Adorno-Generator,
Script: Christoph Reuter, nach einer Idee von Markus Heuger



Gesellschaftliches Modell ihres erkorenen Butzemanns aber ist wie anno dazumal die städtische Freizügigkeit

Ihr Ort ist der der begrifflichen Vermittlung. Indem Heidegger derlei Hoffnungen, einig mit den Rückbildungen des Bewußtseins. Urteilslos, bei seinem Begriff von Selbigkeit ein dem Husserlschen, so trägt er dafür philosophische Allgemeinbegriffe und Ideen wie die des Seins so dick auf, und ob nicht im Begriff solcher Selbstheit das alte Übel nochmals sich konzentriere. Metaphysik bezeichnet einerseits die Befassung mit metaphysischen Themen, wird durch unnachgiebige Identifikation mit dem Selbst zur Verabsolutierung des negativen Prinzips. (1) Ausgeschlachtet wird das Glücksversprechen dessen, es habe nun einmal auf sich genommen, am wenigsten von Heidegger, die sie nicht haben und der sie zu widerstehen hätten. (2) Ihr bleibt als absoluter Anspruch durch Erinnerung gegenwärtig, wie hemmungslos auch dessen Verwalter ihre Hand nach dem unbewehrten Genius ausstrecken. Es sammelt aber das mächtige, weil das Verlangte faktisch bereits geschehe: Was ihm an der Befassung mit Kultur, gegen den zu argumentieren wäre; um wieder aufzubauen; wie der Gehalt es ihnen aufnötigte. Der Satz vom Doppelcharakter des Daseins als ontisch und ontologisch vertreibt das Dasein aus sich selbst. Er hat von dem Berliner Ruf in der Zeitung gelesen. Existentialphilosophie würde sogleich verloren sein, das Wichtigste ist.

Die Mobilität der Worte hatte fraglos von Anbeginn deren Erniedrigung in sich.

Mit der Versicherung von Sinn um jeden Preis sickert der alte antisophistische Affekt in die sogenannte Massengesellschaft. Dies einem solchen Modus des Zusammen gehörige Unzusammen, es der Ontologie zuliebe wiederum auch von der subjektiven Reflexion auf den Tod zu trennen. Das Opfer wird uns frei machen, daß die wachsende Ohnmacht des Subjekts, den Begriff. (3)

Sie gehört mitten hinein in die Arbeit der Bauern.

Er verfügt über eine bescheidene Anzahl signalhaft einschnappender Wörter. (4) Daß aber neuromantische Lyrik zuweilen wie der Jargon verfährt, sondern auch jede Gestalt philosophischen Glaubens.

Menschsein wird zur allgemeinsten und leersten Gestalt des Privilegs:


Fussnoten:

(1) Ulrich Sonnemann, Das Land der unbegrenzten Zumutbarkeiten. Deutsche Reflexionen, Reinbek bei Hamburg 1963, S. 196 f.
(2) Vgl. die Kritik Herbert Marcuses in: Zeitschrift für Sozialforschung, Bd. VII, 1938, S. 408.
(3) Heidegger, Über den Humanismus, Frankfurt 1949, S. 29.
(4) In dem Traktat über Identität und Differenz läßt Heidegger, unachtsam für einen Augenblick, sich in die Karten sehen: »Doch nehmen wir einmal an, die Differenz sei eine Zutat unseres Vorstellens, dann erhebt sich die Frage: eine Zutat wohinzu? Man antwortet: zum Seienden. Gut. Aber was heißt dies: 'das Seiende'? Was heißt es anderes als: solches, das ist? So bringen wir denn die vermeintliche Zutat, die Vorstellung von der Differenz, beim Sein unter. Aber 'Sein' sagt selber: Sein, das Seiendes ist. Wir treffen dort, wohin wir die Differenz als angebliche Zutat erst mitbringen sollen, immer schon Seiendes und Sein in ihrer Differenz an. Es ist hier wie im Grimmschen Märchen vom Hasen und Igel: 'Ick büun all hier.'« (Heidegger, Identität und Differenz, Pfullingen 1957, S. 60.) Was hier von der sogenannten ontologischen Differenz, mit Hilfe einer recht primitiven Hypostasis der Kopula, gesagt wird, um die ontologische Vorgängigkeit jener Differenz ins Sein selber zu verlegen, ist in Wahrheit die Formel von Heideggers Methode. Sie sichert sich, indem sie mögliche Einwände auffängt als Momente, die in der jeweils verfochtenen These bereits berücksichtigt seien; Fehlschlüsse, die der nächstbeste Logistiker nachrechnen könnte, werden in die objektive Struktur dessen projiziert, worauf der Gedanke geht, und dadurch gerechtfertigt.