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Vorträge  

 

Zeit: Mittwoch, 15. November 2017, 20.00

Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstrasse 41, 1030 Wien

Philosophisches Café bei der Nacht der Philosophin 2017

Gibt es so etwas wie weibliche oder männliche Werte?

Simone de Beauvoir war davon überzeugt, dass es so etwas wie weibliche oder männliche Werte nicht gibt. Der Differenzfeminismus hingegen wollte die weilblichen Qualitäten sichtbar machen und aufwerten und lehnte die Orientierung an männlichen Werten ab. Aktuelle Debatten um Diversity und Transgender lassen die Frage, ob es so etwas wie weibliche oder männliche Werte gibt in neuem Licht erscheinen.

 

 

Zeit: Dienstag 30. Mai 2017, 18.00

Ort: Cafe Museum, Operngass 7, 1010 Wien

Philosophisches Café bei der Nacht der Philosophie 2017

Neuer Tugendterror und/oder Political Correctness?


Ist die freie Rede in Gefahr? Hat die Verwirklichung der Idee der politischen Korrektheit zu einem neuen Tugendterror geführt? Oder sehen wir uns nicht vielmehr einem wachsenden Klima der Gewalt in der Sprache und der Hassrede ausgesetzt?

Nach meinem Impulsreferat wollen wir gemeinsam diesen Fragen im Rahmen eines Philosophischen Cafés nachgehen. 

Zeit: Mittwoch 25. Mai 2016, 19.00

Ort: Cafe Museum, Operngass 7, 1010 Wien

 

Vortrag bei der Nacht der Philosophie 2016

Sind Werte nur ein Produkt unseres Begehrens?  

Begehre ich etwas, weil es einen Wert hat, oder bekommt etwas erst einen Wert dadurch dass ich es begehre? Gibt es so etwas wie objektive Werte, nach denen ich mein Begehren richte? Oder hängt alles von meiner subjektiven Wertschätzung ab? In der neuesten philosophischen Werteforschung geht man davon aus, dass Werte eine Art von Werteigenschaften darstellen: So wie wir wahrnehmen, dass etwas grün ist, so können wir auch wahrnehmen, dass etwas wertvoll ist. Meinungsverschiedenheiten und Streit wären nicht möglich, wenn wir nicht eine gewisse Übereinstimmung voraussetzen würden.

Flyer zur Nacht der Philosophie 2016

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Zeit: Mittwoch 20. Mai 2015, 19.00

Ort: Cafe Museum, Operngass 7, 1010 Wien

Vortrag bei der Nacht der Philosophie 2015

Macht Liebe blind?

„Was ist denn die wirkliche Liebe anderes als Sinnestäuschung, Lüge, Einbildung?“ fragt Jean-Jacque Rousseau im Emile. Liebe mache blind. Max Scheler sieht darin ein spezifisch modernes Bourgeoisurteil und betont im Gegensatz dazu die Bedeutung der Liebe, Jahrzehnte bevor die zeitgenössische philosophische Liebesforschung es sich zum Ziel setzt, die Liebe zu entzaubern und ihren rationalen Gehalt zum Vorschein zu bringen. In meinem Vortrag möchte ich zeigen, dass in der Philosophie der Liebe eine Verschränkung von Liebes- und Wertethematik stattfindet, auch wenn dies nicht immer explizit thematisiert wird. So nimmt die rationalistische Position an, dass es Gründe gibt, warum man liebt: Etwas wird geliebt, weil es bestimmte Eigenschaften, bzw. einen bestimmten Wert hat. Andere Ansätze, wie derjenige von Harry Frankfurt, gehen davon aus, dass das, was wir lieben, notwendig an Wert für uns gewinnt, weil wir es lieben. Wie bei den Werten auch, wird die Frage gestellt, ob in der Liebe das Gefühl, oder der Wille die entscheidende Rolle spielt. In der Relation zwischen Subjekt und Objekt, wird analog wie bei der Wertethematik die Wertempfindung, die Liebesempfänglichkeit des Subjekts, sowie die Anziehungskraft der Objekts thematisiert. Dabei differiert die Rolle des Liebesobjektes: Vom Objekt der Sorge bis hin zur Erregungsquelle, vom heiß ersehnten Objekt der Begierde, bis hin zur sich verschenkenden Fülle. Wenn nun im Folgenden die zeitgenössischen Wiederaufnahmen der Liebesthematik zur Sprache kommen, werden sie in den Kontext der philosophiegeschichtlichen Entwicklung der Liebesproblematik gestellt, um zum Einen zu zeigen, wie viel sie dieser verdanken, und zum anderen, auf die Defizite dieser gegenüber hinweisen. Auch werden Überlegungen dahingehend angestellt, welche Konsequenzen die jeweiligen Ansätze für das Geschlechterverhältnis nach sich ziehen.

