Forum Archaeologiae - Zeitschrift für klassische Archäologie 25 / XII / 2002

ZUM KONTEXT DES WIENER AMAZONENRELIEFS

Zu den bekanntesten Antiken des Kunsthistorischen Museums in Wien gehört ein Reliefblock aus Marmor mit der unterlebensgroßen Darstellung einer spärlich bekleideten jungen Frau [1]. Die erhaltene Bildfläche dieses in Ephesos gefundenen Reliefs zeigt den Oberkörper einer verwundeten Amazone, die unter den zahlreichen Wiederholungen des sog. Typus Sciarra [2] einzureihen ist (Abb. 1). Nach dem Zeugnis des Plinius waren im Artemision von Ephesos Amazonenstatuen aufgestellt, die im Zuge eines Künstlerwettstreits von insgesamt fünf Bildhauern für das Heiligtum geschaffen worden sein sollen [3]. Unter den römischen Kopien dieser berühmten Skulpturen lassen sich die Typen Sciarra, Sosikles und Mattei unterscheiden [4]. Diese drei Typen konnte die Kunstgeschichte den Bildhauern Polyklet, Phidias und Kresilas zuweisen [5], wobei der Typus Sciarra zuletzt sowohl mit Polyklet als auch mit Kresilas in Verbindung gebracht wurde [6].
Der mythologische Hintergrund der Statuenweihung ist wohl in einem von Pausanias überlieferten Kampf zu sehen, der damit endete, daß sich die von Herakles besiegten Amzonen in das ephesische Artemisheiligtum zurückzogen [7]. Die Weihung erschöpfter bzw. verwundeter Amazonen ist daher vor allem als symbolträchtiger Verweis auf die lange Tradition aufzufassen, die dem Asylrecht des Artemisions beigemessen wurde [8].
Das Wiener Amazonenrelief wurde von Ulrike Muss in einer 1984 veröffentlichen Abhandlung und in der Ende 2001 erschienenen Publikation des Artemisaltares ausführlich besprochen [9]. In jüngerer Zeit wurde dieses Werk auch von Renate Bol im Rahmen einer Untersuchung zu den ephesischen Amazonenstatuen behandelt [10]. Der vorliegende Beitrag widmet sich vor allem dem Fundkontext und der Interpretation des Reliefblocks.


Bislang besteht in der Archäologie keine Einigkeit in Bezug auf die Zeitstellung des Reliefbildes. Unterschiedliche Datierungsansätze reichen von 390 v.Chr. [11] bis in die antoninische Zeit (138-192 n.Chr.) [12]. In den jüngsten Publikationen fehlt jedoch die ausführliche Besprechung jener Argumente, die entweder zu besonders hohen oder niedrigen Datierungen führten [13], und jeder neue Lösungsvorschlag mit der Zielsetzung allein die Zeitstellung des Werkes zu klären, würde wohl kaum zu einer Entscheidung in der Datierungsfrage führen, zumal die alternativen Datierungsansätze letztlich auf vollkommen gegensätzlichen Interpretationen des Werkes zurückzuführen sind. Die Vertreter der frühen Datierung betrachten das Amazonenrelief als klassisches Werk des 4. Jhs. v.Chr., das als Nachempfindung eines berühmten Vorbildes der 2. Hälfte des 5. Jhs. angefertigt wurde. Dagegen gehen die Vertreter des späten Datierungsansatzes davon aus, daß dieses Relief erst in römischer Zeit als Kopie einer klassischen Statue entstanden sein kann. Einigkeit besteht aber zumindest darin, daß das Relief eine berühmte Bronzestatue nachempfindet, die im Artemision aufgestellt war.
Nur vor dem Hintergrund baugeschichtlicher Fragestellungen ist es verständlich, daß die Zeitstellung eines Werkes, das durch zahlreiche Repliken gut überliefert ist und daher schon mehrfach Gegenstand typologischer Untersuchungen wurde, nicht mit größerer Sicherheit datierbar ist. Die Vertreter einer klassischen Zeitstellung gehen davon aus, daß der Reliefblock im Hofaltar des Artemisions versetzt war. In diesem Fall wäre nach den Worten von Martha Weber "diese Relieffigur die älteste Kopie nach einer klassischen Statue" [14]. Andere Forscher schließen jedoch unabhängig von der Diskussion stilistischer Kriterien die Reliefadaption eines um ca. 430 v.Chr. entstandenen Originals bereits im 4. Jh. v.Chr. aus [15]. Weil die griechische Bronzeplastik überwiegend in Form römischer Kopien überliefert ist, wurde statt dessen die Entstehung des Amazonenreliefs in der Kaiserzeit angenommen [16].
Sowohl für die spätklassische als auch für die kaiserzeitliche Zeitstellung wurden stilistische Vergleiche angeführt [17], ohne daß sich im archäologischen Diskurs die Entscheidung, welcher Datierungsansatz sich letztlich durchsetzen könnte, abzeichnen würde. Allerdings wird man sich in der Frage, ob der frühen oder der späten stilistischen Datierung die größere Plausibilität beizumessen ist, intensiver als bisher mit den Fundumständen des Reliefs und mit der Interpretation des Fundkontextes auseinandersetzen müssen.
Das Relief wurde 1900 im spätantiken Straßenpflaster vor dem Theater von Ephesos gefunden (Abb. 2). Dem Vorbericht von 1902 ist zu entnehmen, daß am gleichen Fundort auch einige Architekturteile geborgen werden konnten, die spätklassisch datiert wurden [18]. Schon bald nach ihrer Auffindung versuchte man, diese Fundstücke für die Rekonstruktion eines Altares heranzuziehen, wobei das Amazonenrelief als Frieselement der Sockelzone interpretiert wurde [19]. Hans Schrader formulierte schließlich die Hypothese, daß alle Bauteile vom spätklassischen Altar des Artemisions stammen würden [20]. In der Spätantike könnten diese in die Stadt verschleppt worden sein, um beim Theater als Straßenpflasterung wiederverwendet zu werden.


