Grundlagen
Morphologie
Lebenszyklus
Genetik
Klassifikation
Moore
Links
Wer bin ich?
Home
 
Wer bin ich?
 
Auf Pflanzenjagd
Das bin ich - natürlich auf Pflanzenjagd!
 

 
 
Fall Sie diese Szene auch hören wollen,
klicken Sie auf den Browser, den Sie verwenden.

 
 
Microsoft
 
 
    Wer bin ich?
 
Erdnuß
Erdnuß
(Arachis hypogaea)

 
  Ich bin Eva Maria Temsch, eine Botanikerin aus Leidenschaft. Neben meinem Studienhauptfach, Botanik, interessiere ich mich sehr für mein Wahlfach, Genetik. Meine Diplomarbeit behandelte - Sie werden es bereits erraten haben - die Genomgröße von Sphagnum. Anschließend arbeitete ich an meiner Dissertation über Genomgrößenvariationen bei der Kulturerdnuß (Arachis hypogaea) und einigen ihrer wilden Verwandten (Arachis duranensis und Arachis monticola). Währenddessen testete ich auch ein neues Immersionsgel, das noch nie zuvor in der Mikroskopie verwendet wurde.
   Außerdem bin ich in der glücklichen Lage, eine Arbeitsstelle an der Abteilung für Karyologie und Embryologie am Botanischen Institut der Universität Wien zu haben. Gegenwärtig arbeite ich dort hauptsächlich an Hyazinthengewächsen (Hyacinthaceae).

 
 
Woher stammt mein Interesse an der Botanik?
 
Vielleicht begann alles im Garten meines Großvaters. Ich liebte diese Oase der Schönheit und Ruhe und bewunderte die Fertigkeiten meines Großvaters, wenn er Bäume schnitt oder seinen Alpengarten pflegte. Dennoch war ich als Kind viel mehr an Tieren als an Pflanzen interessiert. Viele Stunden lang beobachtete ich das geschäftige Leben im Gras und schockte einmal meine Schwester, indem ich 38 Raupen zwischen ihren Kleidern einquartierte.
   Mein Interesse an der Natur machte ich zum Beruf. Ich wurde Chemikerin und interessierte mich besonders für Biochemie und Mikrobiologie. Die nächsten 11 Jahre verbrachte ich in einem Forschungslabor der medizinischen Fakultät der Universität Wien, wo es mir besonderen Spaß machte, mit menschlichen Zellen zu arbeiten.
   Eines Tages blätterte ich in einem Katalog und entdeckte die Existenz von Pflanzenzellinien und Methoden ihrer Kultivierung. Aus irgendwelchen Gründen war ich von dieser Möglichkeit so fasziniert, daß ich begann, alle botanischen Artikel, die ich in die Finger kriegen konnte, zu lesen. Damals fand ich meinen idealen Beruf: Botanikerin, die sowohl die wissenschaftliche Arbeit in freier Natur genießen, als auch Forschung im Labor betreiben kann!

 
 
  Fessia greilhuberi
Fessia greilhuberi
 
    Wie kam ich in den Bann des Torfmooses?
 
Sphagnum
Sphagnum teres
 
  Während eines der frühen Semester meines Botanikstudiums mußte ich ein Referat über Hochmoore halten. Mir gefiel dieses Thema, denn es betraf ein ganzes Ökosystem und half mir, die Wechselwirkungen seiner Komponenten zu verstehen.
   Als mir ein Sphagnumthema für meine Diplomarbeit angeboten wurde, nahm ich es sofort an. Also kam ich - wie viele andere Leute - mehr oder weniger zufällig zu meinem Spezialgebiet. Je mehr ich darüber erfuhr, desto spannender wurde es für mich. Ich liebe es, meine Gummistiefel anzuziehen und in Mooren herumzuwandern. Dabei fotographiere ich und sammle Torfmoosproben, und dann kehre ich ins Labor zurück, mache alle möglichen interessante Tests und entdecke aufregende neue Dinge.

 
 
Meine Katzen: Palme und Heilkraut
 
Vor etlichen Jahren züchtete ich siamesische Katzen. Jetzt genieße ich die Gesellschaft von Bassi und Bucco, zwei Brüdern aus dem letzten Wurf. Als sie geboren wurden, träumte ich schon davon Botanikerin zu werden, daher nannte ich sie "Babassu", nach einer brasilianischen Palme (Orbignya phalerata), und "Bucco", nach einem afrikanischen Heilkraut (Barosma betulina). Zu ihrem Glück beschäftigte ich mich damals noch nicht mit Sphagnum, denn sonst würden sie jetzt vielleicht "Balticum" und "Brevifolium" heißen!
   Meine beiden Katzen lieben einander. Bucco ist der Anführer - besonders wenn es darum geht, Unfug auszuhecken. Er ist derjenige, der den Weg zu einer versteckten Schachtel mit Katzenköstlichkeiten herausfindet und Bassi, der ahnungslose Mitläufer, wird dann manchmal beim Stehlen erwischt. Aber sie sind beide so liebenswert, daß ich ihnen unmöglich böse sein kann!

 
 
  Siamesische Katze
Mein Kater Bassi
als Baby

 
Meine Publikationsliste
 
Lesen Sie mein Gästebuch Gästebuch Bitte, schreiben Sie in mein Gästebuch
 
Grundlagen Morphologie Lebenszyklus Genetik Klassifikation Moore Links Wer bin ich? Home e-mail