Durchsetzung von Deutungsrahmen
in politischen Debatten

Emo Gotsbachner

 

Unter Deutungsrahmen verstehen wir soziokulturell verfügbare Muster von Bedeutungen. Sie sind im semantischen bzw. kulturellen Gedächtnis von Gesellschaftsmitgliedern gespeichert und gelten innerhalb bestimmter Gruppen zu gewissen Graden als ‚soziales Wissen’, das nicht nur die Elemente des Lebens in wiederkehrende und wiedererkennbare Formationen von Sinnzusammenhängen bringt, sondern beim Akt des Verstehens auch für die kontextuelle, soziale und auch politische Einordnung eines Textes, d.h. hier vor allem von Äußerungen in einer Interaktion,[1] herangezogen wird. Die Funktion von Deutungsrahmen für das Verständnis von Texten beruht darauf, dass sie im Prozess des „Auffüllens von Bedeutungen“ (Cicourel 1975) Bedeutungskomponenten vermitteln, welche von Sprechenden/ Schreibenden aufgerufen, d.h. als selbstverständlich vorausgesetzt und von Rezipierenden mitgedacht werden, um den Äußerungen und Sätzen erst ihren vollen, tatsächlich verstandenen Sinn zu verleihen. Das sind einmal Definitionen der Identitäten der Sprechenden, welche über Mechanismen der Aushandlung von „Sozialen Identitäten und Beziehungen“ signalisiert und zugeordnet werden, sowie Definitionen der Handlungssituation (vgl. Handlungskonstitution) und des darin wirksamen Fundus sozialen Wissens, welche es Rezipierenden erlauben, die isolierten Textkomponenten so zu ordnen, dass sich unausgesprochene oder fehlende Elemente ergänzen lassen, und mehrdeutige oder widersprüchliche Ausdrücke bzw. Sätze dem größeren Handlungs- oder Bedeutungsschema gemäß verstanden werden. „Auffüllen von Bedeutungen“ ist somit das Ergänzen von wiedererkannten Mustern bei unvollständigen oder zweideutigen Ausdrücken und Handlungen, wobei ‚Verstehen’ bedeutet, dass der rezipierte Sinn von Ausdrücken, Sätzen und Texten im Sinne einer Gestaltwahrnehmung ‚vereindeutigt’ wird:

”…once a ‘frame’ is elicited to define a perceptive input, data or elements, which are difficult to fit, will be ‘adapted’ or selectively dropped out, while gaps will be filled by adding the missing elements to complete the ‘re-cognized’ pattern. Since a frame is a known structure, the elements that are constitutive of it are implicitly considered as ‘naturally’ tied together. The consequence is that mentioning some elements – sometimes even one – is usually enough to recall the whole set” (Donati 1992: 141).  

 

Im Prinzip können sehr unterschiedliche Bedeutungsaspekte – semantische ebenso wie prosodische – Komponenten jener wiedererkennbaren Textteile sein, welche einen Interpretationsrahmen mobilisieren. Auch jene Komponenten, welche vorausgesetzt und ‚aufgefüllt’ werden, können entweder konzeptuell organisiert sein oder sich an wiedererkennbaren Sprechweisen bzw. Ausdrucksformen orientieren. In der Regel treten beide Formen gemischt auf.

Deutungsrahmen organisieren also – für den Fall, dass tatsächlich identische oder zumindest korrespondierende soziale Wissensbestände angedeutet und abgerufen wurden – das, was als ‚wahre’ und erfahrungsnahe Vor- und Darstellungen der Wirklichkeit in Diskurse eingelassen ist. In Streitgesprächen sind sie als aufeinander prallende und gegeneinander in Stellung gebrachte Deutungsangebote präsent, auf die auch das Publikum in unterschiedlichen Graden und auf unterschiedliche Weisen zurückgreift, um sich einen Reim auf das Gehörte und Gesehene zu machen.

