Forum Archaeologiae - Zeitschrift für klassische Archäologie 76 / IX / 2015

INTENSIVER ARCHÄOLOGISCHER SURVEY IM NÖRDLICHEN ETRURIEN

Lange Zeit galt das Interesse der Klassischen Archäologie eindeutig den Städten oder Militäranlagen im Römischen Reich, während die verschiedenen kleineren Siedlungen im ländlichen Raum wie Dörfer, Weiler oder einzelne Gehöfte deutlich vernachlässigt wurden. Dies trifft insbesondere für das Kernland des Imperium Romanum zu, das römische Italien [1]. Auch das nördliche Etrurien bildet keine Ausnahme, im Gegenteil, die Lücke im Kenntnisstand ist für diese Region besonders groß: Das mangelnde Interesse an der Phase der römischen Herrschaft ist vor allem eine Folge der traditionellen Schwerpunkte in der archäologischen Erforschung der Toskana, die auf den Etruskern und als Denkmälergruppe besonders den etruskischen Nekropolen lagen [2]. Zudem bilden das Mittelalter und die frühe Neuzeit einen dezidierten Schwerpunkt für sowohl universitäre als auch außer-universitäre Projekte [3]. Die Zeit der römischen Herrschaft blieb deshalb weitestgehend ausgespart, so dass sich für den gesamten Bereich der nördlichen Toskana ein eigentümlicher Forschungshiat für den Zeitraum der späten Republik und der frühen und mittleren Kaiserzeit bis in die Spätantike ergibt (2.Jh. v.Chr. – 6.Jh. n.Chr.) [4].
Diesem Missstand soll durch archäologische Untersuchungen des Instituts für Klassische Archäologie samt vielen Partnerinstitutionen entgegengewirkt werden, die als Einzelprojekt vom FWF gefördert werden. Im Focus steht eine Kleinregion, die von Pesa und Orme, zwei südlichen Zuflüssen des Arno, begrenzt wird und geprägt ist durch Hügelland, das heute vor allem für Getreideanbau, aber auch Weinbau und Pflanzungen von Sonnenblumen genutzt wird (Abb. 1). Ausgangspunkt für das Projekt ist die Flur Molino San Vincenzo, in der seit 2012 eine Grabung der Universität Wien stattfindet, die bisher Teile eines Gebäudes freigelegt hat, das nach gängiger Interpretation als villa bezeichnet werden kann (Abb. 1 und Abb. 2) [5]. Die Baustrukturen verweisen auf ein massives Steingebäude des 1. bzw. 2.Jhs. n.Chr., doch gibt es auch Hinweise auf eine frühere Nutzung und vor allem Strukturen, die auf eine intensive Frequentierung bis in die Neuzeit verweisen. Das römische Fundmaterial, so eine größere Anzahl an Vorratsgefäßen, spricht für eine landwirtschaftliche Produktion, doch gibt es auch Hinweise auf einen aufwändiger gestalteten Wohnbereich wie Mosaiksteine. Eine bessere Vorstellung vom Gesamtgebäude konnte durch eine geomagnetische Prospektion gewonnen werden, die vom Österreichischen Archäologischen Institut, Abteilung von Zentraleuropäischer Archäologie, unter Leitung von PD Dr. S. Groh durchgeführt wurde.