Flyer zur Nacht der Philosophie

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Zeit: Mo 12.1.2015 18.00–19:30 Uhr

Ort: VHS Wiener Urania, 1010, Uraniastraße 1,

2.1 Klubsaal

Philosophie der Werte
Wenn wir etwas wertschätzen, dann setzt dies einen Maßstab, d.h. einen Wert voraus, auf dessen Grundlage wir etwas bewerten.  Andererseits erhält etwas für uns oft erst dadurch einen Wert, dass wir es wertschätzen. Im Vortrag werden aktuelle philosophische Wertedebatten vorgestellt und Fragen nach der Entstehung und Bedeutung von Werten für unser Leben zur Diskussion gestellt. 

Zeit: Mo 22.09.2014; 18.00–19:30 Uhr

Ort: VHS Wiener Urania, 1010, Uraniastraße 1,

2.1 Klubsaal

Einführungsvortrag zum Semesterkurs

Philosophie im Alltag: Worin besteht für mich Gerechtigkeit?

Debatten über Bankenrettung, die immer ungleicher werdende Einkommensverteilung, Quotenregelung, gleichgeschlechtliche Ehen, Hunger und Kriege in der Welt, wachsende Armut und vieles mehr sind Grund für Empörung und Unbehagen. Dahinter steht der Gedanke, dass das was weltweit passiert ungerecht ist. Anhand von Michael J. Sandels Beststeller Gerechtigkeit. Wie wir das Richtige tun werden wir die eigenen Ansichten über Gerechtigkeit einer kritischen Untersuchung unterziehen. Am Infoabend findet eine Vorstellung und Einführung in die verschiedenen Leitgedanken und Prinzipien statt, die im Rahmen des darauf folgenden Kurses vorgetragen und gemeinsam diskutiert werden.

 

DIE NACHT DER PHILOSOPHIE 2014

3. Juni 2014, 19.00 im Cafe Mokador, 1010 Wien Dorotheergasse 6-8

Philosophie der Gefühle: Wie bestimmen Gefühle unser Denken?

Programm, Presse

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Wie viel ICH verträgt ein WIR? Funktioniert Gesellschaft auch mit egozentrischen IndividualistInnen?

Zeit: Dienstag, 13. Mai 2014, 20.00

Ort: Figlhaus, 1010 Wien, Schenkenstrasse 2

Programm

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VHS Wiener Urania

Tel.Nr. 01 89174 101 000

Zeit: Mo. 17.3.2014, 18.00 - 19.30,

Ort: Urania 1, 1010 Wien, Kursnummer: 5504

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Zu Friedrich Nietzsches Umwertung der Werte in "Also sprach Zarathustra"

Einführungsvortrag zum Kurs Philosophie im Alltag: Lebensgestaltung und persönliche Werte

   

Montag, 7. Oktober 2013

Ort:: VHS Urania

Zeit: 18.00-19.30

Kurs Nr. 5502

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Lebensgestaltung und persönliche Werte - Zu Friedrich Nietzsches Umwertung der Werte
Lebenskunst, ars vitae bonae (=die Kunst, ein gutes Leben zu führen) bildete in der Antike einen zentralen Bestandteil philosophischer Überlegungen. Nachdem sie in der Neuzeit, aufgrund der Verwissenschaftlichung der Philosophie vernachlässigt wurde, kommt der Lebenskunst aufgrund ihrer hohen Orientierungs- und Sinnfindungsqualität in den letzten Jahren wieder vermehrt Bedeutung zu. Eine zentrale Rolle spielen dabei die persönlichen Werte, die Maßstäbe für ein gelungenes und glückliches Leben vorgeben. Diesmal wird insbesonders auf Friedrich Nietzsches Beitrag zu dieser Thematik eingegangen.

Science Jahresprogramm 2013/14

   

Montag, 20. Jänner 2014

Ort: VHS Urania

Zeit: 18.00-19.30

Kurs Nr. 5542

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Philosophie der Gefühle

Zwar hatten sich Klassiker wie Platon, Aristoteles, Spinoza, Descartes und Hume eingehend mit Gefühlen befasst, aber seit Kant, der sie als "Gegner der Vernunft" abtat, wurde den Gefühlen in der Philosophie nur wenig Beachtung geschenkt. In den letzten Jahren sind Affekt, Gefühl und Emotion jedoch ins Zentrum medientheoretischer, philosophischer und künstlerischer Aufmerksamkeit gerückt. Dies hängt nicht zuletzt mit der intensiven Forschungstätigkeit im Bereich der Gehirn- und Kognitionsforschung zusammen, welche die zentrale Bedeutung der Gefühle für alle Bereiche unseres Lebens, auch für den Erkenntnis- und Wissensbereich, betont. Im Vortrag sollen neben den Klassikern der Philosophie der Gefühle die wichtigsten zeitgenössischen Positionen vorgestellt werden.

Vortrag

Science Jahresprogramm 2013/14

   
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© Dr. Susanne Moser