Die spätklassische Datierung des Amazonenreliefs war also vorauszusetzen, da seine Zugehörigkeit zu einem spätklassischen Bauwerk gesichert schien. Aber schon in einer Notiz Fritz Eichlers wurde ein entscheidender Widerspruch angedeutet, der sich aus der Zusammenführung des Reliefs mit einer Architektur "deren Technik und Ornamentik den leider einzigen Amazonenrest qualitativ weit überragt" ergeben dürfte [21]. Hervorgehoben wurde die mindere Qualität des Amazonenreliefs schließlich auch von Hans Lauter, der in diesem Zusammenhang eine antoninische Zeitstellung annahm [22]. Durch den kaiserzeitlichen Datierungsansatz löste sich aber auch die argumentative Verbindung des Reliefs mit einem Bauwerk des 4. Jhs. v.Chr., und damit die Grundannahme der klassischen Datierung.
Das Fundament des monumentalen Hofaltares wurde im Jahre 1965 unter der Grabungsleitung von Eichler und Bammer entdeckt und in den darauffolgenden Jahren vollständig freigelegt [23]. Es wurde dabei versucht, Schraders Hypothese, daß die vor dem Theater gefundenen Blöcke des 'Amazonenbaus' [24] zur Altararchitektur des Artemisions gehören, durch den Vergleich mit Bauteilen zu stützen, die bei den neuen Grabung gefunden wurden [25]. Daher war auch die Zusammengehörigkeit aller Bauelemente des 'Amazonenbaus' vorauszusetzen und die Datierung der Amazone in das 4. Jh. v.Chr., also in die Bauzeit des Altares. Es liegt in der Natur der Sache, daß die langjährige Diskussion zu einer Polarisierung in Stilfragen führen mußte, da von den Verfechtern der Altarrekonstruktion stets die zweifelsohne starken Bezüge der Skulptur zu klassischen Werken hervorgehoben wurden, während die Kritiker auf jene stilistischen Eigenheiten verwiesen, die dafür sprechen, daß das Relief erst in römischer Zeit angefertigt wurde.
In der Rekonstruktion einer 8 m hohen und reich gegliederten Umfassungmauer, die den Hof des Altares umgeben haben soll, ist das Amazonenrelief ein wichtiges Element [26]. Der Reliefblock gilt als Beweis dafür, daß in der Hofumfassung ein innen umlaufender Fries mit der Darstellung einer Amazonomachie vorhanden war (Abb. 3). Im Laufe der Diskussionen über die Belegbarkeit dieser Altarrekonstruktion trat die Frage nach der Zeitstellung des Reliefs allmählich in den Hintergrund. Schließlich wurde auch von Bammer die kaiserzeitliche Datierung in Zusammenhang mit einer möglichen Renovierung des Altares nicht mehr ausgeschlossen [27].


