Juridicum, Schottenbastei 10-16, Stiege 2, Stock 3, A-1010 Wien
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Veröffentlichungen

 

wissenschaftliche Kooperationen Laufende Forschungsprojekte

VERÖFFENTLICHUNGEN
Selbständige Werke, Lehr- und Studienbehelfe, Unselbständige Beiträge, Rezensionen, Zeitungen; Arbeiten im Erscheinen / Drucklegung in Vorbereitung

I. Selbständige Werke (16)

A) Monographien (4)

4. Geschichte des österreichischen Notariats II (1850–1918), Teil 1 (1850-1871): Die Formierung eines modernen Notariats – ein Kampf zwischen Form und Freiheit, Wien 2017, XXXVIII, 1082 Seiten, Bildanhang.
Rezension: ZIER – Zeitschr. Integrativer Europ. Rechtsgeschichte Nr. 7/2017 [Werner Schubert].
Vortrag: Making of „Geschichte des österreichischen Notariats“ (sequence II/1), Ringvorlesung „Aus der Werkstatt: Aktuelle rechtshistorische Forschungen am Juridicum“, 1.6.2017.

3. Zwischen Staatsgründung und Anschluss: Die Entstehung der Verfassungsordnung der Republik Österreich 1918–1938 (Rechtsgeschichtliche Vorträge der Rechtsgeschichtlichen Forschergruppe der Ungarischen Akademie der Wissenschaften an dem Lehrstuhl für Ungarische Rechtsgeschichte Eötvös Loránd Universität, hrsg von B. Mezey), Budapest, 2008, 18 Seiten.
Vortrag: Das System des österreichischen Bundes-Verfassungsgesetzes von 1920/29, am 26. 3. 2008 an der Eötvös Loránd-Universität Budapest;
Gastvorlesung: Die Entstehung der Verfassungsordnung der Republik Österreich 1918–1938, am 27. 3. 2008 an der Kath.Pázmány-Universität Budapest.

2. Österreichs Notariatsrecht in Mittel- und Osteuropa. Zur Geltung und Ausstrahlung des österreichischen Notariatsrechts (= Schriftenreihe des österreichischen Notariats 13), 2000, XVI und 103 Seiten.
Rezension: Zeitschrift für Rechtsgeschichte/Germanistische Abteilung 2002 [K. Woschnak].
Vortrag: Österreichs Notariatsordnungen 1850-1855-1871: Grundlagen des mitteleuropäischen Notariats, am 13. 11. 1998 für das 10. Notarenkolloquium Mitteleuropa, Keszthely/Ungarn.

1. Geschichte des österreichischen Notariats I: Vom Spätmittelalter bis zum Erlaß der Notariatsordnung 1850, Wien, 1996, XX, 834 Seiten, Bildanhang.
Rezension: Österreichische Notariats-Zeitung 1997 [G. Knechtl; A. Meyer]; Österreichisches Anwaltsblatt 1997 [P. Wrabetz]; Deutsche Notar-Zeitschrift 1997 [W. Eckhardt]; Cesky casopis historicky 1997; Der bernische Notar 1998; Unsere Heimat. Zeitschrift für Landeskunde von Niederösterreich 1998 [G. Schmitz]; Zeitschrift für Neuere Rechtsgeschichte 1998 [J.-L. Halperin]; Vierteljahresschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 1998 [G. Knöchlein]; Archivni casopis 1998 [Hlavacek, Ivan]; Ius Commune 1999 [V. Piergiovanni, 335 f.]; Zeitschrift für Historische Forschung 2000 [T. Repgen].
Vortrag: (1) Zur Geschichte des österreichischen Notariats, am 4. 10. 1996 zum Tag des Lateinischen Notariats, Wien/Justizministerium;
(2) Außerstreitige Gerichtsbarkeit und öffentliches Notariat 1848-1855, am 2. 12. 2004 zum Sympisosium „Außerstreitverfahren zwischen 1854 und 2005“, Wien/Justizministerium.

B) Herausgeberschaften (4)

5.

4. (gemeinsam mit I. Reiter-Zatloukal, K. Staudigl-Ciechowicz und A. Ziegerhofer) Normsetzung im Notstand.
Außerordentliche Gesetzgebungsbefugnisse im 19. und 20. Jahrhundert (= BRGÖ 8/2-1918, 219–461).

3. (gem. mit J. Michael Rainer) 100 Jahre Republik. Der Beitrag der Provisorischen Nationalversammlung zur Entstehung Deutschsösterreichs,
Graz 2018, ca. 240 Seiten Text und LXIV Seiten Abbildungen.
Vortrag: 100 Jahre Österreich – (k) Hauptwerk des magischen Realismus: Buchpräsentation im Rahmen des Dinghofer-Symposiums 2018, 9.1.2019, Hofburg.

2. (gemeinsam mit Th. Olechowski und A. Lengauer) Grundlagen europäischer Rechtskultur. Festschrift für Werner Ogris zum 75. Geburtstag, Wien
2010, 578 Seiten.

