Forum Archaeologiae - Zeitschrift für klassische Archäologie 23 / VI / 2002

KNOSSOS IN KLASSIK UND HELLENISMUS *

Forscher und Reisende, die Kreta vor dem Jahr 1900 besuchten, beschäftigten sich überwiegend mit den Hinterlassenschaften der klassischen, hellenistischen und römischen Kultur [1]. Seit den unter A. Evans begonnenen Grabungen in Knossos [2] wird die meiste Aufmerksamkeit den minoischen Denkmälern der Insel gewidmet, während die Erforschung der klassischen und hellenistischen Zeit von 500 bis 67 v.Chr. [3] eine geringere Rolle spielt [4].
Bedauerlicherweise sind auf Kreta aus Klassik und Hellenismus keine monumentalen Bauwerke wie z. B. in Athen, Delphi oder Olympia bis in unsere Zeit erhalten geblieben und nur wenige Skulpturen auf uns gekommen [5]. T. Spratt bemerkte, Knossos habe als "Steinbruch" für Iraklio gedient und vieles von seiner Bausubstanz könnte dort zu finden sein [6]. Die von S. Hood und D. Smyth 1981 publizierte 2. Auflage des "Knossos Survey" enthält trotzdem noch eine große Anzahl klassischer und hellenistischer Fundstellen [7], und spätere Grabungen und Sondagen förderten weiteres Material zutage.
Anhaltspunkte für die Ausdehnung des Stadtgebiets von Knossos (Abb. 1) liefern zum Teil die in seinem Umkreis angelegten Nekropolen. Zahlreiche hellenistische Gräber befinden sich nördlich des heutigen Venizeleion Krankenhauses auf dem Areal des protogeometrischen und geometrischen Friedhofs und westlich davon, bei Ampelokipi/Teké [8]. Auch die von J. Brock ausgegrabene Nekropole bei Fortetsa, auf dem Westhang des Monastiriaki Kephala oder Akropolis-Hügels enthält bis in hellenistische Zeit reichende und sogar einige römische Bestattungen [9]. Weitere hellenistische Gräber liegen auf dem Westhang des Ailias im Osten der Stadt [10] und auf dem Gypsades im Süden [11]. Bei allen hellenistischen Gräbern handelt es sich um rechteckige, meist 1,70 x 0,50 m große, in den Kouskouras eingetiefte Gruben, von unterschiedlicher Tiefe, die vor allem Einzelbestattungen mit nur wenigen Beigaben enthielten [12], wie Tränenfläschchen, eventuell Lampen und etwas Schmuck [13]. Die Gräber beim Venizeleion waren mit der Größe des Grabs entsprechenden Porosplatten verschlossen. Erwähnenswert aus dieser Nekropole ist ein reich ausgestattetes Kindergrab, das qualitätvolle Idole, Marmorpyxiden, ein Exaleiptron und ein gläsernes, mit Gold überzogenes Tränenfläschchen erbrachte, ein Hinweis auf Verbindungen des hellenistischen Knossos mit Alexandria und Rhodos [14]. Von den vorangegangenen Bestattungen der klassischen Zeit dagegen zeugen nur noch Keramikscherben [15].
Diese Nekropole begrenzte das Stadtgebiet im Norden, der Kairatos im Osten, die Steilufer des Vlychia im Süden, während der Akropolis-Hügel den westlichsten Teil der Stadt bildete (Abb. 2).

In diesem Areal, das in seiner Größe etwa dem der späteren römischen Stadt entsprach, kamen Reste von Profanbauten südlich des Venizeleion [16], im Bereich des Unexplored Mansion [17], der Villa Dionysos [18], des Stratigraphischen Museums [19], der Royal Road [20] sowie südwestlich des bronzezeitlichen Palasts [21] zutage. Ein Brunnen auf dem Areal des Little Palace erbrachte unter anderem in das 2. Jh. v.Chr. zu datierende Freskenreste mit überwiegend floralem Dekor, die Parallelen auf Delos haben [22].
