Forum Archaeologiae - Zeitschrift für klassische Archäologie 20 / IX / 2001

EINE SELTENE DEKORVARIANTE IN ATTISCHER SCHWARZFIRNISWARE

Im Jahre 1996 wurden bei Bauarbeiten in Selšuk/Türkei[1] acht nebeneinanderliegende Gräber verschiedener Zeitstellung angeschnitten. Die trapezoide Parzelle (Parz. 3447) ermöglichte die vollständige Freilegung von sechs Grablegungen, die beiden übrigen (Grab 1 und 8) wurden von den Parzellengrenzen überlagert und konnten deshalb nicht zur Gänze untersucht werden [2].
Die Körperbestattung Grab 1 wies als Grabbeigaben einen Bronzespiegel, ein Alabastron und einen Amphoriskos auf. Der Brandbestattung, Grab 8, am südlichen Ende der Parzelle, waren eine Saugtasse und eine einhenkelige Tasse beigegeben. Die Körperbestattungen Grab 2 und Grab 3, jede eingefaßt von vier Steinplatten, werden von einem gemeinsamen Fundament umgeben. In beiden Gräbern befand sich je ein Amphoriskos, in Grab 2 lagen außerdem ein Alabastron und ein mehrteiliges Gerät aus Bein. In dem mit zwei Marmorplatten abgedeckten Grab 4 befand sich ein weiterer Amphoriskos derselben Form wie in Grab 2 und 3, ein ähnlicher auch in Grab 6. Das Körpergrab 5 war beigabenlos. Grab 7 ist eine Brandbestattung in einer von Steinplatten umgebenen bauchigen Amphora. Aus dem Material über und in dem Grabmonument, das die Gräber 2 und 3 umfaßt, wurden wenige klassische und hellenistische Keramikfragmente geborgen, von denen in Folge der Boden einer attischen Schale wegen seines seltenen Dekors besonders besprochen werden soll (Abb. 1a) [3].
Die Brandbestattung 8 kann auf Grund ihrer Beigaben noch in die spätgeometrische Zeit datiert werden, alle übrigen Gräber sind bedeutend jünger, wie die Funde belegen. Die Gruppe der Amphoriskoi mit markantem Schulterknick und S-förmig geschwungenen Henkeln, die in den Gräbern 1, 2, 3, 4 und 6 vorliegen, setzen diese Bestattungen in das 4.Jh. v.Chr.[4].

Obgleich die Schale aus dem Gräberfeld in Selšuk stark zerbrochen ist und etliche Fehlstellen aufweist, kann ihre Form vollständig rekonstruiert werden. Es handelt sich um eine Schale der sog. "delicate class", einer Untergruppe der Ringfußschalen. Schalen dieser Form treten ab der Mitte des 5.Jhs. v.Chr. auf und reichen bis in das zweite Viertel des 4.Jhs. [5]. Sie werden durch einen Absatz etwa auf der halben Höhe der Schaleninnenseite charakterisiert; der durch einen kurzen Hals vom Schalenrund abgesetzte Standring ist an der Außenseite profiliert, die Innenseite von Hals und Standring bildet eine durchgehende konvexe Kurve. Die Bodenunterseite ist meist reich dekoriert, oft treten die farbig voneinander abgesetzten Bänder auch plastisch hervor.

Alle diese Einzelelemente sind bei der Schale aus Selšuk[6] präzise ausgeführt. Sie weist außerdem auf der Wandaußenseite ein schmales, mit Miltos überzogenes, eingetieftes Band oberhalb des Standringansatzes auf (Abb. 1b). Der Hals des Standfußes ist im Verhältnis zum eigentlichen Standring relativ hoch; dies kann als Indiz für eine Entstehungszeit im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium der Gruppe gegen Ende des 5.Jhs. gesehen werden. Der flache Körper hat hingegen noch keine Ähnlichkeiten mit den tiefen Exemplaren des 4.Jhs. (Abb. 2) [7].