1. (gemeinsam mit G. Kohl und Th. Simon) Festschrift zum 65. Geburtstag von Wilhelm Brauneder. Rechtsgeschichte mit internationaler Perspektive, Wien 2008, IX und 730 Seiten.

C) Editionen (8)

8. (gemeinsam mit G. Jaritz,) Die Wiener Stadtbücher 1395-1430, Teil 5: 1418-1421 (= Fontes rerum austriacarum III 10/5), Wien 2018, 640 Seiten.

7. Materialien zur Geschichte der österreichischen Grundrechte. 150 Jahre Staatsgrundgesetz über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger, Wien 2017, 124 Seiten.
Vorträge: Zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte des StGG über die Allgemeinen Rechte der Staatsbürger. Workshop 150 Jahre Ausgleich: Rechtshistorischer Dialog Budapest – Wien, Wien, 20. März 2017.“… habent sua fata libelli“, Dinghofer-Symposium, 8.11.2017, Wien-Palais Epstein; „Jubiläen …“, WKR-Kommers, 25.11.2017, Wien-Rathaus.

6. (gemeinsam mit J. Pauser,) Advokatenordnung 1648. Ein Beitrag zur Geschichte der österreichischen Rechtsanwaltschaft, Wien 2013, 134 Seiten.
Rezension: rezensio.net [G. Wesener, in: MIÖG 1014, 537f.]

5. Die ältesten Materialien zur Kodifikationsgeschichte des österreichischen Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches: Josef Azzoni, Vorentwurf zum Entwurf des Codex Theresianus – Josef Ferdinand Holger, Anmerkungen über das österreichische Recht (1753) (= Fontes rerum austriacarum III / 22), Wien 2012, 338 Seiten.
Vortrag: Die ältesten Materialien zur Kodifikationsgeschichte des österreichischen ABGB, Ringvorlesung „Aus der Werkstatt: Aktuelle rechtshistorische Forschungen am Juridicum, 25.11.2012.
Rezension: www.sehepunkte.de/2014/07/25070.html. [F.L. Lillafer]

4. Ein österreichischer Jurist im Vormärz: „Selbstbiographische Skizzen“ des Freiherrn Karl Josef Pratobevera (1769–1853) (= Rechtshistorische Reihe 374), Frankfurt/Main 2009, 299 Seiten.
Rezension in: ZRG/GA 2010 www.koeblergerhard.de/ZRG127Internetrezensionen2010/NeschwaraChristian-EinoesterreichischerJurist.htm Österreichisches Anwaltsblatt 11/2009, 510 [P. Wrabetz].
Vortrag: Aus der Forschungswerkstatt, am 17. Februar 2009, Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien.

3. (gemeinsam mit G. Jaritz,) Die Wiener Stadtbücher 1395-1430, Teil 4: 1412-1417 , (= Fontes rerum austriacarum III 10/4), Wien 2009, 409 Seiten.
Ergänzend dazu: Rechtshistorisches Register auf: http://www.imareal.sbg.ac.at/home/forschung/abgeschlossene-projekte/die-wiener-stadtbuecher/
Vortrag: Wiener Stadtbücher: Zwischenbilanz auf halbem Weg …, für den Verein der Freunde der Österr. Akademie der Wissenschaften, 19. Jänner 2009, Theatersaal der Österr. Akademie der Wissenschaften.

2. (gemeinsam mit G. Jaritz,) Die Wiener Stadtbücher 1395-1430,Teil 3: 1406-1411 (= Fontes rerum austriacarum III 10/3), Wien 2006, 422 Seiten.
Ergänzend dazu: Rechtshistorisches Register auf: http://www.imareal.sbg.ac.at/home/forschung/abgeschlossene-projekte/die-wiener-stadtbuecher/

1. (gemeinsam mit W. Brauneder und G. Jaritz,) Die Wiener Stadtbücher 1395-1430,Teil 2: 1401-1405 (=Fontes rerum austriacarum III 10/2), Wien 1998, 381 Seiten.
Ergänzend dazu: www.boehlau-verlag.com/newbuchliste.aspx Rechtshistorisches Register auf: http://www.imareal.sbg.ac.at/home/forschung/abgeschlossene-projekte/die-wiener-stadtbuecher/

II. Lehr- und Studienbehelfe (7)

A) Lehrbücher (1)

1. (gem. mit Gerald Kohl, Thomas Olechowski u. Ilse Reiter-Zatloukal,)
Wiener Arbeitsgemeinschaft Rechtsgeschichte: Rechts- und Verfassungsgeschichte
1. Auflage Wien: WUV facultas 2011, 306 Seiten;
(gem. mit Gerald Kohl, Thomas Olechowski u. Ilse Reiter-Zatloukal u. Martin Schennach,)
Arbeitsgemeinschaft Österreichische Rechtsgeschichte: Rechts- und Verfassungsgeschichte,
2. Auflage Wien: WUV facultas 2012, 408 Seiten;
3. Auflage Wien: WUV facultas 2014, XV und 381 Seiten;
4. Auflage Wien: WUV facultas 2016, XV und 393 Seiten;
5. Auflage Wien: WUV facultas 2018, XVI und 401 Seiten.