Von Gewerbe und Handwerk zeugen zwei Weinpressen [23], Eisenschlacke und Reste von Schmelzöfen [24], Webgewichte und Spinnwirtel [25] sowie Töpferöfen [26]. Zu den Erzeugnissen der knossischen Keramikhersteller gehören u. a. zahlreiche, in klassischer Zeit nur lokal hergestellte Trinkgefäße [27], Imitationen megarischer Becher in hellenistischer Zeit [28], sowie die vielerorts geschätzten, vor allem in Ägypten aufgefundenen, nach einer alexandrinischen Nekropole benannten Hadra-Hydrien [29]. Importe, überwiegend aus Attika, ergänzten die heimische Produktion [30].
Während die Aktivitäten der Handwerker und Gewerbetreibenden durch die zuvor erwähnten Befunde bezeugt sind, haben wir vom Arbeitsplatz der Verwaltungsbeamten keine unmittelbare Kenntnis. Das öffentliche Zentrum der Stadt befand sich wahrscheinlich im Bereich der römischen Basilika, nordwestlich des minoischen Palasts, wo einige Fragmente von Gesetzestexten aus dem 5. und 3. Jh. v.Chr. zutage kamen [31].
Tempel und Heiligtümer in schlichten architektonischen Formen [32] waren an verschiedenen Stellen des Stadtgebiets, aber auch außerhalb davon angesiedelt.
Die schon während der Bronzezeit der Kultausübung dienende Mavro Spelio Höhle auf dem Westhang des Ailias erhielt ihre heutige Form, die laut J. Forsdyke der Peirene-Quelle in Korinth und anderen Brunnen im klassischen Griechenland ähnelt, wahrscheinlich erst in griechischer oder römischer Zeit [33]. Ein Kultbau über dem Südwestteil der Ruinen des bronzezeitlichen Palasts soll der Verehrung der Rhea gedient haben [34]. Auf ein Heiligtum der Demeter-Kybele südlich des Venizeleion verweisen Terrakotta-Figurinen dieser Göttin und Reste von Terrassenmauern [35]. Zu einem Temenos der Artemis Skopelitis bei Fortetsa gehörte eine Stele mit einer, Unbefugten den Zutritt verwehrenden Inschrift [36] und vielleicht einige Reste von Quadermauern klassischer oder hellenistischer Zeit [37]. Ein Tempel für Zeus und Hera befand sich vielleicht am nördlichen Ende des Akropolis-Hügels [38], ein kleines Heroon im Bereich des Little Palace [39]. Aus dem Haupttempel von Knossos, der dem Apoll Delphinios geweiht war und der möglicherweise nordwestlich des Stratigraphischen Museums lag, dürfte das hochklassische Weihrelief mit Herakles und Eurystheus stammen [40]. Kultische Verehrung genoss auch Glaukos, der Sohn des Minos, für den in spätarchaischer Zeit auf dem Osthang des Akropolis-Hügels ein kleines Heiligtum errichtet wurde [41]. Die Erwähnung eines Holzbilds der Athena in Knossos sowie der Fund einer hellenistischen Statuette einer Nike aus Marmor am Nordufer des Vlychia lassen einen Tempel der Athena Tritogeneia an dieser Stelle vermuten [42]. Der Tempel der Demeter auf dem Kato Gypsades erbrachte u. a. eine späthellenistische, fast lebensgroße Statue der Kore [43] sowie lokal hergestellte Terrakotta-Figurinen des Typus Tanagra [44]. Welchem Heros das von D. Hogarth erwähnte, kleine Heroon auf dem Gypsades geweiht war, ist nicht bekannt [45]. Der Tempel des Asklepios könnte sich im Bereich der Mündung des Vlychia in den Kairatos befunden haben, dem Fundort einer entsprechenden Inschrift [46]. Für einen Tempel des Ares gibt es nur einen inschriftlichen Beleg in Form eines Vertrags aus der Mitte des 5. Jhs. v.Chr. zwischen Knossos und Tylissos [47], aber keinen Hinweis auf seine Lage. Dieselbe und eine andere Inschrift erwähnen die Verehrung von Zeus und Poseidon fernab der Stadt auf dem Giouchtas [48].