Trotz ihrer offenbar wichtigen Funktion im Formulieren und Verstehen von Äußerungen und Texten werden Deutungsrahmen nicht explizit ausgesprochen, sie werden meist über die erwähnten selbstreflexiven, in wiedererkennbare Sprechweisen eingelassene Mechanismen (wie der sozialen Positionierung) nur implizit signalisiert, von Rezipierenden erkannt und die fehlenden Komponenten entsprechend eingesetzt. In der Interaktion ist das Etablieren eines Deutungsrahmens eine prozesshafte, zu bestimmten Graden gemeinsame Anstrengung der Gesprächsteilnehmer, wobei Streitgespräche noch dazu auszeichnet, über Formen eingeschränkter Kooperativität den jeweils eigenen Deutungsrahmen mit seinen bestimmten Handlungszusammenhängen und Themenpotentialen beim Gesprächspartner durchzusetzen, oder zumindest die eigenen Deutungsangebote beim der Debatte beiwohnenden Publikum zu verankern. Darin, analytisch festzustellen, wodurch und wie erfolgreich es Kontrahenten gelingt, den Rahmen eines Gespräches zu besetzen und damit zu beeinflussen, wie die einzelnen Äußerungen, Argumente, Zuschreibungen etc. von verschiedenen Publikumsschichten verstanden werden, liegt das Erklärungspotential des Konzepts, was ich auch anhand einer Musteranalyse einer Fernsehdiskussion demonstrieren werde.

Der sozialwissenschaftliche Begriff von Deutungsrahmen (frames) geht hauptsächlich auf den Kulturanthropologen Gregory Bateson und den Soziologen Erving Goffman zurück. Er hat in der Analyse politischer Kommunikation, etwa in der Untersuchung sozialer Bewegungen (Donati 1992; Gamson 1992) oder der Wirkungsweise von Nachrichten in den Medien (Scheufele 1999) eine gewisse Prominenz erlangt. Die hier entwickelte Konzeption schlägt den Bogen zwischen drei Ebenen der Textkonstitution bzw. des Textverstehens:

          Die Ebene der Aktivitätsstruktur und des sequentiellen Aufbaus des Gesprächs, wo Handlungsanforderungen angekündigt, ausgehandelt und damit selbstgewählte oder zugewiesene konditionelle Relevanzen gesetzt und abgearbeitet werden. Diese Textkomponenten haben fokussierende Funktion, indem sie die Aufmerksamkeit steuern, was zum Thema oder der Gesprächsaufgabe „dazugehört“, und was weniger wichtige Nebenaktivitäten bzw. Abschweifungen sind. Fragen, Einladungen, Aufforderungen, Ankündigungen oder Bitten erfordern eine entsprechende Antwort, Beschuldigungen eine Entgegnung, auch pauschale Behauptungen können eine Art Zugzwang auslösen und zB. die Notwendigkeit eines Beleges eröffnen, die dann erfüllt werden muss, sonst wird u.U. auffällig, was als unbeantwortete Frage/ offenes Problem / ungeklärter Vorwurf etc. im Raum stehen bleibt. In Streitgesprächen folgen diese Aktivitäten meist der Logik, den eigenen Einfluß auf den Handlungsrahmen zu sichern und die Selbst- und Fremdbestimmung der Redeaktivitäten so zu beeinflussen, dass sie einem selbst möglichst großen (bzw. dem anderen möglichst kleinen) Spielraum thematischer Entfaltung lassen („Forcieren“). Vor dem umspannenderen Aktivitätsrahmen werden Einzelaktivitäten im komplexen Handlungsvollzug hinsichtlich ihrer Relevanz für die von den unterschiedlichen Akteuren gesetzten Gesprächsaufgaben bewertbar. Die Diskutierenden bringen in der Regel die wichtigsten Aktivitätslinien später im Sinne einer Gestaltschließung zusammenfassend auf den Punkt („Das Problem/ unsere Aufgabe ist also.../ Ich habe bewiesen...“). Solche Rahmenschließungen in den abschliessenden Wortmeldungen am Ende einer Diskussion sind für die Analyse üblicherweise besonders aufschlussreich, weil sie darauf aus sind, zu beeinflussen, was für das Publikum von der Debatte ‚übrig bleibt’.