B) Skripten (6)

6. Quellenbuch Privatrechtsgeschichte, 34 Seiten
(im WS 2012/13, SS 2014, SS 2015, SS 2016, SS 2017, WS 2018/19
für Teilnehmer via Lernplattform zugänglich gemacht).

5. Grundzüge der Verfassungsentwicklung vor 1848 in Mitteleuropa als Rahmen der österreichischen Entwicklung bis zur Etablierung des Verfassungsstaates,
2007 (WUV-Skriptum) , 20 Seiten;
Grundzüge der Verfassungsentwicklung vor 1848 in Mitteleuropa als Rahmen der österreichischen Entwicklung bis zur Etablierung des Verfassungsstaates, (WUV-Skriptum), 2. durchgesehene und verbesserte Auflage
2008, 19 Seiten;
Grundzüge der Verfassungsentwicklung vor 1848 in Mitteleuropa als Rahmen der österreichischen Entwicklung bis zur Etablierung des Verfassungsstaates, (WUV-Skriptum), 3. durchgesehene und verbesserte Auflage
2009, 21 Seiten;
Grundzüge der Verfassungsentwicklung vor 1848 in Mitteleuropa als Rahmen der österreichischen Entwicklung bis zur Etablierung des Verfassungsstaates, (WUV-Skriptum), 4. durchgesehene und verbesserte Auflage
2014 (Selbstverlag), 21 Seiten
(im WS 2014/15, WS 2015/16, WS 2017/18, WS 2018/19 für Teilnehmer via Lernplattform zugänglich gemacht).

4. Herrschafts- und Verfassungsordnungen in Mitteleuropa vom Mittelalter bis um 1750,
2001 (WUV-Skriptum mit Quellen und Texten), 70 Seiten;
Herrschafts- und Verfassungsordnungen in Mitteleuropa vom Mittelalter bis um 1750, (WUV-Skriptum mit Quellen und Texten), 2.
überarbeitete Auflage 2002; 70 Seiten;
Herrschafts- und Verfassungsordnungen in Mitteleuropa vom Mittelalter bis um 1750, (WUV-Skriptum mit Quellen und Texten), 3.
überarbeitete Auflage 2004, 70 Seiten.

3. Grundlagen der österreichischen und europäischen Rechtsgeschichte:
Grundlagen des öffentlichen Rechts vor 1848. Ein Ergänzungsheft zum Lehrbuch W. Brauneder, Österreichische Verfassungsgeschichte,
1999 (Selbstverlag), 33 Seiten;
Grundlagen der österreichischen und europäischen Rechtsgeschichte:
Grundlagen des öffentlichen Rechts vor 1848. Ein Ergänzungsheft zum Lehrbuch W. Brauneder, Österreichische Verfassungsgeschichte, 2. bearbeitete und verbesserte Aufl. 2000 (Selbstverlag), 33 Seiten;
Herrschafts- und Verfassungsordnungen in Mitteleuropa vom Mittelalter bis um 1750. Studienbehelf zur Vorlesung, 3. bearbeitete und
verbesserte Aufl. 2001 (Selbstverlag), 33 Seiten).

2. Quellen und Texte für die Pflichtübung aus Österreichischer und Europäischer Rechtsgeschichte (Grundlagen des öffentlichen Rechts vor 1848), 2001 (Selbstverlag), 29 Seiten

1. Quellen und Texte zur Pflichtübung aus österreichischer und europäischer Privatrechtsentwicklung (Schwerpunkte aus dem gesamten Privatrecht): Personen-, Familien- und Sachenrecht, 1996 (Selbstverlag), 30 Seiten.

C) Präsentationen [powerpoint] (Auszug)

Am Juridicum Wien (seit 2012/13)

Vorlesungen (Privatrechtsgeschichte, Verfassungsgeschichte) und Kursen (Geschichte des österreichischen Justizrechts, Formen und Tragweite der Höchstgerichtsbarkeit seit dem Spätmittelalter,Geschichte der Gerichtsbarkeit des öffentlichen Rechts, Juristische Recherche einschließlich rechtshistorischer Quellenkunde, Juristische Medienkompetenz/Quellenkunde und Recherche),
jeweils nur im betreffenden Semester für Teilnehmer via Lernplattform zugänglich gemacht.

An der Masaryk-Universität Brünn (seit WS 2012/13)

Kurs / Mitteleuropäische Rechts- und Verfassungsgeschichte im 19./20. Jh. (Schwerpunkt Österreich), 2 Semesterwochenstunden, http://is.muni.cz/el/1422/podzim2012/MVV110K/ [WS 2012/13]
http://is.muni.cz//el/1422/podzim2013/MVV110K/ {WS 2013/14]
http://is.muni.cz/el/1422/jaro2014/MVV110K/ [SS 2014]
http://is.muni.cz/el/1422/jaro2016/MVV110K/ [SS 2016].
Kurs / Grundzüge des österreichischen Privatrechts: Zur Gesetzgebungsgeschichte des österreichischen ABGB, 1 Semesterwochenstunde,
https://is.muni.cz/course/law/podzim2016/MVV199K?fakulta=1422 [WS 2016/17].

