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Helga Stadler: Forschungs- und Entwicklungsprojekte

 

2006-2009 Crossnet Comenius Projekt, Koordination IPN Kiel

2005 - 2007 Maths&science teaching, computers, and the construction of (gendered) subjects. Funded by FFORTE, bmbwk. Projektleitung: Dr. Helga Jungwirth & Dr. Helga Stadler

1997 - 2006 Website LISE (inhaltliche Leitung: Dr. Helga Stadler). Finanziert durch bm:bwk. Projektträger Universität Klagenfurt, IUS, Projekt IMST³.

2005 - 2007 PROMISE Promotion of Migrants in Science Education

2000 - 2004 Lehr- Lernprozesse. Schwerpunkt 3 des Projekts IMST²(finanziert durch bm:bwk; Projektträger IFF Klagenfurt, Leitung des Gesamtprojekts Prof. Dr. Konrad Krainer). Leitung des Schwerpunkts 3: Dr. Helga Jungwirth & Dr. Helga Stadler

2000 - 2004 Gender Sensitivity und Gender Mainstreaming. Subprojekt des Projekts IMST²: Leitung des Subprojekts: Dr. Helga Jungwirth und Dr. Helga Stadler

 


Video in der Aus- und Weiterbildung von LehrerInnen in den Naturwissenschaften. Internationaler Workshop mit ca. 30 TeilnehmerInnen aus Österreich, Deutschland, Ungarn. Universität Wien, 10.- 12. Mai 2002 (Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg). Finanziert durch Universität Wien, PH Heildelberg, IFF (Projekt IMST²).


2002 - Mitarbeit "Studium generale" Gesamtleitung: Roland Fischer, IFF Klagenfurt/Wien


1999 - 2002 Das Projekt "Motivation in Science Teaching" (November 1999- Juni 2001, Leitung H. Stadler) ist eine Kooperation zwischen den Niederlanden (Leitung W.Bustraan, Universität Amsterdam) und Russland (Leitung J. Gorochovatskij, Herzen Universität St. Petersburg). Seitens Österreichs wird das Projekt vom Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft bezahlt. Im Rahmen dieses Projekts werden vier russische Projekte begleitet, deren Ziel es ist neue Unterrichtsstrategien für den Physikunterricht zu entwickeln und Methoden der Selbst-Evaluation zu erproben. Dabei soll durch „bottom up" Strategien die Zusammenarbeit zwischen Lehrer/innen und Universitäten gefördert werden und den russischen Didaktiker/innen u.a. Möglichkeiten des Zugangs zur internationalen fachdidaktischen Forschung eröffnet werden. Das Projekt wurde als Beispiel für ein besonders innovatives Projekt im Rahmen einer OECD Konferenz an der Herzen Universität St. Petersburg einem internationalen Publikum vorgestellt.


1998 - 99 Mitarbeiterin am Projekt IMST (Innovations in Mathematics and Science Teaching) des Bundesministeriums für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten. Analyse der österreichischen Ergebnisse der TIMS-Studie und Ausarbeitung von Vorschlägen für den naturwissenschaftlichen Unterricht unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechtsspezifität.


1995-1997 Leitung und Durchführung des Projekts "Schülerinnen an Höheren Technischen Lehranstalten" im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten.


1992-1993 Mitarbeiterin an einem Projekt "Das Wiener Radiuministut in Dokumenten." Dokumentation der kernphysikalischen Forschung am Wiener Radiuminstitut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften anhand des Briefnachlasses von Berta Karlik. Projektleitung: Prof. Dr. Otto Hittmair. Aufarbeitung von ca. 600 Briefen, 1920-1960, darunter der gesamte Briefwechsel von Victor Hess, Stefan Mayer und Berta Karlik sowie den Briefen der am Radiuminstitut in der Zeit vor 1938 tätigen Wissenschaftlerinnen Marietta Blau, Elisabeth Rona u.a. (Projektbericht Österreichische Akademie der Wissenschaften, 1993, ca. 600 Seiten)

 



Helga Stadler: Forschungsschwerpunkte

Gemeinsames Anliegen der in der Arbeitsgruppe AG Physikdidaktik des Instituts für Theoretische Physik sind Maßnahmen gegen die geringe Akzeptanz und Effizienz von Physikunterricht bei der Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler. Dabei wird vor allem auch der Stellung der Mädchen zum Physikunterricht Beachtung geschenkt. Es werden Ansätze und Materialien für einen Unterricht entwickelt und erprobt, in dem die Schülerinnen und Schüler ihre Interessen einbringen können, der jedoch trotzdem mit klaren Zielen zu einem guten Lernerfolg führt. Schwerpunkt ist dabei die Oberstufe.