Ob eine Befestigungsmauer um die Stadt ihren Einwohnern bei feindlichen Angriffen Schutz bot, ist nicht definitiv geklärt. Ein Teil einer Befestigungsanlage wurde auf dem Kephala, nördlich des minoischen Palasts ergraben, bestehend aus einem runden Turm und angrenzenden Kurtinenmauern von 35 bzw. 25 m Länge. Die wahrscheinlich Ende des 4. oder zu Beginn des 3. Jhs. errichtete Anlage wird von S. Hood als Fort interpretiert [49]. Ob die von T. Spratt erwähnten Reste eines Turms bei Fortetsa [50] zeitgleichen Verteidigungsanlagen von Knossos angehörten, muss offen bleiben, da weder Erscheinungsbild noch genaue Lage beschrieben sind.
Die Funde zeigen jedenfalls, dass Knossos nicht nur in minoischer Zeit, sondern auch in Klassik und Hellenismus, neben Gortyn eine der bedeutendsten Städte Kretas war, deren vielfältige Kontakte Münzen aus verschiedenen Städten Kretas, des griechischen Festlands, aus Rhodos, Kyrene, Ägypten, Ephesos und Rom [51] sowie ein Zaumzeugornament, wahrscheinlich achämenidischer Herkunft [52] bezeugen. Die politische Bedeutung von Knossos innerhalb Kretas wird schon von antiken Schriftstellern hervorgehoben [53]. Aus einem Mitte des 3. Jhs. v.Chr. zwischen Milet und einigen kretischen Städten geschlossenen Vertrag geht hervor, dass Knossos seine Vorherrschaft in hellenistischer Zeit durch ein Netzwerk von Allianzen sowie Reduzierung kleinerer Poleis auf tributären Status erreichte [54]. Mit der Eroberung Kretas durch die Römer im Jahr 67 v.Chr. verlor Knossos gemeinsam mit anderen bedeutenden Städten der Insel seinen Status als Zentrum einer selbständigen Polis. Verwaltungszentrum der neuen römischen Provinz Kreta und Kyrenaika wurde schließlich nicht Knossos sondern Gortyn [55].

* Der hier vorliegende Artikel stellt eine gekürzte Fassung eines am 31. 1. 2002 im Rahmen der Aktivitäten des Vereins "ETEOKPHTH - Verein zur wissenschaftlichen Erforschung Kretas und der Ägäis" gehaltenen Vortrags der Verfasserin dar. Die Abkürzungen der zitierten antiken Autoren erfolgen nach K. Ziegler - W. Sontheimer (Hrsg.), Der Kleine Pauly I (1979) XXI-XXIV.
[1] z. B. R. Pashley, Travels in Crete I. II (1837; Nachdruck 1989); T. A. B. Spratt, Travels and Researches in Crete I. II (1865; Nachdruck 1984); E. Fabricius, AM 9, 1884, 363-384; B. Haussoullier, BCH 9, 1885, 1-28; J. Demargne, BCH 24, 1900, 222-246.
[2] A. J. Evans, BSA 6, 1899/1900, 3-5.
[3] S. G. Spanakis, I Kriti I´ (o. J.) 33; S. Hood - D. Smyth, An Archaeological Survey of the Knossos Area, BSA Suppl. 142 (1981) 18; T. E. Detorakis, Geschichte von Kreta (1997) 45; für ein durch kulturelle Veränderungen gekennzeichnetes 3 Jahrzehnte späteres Ende des Hellenismus auf Kreta argumentiert J. Eiring, in: Eteria Kritikon Istorikon Meleton (Hrsg.), Pepragmena tou H´ diethnous kritologikou synedriou I 1 (2000) 449.