 

III. Unselbständige Beiträge (159)

A) Zeitschriften und Sammelbände (75)

76.

75. Die Oberste Justizstelle und die gesamtstaatliche Rechtsvereinheitlichung im 18. Jahrhundert,
in: M. Hochedlinger / P. Mat´a / Th. Winkelbauer (Hrsg), Verwaltungsgeschichte der Habsburgermonarchie in der Frühen Neuzeit, Band I/1 (Hof und Dynastie, Kaiser und Reich, Zentralverwaltungen, Kriegswesen und landesfürstliches Finanzwesen) (=MIÖG, EB 62/1), Wien 1919, 595–605.

74. „Zum immerwährenden Gedenken an die Ausrufung des Freistaates“: Das Selbstbild der (deutsch-)österreichischen Republik 1918/19 und seine Verdrängung,
in: Journal on European History of Law 10/2019-1, 2–14.
Vortrag: „Zum immerwährenden Gedenken an die Ausrufung des Freistaates“ Deutschösterreich, Ringvorlesung „Aus der Werkstatt: Aktuelle rechtshistorische Forschungen …, Juridicum 17.1.2019.

73. Gesetzgebungsbefugnisse der Exekutive unter besonderer Berücksichtigung des Notverordnungsrechts im Kaisertum Österreich von 1848–1867,
in: Ch. Neschwara-u.a. (Hrsg), Normsetzung im Notstand. Außerordentliche Gesetzgebungsbefugnisse im 19. und 20. Jahrhundert (= BRGÖ 2018-2),
Wien 2018, 223–246.
Vortrag: Gesetzgebungsbefugnisse der Exekutive unter besonderer Berücksichtigung des Notverordnungsrechts im Kaisertum Österreich von 1848–1867.  Tagung: Normsetzung im Notstand. Außerordentliche Gesetzgebungsbefugnisse im 19. und 20. Jahrhundert, Wien, 16. Oktober 2017.

72. Staatsname – Staatsfeiertag: Genese und identitätsstiftende Funktion,
in:  Ch. Neschwara / J. Michael Rainer (Hrsg.), 100 Jahre Republik. Der Beitrag der Provisorischen Nationalversammlung zur Entstehung Deutschösterreichs, Graz 2018, 151–157.
Vortrag: „Zum immerwährenden Gedenken ####

71. Die Rolle der Parlamente im Übergang von der „alten“ Monarchie zur „neuen“ Republik“,
Ch. Neschwara / J. Michael Rainer (Hrsg.), 100 Jahre Republik. Der Beitrag der Provisorischen Nationalversammlung zur Entstehung Deutschösterreichs, Graz 2018, 11–53.
Vortrag: (1) Deutschösterreich: Dynamische Verfassunggebung zwischen Theorie und Empirie, 70. Konferenz der Internationalen Kommission für die Geschichte des Ständewesens und der Parlamente, 10.9.2018, Juridicum-Wien;  (2) 12. November 1918: Ein „Verfassungsfest“? Zeitgenössische Bedeutung und zeitgeistige Umdeutung, Kulturforum Graz, 13.11.2018, Landhaus.

70. Verzeichnis der Mitglieder der Provisorischen Nationalversammlung,
in Ch. Neschwara / J. Michael Rainer (Hrsg.), 100 Jahre Republik. Der Beitrag der Provisorischen Nationalversammlung zur Entstehung Deutschösterreichs, Graz 2018, I–XLIII.

69. „Von der verlassenschafts-abhandlung“ –  aus Josef Ferdinand Holgers Traktat  „Von der Grundherrlichkeit“ 1753,
in: Österreichische Notariatskammer (Hrsg.), (für Festschrift für  Ludwig Bittner zum 65. Geburtstag, Wien
2018, 433–448.

68. „Besondere Verhältnisse machen es mir wünschenswerth … das deutsche Reichsbürgerrecht zu erwerben“: Die Coburger Eheangelegenheit des Johann Strauß (Sohn),
in: Richard Potz / Brigitte Schinkele / Doris Wakolbinger (Hrsg), Festschrift für Herbert Kalb zum 60. Geburtstag (= österreichisches Archiv für recht & religion 64 / 2017, Heft 1–2), 321–337.

67. Konfessionell gebundene Ehehindernisse  im österreichischen Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch: Strategien zur Umgehung des österreichischen Eherechts,
in: BRGÖ 2/2018, 173–199.
Vortrag: Strategien zur Umgehung konfessionell bedingter Ehehindernisse in der Habsburgermonarchie: Die Unauflöslichkeit von katholischen Ehen und das Verbot von Ehen zwischen Juden und Christen im Vergleich. 9. Sommerakademie zur Geschichte  der Juden im Heiligen Römischen Reich und seinen Nachfolgestaaten: Juden und jüdische Gemeinden im Staatskirchenrecht, Wien, 27. Juli 2017.