          Die Ebene von widersprüchlichen Interpretationsangeboten bezüglich des festzustellenden Sachverhalts und wie er zu verstehen ist: Problemdefinitionen in der Form einer mehr oder weniger konsistenten ‚Erzählung’ eines gesellschaftlichen (oder politischen) Zusammenhangs. Im Streitgespräch treffen zwei konkurrierende Versionen gesellschaftlicher Darstellungen aufeinander, die ihre Plausibilität und Glaubwürdigkeit erst durch das Etablieren eines Deutungsrahmens bekommen, welcher mehrdeutige, ambivalente und grundsätzlich immer unvollständige Bedeutungsbestandteile durch Verweise auf „soziales Wissen“ in kohärente Deutungsmuster arrangiert. Das geschieht durch das schrittweise Aufbauen eines Netzwerkes von ‚logischen’ Bezügen zwischen einzelnen kategorisierenden Äußerungen, Sachverhalts- und Problemdarstellungen mit gemeinsamer Schlagrichtung, welche so eine umfassende ‚story line’ konstruieren. Die wechselseitige Durchsetzung eines eigenen Deutungsrahmens erfordert unterschwellige Identitätspolitik: Implizite Selbst- und Fremddarstellungen, Zuteilungen von Rollen, die erkennbar machen, von welchen Positionen aus man selbst spricht, Verteilung von Kompetenz, Glaubwürdigkeit, Definitionsmacht, Zuweisung politischer und sozialer Stellung. Diese Textkomponenten sind bevorzugt in ersten Wortmeldungen zum Thema stärker ausformuliert oder werden, falls sie implizit bleiben, bevorzugt an dieser Stelle unterschwellig platziert und verstanden.       
Einmal eingeführte und etablierte Deutungsrahmen erlauben es nicht nur, Bedeutungslücken aufzufüllen, indem sie bestimmte Inferenzen ermöglichen, sondern vor allem auch bestimmte andere, unerwünschte Deutungen, Sachverhaltsbereiche oder Implikationen auszublenden. Die (je bei verschiedenen Publikumsschichten wirksamen) Interpretationsangebote stehen während des Gespräches immer auf der Kippe. Erfolgreiche Durchsetzung beruht u.a. darauf, wie weit die Gegner es schaffen, die Aussagen der anderen in die Logik des eigenen Deutungsrahmens zu setzen und dadurch in ihrer Bedeutung zu ‚kippen‘. Im Extremfall unterstützt das, was jemand sagt, unfreiwillig den vom anderen erfolgreich etablierten Deutungsrahmen. Hier entscheidet sich der bei Rezipierenden entstehende Eindruck, wer die argumentative Auseinandersetzung ‚gewinnt’.

          Die Ebene von gesellschaftlich verfügbaren Deutungsmustern, die den widersprüchlichen Interpretationsangeboten als Denkvoraussetzungen zugrunde liegen, bildet die dritte Konstitutionsebene von Deutungsrahmen: Mehr oder weniger etablierte Kategorisierungen, kulturelle Denkmuster und Prototypen sozialer Bedeutungen. Sie sind als semantische Muster per se nicht falsifizierbar, und versorgen, wenn ihre Anwendung auf konkrete Sachverhalte etabliert wurde, deren Deutungen implizit mit Wertungen, Vorstellungen angemessenen Verhaltens (von Akteuren in bestimmten Rollen), bzw. stellen für Problemdefinitionen entsprechende implizite Lösungsperspektiven bereit (Schön/Rein 1996). Wenn etwa durch eine ‚generative Metapher‘, als ordnender Idee eines kulturellen Deutungsrahmens, gewisse soziale Probleme als ‚Krankheit‘ ausgedrückt werden, bestimmt dies deren Wahrnehmung und die Perspektiven, was weiter geschehen soll: mit ‚Krankheiten’ diskutiert man nicht. Der Rückgriff auf Bekanntes bringt ein Gefühl von ontologischer Gesichertheit und Plausibilität für die unter ihnen eingeordneten sozialen Vorgänge und Ereignisse. Auf dieser Ebene sind Deutungsrahmen grundlegend normativ. Sie setzen Relevanzstrukturen auf einer höheren Ebene von gesellschaftlichen Problemen, wer oder was woran Schuld ist, was legitime Verhaltensweisen sind etc., wodurch auch letztlich vorentschieden wird, was als sinnvolles Argument anzusehen ist, und was nichts zur Sache tut.