Die Gruppe der "delicate class" bezieht ihren Namen unter anderem von der meist reich dekorierten Innenseite. Sie kommt in drei Untergruppen vor: glatte Wand ohne abgesetzten Rand - wie unser Exemplar -, abgesetzter Rand mit glatter Wand und abgesetzter Rand mit gerippter Wand [8].
Bei der Dekoration der Innenseite überwiegen auch bei den Schalen der "delicate class" die auf der Schwarzfirniskeramik des 5.Jhs. am häufigsten vertretenen, gestempelten Palmetten. Der auf anderen gleichzeitigen Formen beinahe allgegenwärtige Eierstab ist auf diesen Schalen allerdings relativ selten vertreten. Häufiger als auf anderen Formen kommen jedoch verschieden gestaltete Blattrosetten, ein Stern [9] in der Schalenmitte, verschiedene Strahlenmotive mit unterschiedlichen inneren und äußeren Abschlüssen und gerasterte Bänder vor.
Die Schale aus Selšuk hingegen weist keine dieser gängigen Varianten des Innendekors auf. Die Innenseite wird durch je zwei bzw. drei eng beieinanderstehende, konzentrische Kreise in drei Register gegliedert, von denen das innere und äußere zusätzlich dekoriert ist, das mittlere bleibt glatt. Dem inneren Register sind Strahlen eingeschrieben, die an der Außenseite zu kleinen, in Uhrzeigersinn weisenden Häkchen umbiegen. Das äußere Register ist mit dem selben Motiv, lediglich viel dichter gesetzt, dekoriert (Abb. 2).
Dieses Häkchen-Motiv scheint eine Abwandlung bzw. Verfremdung des häufigen Rosettendekors zu sein. Die Blätter sind nicht geschlossen, die einzelnen radialen Linien stehen unverbunden nebeneinander. B. Sparkes und L. Talcott beschreiben diese Dekoration als Übergangsphase vom häufig verwendeten, sauber ausgeführten Zungendekor des 5.Jhs. zu dem einfacheren sog. Rädchendekor des 4.Jhs., der die Dekoration dieses Jahrhunderts dominiert [10].

Im Repertoire der bisher am besten publizierten Schwarzfirniskeramik der klassischen Zeit von der Athener Agora ist der oben beschriebene "Häkchen-Dekor" bisher nur sehr selten vertreten. Ein Exemplar, wieder der Boden einer Ringfußschale (Athen, Agora Inv. P19547)[11], stammt aus der Benutzungs- bzw. Zerstörungsschicht eines Marmor verarbeitenden Betriebes im Südwesten der Athener Agora (C 19:5), deren Funde von Sparkes und Talcott in den Zeitraum von 420 bis 350 gesetzt werden. Es dürfte eines der ältesten Stücke dieser Schicht darstellen [12].
Der Innendekor dieser Schale aus der Athener Zerstörungsschicht ist wie jener der Selšuker Schale in drei Register geteilt, die allerdings nicht durch begrenzende Kreise von einander getrennt sind: In der Bodenmitte befindet sich ein Stern aus radialen Linien, von denen einige an den äußeren Enden abgerundet sind; teilweise überschneiden die Strahlen einander, weil sie nicht exakt zur Mitte geführt sind; es schließt ein Kranz aus locker gestempelten, stehenden Palmetten an; ein Ring aus dicht nebeneinander liegenden, radialen Strichen liegt außen.
Aus einer Grubenverfüllung im Rahmen des Neubaus der nachfolgenden, Ton verarbeitenden Werkstätte stammt das Fragment einer weiteren Ringfußschale (Athen, Agora Inv. P18914), dessen Innendekor ebenso vergleichbar ist. In der Verfüllung befanden sich außerdem an Gebrauchskeramik eine Amphore, zwei Louteria, Fragmente zweier Öfen und einer Herdstütze [13]; an Schwarzfirnisware ein Napf mit verbreiteter Horizontallippe, das Fragment eines einhenkeligen Kantharos, eine Olpe, ein teilweise gefirnißter, tiefer Napf, dessen Lippe mit einem Eierstab verziert ist [14].
Die fragmentarisch erhaltene Schale weist in diesem Fall einen abgesetzten Rand auf, die Wand ist gerippt. Der Innendekor ist aber wiederum - wie bei der Schale aus Selšuk - durch doppelte, eng nebeneinander liegende konzentrische Kreise in drei Register geteilt. Das mittlere Register bleibt allerdings im Gegensatz zu der anderen Schale aus Athen glatt. Im inneren und äußeren Register liegen dicht gedrängte Strahlen, von denen jeder an der Außenseite mit einem kleinen Häkchen abschließt. Die Strahlen des innersten Registers überschneiden einander wiederum teilweise und hinterlassen dadurch - ähnlich wie bei der zuvor besprochenen Schale aus Athen - einen ein wenig unordentlichen Eindruck.
Neben die beiden in Athen gefundenen Schalen und der neuen Schale aus Selšuk kann das Fragment eines attischen Schalenbodens, der auf der Akropolis von Xanthos gefunden wurde, gestellt werden. Die Dekoration der Innenseite ist wiederum durch Paare konzentrischer Kreise in drei Register geteilt; das mittlere bleibt glatt, das Zentrum und das äußere Register sind mit den markanten, an den äußeren Enden zu kleinen Häkchen umbiegenden Strahlen gefüllt (Abb. 3). In diesem Fall sind sowohl im innersten als auch im äußersten Register die Strahlen relativ regelmäßig, in kleinen Abständen nebeneinander gesetzt [15]. H. Metzger [16] führt als Vergleich für den Dekor der Schale aus Xanthos eine Schale der "delicate class" der Athener Agora an, deren Dekor allerdings den häufigen Innenrosetten m.E. wesentlich näher steht als das Fragment aus Xanthos: Bei der von Metzger verglichenen Schale aus Athen sind alle drei Register der Innenseite dekoriert [17], das Zentrum wird von einer - wenn auch nachlässig ausgeführten - Rosette gebildet, das äußere Register ist mit einem Zungendekor dekoriert, bei dem beide Ränder von gestempelten Kreisbögen gebildet werden.