In überarbeiteter englischer Fassung unter dem Titel:
66. Marriage-impediments induced by confession in Austrian Civil Code (ABGB): The interdiction of marriages between Christians and non-Christians, in: St. Siskovic / I. Lanczova / M. Martiskova (Hrsg.), Legal Historical Trends and Perspectives III. Pravohistoricke trendy a vyhl’ady III. Scientific contributions from international scientific conference Held on 9th November 2017 in Trnava under the title „The Key-Stone of Discrimination and the Impact of Ist Manifestation on the Selected Groups of Population“, Trnava 2018, 149–164.

65. Der österreichische Verfassungsgerichtshof als Staatsgerichtshof,
in: Gerald Kohl / Istvan Szabo (Hrsg.), Staatsgerichtsbarkeit in Mitteleuropa, Budapest 2017, 59–68.
Vortrag: Der österreichische Verfassungsgerichtshof als Staatsgerichtshof, Rechtshistorischer Dialog, Pazmany-Universität Budapest 25.11.2015.

64. Die Brünner Kompilationskommission und ihr Entwurf für die Einleitung zum Codex Theresianus. Ein Beitrag im Hinblick auf „300 Jahre Maria Theresia“,
in: Journal on European  History of Law vol 8/2017-2, 2–12.

63. [Martini und das ABGB,
in ukrainischer Übersetzung unter dem Titel]
передмову. Карл-Антон  мартіні i його проект Цивільний кодекс [Peredmovu. Karl-Anton Martini i yoho proekt Tsyvilʹnyy kodeks],
in: Maryan Martynyuk (et al. [ed.]), Цивільний кодекс Tsyvilʹnyy kodeks [Tsyvilʹnyy kodeks Halychyny / Bürgerliches Gesetzbuch Galiziens] 1797, Івано-Франківськ [Iwano-Frankiwsk]  2017, 10–29.

62. Über „Zweck und Principien“ der Strafgesetzgebung: Franz Zeillers Beitrag zur Genese der allgemeinen Bestimmungen des Strafgesetzes von 1803,
in: Borut Holcman / M. Steppan (Hrsg.), Festschrift Gernot Kocher zum 75. Geburtstag, Marburg 2017, 289-303.
Vortrag:  Franz Zeillers Beitrag zur Genese der allgemeinen Bestimmungen des Strafgesetzes von 1803,  Ringvorlesung „Aus der Werkstatt: Aktuelle rechtshistorische Forschungen …, Juridicum 28.4.2016.

61. Über Eduard Sturm, Rechtsanwalt aus Brünn, und seinen Ur-Entwurf zum Staatsgrundgesetz über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger von 1867,
in: The European Society for History of Law (Hrsg.), školy, Osobnosti, Polemiky. Pocta Ladislavu Vojáčekovi k 65. narozeninàm [Festschrift für Ladislav Vojáček], Brno [Brünn] 2017, 381–394.
Vortrag:   „… habent sua fata libelli“, Dinghofer-Symposium, 8.11.2017, Wien-Palais Epstein.

60. Die Oberste Justizstelle in Wien (1749–1848),
in: Thomas Olechowski / u.a. [Hrsg.], Gerichtsvielfalt in Wien (= BRGÖ 2/2016), 256–268.
Vortrag: Die Oberste Justizstelle in Wien (1749 – 1848),  Interdisziplinäre Tagung Gerichts­vielfalt in Wien. Forschungen zum modernen Gerichtsbegriff, Theatersaal-ÖAW Wien, 11.12.2015.

59. Neues über Franz von Zeiller (1751–1828),
in: Verband österreichischer Historiker und Geschichtsvereine in Zusammenarbeit mit dem NÖ Landesarchiv 2013 (Hrsg.),
26. Österreichischer Historikertag Krems/Stein 2012. Tagungsbericht, St. Pölten 2015, 272–284.
Vortrag: Neues über Franz von Zeiller (1751 – 1828): Verstreutes aus Bibliotheken und Archiven über sein Leben, Werk und Nachwirken am 26. Österreichischer Historikertag / Sektion Rechtsgeschichte), 26. September 2012 Donauuniversität Krems).

58. Determinierung oder relative Autonomie? Zum Verhältnis von Landesverfassung und Reichs- bzw. Bundesverfassung,
in: M. Schennach (Hrsg.), Rechtshistorische Aspekte des österreichischen Föderalismus. Beiträge zur Tagung an der Universität Innsbruck am 28. und 29. November 2013, Wien 2015, 101–115.
Vortrag: Determinierung oder relative Autonomie? Zum Verhältnis von Landesverfassung und Reichs- bzw. Bundesverfassung, Internationale Tagung Rechtshistorische Aspekte des österreichischen Föderalismus, Innsbruck 28./29.11.2013.

