Forum Archaeologiae - Zeitschrift für klassische Archäologie 75 / VI / 2015

WILHELM GURLITTS WEG VON DER KLASSISCHEN ARCHÄOLOGIE ZUR LANDESARCHÄOLOGIE

Den Anstoß für die Beschäftigung mit Wilhelm Gurlitt (Abb. 1), dem ersten Professor für Archäologie in Graz, gab die Aufarbeitung von Gurlitts Nachlass, der sich im Grazer Universitätsarchiv befindet [1].

Biographie Wilhelm Gurlitts [2]
Wilhelm Gurlitt wurde am 7.3.1844 als Sohn des Landschaftsmalers Louis Gurlitt in Rom geboren. Wilhelms Mutter Julie, die zweite Frau des Vaters, starb bald nach der Geburt. Der Vater heiratete erneut, mit seiner dritten Frau Elisabeth hatte er weitere sechs Kinder. Unter diesen Geschwistern Wilhelms waren der spätere Architekt und Kunsthistoriker Cornelius, der Verleger und Kunsthändler Fritz und der klassische Philologe und Pädagoge Ludwig.
Durch den Malerberuf des Vaters kam Wilhelm schon früh viel in Europa herum. Das Gymnasium besuchte er erst in Wien, dann in Gotha. 1863 begann Gurlitt, in Bonn zu studieren. Hauptsächlich widmete er sich dabei den klassischen Sprachen. Im Winter 1864/65 wechselte er nach Göttingen, wobei die guten Beziehungen der Familie zu dem dort tätigen Ernst Curtius eine Rolle gespielt haben könnten. Gurlitt belegte weiterhin altertumswissenschaftliche Fächer und promovierte 1867 mit der Arbeit „De tetrapoli Attica“. Direkt auf den Studienabschluss folgten Reisen durch die Mittelmeerländer. Zunächst begleitete er seinen Vater nach Portugal und Spanien. Er nutzte die Reise für archäologische und epigraphische Beobachtungen. Anschließend reiste er nach Paris und Rom, besuchte Kampanien und Griechenland. Von September 1868 an lebte er für ein Jahr als Deutschlehrer in Athen. Auch hier nahm er Inschriften auf und berichtete über Ausgrabungen im Bereich der Agora Athens. Vor allem widmete er sich dem Hephaisteion und seiner Bauplastik.
Im September 1869 kehrte Gurlitt nach Gotha zurück und nahm an seinem einstigen Gymnasium eine Stelle als Lehrer für Griechisch und Latein an. Bereits zu Ostern 1870 wechselte er aber nach Wien, um in der Familie des Grafen Hugo von Salm-Reifferscheid als Hauslehrer zu wirken. In dieser Zeit reiste er nach Oberitalien und London und verfasste die Monographie „Das Alter der Bildwerke und die Bauzeit des sogenannten Theseion in Athen“, mit der 1875 in Wien bei Alexander Conze habilitiert wurde. Danach wurde Gurlitt Privatdozent an der Wiener Universität.
1877 wurde Gurlitt als außerordentlicher Professor für klassische Archäologie und die realen Fächer der klassischen Philologie nach Graz berufen. Er fand in Graz ein bereits recht gut ausgestattetes archäologisches Cabinet vor, dessen Mitvorstand er wurde. In einem Brief an Otto Benndorf, mit dem er regen Kontakt pflegte, klagt Gurlitt im Oktober 1877 jedoch über die schlechte Ausstattung der Universitätsbibliothek. Kurz darauf schreibt er, er habe seine Vorlesungen vor etwa 30 Zuhörern glücklich begonnen [3].
Die Professorenstelle Gurlitts war zunächst noch unbesoldet, er bekam also nur ein Honorar für die Lehrtätigkeit. 1881/82 wurde die Stelle systemisiert, d.h. mit einem festen Gehalt ausgestattet [4]. An der weitestgehenden Einschränkung auf die griechische Kultur hielt Gurlitt zunächst noch in Forschung und Lehre fest. Er nahm Anteil an den neuesten archäologischen Entdeckungen, besuchte beispielsweise 1880 Olympia und beschäftigte sich mit den gerade ausgegrabenen Skulpturen des dortigen Zeustempels. Immer wieder machte er auch Pausanias zum Thema – sein 1890 erschienenes Buch über Pausanias gilt als Gurlitts Hauptwerk [5].