Eine wesentlich größere Nähe im Dekor besteht m.E. zwischen der Schale aus Xanthos und den beiden oben besprochenen Schalen von der Athener Agora: Bei allen drei kommt in den drei Registern der Innenseite der Kreisbogenstempel nicht zum Einsatz; die kleinen Häkchen an den äußeren Enden der Strahlen sind mit der freien Hand gezeichnet. Am wahrscheinlichsten begann der Töpfer auf der Innenseite, der Ansatz scheint mir bei einigen erkennbar, und zog den Strahl und das Häkchen in einem Zug durch [18]. Bei allen Exemplaren weist das Häkchen in die Uhrzeigerrichtung; dies könnte als Indiz für die für die Antike vermutete Drehung der Töpferscheibe gegen den Uhrzeiger gewertet werden [19].

An diesen wenigen und verstreuten Exemplaren wird die Seltenheit des Innendekors mit an der Außenseite abgerundeten Strahlen, der zuvor als "Häkchen-Dekor" bezeichnet wurde, deutlich. Um so bemerkenswerter ist das gemeinsame Auftreten dieses Innendekors auf acht Schalen der "delicate class" (Abb. 4) im Schiffswrack von Alonnesos. Dieses griechische Handelsschiff sank am Ende des 5.Jhs. bzw. zu Beginn des 4.Jhs. vor der Sporaden Insel Alonnesos; es hatte neben Amphoren aus Mende und von Skopelos eine Ladung attisch schwarzgefirnißter Keramik an Bord [20]. Die Herkunft der schwarzgefirnißten Gefäße ist durch Tonanalysen, die G. Maniatis am "Demokritos" durchführte, gesichert [21]; bei der Schwarzfirniskeramik des Schiffswracks handelt es sich ausschließlich um Symposionsgeschirr [22].