57. Zur Entstehungsgeschichte der österreichischen Grundrechte: Vom Ur-Entwurf Eduard Sturms zum Staatsgrundgesetz über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger 1867,
in: BRGÖ 2/2014, 143–157.
Vortrag:
(1) Überblick zur Entwicklung der Grundrechte seit dem 18. Jahrhundert, Podiumsdiskussion „Entwicklung der Grundrechte von 1848 bis zur Antidiskriminierungsrichtlinie“, Parlament Wien, 18.6.2009;
(2) Eduard Sturm (1830–1909), ein Anwalt aus Mähren als „Vater“ der österreichischen Grundrechte, Tagung der ICHRPI, Dublin 4. September 2013.

56. Eduard Sturm, Rechtsanwalt aus Brünn, „Schöpfer“ der österreichischen Grundrechte? Zur Entstehungsgeschichte des Staatsgrundgesetzes über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger von 1867, in: Journal on European Legal History 2/2014, 18–25.
Vortrag: Eduard Sturm (1830–1909), ein Anwalt aus Mähren als „Vater“ der österreichischen Grundrechte, Tagung der ICHRPI, Dublin 4. September 2013.

55. Wege zur Umgehung der Unauflösbarkeit des Ehebandes von Katholiken,
in: W. Brauneder / M. Hlavacka (Hrsg.), Bürgerliche Gesellschaft auf dem Papier: Kontruktion, Kodifikation und Realisation der Zivilgesellschaft in der Habsburgermonarchie, Berlin 2014,145–159.
Vortrag: Berufungsvortrag 12. Jänner 2012 Innsbruck.

54. Austria’s General Civil Code: Validity – prestige – influence in central and eastern europe, in: Discontinuity/Continuity of Law and Crisis, Legal history and Roman law session, Bratislava 2014, 1684–1693.
[http://lawconference.sk/bpf/sprava/files/zborniky/Sekcia%20pr%C3%A1vnych%20dej%C3%ADn_%20Session%20of%20Legal%20History.pdf].
Vortrag: für Bratislava Legal Forum 2013, 11.10.2013.

53. Verhältnis Gesamtstaat-Länder: ein Überblick seit 1861 (=Studien und Forschungen des NÖ Instituts für Landeskunde 56), 2013, 114–126.
Vortrag: 31. Symposium des NÖ Instituts für Landeskunde: 1861 und die Folgen, 5./6. Juli 2011 Wien Palais Niederösterreich.

52. Karl Anton Martini und sein Entwurf zum Bürgerlichen Gesetzbuch,
in: J. Egger / G. Kabbe (Hrsg.), Aspekte der Rechtsgeschichte und der Gesellschaftspolitik in Tirol, Österreich und weltweit. FS zum 70. Geburtstag von Kurt Ebert, Veliko Tarnovo 2013, 210–226.

51. Verfassungsgerichtsbarkeit im Spannungsfeld von Regierung und Parlament: Österreichs Verfassungsgerichtshof 1918–1934,
in: ZRG / GA 130 (2013), 435–453.

50. Eherecht und „Scheinmigration“ im 19. Jahrhundert: Siebenbürgische und ungarische, deutsche und Coburger Ehen,
in: G. Kohl / Th. Olechowski / K. Staudigl-Ciechowicz / D. Täubel-Weinreich (Hrsg.), Eherecht 1811 bis 2011. Historische Entwicklungen und aktuelle Herausforderungen (= BRGÖ 1/2012), 101–117.
Vortrag: Internationale Tagung „Eherecht 1811-2011 …“, 16./17.6.2011, Universität Wien.

49. Über Josef Azzoni und seinen Vorentwurf zum Codex Theresianus,
in : M. Frýdek / J. Tauchen (Hrsg.), Pocta Karlu Schellemu k 60. narozeninám [= FS Karel Schelle], Ostrava-Přívoz 2012, 471–483.

48. Einleitung,
in: Ch. Neschwara (Hrsg.), Die ältesten Materialien zur Kodifikationsgeschichte des österreichischen Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches: Josef Azzoni, Generalplan zum Entwurf des Codex Theresianus (1753); Josef Ferdinand Holger, Über das österreichische Recht (1753) (= Fontes rerum austriacarum III / 22, Wien 2012), 15–91.

47. Historie kodifikace občanského práva do vydání ABGB [= Zur Kodifikationsgeschichte des ABGB],
in: L. Vojáček / Karel Schelle / Jaromír Tauchen (Hrsg.), Vývoj soukromého práva na území českých zemí, Brünn 2012, 195–254.
[Übersetzung von: Zur Kodifikationsgeschichte des ABGB Endfassung, Manuskript 76 Seiten]

46. (gemeinsam mit Nicolaus Wimberger) Keck versus Wepp. Ein Erb- und Ehegutsstreit in Wien zu Beginn der Rezeptionszeit,
in: Beiträge zur Rechtsgeschichte Österreichs 2/2011, 229–252 (2012 erschienen).

