Documentation Philosophy On Stage #4

Writing Performance: Manora Auersperg “Nachahmungsbewegungen_F.N. erschreiben”

Writing Performance by Manora Auersperg [CV]

Abstract

„Das Hauptmittel aller Zauberei ist, dass man Etwas in Gewalt bekommt, das Jemandem zu eigen ist, Haare, Nägel, etwas Speise von seinem Tisch, ja selbst sein Bild, seinen Namen. Mit solchem Apparate kann man dann zaubern; denn die Grundvoraussetzung lautet: zu allem Geistigen gehört etwas Körperliches; mit dessen Hülfe vermag man den Geist zu binden, zu schädigen, zu vernichten; das Körperliche giebt die Handhabe ab, mit der man das Geistige fassen kann.“ (aus: Menschliches Allzumenschliches I: § 111. Erste Veröff. 07/05/1878.)

Im wesentlichen ist der Versuch mich an die Schreibgeste Nietzsches anzunähern das zentrale Ereignis meiner Arbeit. Durch eine eigene Vorrichtung entsteht während des Schreibens eine visuelle Spur, die sich nicht bis hin zum Zeichen entwickelt sondern immer im werden ist.

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Inter-esse. In der Begegnung mit den Schriften Friedrich Nietzsches ist es die Strenge, die in seiner Sprache zum Ausdruck kommt, die mich dazu drängt nach der Leiblichkeit zu fragen, aus der diese Sprache hervorgeht. Um mich in diesen Zwischenraum von >>>

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IMPRESSUM

Led by Arno Böhler, the PEEK-Projekt „Artist Philosophers. Philosophy AS Arts-Based-Research“ [AR275-G21] is funded by the Austrian Science Fund (FWF) as part of the programme for artistic development and investigation (PEEK). Research location: University of Applied Arts Vienna. Brought about in national and international cooperation with: Jens Badura (HdK Zürich), Laura Cull (University of Surrey), Susanne Valerie Granzer (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien/Max Reinhardt Seminar), Walter Heun (Tanzquartier Wien), Alice Lagaay (Zeppelin Universität Friedrichshafen). Postdoc: Elisabeth Schäfer (University of Applied Arts Vienna). The lecture series was produced in collaboration with: Institut für Philosophie Universität Wien, University of Applied Arts Vienna [Arno Böhler] and Institut für Theater- Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien [Krassimira Kruschkova].

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