[4] s. dazu auch Eiring a.O. (Anm. 3) 443 u. K. Sporn, Antike Welt 32, 2001, 345.
[5] Zum Abtransport von Statuen und Inschriften aus Kreta nach Venedig im 16. Jh. s. P. Faure, Kreta. Das Leben im Reich des Minos (1976) 16; betreffend Knossos s. E. Falkener, A Description of some important Theatres and other Remains in Crete, from a MS History of Candia by Onorio Belli in 1586. Being a Supplement to the "Museum of Classical Antiquities" (1854) 24.
[6] Spratt a. O. (Anm. 1) 60.
[7] Hood - Smyth a. O. (Anm. 3) Katalog.
[8] H. W. Catling, ARepLond 25, 1979, 43 ff; I. Serpetsidaki, ADelt 49, 1994 (1999) Chron 698.
[9] J. K. Brock, Fortetsa. Early Greek Tombs Near Knossos, BSA Suppl. 2 (1957) Abb. 2. 1. 5. 29f.
[10] Hood - Smyth a. O. (Anm. 3) 53 Nr. 238.
[11] ebd. 57 Nr. 305; E. Grammatikaki, ADelt 48, 1993 (1998) Chron 446ff.
[12] Catling a. O. (Anm. 8) 56; E. Grammatikaki in: G. Papageorgiou (Hrsg.), Krites Thalassodromi. Kyklos dialexeon Ianouarios - Aprilios (1999) 129.
[13] Grammatikaki a. O. (Anm. 11) 446.
[14] E. Grammatikaki in: Eteria Kritikon Istorikon Meleton (Hrsg.), Th´ diethnes kritologiko synedrio, 1 - 6 Oktovriou 2001 (2001) 96.
[15] Catling a. O. (Anm. 8) 55.
[16] Grammatiki a. O. (Anm. 12) 128. 135.
[17] L. H. Sackett, ARepLond 19, 1973, 64; L. H. Sackett u. a., Knossos from Greek City to Roman Colony. Excavations at the Unexplored Mansion II, BSA Suppl. 21 (1992) 7-9. 464.
[18] S. Paton in: W. G. Cavanaugh - M. Curtis (Hrsg.), Post-Minoan Crete. Proceedings of the First Colloquium on Post-Minoan Crete held by the British School at Athens and the Institute of Archaeology, University College London, 10-11 November 1995 (1998) 124.
[19] P. Warren, ARepLond 31, 1984/85 (1985) 127ff.; ders., ARepLond 34, 1988, 86f.
[20] J. N. Coldstream, BSA 94, 1999, 323.
[21] J. N. Coldstream - C. F. Macdonald, BSA 92, 1997, 192ff.
[22] P. Callaghan, BSA 76, 1981, 57.
[23] Sackett u. a. a. O. (Anm. 17) 15; J. Carington Smith, BSA 89, 1994, 359-375.
[24] Sackett u. a. a. O. (Anm. 17) 368. 465.
[25] Ebd. 8. 399-402. 406; Warren a. O. (Anm. 19) 128f.
[26] B. Homann-Wedeking, BSA 45, 1950, 165-192; Eiring a. O. (Anm. 3) 445. 450 Abb. 1.
[27] Coldstream a. O. (Anm. 20) 323.
[28] Homann-Wedeking a. O. (Anm. 26) 189; H. W. Catling, ARepLond 23, 1976/77 (1977) 10f.; Coldstream - Macdonald a. O. (Anm. 21) 197 Anm. 6; Coldstream a. O. (Anm. 20) 334f.
[29] R. M. Cook, Greek Painted Pottery (1960) 208; P. Callaghan, BSA 75, 1980, 33 f; ders., BSA 76, 1981, 39; P. J. Callaghan - R. E. Jones, BSA 80, 1985, 1-17; Sackett u. a. a. O. (Anm. 17) 465.