Zwischen den drei unterscheidbaren Ebenen von Deutungsrahmen bestehen eine Reihe von Zusammenhängen und Verbindungen, welche es sinnvoll erscheinen lassen, sie als gemeinsames Konzept zu fassen.      
In den forcierenden Handlungen auf der Ebene der Aktivitätsstruktur müssen sich die Gesprächskontrahenten erst jenen Freiraum an Rederechten erarbeiten, welcher ihnen eine thematische Entfaltung ermöglicht, sodass sie die aufgeworfenen Probleme und die bereits etablierten Sachverhalte mit eigenen, genügend ausführlichen Darstellungen zu einer schlüssigen ‚Erzählung’ zusammensetzen können, welche ihren Deutungsrahmen definiert. Die Sicherung von Rederechten eröffnet ihnen auch erst die Chance, auf Widerlegungsversuche, Anschuldigungen und Vorwürfe der Kontrahenten möglichst bündig und vor allem zum richtigen Zeitpunkt reagieren zu können (Kallmeyer/Schmitt 1996). Etwa um sie durch gezielte Zwischenbemerkungen frühzeitig zu entkräften (und in die Logik des eigenen Deutungsrahmens einzuordnen), oder die Erklärungs- bzw. Handlungsanforderungen an den anderen so weit zu erhöhen, dass dieser sie in beschränkter Redezeit nicht mehr abarbeiten kann. „Der entscheidende Punkt ist nicht, generell möglichst häufig und möglichst extensiv Rederechte zu erlangen, sondern an der richtigen Stelle und in ausreichendem Maße für ein gezieltes Engagement in der Interaktion. Voraussetzung dafür ist, die Kontrolle über die Organisation des Rederechtes zu gewinnen bzw. zu behalten.“ (Kallmeyer/Schmitt 1996: 47) In unserer Beispielanalyse etwa hat das auffällige Aufbrausen Mayrs, durch das er die Regeln angemessenen Diskussionsverhaltens auch für ihn selbst spürbar verletzt (Vgl. „Vorführung des gegnerischen Interaktionsverhaltens“), einen bestimmenden Einfluss auf seine weiteren Möglichkeiten,  an kritischen Stellen der Diskussion das Wort zu erlangen bzw. zu behalten (Vgl. „Durchsetzung des eigenen Rederechts“).           
Rollendefinitionen auf der Ebene der widersprüchlichen Interpretationsangebote – im Sinne von in Anspruch genommenen Identitäten, die von den impliziten Selbst- bzw. Fremddarstellungen, Inszenierungen und Zuweisungen der Gesprächspartner aktiviert werden – bestimmen wiederum relativ stark die Rederechte, welche wem zu welchen Themen eingeräumt werden, und beeinflussen darüber hinaus auch die Beweislastverteilungen, welche sich entweder als gesteigerter Rechtfertigungsbedarf niederschlagen, oder als Definitionsmacht über die zur Debatte stehenden Sachverhalte. Das angemessene Verhalten, das mit einer solchen Rollenbesetzung einhergeht,  muss auf der Ebene der Aktivitätsstruktur wiederum glaubwürdig dargestellt werden, weil Fehler und Brüche vom jeweiligen Kontrahenten ausgenützt werden können, die Plausibilität dieser Rollendefinition anzugreifen (Mayr etwa bringt seine Rollen als Politiker und als Aufsichtsratspräsident einer Baufirma in für ihn nachteiliger Weise durcheinander, vgl. „KontroverseRahmungen“). Im schlimmsten Falle reitet sich ein Diskutant durch jede weitere Wortmeldung in die ihm zugeschriebene Rolle noch mehr hinein, was ihm überdies die Glaubwürdigkeit in Bezug auf die eigenen Interpretationsangebote raubt. Insofern steht hier die gesamte Wahrnehmung der von jemandem geäußerten Problemdarstellungen und Sachverhaltsdefinitionen auf dem Spiel, die durch einen erfolgreich etablierten, gegnerischen Deutungsrahmen ins ‚Kippen’ geraten können (Vgl. „Vorführung des gegnerischen Interaktionsverhaltens“).          
 