Gerhard Kuhn bezweifelte 1984 in einer kritischen Besprechung des Rekonstruktionsversuches die Zugehörigkeit des Reliefs zum Altar des Artemisions und schlug eine frühkaiserzeitliche Datierung vor [28]. Dagegen versuchte Muss durch eine stilistische Analyse zu belegen, daß das Relief schon um 390 v.Chr. entstanden sei [29]. Dieser frühe Datierungsansatz würde allerdings implizieren, daß bereits vor dem überlieferten Tempelbrand um 356 v.Chr. eine Erneuerung Altares erfolgt ist [30]. Ein Widerspruch blieb auch in der stilistischen Beurteilung bestehen, denn nach Aussage der Bearbeiterin hat die Gestaltung des Gewandes der Amazone "weder mit den Tendenzen des letzten Viertels des 5. Jahrhunderts noch mit denen vom Beginn des 4. Jahrhunderts etwas gemeinsam." [31]
Brunilde Ridgway kommentierte den klassischen Datierungsansatz skeptisch: "If the relief panel unquestionably belongs to this altar, and if the structure and its sculpture are safely dated after the fire of 356 B.C. but within the fourth century, an Augustan date for the Lansdowne [32] type would be, at least, improbable." [33] Die Interpretation des Amazonenreliefs als Element des Hofaltares wurde also zur argumentativen Voraussetzung, die für die Stilanalyse verbindlich ist [34]. Aus der letzten Verwendung des Reliefblocks in einer spätantiken Straßenpflasterung ist mit Sicherheit jedoch nur zu schließen, daß er - ebenso wie unzählige andere Architekturstücke - innerhalb des ephesischen Siedlungsgebietes umgelagert wurde. Die Problematik, die sich durch die Zuweisung des in Ephesos gefundenen Spolienensembles 'Amazonenbau' zum 2,3km entfernten Altar im Artemision ergibt, wurde bereits von Hans Schrader erkannt [35], und aufgrund seiner Fundlage beim Theater interpretierten einige Forscher das Amazonenrelief als Bauteil des Proskenions [36].
Um die Zugehörigkeit der in Ephesos gefundenen Spolien zur Altararchitektur belegen zu können, wären Anpassungen an Architekturteile nachzuweisen, die ihrerseits unbestreitbar zur Altararchitektur gehört haben. Ein solcher Nachweis konnte durch die Grabungen der Jahre 1965-1969 letztlich nicht erbracht werden [37], da das aufgehende Mauerwerk bis auf die Fundamente abgetragen worden war. Alle Werksteine wurden verschleppt, und selbst die im Artemision gefundenen Architekturfragmente sind durch einen nicht mehr nachvollziehbaren Umlagerungsprozeß an ihren endgültigen Fundort gelangt. Daß einige der Fundstücke zur Architektur des Altares gehört haben können, ist zwar nicht abzustreiten, auszuschließen ist jedoch, daß alle zugewiesenen Bauteile tatsächlich zum Altar gehört haben, zumal im Artemision und in Ephesos außer dem Hofaltar auch andere Werksteinbauten als Ursprung der fraglichen Spolienblöcke in Frage kommen [38].
Die stilistische Datierung des Amazonenreliefs in klassische Zeit, baut auf der Prämisse einer Altarrekonstruktion auf, die das Relief als Frieselement einbezieht [39]. Sobald man den Reliefblock jedoch vorbehaltlos als Bauteil betrachtet, dessen Herkunft nicht mehr bestimmbar ist, dann ist der Datierung in die römische Kaiserzeit nichts außer einer gegensätzlichen stilistische Beurteilung entgegenzuhalten [40]. Die handwerkliche Qualität des Amazonenreliefs wurde aber im allgemeinen schlechter eingestuft als jene der angeblich zugehörigen spätklassischen Architekturteile [41].
So steht letztlich die Frage im Raum, weshalb ausgerechnet ein herausragendes Bauwerk wie der monumentale Hofaltar des Artemisions in klassischer Zeit mit Reliefs ausgestattet worden sein soll, die sich qualitativ und stilistisch nicht eindeutig von römischen Werken unterscheiden lassen.
Hundert Jahre nach der Erstpublikation des Amazonenreliefs sollte im Diskurs das Augenmerk wieder auf die Fundsituation des umstrittenen Objektes gerichtet werden. Durch die Fundlage in Ephesos und den Baubefund des Hofaltares im Artemision ist die Zugehörigkeit des Reliefblocks zur Altararchitektur nicht überzeugend zu belegen [42]. Wenn aber daraus folgt, daß die Zeitstellung des Amazonenreliefs unabhängig von der Problematik der Altarrekonstruktion zu klären ist, dann wird man dem kaiserzeitlichen und zuletzt mit Vergleichsstücken aus antoninischer Zeit [43] begründeten Datierungsvorschlag zustimmen dürfen.