Da das dezidierte Ziel des Projekts jedoch in der Erforschung einer Region liegt, ist eine archäologische Methode unabdingbar, nämlich die Oberflächenbegehung oder der Survey. Man beschränkt sich zwar bei diesem Vorgehen auf die Oberfläche und hat keine nach Schichten getrennte und somit zeitlich gut einzuordnende Funde, sondern oft ein Nebeneinander unterschiedlich alter Objekte, doch ist es die einzige Möglichkeit, wirklich regional zu arbeiten. Somit ist der Survey die Methode für die Erforschung des ländlichen Raums.
Im Unterschied zu extensiven Surveys, die sich auf die Begehung des Geländes auf der Suche nach Fundkonzentrationen, die dann als Fundstätten oder Fundstellen, auf englisch ‚sites‘, angesprochen werden, beschränken, sind die Geländeuntersuchungen des Wiener Instituts stets als intensive Surveys durchgeführt worden. Gemeint ist damit das regelmäßige Begehen größerer Flächen durch eine Gruppe von Personen, wobei sowohl die abgesuchte Fläche als auch die gemachten Funde von Keramikfragmenten bis hin zu Architekturresten nach vorher festgelegten Regeln dokumentiert werden [6]. Diese Form des Surveys wurde vor allem in der angelsächsischen Archäologie entwickelt und ist in der Toskana noch kaum verbreitet, da – wie Nicola Terrenato in einem forschungshistorischen Artikel feststellen konnte – diese Form der Geländebegehung von der italienischen Forschung kaum rezipiert wird [7]. So wurde auch der Fundplatz Molino San Vincenzo von italienischen Kolleginnen und Kollegen im Rahmen eines extensiven Surveys entdeckt, der sich allein auf die Identifizierung von Fundplätzen im Rahmen der Erstellung einer ‚Carta archeologica‘ des Gemeindegebietes konzentrierte [8]. Dies hatte unter anderem zur Folge, dass keine Angaben zur Fundverteilung oder zur Zusammensetzung der Assemblage gemacht wurden. Wie bei allen so genannten grab samples ist unklar, wie repräsentativ die aufgeführten Funde für das gesamte Artefakt-Spektrum sind.
Um dies zu ändern und auch um bisherige Forschungen zum Verhältnis von Funden aus Ausgrabungen und Surveys desselben Fundplatzes fortzuführen, wurde im Jahr 2013 in Molino San Vincenzo ein intensiver on site-Survey durchgeführt (Abb. 2) [9]. Zu diesem Zweck wurde das gesamte Feld in ein Raster von 229 Einzelfeldern aufgeteilt, die regelhaft eine Seitenlänge von 10m besaßen. Jedes dieser Quadrate wurde von vier Personen begangen, die in einem Abstand von 2,5m voneinander positioniert waren und einen Geländestreifen von jeweils 1m Breite zu beiden Seiten ihres Laufwegs absuchten. Dies bedeutet, dass insgesamt 4x2x10m, also insgesamt 80m², d.h. 80% der Gesamtfläche durch den Survey abgedeckt wurden. Nach anfänglichen Versuchen standen jeder Person fünf Minuten pro Suchweg zur Verfügung, so dass für jedes Einzelfeld 20 Personenminuten aufgewendet wurden. Leider musste der Survey zu einer Zeit erfolgen, als das Feld noch nicht gepflügt, sondern mit Stoppeln und Ackerunkraut bedeckt war, die die Bodensicht deutlich einschränkten. Die Grundsicht (visibility) betrug deshalb meist nur 30%-50%, in einigen Feldern lediglich 20%, vereinzelt aber bis zu 60%. Die erzielten Ergebnisse sind jedoch in quantitativer Hinsicht eindeutig: Das Maximum sowohl der Funde an römischer Keramik als auch an römischen Ziegeln liegt genau in dem Bereich, wo bei der geophysikalischen Prospektion das Gebäude festgestellt wurde und später auch der Grabungsschnitt angelegt wurde. Die Massierung ist bei den Ziegeln noch stärker als bei den anderen Artefakten. Grundsätzlich ist freilich die relativ kleinräumige Konzentration bemerkenswert, da es keine weite Streuung oder auch nur ein langsames Ausdünnen der Fundintensität gibt. Was grundsätzlich fehlt, ist somit ein Hof (halo) um die eigentliche Fundstätte Molino San Vincenzo, wie er in anderen Regionen des Imperium Romanum häufig vorkommt.