Kulturell bzw. gesellschaftlich verfügbare Deutungsmuster sind zu einem hohen Grad vereinnehmbar, das heißt, dass sie in ihrer Wirksamkeit nicht eindeutig nach gesellschaftlichen oder politischen Lagern bzw. Interessen zugeordnet sind, und eine Debatte gerade darüber entbrennen kann, wie weit bestimmte Deutungsmuster jeweils für die je eigenen politischen Anliegen einer Gruppe verwendet werden können, obwohl sie politisch nicht für dieses Anliegen ‚stehen’ (Gotsbachner 2003). Genau auf dieser Ebene findet aber die Aushandlung jener mit bestimmten Kompetenzen versehenen Rollendefinitionen statt, die sich in den Beweislastverteilungen und der Definitionsmacht auf den anderen beiden Ebenen niederschlägt, zumindest als mittel- bis langfristige Strategien der Identitätspolitik.      
Wichtig ist, dass allgemeine, kulturell verfügbare Muster durch lokale Aktivierung erst relevant gesetzt werden müssen, sie können durch geschicktes Agieren aber auch verschoben und neuverhandelt werden. Selbst institutionell verankerte Rollenzuweisungen wie die eines Moderators in einer Fernsehdiskussion können Gegenstand einer Infragestellung werden, die auf die damit verbundenen Rederechte und die Definitionsmacht bezüglich der Rollenverteilung und des Handlungsrahmens abzielt. Vor allem bei Politikerinterviews kann so etwas öfter beobachtet werden.                      
Die Durchsetzung von Deutungsangeboten wiederum bestimmt im Deutungsrahmen konkreter gesellschaftlicher Probleme, welche Rollen welchen Akteuren in diesen Konstellationen zukommen, wer also letztlich z.B. als legitimer Verteidiger der  Anliegen von Arbeitern, ledigen Müttern etc. anzusehen ist und somit Zugriff auf die entsprechenden gesellschaftlich verfügbaren Deutungsmuster hat. Deutungsrahmen werden so zu einem wichtigen Streitgegenstand, gleichzeitig auf der Handlungsebene zu einer damit verbundenen, wichtigen Arena, wo mittel- bis langfristige Möglichkeiten der Einflussnahme auf gesellschaftliche Prozesse und Wahrnehmungen zur Disposition stehen.

 

Cicourel, Aaron V. (1975). Sprache in der sozialen Interaktion. München: List

Donati, Paolo R. (1992). Political Discourse Analysis. In: Diari, Mario; Eyerman, Ron (Hg.) Studying Collective Action. London: Sage, 136-67

Gamson, William A. (1992) Talking Politics. New York: Cambridge University

Gotsbachner, Emo (1999). Identitätspolitik. Ausländerbilder als symbolische Ressource in Schlichtungsverhandlungen. In: Pelikan, Christa (Hg.) Mediationsverfahren. Jahrbuch für Rechts- und Kriminalsoziologie 1999. Baden-Baden: Nomos. 189-239

Gotsbachner, Emo (2003) Normalisierungsstrategien in der Rhetorik der FPÖ. Die politische Alchemie, Kritik in Unterstützung zu verwandeln. In: Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft 32/4, 457-484

Kallmeyer, Werner; Schütze, Fritz (1977) Zur Konstitution von Kommunikationsschemata der Sachverhaltsdarstellung. In: Wegner, Dirk (Hg.) Gesprächsanalysen. Hamburg: Buske. 159-274

Kallmeyer, Werner; Schmitt, Reinhold (1996). Forcieren oder: die verschärfte Gangart. Zur Analyse von Kooperationsformen im Gespräch. in: Kallmeyer, Werner. Gesprächsrhetorik. Rhetorische Verfahren im Gesprächsprozeß. Tübingen: Narr. 19-118

Sacks, Harvey (1992). Lectures on Conversation. Cambridge

Scheufele, Dietram A. (1999) Framing as a Theory of Media Effects. In: Journal of Communication. 49 (1) 103-122

Schön, Donald; Rein, Martin (1994) Frame Reflection. Towards the Resolution of Intractable Policy Controversies. N.Y.: Basic



[1] Ähnlich, doch mit gewissen textsortenspezifischen Unterschieden, gilt das auch für das Verständnis von schriftlichen Dokumenten.