Zunächst gab es noch kein archäologisches Seminar in Graz, offiziell wurden nur Vorlesungen angeboten. Gurlitt erkannte aber die Notwendigkeit praktischer Anschauung und bot unbezahlt Übungen für seine Studenten an. Es gab mehrere Versuche, ein Seminar bewilligt zu bekommen, zunächst gemeinsam mit dem Professor für neuere Kunstgeschichte Josef Strzygowski, was aber fehlschlug. Ein weiterer Versuch erfolgte gemeinsam mit dem neu nach Graz berufenen Prof. für römische Altertumskunde Wilhelm Kubitschek, danach mit Kubitscheks Nachfolger Otto Cuntz. Diesem letzten Antrag auf Gründung eines archäologisch-epigraphischen Seminars stimmte das Ministerium im Jahr 1900 schließlich zu [6].
Langsam hielt auch die Landesarchäologie Einzug in Forschung und Lehre Gurlitts. Die meisten seiner Vorlesungen blieben auf die griechische Kultur zentriert, z.B. „Griechische Kunstmythologie“ oder „Geschichte der griechischen Malerei“, er las aber beispielsweise auch über die „Geschichte der Urmenschen in Europa“ und die „Steiermark zur Zeit der Römerherrschaft“.
Eine wesentliche Rolle in der Hinwendung zur steirischen Archäologie haben sicher Gurlitts außeruniversitäre Ämter gespielt. 1878 war er Gründungsmitglied des Anthropologischen Vereines Graz, der allerdings nur bis 1883 existierte. Ebenfalls 1883 erfolgte die Ernennung zum Konservator der Zentralkommission [7] für die Steiermark. Dadurch war er grundsätzlich zur Berichterstattung über archäologische Funde und Befunde innerhalb des ihm zugewiesenen Distriktes verpflichtet. 1887 wurde Gurlitt zu einem der Kuratoren des Steiermärkischen Landesmuseums Joanneum ernannt, wo er verschiedene Aufgaben übernahm, unter anderem unternahm er eine Neuaufstellung der Prähistorischen Sammlung und des Antikenkabinetts.
Gurlitt heiratete 1884 Mary Labatt, die er in seiner Wiener Zeit im Haus des Grafen von Salm unterrichtet hatte. Sie bekamen drei Töchter (Brigitta, Ludwiga und Wilhelma).
1890 wurde Gurlitt zum ordentlichen Professor ernannt. In dem Bericht der Professorenkollegen, der diese Ernennung begünstigen sollte, wurden unter anderem seine Verdienste um die archäologische Sammlung wie auch sein Interesse für die archäologische Forschung im lokalen Bereich (also in der Steiermark) hervorgehoben.
Seit dem Jahr 1894 führt die archäologische Sammlung in Graz mit Bewilligung des Ministeriums den Titel „Archäologisches Institut“. Im selben Jahr erfolgte die Übersiedlung [9] von der Alten Universität in das neue Universitätshauptgebäude. Zuvor war die Sammlung über einige Jahre aus Raumnot und wegen Baufälligkeit der Räume praktisch unbenutzbar. Was die archäologische Sammlung betrifft, war zu Gurlitts Zeit das meiste schon vorhanden, er weitete den Bestand aus und versuchte über Vorträge und den Verkauf von Gipsabgüssen aus eigenen Formen Gelder zu lukrieren [10].
1892 wurde Gurlitt Mitglied des Deutschen, 1899 des Österreichischen Archäologischen Instituts, 1900 korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien. Im akademischen Jahr 1894/95 war Gurlitt Dekan der philosophischen Fakultät Graz [11]. 1899 folgte noch eine größere Reise nach Kleinasien, wo Gurlitt Pergamon, Milet und Priene besuchte.
Die letzten Jahre Gurlitts waren von gesundheitlichen Problemen geprägt. 1902 musste er seine Lehrtätigkeit in Folge eines Schlaganfalles für einige Zeit unterbrechen. Am 13. Februar 1905 starb er sechzigjährig an einer Lungenentzündung. Er wurde am evangelischen Friedhof St. Peter in Graz beerdigt.