Aufgrund der mäßigen visibility wurden zur Kontrolle noch shovel test pits gegraben, wobei dies ebenfalls eine Methode ist, die bisher in Italien nicht oder nur sehr selten angewandt wurde [10]. Dazu wurden – orientiert am Suchraster des Surveys – im Abstand von 20m halbkugelige Löcher mit einem Durchmesser von ca. 72cm Durchmesser gegraben, um ca. 100l des Pflughorizontes zu entnehmen und auf Artefakte zu untersuchen [11]. Da die beim Survey an der Oberfläche gefundenen Artefakte ebenfalls aus dem Pflughorizont stammen müssen, konnten mittels dieses Verfahrens die Ergebnisse der Begehung unabhängig von Störfaktoren wie Bewuchs überprüft werden. Das Resultat war ebenfalls eindeutig: Die relativen Häufigkeiten von Ziegel- und Keramikfragmenten in den einzelnen test pits stimmen mit denen des Surveys augenfällig überein, da die mit Abstand überwiegende Menge an Artefakten in den test pits gefunden wurden, die in dem Areal lagen, wo auch beim Survey die Fundmaxima festgestellt werden konnten.
So wichtig on site-Surveys in Ergänzung zu Ausgrabungen sein können, so ist der große Vorteil von Oberflächenbegehungen darin zu sehen, dass sie die Möglichkeit bieten, schnell und mit vergleichbar wenig Aufwand an Zeit und sonstigen Ressourcen größere Flächen zu untersuchen. Die regionale Ausrichtung des Forschungsprojektes, das Fragen zur Organisation und Praxis von Landnutzung in den Fokus rücken möchte, erfordert deshalb die Ausweitung der Surveyflächen. In einem ersten Schritt konnte 2014 die Flur Podere Il Piano untersucht werden. Dieses Areal liegt etwa einen Kilometer flussabwärts von Molino San Vincenzo und ist in der Entfernung von der Pesa und in der Lage außerhalb der Überschwemmungszone an einem nach Osten orientierten Hang gut mit dem Grabungsplatz vergleichbar (Abb. 1 und Abb. 4). Auch in Podere Il Piano wurde von italienischen Kolleginnen und Kollegen ein extensiver Survey durchgeführt, der sich – wie auch in Molino San Vincenzo – auf das unsystematische Aufsammeln einiger diagnostischer Scherben beschränkte [12]. 2014 konnte hier ein intensiver Survey durchgeführt werden. Da die Flur Podere Il Piano ein deutlich größeres Areal umfasst als Molino San Vincenzo, wurde ein unterschiedliches Vorgehen gewählt. Zwar wurde die Methode des Raster-Surveys beibehalten, doch wurden anstelle der kleinen 10x10m-Felder größere 50x50m-Quadrate ausgesteckt. Da jeweils vier Personen im Abstand von ca. 12m die Flächen absuchten, lag die Differenz zum Survey in Molino San Vincenzo vor allem in der Intensität: Da die Einzelpersonen jeweils wieder einen Streifen von insgesamt 2m Breite absuchten, wurde nur eine Abdeckung (coverage) von 16% statt der 80% in Molino San Vincenzo erreicht (Abb. 3). Dieser Grad an Funderfassung ist jedoch für intensive Surveys durchaus üblich. Die Laufzeiten variierten stärker als beim Survey 2013 und umfassten ca. 30 bis 40 Personenminuten pro Feld.