Zwei Varianten der Innendekoration liegen bei den acht geborgenen Schalen des Schiffswracks von Alonnesos vor: Bei beiden ist die dekorierte Innenseite wiederum jeweils durch Paare eng nebeneinander liegender, konzentrischer Kreise in drei Register gegliedert, von denen keines - wie auch bei der zweiten Schale aus Athen und dem Fragment aus Xanthos - glatt bleibt. Bei einer Variante (Abb. 4a) sind alle Register mit "Häkchen-Dekor" gefüllt, bei der anderen Variante nur die beiden äußeren, in der Mitte befindet sich ein mit der Hand gezogener, 5-zackiger Stern (Abb. 4b).
Die Profile der Schalen des Schiffswracks von Alonnesos sind nicht vollkommen ident, ebenso der Innendekor, dennoch scheint die Herstellung in der selben Werkstatt auf Grund der Fundsituation wahrscheinlich. Ist es möglich, den Bogen auf Grund des seltenen Innendekors weiterzuziehen, und auch die Schalen aus Selšuk, Xanthos und die beiden aus Athen der selben Werkstatt zuzuordnen?
Die einfachste Möglichkeit solche Werkstattverbindungen nachzuweisen sind Stempelverbindungen, besonders, wenn es sich um seltene oder markant deformierte Stempel handelt [23]. Dies ist in unserem Fall nicht möglich, weil der "Häkchen-Dekor" sicherlich freihändig gezogen wurde. Seine Seltenheit hebt die besprochenen Schalen aber von der relativ großen Anzahl gleichzeitiger Schalen ab.
Werkstattverbindungen können auch auf Grund der gleichen Gestaltung der Unterseiten von Gefäßen verschiedener Form vermutet werden; über die Gestaltung der Unterseiten ist beispielsweise eine besondere Nähe von Fußschalen und Schalenskyphoi mit dünner Wand abzulesen [24]. Die Schale aus Selšuk zeigt eine stark reliefierte, farblich abgesetzte Gestaltung der Unterseite (Abb. 1b): Das mit Miltos gefärbte Zentrum weist einen schmalen Firniskreis auf, der den ersten erhabenen Kreisring vom Zentrum optisch abtrennt. Es folgen von innen nach außen abwechselnd zwei rote und zwei schwarze Kreisringe verschiedener Breite, daran schließt der an der Innenseite schwarz gefirnißte Standring an. Auch die erste der beiden oben besprochenen Schalen von der Athener Agora weist eine reich profilierte Unterseite auf, die Abfolge der Bänder ist aber nicht ident mit jener der Selšuker Schale. Die Unterseiten der Schalen aus Alonnesos scheinen nicht profiliert zu sein. Dieser Unterschied spricht aber nicht gegen eine gemeinsame Werkstätte, wären sie gleich, könnte man es allerdings mit größerer Sicherheit annehmen.
Eine große Nähe in der Gestaltung der Unterseite ist zwischen der Schale aus Selšuk und einer gerippten Fußschale der "delicate class" von der Athener Agora (Athen, Agora Inv. P9448) [25] festzustellen, die ihrerseits so starke Ähnlichkeiten mit einer Gruppe von schwarzgefirnißter Schalenskyphoi aufweist, daß sie der selben Werkstattgruppe zugeordnet werden [26]. Diese Athener Schale weist ebenfalls eine in drei Register gegliederte Innendekoration auf, von denen aber das mittlere glatt bleibt. Die Mitte und das äußere Register sind mit einem innen und außen mit Kreisbogenstempel geschlossenen Rosettendekor dekoriert. Dennoch könnte man auf Grund der Unterseite mit gebotener Vorsicht eine Werkstattzusammengehörigkeit mit der Selšuker Schale vermuten. Über die Innendekoration würden sich die anderen Schalen (die zwei Athener Schalen, Xanthos, Alonnesos) mit dem etwas jüngeren "Häkchen-Dekor" hier anschließen.