Physikunterricht unter der Perspektive "Gender"

Das Rollenverständnis von Mädchen und Buben führt dazu, dass Physik und Technik von Mädchen weitgehend abgelehnt wird und in der Folge der Frauenanteil in diesen Studienfächern weit geringer als in allen anderen Studienfächern (auch z.B. der Mathematik) ist. Dieser Umstand führt einerseits dazu, dass Forschungsvorhaben zur diesbezüglichen Analyse des Ist-Zustands vom Bildungsministerium gefördert werden und Strategien zur Verbesserung gestützt werden. Eine Website zum Thema wird von der Arbeitsgruppe betreut. Die diesbezüglichen Aktivitäten der Arbeitsgruppe stoßen auch international auf Interesse. Die zum Thema „Gender" in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit dem IPN Kiel und der Linguistin Gertraud Benke durchgeführten Forschungen zur Interaktion und zur Sprache werden weitergeführt.

LISE: http://netscience.univie.ac.at/lise/


Analyse von Interaktion und Sprache im Physikunterricht

Die unter dem Aspekt „Gender" geführten Analysen führten zu allgemeineren Aspekten der Sprach- und Interaktionanalyse beim Erlernen von Physik. Diese Untersuchungen geben uns Hinweise darauf, wo Lernschwierigkeiten liegen und wie Unterricht gestaltet sein sollte, um Lernprozesse zu unterstützen.

In einem weiteren Schritt werden anhand von Videoaufnahmen und Transkripten Sprache und Interaktionen im Physikunterricht analysiert. Dabei wird u.a. der Frage nachgegangen, wie sich Lernprozesse sprachlich dokumentieren, was Verstehen im Unterricht bedeutet, wie Interaktionen innerhalb der Schülergruppen und zwischen Schüler/Innen und Lehrer/in Verstehen behindern oder fördern, welche Bedeutung Anthropomorphismen für das Lernen haben etc. Eine besondere Rolle spielt bei allen diesen Überlegungen, ob es beim Erlernen und Verstehen von Physik Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. Ziel dieser Arbeit ist es, Richtlinien für das Erstellen von Unterrichtsmaterialien und die methodische Gestaltung von Unterricht zu erstellen. Die Studien werden zusammen mit dem IPN Kiel in Kooperation mit einer Mitarbeiterin des Instituts für Linguistik der Universität Wien durchgeführt.


Hochschullehrgang PFL - Naturwissenschaften
H. Kühnelt und H. Stadler

Lehrerfortbildung wird im Rahmen der zweijährigen Hochschullehrgänge ``Pädagogik und Fachdidaktik für Lehrer - Naturwissenschaften'' (PFL) nicht nur praktisch betrieben, sondern auch wissenschaftlich entwickelt und evaluiert. Das internationale Interesse an diesem Kurs zeigt sich in der Einladung zur Publikation im Australischen Journal "Research in Science Education" (Kühnelt / Stadler 1997). Dieser Hochschullehrgang ist u.a. wegen seines interdisziplinären Charakters interessant: das Leitungsteam setzt sich interdisziplinär zusammen, ebenso sind unter den Teilnehmern alle naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächer vertreten. Im Zentrum steht die Weiterentwicklung des naturwissenschaftlichen Unterrichts auf der Basis der Stärken der Teilnehmer, die durchwegs erfahrene Lehrer sind. Die LehrerInnen dokumentieren mit Unterstützung der Teammitglieder ihren Unterricht in Studien (zu beziehen über das IFF Klagenfurt). Eine weitere Aufgabe ist die Weiterentwicklung der Konzepte des Kurses für die Lehrerausbildung.

 

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