45. Rechtsformen letztwilliger Verfügungen in den Wiener Stadtbüchern (1395–1430) – Eine Bilanz aufgrund der vorliegenden Edition bis 1417,
in: Th. Olechowski / Ch. Schmetterer (Hrsg.), Testamente aus der Habsburgermonarchie. Alltagskultur, Recht, Überlieferung (= Beiträge zur Rechtsgeschichte Österreichs 1/2011), Wien 2011, 131–147.
Vortrag: Wissenschaftliches Symposium „… nach allen rechten vnnd gebreichen der testament …“: Testamente aus der Habsburgermonarchie Alltagskultur, Recht, Überlieferung, 12. November 2009, Wiener Stadt- und Landesarchiv, hsg von der Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs.

44. Über das Schicksal der ältesten Materialien zur Gesetzgebungsgeschichte des österreichischen ABGB,
in: J. Neckár / M. Radvan / D. Sehnálek / J. Valdhans (Hrsg.), Dny Práva – 2010 – days of law (= Acta Universitatis Brunensis Iuridica 378), Brünn 2010, 1569–1606.
Vortrag: dny právo – days of law 10./11.11.2010 Brünn.

43. Landtage und Gesamtstaatsparlament,
in: R. Kriechbaumer / P. Bußjäger (Hrsg.), Das Februarpatent 1861. Zur Geschichte und Zukunft der österreichischen Landtage, Salzburg 2011, 145–161.
Vortrag: Symposium „Landtage auf dem Weg in die Zukunft“ am 4. Februar 2011 in der Salzburger Residenz.

[inhaltlich modifiziert und ergänzt unter dem Titel]:
42. Die verfassungensrechtlichen Funktionen von Landtagen und Gesamtstaatsparlament. Ein Überblick seit 1861,
in: Protokoll Symposium „Landtage auf dem Weg in die Zukunft“ 3. und 4. Februar 2011, in: Salzburg, hrsg. von der Landtagsdirektion (Salzburg 2011), 125–141. The Austrian Imperial Council (1849-1918): From an advosoy board to a parliament – and a keeper of the Constitution?,
in:Assembla da República (Hrsg.), Parlaments: The law, the practice and the representations. From the Middle Ages to the present days, Lisbon 2010,
315–320.
Vortrag: Der österreichische Reichsrat: Vom Beratungsorgan der Regierung zum Parlament und Hüter der Verfassung, am 3.9.2009 auf der 60. Konferenz der Intern. Kommission zur Geschichte des Ständewesens und der Parlamente, Assembla da República Nationale/ Lissabon.

41. Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte in der rechtshistorischen Forschung und Lehre: Aktueller Stellenwert und Zukunftsperspektiven an den österreichischen Rechtsfakultäten,
in: Th. Winkelbauer / M. Hochedlinger (Hrsg.), Herrschaftsverdichtung, Staatsbildung, Bürokratisierung. Verfassungs-, Verwaltungs- und Behördengeschichte der Frühen Neuzeit, Wien-München 2010 (=Veröffentlichungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 57), 135–159.
Vortrag: Internationale Tagung des Institut für österreichische Geschichtsforschung „Verfassungs-, Verwaltungs- und Behördengeschichte der Frühen Neuzeit. Aufgaben und Zukunftsperspektiven“,
10.-12.September 2008 Wien/Staatsarchiv.

40. Franz Zeiller und das Strafrecht: Seine Ambitionen zur Verbesserung des österreichischen Strafgesetzes von 1803,
in: Revista Chilena de Historia del Derecho 22 /1 (= Estudios en Honor de Bernardino Bravo Lira), Santiago 2010, 363–389.

39. Verfassungsgerichtsbarkeit und Parlament in Österreichs erster Republik,
in: J. Garrigue u. a. (Hrsg), Assemblées et parlements dans le monde, du moyen-age à nos jours, Paris 2010, 1235–1248.
Vortrag: Parliament und Constitutional Review in Austria´s first republic (1918–1930) am 8.9.2006 auf der Konferenz der Intern. Kommission zur Geschichte des Ständewesens und der Parlamente, Paris/Assemblee Nationale.

38. Das allgemeine bürgerliche Gesetzbuch in Ungarn,
in: W. Brauneder u. a. (Hrsg.), 200 Jahre ABGB, 3 Bände, Berlin 2010, Band III (Das ABGB außerhalb Österreichs) (= Schriften zur Europäischen Rechts- und Verfassungsgeschichte 57), Berlin 2010, 33–133.

37. habent sua fata fontes iuris – zur „Wiederentdeckung“ der österreichischen Advokatenordnung 1648,
in: Th. Olechowski / Ch. Neschwara / A. Lengauer (Hrsg), Grundlagen europäischer Rechtskultur. Festschrift für Werner Ogris zum 75. Geburtstag, Wien 2010, 265–289.

36. Franz Zeiller und das Strafrecht,
in: Journal on European Legal History (Brünn) 1/2010, 4–15.

35. Verfassungsgeschichte in Österreich: Ihr aktueller Stellenwert in Lehre und Forschung an den Rechtsfakultäten (für:
H. Neuhaus (Hrsg), Verfassungsgeschichte in Europa = Der Staat. Beiheft 18, Berlin 2009, 85 –108.
Vortrag:
(1) Tagung der Vereinigung für Verfassungsgeschichte „Verfassungsgeschichte in Europa“, 27.–29. März 2006 Hofgeismar;
(2) Seminar des Instituts für Rechtsgeschichte der Universität Pecs am 3. Mai 2007.
Präsentation ohne Vortrag: dny právo – days of law 18./19.11.2009 Brünn.