[30] Coldstream -Macdonald a. O. (Anm. 21) 240ff.; Coldstream a. O. (Anm. 20) 322f. 340. 342. 345.
[31] Hood - Smyth a. O. (Anm. 3) 42 Nr. 112; Grammatikaki a. O. (Anm. 12) 128.
[32] Sporn a. O. (Anm. 4) 346.
[33] E. J. Forsdyke, BSA 28, 1926/27, 250; Hood - Smyth a. O. (Anm. 3) 53f. Nr. 252.
[34] Diod. 5, 66, 1; A. Evans, The Palace of Minos at Knossos II (1928) 5ff.; M. Hartley, BSA 31, 1930/31 (1933) 92; M. Popham, BSA 73, 1978, 185f.
[35] Grammatikaki a. O. (Anm. 12) 134f.; D. Viviers, Kernos 14, 2001, 273.
[36] O. Walter, AA 1942, 193f.; J. M. Cook, JHS 70, 1950, 9; ausführlich zur Inschrift O. Masson, BCH 109, 189-194.
[37] G. Karo, AA 1932, 175.
[38] Hood - Smyth a. O. (Anm. 3) 44 Nr. 136.
[39] Hood - Smyth a. O. (Anm. 3) 47f. Nrn. 185. 186.
[40] S. Benton, JHS 57, 1937, 38-43; Sporn a. O. (Anm. 4) 348f.
[41] P. Callaghan, BSA 73, 1978, 1-30.
[42] Paus. 9, 40, 3; J. N. Coldstream, Knossos. The Sanctuary of Demeter, BSA Suppl. 8 (1973) 97f.
[43] Ebd. 93ff.
[44] Ebd. 70-74; zu weiteren Tanagra-Figurinen aus dem Areal des Unexplored Mansion s. Sackett u. a. a. O. (Anm. 17) 353-356. 358-360. [45] D. Hogarth, BSA 6, 1899/1900, 70; Hood - Smyth a. O. (Anm. 3) 58 Nr. 312.
[46] Hogarth a. O. (Anm. 45) 92 f; zu dieser und einer umfangreicheren Inschrift s. A. Chaniotis, ZPE 62, 1986, 193f. [47] M. N. Tod, A Selection of Greek Historical Inscriptions to the End of the Fifth Century B. C. (1933) 60 f; A. Chaniotis, Ktema 13, 1988, 29 Anm. 35.
[48] Poseidon: Tod a. O. (Anm. 47) 60f.; Zeus: zur Verehrung auf Berggipfeln s. M. P. Nilsson, Griechische Feste von religiöser Bedeutung mit Ausschluß der attischen (1906) 1; S. A. Xanthoudidis, AEphem 1908, 232 Nr. 17; L. V. Watrous, The Cave Sanctuary of Zeus at Psychro, Aegaeum 15 (1996) 72 u. Anm. 129; Chaniotis a. O. (Anm. 47) 33 u. Anm. 53.
[49] S. Hood, BSA 52, 1957, 224-228.
[50] Spratt a. O. (Anm. 1) 59.
[51] Coldstream a. O. (Anm. 42) 103ff.; Sackett u. a. a. O. ( Anm. 17) 327f.
[52] Coldstream a. O. (Anm. 42) 157f.
[53] Strab. 10, 4, 11; Plat. leg. 752 f, 4-5.
[54] P. J. Callaghan in: D. Evely - H. Hughes-Brock - N. Momigliano (Hrsg.), Knossos. A Labyrinth of History (1994) 136 u. Anm. 10. [55] S. Paton in: D. Evely - H. Hughes-Brock - N. Momigliano (Hrsg.), Knossos. A Labyrinth of History (1994) 141.

© Elisabeth Mlinar
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This article will be quoted by E. Mlinar, Knossos in Klassik und Hellenismus, Forum Archaeologiae 23/VI/2002 (http://farch.net).



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