Abgekürzt zitierte Literatur:
Bammer 1984: A. Bammer, Das Heiligtum der Artemis von Ephesos (1984).
Bol 1998: R. Bol, Amazones Volneratae (1998).
FiE XII/2: U. Muss - A. Bammer - M. Büyükkolanci, Der Altar des Artemisions von Ephesos, FiE XII/2 (2001).
Lauter 1966: H. Lauter, Zur Chronologie römischer Kopien nach Originalen des V. Jahrhunderts (1966).
Muss 1984: U. Muss, Das Wiener Amazonenrelief, JbKuHistSamml 80, 1984, 7-34.

[1] Inv.-Nr. I 811. Aufstellungsort im Ephesos-Museum (Neue Hofburg). Maße: H. 65,5cm; L. 87,5cm; T. 13-24cm (ursprünglich 37,7cm). Bol 1998, 181 f. Kat.-Nr. I 13; U. Muss in: FiE XII/2, 102ff. Kat.-Nr. 129.
[2] Bol 1998, 35 ff. bes. 41f.
[3] Plinius, nat. hist. 34, 53.
[4] Bol 1998, 21ff.
[5] Bol 1998, 5ff.
[6] Bol 1998, 80 ff.; H.-H. Wimmer, Numismatica e Antichità Classiche 28, 1999, 149.
[7] Pausanias 7,2,7; vgl. Tacitus, ann. 3, 61.
[8] Vgl. Bol 1998, 132ff.; U. Muss in: FiE XII/2, 99f.; Strabon 14, 1, 23; anders: Wimmer (Anm. 6) 158ff.
[9] Muss 1984, 7ff.; U. Muss in: FiE XII/2, 99f. 102ff.
[10] Bol 1998.
[11] Muss 1984, 26; vgl. dies. in: FiE XII/2, 103. 105f.
[12] Lauter 1966, 119 Anm. 599; Bol 1998, 42. 181.
[13] Muss in: FiE XII/2, 103ff.; Bol 1998, 181.
[14] M. Weber, JdI 91, 1976, 40; vgl. U. Muss in: FiE XII/2, 103: "Es handelt sich damit um eines der frühesten, wenn nicht überhaupt das früheste Beispiel für die Umsetzung eines hochklassischen Originals in ein Reliefbild."
[15] W. Alzinger in: ANRW II 7,2 (1980) 826: "Schon die Tatsache allein, daß eine derartige Kopie im 4. Jh. v.Chr. singulär ist, erlaubt nicht, die rekonstruierten Zusammenhänge als gegeben zu erklären."; vgl. J.M. Hemelrijk, BiOr 45, 1988, 188; Bol 1998, 181.
[16] Lauter 1966, 119; B.S. Ridgway, AJA 80, 1976, 82; G. Kuhn, AM 99, 1984, 204f.; P. Scherrer, ÖJh 60, 1990, 92 mit Anm. 36; Bol 1998, 42. 181; s. auch oben Anm. 15.
[17] U. Muss in: FiE XII/2, 105f.; Muss 1984, 26ff.; Bol 1998, 181.
[18] R. Heberdey, ÖJh 5, 1902, Beibl. 65; vgl. R. v. Schneider, Ausstellungen von Fundstücken aus Ephesos im griechischen Tempel im Volksgarten2 (1902) 20ff. Kat.-Nr. 28.
[19] A. Bammer in: FiE XII/2 132ff.
[20] H. Schrader bei: F. Noack, JdI 30, 1915, 133.
[21] F. Eichler, ÖJh 43, 1956-58, 7 Anm. 6.
[22] Lauter 1966, 119 Anm. 599: "Das Wiener Relief mit der kresiläischen Amazone wird durch die indifferente, unsaubere Arbeit in antoninische Zeit datiert."
[23] A. Bammer, AA 1968, 400ff.; ders., AA 1972, 714ff; ders., IstMitt 23/24, 1973/74, 53ff.; FiE XII/2, 24f.; ders., Architektur als Erinnerung (1977) 83; Bammer 1984, 53ff. 134.
[24] A. Bammer in: FiE XII/2, 147ff.
[25] F. Eichler, AnzWien 105, 1968, 93f.; A. Bammer, AA 1968, 404ff.
[26] A. Bammer, RA 1976, 91ff.; Bammer 1984, 134.
[27] A. Bammer, RA 1976, 96: "... das Amazonenrelief, ob spätklassisch-frühellenistisch oder römisches Ersatzstück, gehört an die Hofinnenecke eines langen Frieses, der zumindest den ganzen Hof, wenn nicht auch an der Altaraußenwand entlangzog."; vgl. Scherrer a.O. (Anm. 16) 92; Ch. Riegler, Römische Bauarbeiten in griechischen Heiligtümern ionischer Ordnung (ungedr. Diss. Wien 1984) 13; dagegen: Muss 1984, 25; dies. in: FiE XII/2, 24 Anm. 25.