Die Begehung ergab eine deutliche Fundkonzentration im Nordosten des Areals bzw. allgemein entlang der Straße. Da Feld 13 bereits bei einer ersten Sichtung eindeutig die meisten Artefakte aufwies, wurde entschieden, für dieses Feld die genauere on site-Methode anzuwenden, wie sie für Molino San Vincenzo entwickelt wurde, um die Fundverteilung noch genauer nachverfolgen zu können. Innerhalb des Quadrats konnte somit eine besonders hohe Funddichte – sowohl Ziegel als auch Keramik betreffend – im Nordosten des Feldes festgestellt werden. Wie in Molino San Vincenzo waren hohe Fundzahlen nur auf einer relativ eng begrenzten Fläche zu registrieren, die im Fall von Podere Il Piano ca. 1500 m² umfasst. Eine weitere Streuung findet anscheinend nicht statt, wie das nachträglich angelegte Feld 21 zeigte, das annähernd fundleer blieb (Abb. 4). Diese Fundhäufung mit relativ kleinflächiger Ausdehnung führt dazu, bisher übliche Interpretationsmodelle zu überdenken: Obwohl in Podere Il Piano Ziegel für eine Hypokaustenheizung gefunden wurden, die auf ein aufwändiges Gebäude, z.B. eine Villa, schließen lassen, sind 1500m² nach den üblichen Vorstellungen, die in der archäologischen Forschung von den Ausdehnungen einer Villa vorherrschen, eine deutlich zu kleine Fläche, um den Fundplatz als Villa zu kategorisieren [13]. Dieser Widerspruch zwischen Fundmaterial und Fundfläche macht das Dilemma der gebräuchlichen Definitionen evident und zeigt auch, dass sie der lokalen geographischen und historischen Situation nicht gerecht werden, so dass hier auf jeden Fall großer Forschungsbedarf besteht, bevor auch nur rudimentär verstanden werden kann, was in der Region in der römischen Kaiserzeit geschah, wie produziert und konsumiert wurde und wie die Fundplätze untereinander und darüber hinaus mit näheren und entfernteren Orten verknüpft waren.

Um diesem Ziel näher zu kommen, sind – neben der genaueren Analyse der bisher gemachten Funde – folgende Arbeitsschritte geplant:

  • Re-Survey der Flur Podere Il Piano, um eventuelle Zufälligkeiten im Ergebnis von 2014 auszuschließen,
  • geophysikalische Prospektion von Podere Il Piano, um den Grundriss des zu vermutenden Gebäudes kennen zu lernen,
  • Ausweitung des intensiven Surveys auf größere Flächen ohne Konzentration auf einzelne Fundstellen (off site-Survey): hierbei konnten 2015 bereits über 114 ha auf Grund der Familie Frescobaldi auf einem Areal von rund 7,14 km² untersucht werden (Abb. 1),
  • sowie: geoarchäologische Untersuchungen, um ein Gesamtbild der archäologischen Landschaft zu erhalten.