Zur Ausgrabungstätigkeit Wilhelm Gurlitts
Bald nachdem Gurlitt als Professor nach Graz kam, begann er sich an Ausgrabungen zu beteiligen, für den Anthropologischen Verein, für das Landesmuseum Joanneum, aber auch im Auftrag des Ministeriums für Cultus und Unterricht. Im Jahresbericht des Grazer Anthropologischen Vereins 1878 berichtet er von Ausgrabungen in einer Höhle bei Mixnitz und von der Untersuchung von Tumuli am Hühnerberg bei Hausmannstätten [12].
Zwischen 1880 und 1882 wurde eine große Zahl von Hügelgräbern der Sulmtalnekropole im Auftrag verschiedener Institutionen ergraben, wobei auch Gurlitt 8 Hügel öffnete (1 in Goldes, 1 in Mantrach, 6 in Burgstall). 1886 erfolgte die Erforschung von Tumuli in Loibenberg/Libna an der Save [13]. 1888 beteiligte sich Gurlitt an der Ausgrabung eines Urnengräberfeldes in Borstendorf/Bořitov in der heutigen Tschechischen Republik [14]. Borstendorf liegt in unmittelbarer Nähe zu Blansko, wo Gurlitt beim Grafen Salm-Reifferscheid zu Gast war. 1890 wohnte Gurlitt der Ausgrabung von zwei Tumuli in Pickerndorf bei Marburg bei [15]. 1891 untersuchte er den sog. Galgenkogel bei Langenwang im Mürztal [16]. 1898 war Gurlitt an der Ausgrabung des frühmittelalterlichen Gräberfeldes von Krungl bei Mitterndorf beteiligt [17]. Gurlitts bedeutendste Ausgrabungen waren jene im Umfeld des antiken Poetovio (Pettau/Ptuj). 1898 fand Gurlitt bei Grabungen, die vom Ministerium finanziert wurden, ein erstes Mithräum [18]. Ein weiteres Mithräum trat bei Grabungen im Oktober 1901 zutage [19].
Außerdem soll Gurlitt im Forst bei Kalsdorf und bei der Hügelgräbergruppe Bründlteiche in Webling bei Graz gegraben haben [20].

Der Nachlass Gurlitts am Universitätsarchiv Graz
Am Universitätsarchiv Graz befinden sich 2 Schachteln mit Archivalien, fast ausschließlich Korrespondenz, aus dem Nachlass Wilhelm Gurlitts. Die über 1100 Schriftstücke stammen aus den Jahren 1867 bis 1905. Natürlicherweise handelt es sich dabei fast ausschließlich um Briefe an Gurlitt, da die von ihm geschriebenen beim jeweiligen Empfänger verblieben sind. Bis auf wenige Ausnahmen fehlen die Briefe, die Gurlitt von Familienangehörigen erhalten hat – vieles davon befindet sich im Nachlass Cornelius Gurlitt im Archiv der TH Dresden [21]. Einige Briefe an Wilhelm Gurlitt (v.a. Funde und Ausgrabungen betreffend) befinden sich im Universalmuseum Joanneum, Abteilung Archäologie & Münzkabinett [22]. Auch sonst besteht Grund zur Annahme, dass der Bestand an der Universität Graz unvollständig ist, was wohl mit der wechselhaften Geschichte des Nachlasses zusammenhängt. Dennoch stellt er eine wertvolle Quelle nicht nur für das Leben des ersten Professors für Archäologie in Graz dar, sondern auch für die Geschichte des Instituts, der Universität, des Joanneums, der steirischen Landesarchäologie und für die akademische Kultur vor bzw. um 1900 [23].
Basierend auf der eingangs erwähnten Bearbeitung des Nachlasses soll im Folgenden noch ein kurzer Einblick in die Zusammensetzung des Bestandes gegeben werden. 1102 Schriftstücke konnten bisher zur Auswertung herangezogen werden. Es handelt sich dabei großteils um Briefe im eigentlichen Sinn, aber auch um Korrespondenzkarten, Ansichtskarten, Telegramme, z.T. auch Visitenkarten mit kurzen handschriftlichen Notizen.
1) Verteilung der Schriftstücke auf die Jahre 1868 bis 1904 (Abb. 2)
Die Verteilung jener 994 Briefe, die eindeutig einem Jahr zugeordnet werden konnten, ist sichtbar ungleich. Eine erste Spitze zeigt sich für das Jahr 1877, als Gurlitt die Professur in Graz antritt. Sehr hohe Werte finden sich auch Mitte der 1880er Jahre, als Gurlitt Konservator der Zentralkommission und Kurator am Landesmuseum Joanneum wird. Sehr niedrige Werte wie 1881 und 1888 (jeweils unter 10 Briefe) sind wohl auf Lücken im Bestand zurückzuführen.