[28] Kuhn a.O. (Anm. 16) 204f.
[29] Muss 1984, 26. 34; s. nun dies. in: FiE XII/2, 99f. 102ff.
[30] Vgl. dazu W. Alzinger in: RE Suppl. XII (1970) 1666 s.v. Ephesos B: "Ein früherer aus verschiedenen Literaturangaben erschlossener Brand der Zeit um 395 v.Chr. dürfte kaum besonders folgenreich gewesen sein. [...] Jedenfalls läßt sich darauf keine Frühdatierung des Tempels aufbauen."; Eusebios, Hieronymi Chronicon (R. Helm) S. 118, MDCXIX (398 v.Chr.): "templum rursum Efesis incensum"; R.C. Kukula, ÖJh 8, 1905, Beibl. 23ff.; U. Buchert, Denkmalpflege im antiken Griechenland (2000) 83ff.; Muss 1984, 26 Anm. 77; dies. in: FiE XII/2, 123; A. Bammer in: A. Gasser, FiE XII 1 (1990) 10.
[31] Muss 1984, 28; vgl. Scherrer a.O. (Anm. 16) 92 mit Anm. 36.
[32] Lansdowne wird hier synonym für Sciarra verwendet. Vgl. Bol 1998, 11.
[33] B.S. Ridgway, AJA 78, 1974, 15; vgl. ebenda Anm. 89; dies. AJA 80, 1976, 82; dies., Hellenistic Sculpture I (1990) 64 Anm. 12; Weber a.O. (Anm. 14) 40; dies., JdI 99, 1984, 120 Anm. 205: "Die Datierung ins 4. Jh. v.Chr. wird jetzt wieder bezweifelt."
[34] U. Muss in: FiE XII/2, 99:" Mit der Amazone ist eine freiplastische Figur, die sog. Amazone Sciarra, in ein Reliefbild umgesetzt. Dabei steht in diesem Fall die Originalität des Reliefbildes - nicht zuletzt auch durch den Fundzusammenhang und die Zugehörigkeit des Reliefs zum Altar - außer Zweifel."; vgl. ebenda 103.
[35] H. Schrader bei: F. Noack, JdI 30, 1915, 133: "Entgegen steht der Fundort aller Stücke des Gebäudes innerhalb des erst von König Lysimachos begründeten Neu-Ephesos. Diese mir von R. Heberdey und W. Wilberg betonte Schwierigkeit vermag ich einstweilen nicht zu überwinden. ..."; vgl. A. Bammer in: FiE XII/2, 132f.
[36] Heberdey a.O. (Anm. 18) 65; J. Boardman, Greek Sculpture. The Classical Period (1985) 215 Abb. 190b; Bol 1998, 42; vgl. U. Muss in: FiE XII/2, 102.
[37] Kuhn a.O. (Anm. 16) 205; vgl. U. Muss - M. Büyükkolanci in: FiE XII/2, 26ff.; U. Muss ebenda 43f.; A. Bammer ebenda 139.
[38] Vgl. Scherrer a.O. (Anm. 16) 93.
[39] U. Muss in: FiE XII/2, 104.
[40] U. Muss in: FiE XII/2, 105.
[41] Eichler a.O. (Anm. 21) 7 Anm. 6; Muss 1984, 22.
[42] In diesem Gesichtspunkt ist die Architekturprobe im Wiener Ephesos-Museum in ihrer Zusammenstellung kritisch zu überdenken. U. Muss in: FiE XII/2, Abb. 483-494. Abb. 497; vgl. Scherrer a.O. (Anm. 16) 91 Abb. 1.
[43] Bol 1998, 181; vgl. K. Fittschen - P. Zanker, Katalog der römischen Porträts in den Capitolinischen Museen und den anderen kommunalen Sammlungen der Stadt Rom III. Kaiserinnen- und Prinzessinnenbildnisse, Frauenporträts (1993) Nr. 20-23 Taf. 27-32; Nr. 95 Taf. 118 f.; Nr. 97 Taf. 122.

© Michael Weißl
e-mail:
mweissl@oeai.univie.ac.at


This article will be quoted by M. Weißl, Zum Kontext des Wiener Amazonereliefs, Forum Archaeologiae 25/XII/2002 (http://farch.net).



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