[1] Mein besonderer Dank gilt den Ausgräbern C. Išten und A. Evren sowie dem Direktor des Efes Müzesi S. Erdemgil, die mir die Beschäftigung mit der zu besprechenden Schale aus dem Gräberfeld in Selšuk ermöglichten.
[2] C. Išten - A. Evren, Selšuk-Efes 3447 Parsel Kurtarma Kazisi, 8. Müze Kurtarma Kazilari Semineri (1997) 85-110.
[3] Išten - Evren a. O. Taf. 19.
[4] In Gräbern an anderen Stellen in Ephesos kamen vergleichbare Amphoriskoi zu Tage: V. Mitsopoulos-Leon, Ein Grabfund des vierten vorchristlichen Jahrhunderts aus Ephesos, ÖJh 50, 1972-75, bes. 254f. 263f.; H. Vetters, AnzWien 116, 1979, 125 f.; P. Scherrer, ÖJh 68, 1999, Grabungen bes. 15. Die Endpublikation der Gräber in der sog. Hanghaussondage, aus denen vergleichbare Amphoriskoi geborgen wurden, ist von St. Karwiese und U. Outschar in Vorbereitung; H. Vetters, AnzWien 123, 1986, 97 Taf. 21.
[5] B.A. Sparkes - L. Talcott, Black and Plain Pottery of the 6th, 5th and 4th Century B.C., Agora XII (1970) 103; in Folge als Agora XII abgekürzt.
[6] Die Schale befindet sich im Depot des Efes Müzesi. Maße: DM (Lippe)=16,0cm, H(ohne Henkel)=3,9cm. Die sich etwas verdünnende Lippe biegt ein wenig nach außen um.
[7] Agora XII Nr. 513ff.
[8] Agora XII 104.
[9] Agora XII 22 Anm. 44: In den "Sternen" der Böden etlicher Schalen ist auch eine große Nähe zur zeitgenössischen Architektur festzustellen; vgl. dazu die unten besprochenen Schalen aus dem Schiffswrack von Alonnesos (Abb. 4b).
[10] Agora XII 104: Der Dekor der Schale Agora XII Nr. 512 "is instructive, as it indicates one step in the progression from neatly made tongues to mere mechanical rouletted circle of the 4th century". Zur Schale Nr. 512 vgl. unten. - Der sog. Rädchendekor ist auch in den nachfolgenden Epochen - abgewandelt nach dem jeweiligen Stil der Zeit - auffallend beliebt. Zu den Halbkreisstempeln der Rosetten vgl. unten Anm. 18.
[11] Agora XII Nr. 512 Taf. 52.
[12] Agora XII 386.
[13] Zu Lasana vgl. S.P. Morris, Lasana: A Contribution to the Ancient Greek Kitchen, Hesperia 54, 1985, 393-409.
[14] R.S. Young, An Industrial District of Athens, Hesperia 20, 1951, bes. 211f. Nr. 4 Taf. 72 (Numerierung vertauscht).
[15] H. Metzger, Xanthos IV (1972) 160 Nr. 369 Taf. 82.
[16] Metzger a.O. 160; Agora XII Nr. 497.
[17] Im mittleren Register befindet sich ein anderes selten verwendetes Dekorelement: zwei in spitzem Winkel zueinander stehende Striche und ein mit großer Wahrscheinlichkeit gestempelter Bogen werden zu mit ihren Spitzen nach außen zeigenden Tropfen kombiniert.
[18] Die Regelmäßigkeit, mit der die Häkchen angebracht sind, läßt auf eine intentionelle Dekoration schließen und kann kaum mit geringer Aufmerksamkeit des Töpfers beim äußeren Abschluß der Strahlen erklärt werden. Zur Verwendung des Kreisbogenstempels vgl. bes. Agora XII Nr. 592 Taf. 54.
[19] T. Schreiber, The Turn of the Wheel, Greek Vases in the J. Paul Getty Museum 1 (1983) 149-153, bes. Ill. 3.
[20] E. Hadjidaki, The Classical Shipwreck at Alonnesos, in: S. Swiny - R.L. Hohlfelder - H. Wylde Swiny (Hrsg.), Res Maritimae. Cyprus and the Eastern Mediterranean from Prehistory to Late Antiquity (1997) 125-134.
[21] E. Hadjidaki, briefliche Korrespondenz; Hadjidaki a.O. 128 Anm. 4.
[22] Neben den Schalen bestand die Ladung aus zehn schwarzgefirnißten Tellern und Näpfen, einem Phidiaskännchen, einer Lekanis mit Deckel, einer Oinochoe sowie aus einer größeren Anzahl an Feinware; Hadjidaki a.O.
[23] Agora XII 22ff.; D.W.J. Gill, Attic Black-Glazed Pottery in the Fifth Century B.C.: Workshop and Export (unpubl. Diss. Oxford 1986) 20ff.
[24] Agora XII 17f. 105.
[25] Agora XII Nr. 493.
[26] Agora XII 103.

© Elisabeth Trinkl
e-mail:
elisabeth.trinkl@univie.ac.at

This article will be quoted by E. Trinkl, Eine seltene Dekorvariante in attischer Schwarzfirnisware, Forum Archaeologiae 20/IX/2001 (http://farch.net).



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