2) Verteilung der Schriftstücke auf Absendeorte (mindestens 10 Schriftstücke; Abb. 3)
Ordnet man die Briefe nach dem Absendeort (bei 981 Schriftstücken möglich), stechen Graz und Wien mit 275 bzw. 322 Briefen hervor. Wien ist vor allem durch die Korrespondenz mit Otto Benndorf derart stark vertreten. Die Grazer Briefe stammen zu einem großen Teil von Professorenkollegen bzw. haben sie mit Gurlitts Engagement am Landesmuseum und in diversen Vereinen zu tun. Weitere Absendeorte, die häufig vorkommen, sind Berlin, Rom, Leipzig, Leoben, Jena und Athen.

3) Die am häufigsten vorkommenden Absender (mindestens 15 Schriftstücke; Abb. 4)
Die meisten Briefe stammen von Alexander Conze, bei dem sich Gurlitt 1875 habilitierte, und dessen Nachfolger als Professor der Archäologie in Wien Otto Benndorf. Im Bereich der fachlichen Korrespondenz wären dann noch Otto Hirschfeld, Karl von Lützow und Hans Gutscher hervorzuheben. Ebenfalls stark vertreten sind die Professorenkollegen in Graz Adolf Bauer, Otto Cuntz, Gustav Meyer, August Sauer, Anton Schönbach, Hugo Schuchardt und Josef Strzygowksi. Außerdem finden sich mit Rudolf Hirzel und Friedrich Matz Studienkollegen, mit denen Gurlitt nach der gemeinsamen Studienzeit in engerem Kontakt blieb.

Abschließend kann festgestellt werden, dass Wilhelm Gurlitt sich in seiner Grazer Zeit einem außerordentlich breiten Tätigkeitsfeld widmete, das von der vor- und frühgeschichtlichen über die provinzialrömische bis zur klassisch griechischen Kultur reichte. Er engagierte sich weit über seine Aufgaben als Universitätsprofessor hinaus, war offen für Neues und nahm sich der dringlichen Aufgaben der steirischen Archäologie an.

