Adorno-Generator,
Script: Christoph Reuter, nach einer Idee von Markus Heuger



Solche Irrationalität hat die Funktion von Kitt

Das nimmt der Jargon ihm ab und entwertet den Gedanken.(1) Nichts jedoch ist der Philosophie und dem Jargon der Eigentlichkeit unerwünschter. Es heißt, ihres Gehalts, beginnt: (2)

Sonst schlüge der Idealismus des seinem eigenen Anspruch nach anfänglichen Denkens durch: Nicht das ist der Einwand wider Heideggers Sprache, und ob nicht das Ganzheitsideal ihrer Unterdrückung beisteht und der fortschreitenden Zerstückelung der Ohnmächtigen. (3) Ist solche Ontologie des Ontischesten einmal erreicht, aus dem innersten Bewußtsein, ob man geborgen oder erst einmal ungeborgen auftritt; überantwortet sie seinem Klappern. (4)(5)(6)(7)

Das Geredete als solches zieht weitere Kreise und übernimmt autoritativen Charakter. (8) Aber das Wort hat Jungnickel: Statt dessen wird der Tatbestand der Bindung als solcher herausgeputzt. Keiner vermag phrasenlos und sachgerecht zu schreiben, die Welt wäre in dinghafte Stücke geteilt durch zerfaserndes Denken, ist solchen Wesens. Denn man reißt nicht stets nieder, die Verzweiflung zu spüren und zu ehren, weil man diese synthetisch zubereitet, wenn irgend mehr als Tautologisches gesagt werden will: Selten nur haben Worte von Heidegger soviel Wahrheit wie die letzten. Philosophische Natur muß als Geschichte angeschaut werden, welche die anwesenden Notabeln mit ihrer Funktion bezeichnet, zu keinem Ergebnis. (9)


Fussnoten:

(1) Rainer Maria Rilke, Duineser Elegien, New York, o. J., S. 7.
(2) Zitiert nach: Rudolf Eucken, Geschichte der philosophischen Terminologie, Leipzig 1879, S. 86; dazu Thomas Hobbes, Leviathan, cp. 4 und 5.
(3) Heidegger, Über den Humanismus, Frankfurt 1949, S. 47.
(4) Vgl. dazu bereits: Karl Jaspers, Psychologie der Weltanschauungen, 3. Aufl. Berlin 1925, S. 132 f.
(5) Christian Schütze, Gestanzte Festansprache, in: Stuttgarter Zeitung, 2. Dezember 1962, zitiert in: Der Monat, Januar 1963, Heft 160, S. 63.
(6) Heidegger, Aus der Erfahrung des Denkens, Pfullingen 1954, S. 13.
(7) Karl Jaspers, Die geistige Situation der Zeit, 1931, 5. Aufl. Berlin 1947, S. 170.
(8) Heidegger, Sein und Zeit, a. a. 0., S. 129.
(9) Friedrich von Schiller, Sämmtliche Werke, Achten Bandes Erste Abtheilung, Stuttgart und Tübingen 1818, S. 96 f. (Über Anmuth und Würde).