann
wahrscheinlich nur mit einer Art philosophischer Heiterkeit überbrückt werden.
Simón Morales schnitzt seit Jahren Masken, die bei öffentlichen Zeremonien in
der Sierra Tarahumara im Kreislauf von ewig schöner Geigenmusik getanzt
werden. Diese Maskenzeremonien sind ein Abbild der gesamten Gesellschaft.
Allerdings ist hier der Maskenträger noch erkennbar, während z.B. bei uns der
Übergang eher fließend geworden ist und man nicht mehr so genau weiß,
wann wer eine Maske trägt...

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POLYAMORIE

von Isabel Steinkellner Irena Greblic, Paul Krzyszycha

Geliebt zu werden und zu lieben ist etwas, was der Mensch braucht und sich
wünscht. In unserer westlichen Gesellschaft ist Monogamie die Beziehungsform,
welche von der deutlichen Mehrheit gelebt und akzeptiert wird. Doch die
Monogamie genießt eine unhinterfragte Monopolstellung. Diese scheinbar
einzig natürliche Form der Beziehungsführung ist ein wesentlicher Grund warum
sich die wenigsten Menschen mit alternativen Beziehungsformen
auseinandersetzen. Eine mögliche Alternative zur Monogamie stellt dabei die
Polyamorie dar. Aus persönlichem Interesse heraus entstand die Idee einen Film
zum Thema Polyamorie zu drehen.

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