[1] Diese Aufarbeitung erfolgt durch die Verfasserin in Zusammenarbeit mit Stephan Karl, der die Schriftstücke (über 1100) digitalisiert und geordnet hat. Dadurch wurde die statistische Aufnahme und – zumindest in Ansätzen – eine Auswertung möglich.
[2] Die folgende kurzgefasste Biographie basiert im Wesentlichen auf H. Wrede, Wissenschaftsgeschichtlicher Kommentar, in: S.-G. Gröschel – H. Wrede (Hrsg.), Ernst Curtius‘ Vorlesung „Griechische Kunstgeschichte“ (Berlin, New York 2010) 9-152, bes. 137–146, und L. Gurlitt, Wilhelm Gurlitt. Geb. 7. März 1844, gest. 13. Februar 1905, Biographisches Jahrbuch für die Altertumswissenschaft 36, 1914, 63–89.
[3] H. Szemethy, Wilhelm Gurlitt und Otto Benndorf. Ein Briefwechsel als Quelle für die Grazer Universitätsgeschichte, in: P. Mauritsch – Ch. Ulf (Hrsg.), Kultur(en) – Formen des Alltäglichen in der Antike. Festschrift für Ingomar Weiler zum 75. Geburtstag Bd. 2 (Graz 2013) 873-900, 878–879.
[4] Vgl. Grundbuchsblatt Wilhelm Gurlitt, im Universitätsarchiv Graz.
[5] W. Gurlitt, Über Pausanias. Untersuchungen (Graz 1890).
[6] E. Pichl, Die Geschichte des Faches Archäologie an der Universität Graz bis 1914 (unpubl. Hausarbeit Graz 1978), 22–25. 32.
[7] Zentralkommission für Kunst und historische Denkmale, Vorläufer des heutigen Bundesdenkmalamtes.
[8] Pichl a.O. 18–19.
[9] M. Lehner, Zur Originalsammlung des Archäologischen Museums der Universität Graz, in: G. Erath – M. Lehner – G. Schwarz (Hrsg.), Komos. Festschrift für Thuri Lorenz zum 65. Geburtstag (Wien 1997), 279–285, 281. Zur Geschichte des archäologischen Instituts bzw. der archäologischen Sammlung in Graz siehe auch: E. Pochmarski, Die Anfänge des archäologischen Instituts und der archäologischen Sammlung in Graz, in: Mária Novotná (Hrsg.), Probleme und Perspektiven der Klassischen und Provinzialrömischen Archäologie. Sammelband zum 10. Jahrestag der Fakultät für Humanistik und zum 5. Jahrestag des Lehrstuhls für Klassische Archäologie der Trnava-Universität in Trnava, Anodos Supplementum 2 (Trnava 2002) 23–34.
[10] Szemethy a.O. 881..
[11] Pichl a.O. 47.
[12] W. Gurlitt, Zweite Sitzung des anthropologischen Vereines den 6. Juli, Jahresbericht des Anthropologischen Vereins zu Graz, 1878, 21–23.
[13] W. Gurlitt, Die Hügelgräber vom Loibenberge bei Videm an der Save in Steiermark, Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 1888, 202–204.
[14] W. Gurlitt, Das Urnenfeld von Borstendorf in Mähren, Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 1888, 201–202.
[15] Fundnotiz Pickerndorf bei Marburg, Mitteilungen der Zentralkommission, 1890, 128.
[16] Fundnotiz Galgenkogel bei Langenwang, Mitteilungen der Zentralkommission, 1891, 131..
[17] W. Breibert, Grabfunde aus Krungl in der Steiermark. Neues zu einem altbekannten frühmittelalterlichen Gräberfeld, Schild von Steier Beiheft 4 (Graz 2008) 7–21.
[18] W. Gurlitt, Vorbericht über Ausgrabungen in Pettau, Sonderabdruck aus den Jahresheften des Österreichischen Archäologischen Institutes 2, 1899, 89-102. Siehe auch W. Gurlitt, Ausgrabungen auf der Stätte der Römerstadt Poetovio, Mitteilungen der Zentralkommission, 1899, 91–96.
[19] W. Gurlitt, Ausgrabungen im Pettauer Felde 1901, Mitteilungen der Zentralkommission, 1901, 20–21.
[20] Pichl a.O. 65.
[21] http://gurlitt.tu-dresden.de/ (aufgerufen am 16. 6. 2015).
[22] Diese sind teilweise in der Online-Datenbank InterArch zu finden: http://www.interarch-steiermark.eu/datenbank.html (aufgerufen am 16. 6. 2015).
[23] Teile des Grazer Nachlasses wurden bereits zu Forschungen herangezogen, unter anderem die Briefe von Benndorf und Conze an Gurlitt durch Hubert Szemethy (a.O.) und Karl Krierer (K. Krierer, Die Conze-Medaille. Ausgewählte Schriftstücke aus dem Nachlass von Wilhelm Gurlitt im Universitätsarchiv der Karl-Franzens-Universität Graz, in: P. Mauritsch – Ch. Ulf (Hrsg.), Kultur(en) – Formen des Alltäglichen in der Antike. Festschrift für Ingomar Weiler zum 75. Geburtstag Bd. 2 [Graz 2013] 901–918).

© Iris Koch
e-mail: iris.koch@edu.uni-graz.at

This article should be cited like this: I. Koch, Wilhelm Gurlitts Weg von der klassischen Archäologie zur Landesarchäologie, Forum Archaeologiae 75/VI/2015 (http://farch.net).



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