Forschungsfelder

Geschichte der Wiener Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät

 

JuristenstiegeDie Zeit zwischen den beiden Weltkriegen war eine Blütezeit für viele Wissenschaften. Im Bereich der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien sind vor allem die von Hans Kelsen begründete Wiener rechtstheoretische Schule zu nennen sowie die Wiener Schule der Nationalökonomie, die in jener Zeit v.a. durch Ludwig v. Mises repräsentiert wurde.

 

Seit 2008 bin ich Leiter des FWF-Projekts "Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918-1938" (P 21280).  Das Projekt hat zum Ziel, die Geschichte der Fakultät nicht nur in wissenschaftsgeschichtlicher Hinsicht, sondern auch in sozialgeschichtlicher Hinsicht zu untersuchen. Grundidee ist, dass beide Aspekte untrennbar miteinander verwoben sind und der eine ohne Berücksichtigung des anderen nicht hinreichend verstanden werden kann. Näheres zu diesem Projekt (eigene Homepage)

 

Seit 2011 gehöre ich dem wissenschaftlichen Beirat der Universitären Kommission zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Universitätsgeschichte an. Diese Kommission hat insbesondere die Aufgabe, das 650-Jahr-Jubiläum der Universität Wien im Jahr 2015 wissenschaftlich vorzubereiten. Vier Bände sind dazu in Vorbereitung.

 

Für dasselbe Jubiläum erhielt ich vom Rektorat den Auftrag, gemeinsam mit Prof. Franz Stefan Meissel eine Ausstellung zu den Vertreibungen und Vernichtungen von Wissenschaftern der Wissenschafter/inne/n der Universität Wien in der NS-Zeit zu organisieren. Die Ausstellung mit dem Titel "Bedrohte Intelligenz" wurde am 17. März 2015 feierlich eröffnet und wird noch bis 27. Juni zu sehen sein.

Bericht des uni:view Magazin zur Ausstellungseröffnung am 17. März 2015