[1] Die Forschungen wären nicht möglich ohne die Hilfe und Unterstützung vieler Personen und Institutionen. Zu danken ist insbesondere folgenden: Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät der Universität Wien, Soprintendenza Archaeologia della Toscana, Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, Associazione archeologica Volontariato del medio Valdarno, Österreichisches Archäologisches Institut, Fachbereich Zentraleuropäische Archäologie, Istituto per il Sostamento del Clero della Diocesi di Firenze, insbesondere dott. M. Iodice, Società agronomica srl. Marchesi de’ Frescobaldi und vor allem Lorella Alderighi, Tommaso Leonori, Riccardo Morandi und Leonardo Terreni sowie den seit 2012 mitwirkenden Studierenden.
Vgl. trotz des Untertitels J. R. Patterson, Landscapes & Cities. Rural Settlement and Civic Transformation in Early Imperial Italy (Oxford 2006).
[2] z.B. P. Carafa, Organizzazione territoriale e sfruttamento delle risorse economiche nell'agro volterraneo tra l'orientalizzante e l'età ellenistica, Studi Etruschi 59,1993, 109-121.
[3] Als Beispiel: M. Valenti, L'insediamento altomedievale nelle campagne toscane (paesaggi, popolamento e villaggi tra VI e X secolo (Florenz 2004).
[4] Bezeichnend für das mangelnde Interesse an die frühe Kaiserzeit: R. Ostman, The City and Complexity: Volterra, Italy. Pottery Production during the Hellenistic-Etruscan Period and the Late Roman to Late Antique Period (Oxford 2004); s. auch die Übersicht bei R. Witcher, Settlement and Society in Early Imperial Etruria, Journal of Roman Studies 96, 2006, 88–123. Als erster Schritt für das Valdelsa zu verstehen: G. Schörner (Hrsg.), Leben auf dem Lande. ‚Il Monte‘ bei San Gimignano. Ein römischer Fundplatz bei San Gimignano und sein Kontext (Wien 2013).
[5] Bisherige Forschungen: L. Alderighi – G. Schörner – L. Terreni, Montespertoli (FI). Loc. Molino San Vincenzo: Campagna di scavo 2011, Notiziario delle Soprintendenza per i Beni archeologici della Toscana 7, 2011 [2013] 245–247; G. Schörner – L. Terreni, Montespertoli (FI). Loc. Molino San Vincenzo: Campagna di scavo 2012, Notiziario delle Soprintendenza per i Beni archeologici della Toscana 8, 2012, 332–334; G. Schörner – S. Groh – D. Hagmann –V. Schreck – L. Terreni, Montespertoli (FI). Loc. Molino San Vincenzo: Campagna di scavo 2013 (concessione di scavo), Notiziario delle Soprintendenza per i Beni archeologici della Toscana 9, 2013, 310–314.
[6] Grundsätzlich zur Methode: G. Barker, Approaches to archaeological survey, in: G. Barker – J. Lloyd (Hrsg.), Roman Landscapes: Archaeological survey in the Mediterranean region (London 1991) 1–9; J. L. Bintliff, Beyond dots on the map: future directions for surface artefact survey in Greece, in: J.L. Bintliff – M. Kuna – N. Venclová (Hrsg.), The future of surface artefact survey in Europe (Sheffield 2000) 3–20; D. Mattingly, Methods of collection, recording and quantification, in: R. Francovich – H. Patterson – G. Barker (Hrsg.), Extracting meaning from ploughsoil assemblages. The archaeology of Mediterranean landscapes 5 (Oxford 2000); E.B. Banning, Archaeological survey. Manuals in archaeological method, theory, and technique (New York 2002) 113–132; F. Lang, Klassische Archäologie. Eine Einführung in Methode, Theorie und Praxis (Tübingen, Basel 2002) 106–109; J. F. Cherry, Survey, in: C. Renfrew – P. Bahn (Hrsg.), Archaeology: The key concepts (London 2005) 248–254.
[7] N. Terrenato, Field Survey Methods in Central Italy (Etruria and Umbria), Archaeological Dialogues 1996, 216–230.
[8] L. Alderighi, Montespertoli (FI). Molino San Vincenzo: Un nuovo insediamento rurale di età romana in Val di Pesa, Notiziario delle Soprintendenza per i Beni archeologici della Toscana 6, 2010, 268–271.
[9] Vgl. G. Schörner, Comparing Surface, Topsoil and Sub-surface Ceramic Assemblages: the Case of Il Monte, San Gimignano, in: P. Attema – G. Schörner (Hrsg.), Comparative Issues in the Archaeology of the Roman Rural Landscape. Site Classification between Survey, Excavation and Historical Categories, 88. Suppl. JRA (Portsmouth/RI 2012) 31–41.
[10] Banning a.O. 42–43.
[11] Aufgrund der Halbkugelform der Löcher ergibt sich unter Zugrundelegung der Formel v=2/3πr³ für das Volumen einer Halbkugel mit r=0,363m ein Volumen von 0,1m³.
[12] L. Alderighi – L.T. Terreni, Nuovi siti archeologici da recenti ricognizioni, Notiziario delle Soprintendenza per i Beni archeologici della Toscana 9, 2013, 314f.
[13] Zusammenfassend zur Klassifizierungsproblematik: R. Witcher, ‘That from a long way off look like farms’: The classification of Roman rural sites, in: Attema – Schörner a.O. 11–30.

© Günther Schörner, Dominik Hagmann
e-mail: guenther.schoerner@univie.ac.at, dominik.hagmann@univie.ac.at

This article should be cited like this: G. Schörner – D. Hagmann, Intensiver archäologischer Survey im nördlichen Etrurien, Forum Archaeologiae 76/IX/2015 (http://farch.net).



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