[Kurzfassung in Deutsch-Englisch: siehe unten B. Nachschlagwerke, Kataloge Nr 36.]

34. Gescheiterte Modernisierung durch Transfer: Die österreichische Rechtsfamilie und die ungarische Rechtskultur im 19. Jahrhundert
in: J. Neckár / M. Radvan / D. Sehnálek / J. Valdhans (Hrsg),
Dny Práva – 2009 – days of law (= Acta Universitatis Brunensis Iuridica 358), Brünn 2009, 2587-2616.

33. Hans Kelsen und das Problem der Dispensehen,
in: Th. Olechowski / W. Ogris (Hrsg), Hans Kelsen. Leben – Werk – Wirksamkeit (= Schriftenreihe des Hans Kelsen Instituts 32), Wien 2009, 246 –263.
Vortrag: Internationale Tagung des Zentrums Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung und der Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 20.-21.April 2009 Wien/Staatsarchiv/Theatersaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

32. Österreich(-Ungarn): Geschichte und Historiographie des Notariats,
in: M. Schmoeckel / W. Schubert (Hrsg), Handbuch zur Geschichte des Notariats der europäischen Traditionen (= Rheinische Schriften zur Rechtsgeschichte), Tübingen 2009, 241-277.
Vortrag: Tagung des Rheinischen Instituts für Notarrecht „Internationales Notarrecht im Wandel der Zeit“, Bonn 20/21. September 2007.

31. Überleitung ungarischen Rechts im österreichischen Burgenland nach 1921,
in: J. Neckář / M. Radvan / D. Sehnálek / J. Valdhans (Hrsg), Dny práva – 2008 – Days of Law (= Acta Universitatis Brunensis Iuridica 337), Brünn 2009, 469-495.
http://www.law.muni.cz/edicni/dp08/files/pdf/historie/neschwara.pdf

30. Johann Baptist Suttinger (1608–1662). Ein prominenter Jurist und ständischer Beamter als Grundherr in Brunn am Gebirge,
in: „Heimatkundliche Beilage“ zum Amtsblatt der Bezirkshauptmannschaft Mödling, 43 (2008), 1–3.

29. Landständischer Einfluss auf die Gesetzgebung in der Frühneuzeit – am Beispiel des Landesordnungsprojekts für Österreich unter der Enns von 1650,
in: H. Gehringer / H.-J. Hecker / R. Heydenreuter (Hrsg.), Landesordnungen und Gute Policey in Bayern und Österreich (= Studien zu Policey und Policeywissenschaft), Frankfurt/Main 2008, 169–210.
Vortrag: 3. Tagung der Gesellschaft für Bayerische Rechtsgeschichte „Landesordnung und Gute Policey in Bayern, Salzburg und Österreich“, 3./4. 6. 2005 Mühldorf/Inn (Oberbayern).

28. Hans Kelsen als Verfassungsrichter: Seine Rolle in der Dispensehen-Kontroverse,
[russische Übersetzung der Erstveröffentlichung (in: St. Paulson/M. Stolleis (Hrsg), Hans Kelsen – Staatsrechtslehrer und Rechtstheoretiker, 2005, 353-384),]
in: „Verfassungsrechtliches Journal“ Nr 5/2008, 1–9 und Nr 6 /2008, 1–5.

27. [in ungarischer Übersetzung:]
Az osztrák jog Magyarországon,
in: Jog-történeti szemle [Rechtsgeschichtliche Rundschau] 3/2007, Budapest-Györ-Miskolc 2008, 42–46.
Vortrag: Tagung der rechtsgeschichtlichen Subkommission der unagrischen wissenschaftlichen Akademie aus Anlass des 140. Jubiläums des Ausgleichs 1867
am 25. Mai 2007 / Gödöllö.

26. Österreichs Recht in Ungarn – Geltung und Wirkung vor und nach dem Ausgleich,
in: B. Mezey (Hrsg.), Der österreichisch-unagrische Ausgleich 1867 (= Rechtsgeschichtliche Vorträge der Rechtsgeschichtlichen Forschergruppe der Ungarischen Akademie der Wissenschaften an dem Lehrstuhl für Ungarische Rechtsgeschichte Eötvös Loránd Universität, hrsg von B. Mezey, Heft 52), Budapest 2008, 104–112.

25. Johann Baptist Suttinger (1608-1662). Porträt eines bedeutenden Juristen Österreichs im Rechtsleben seiner Zeit,
in: G. Kohl / Ch. Neschwara / Th. Simon (Hrsg), Rechtsgeschichte mit internationaler Perspektive. Festschrift zum 65. Geburtstag von Wilhelm Brauneder, Wien 2008, 363–384.

24. Die erste Österreichische Richtervereinigung 1907-1918 – Gründung und Entwicklung der Organisation,
in: B. Helige / T. Olechowski (Hrsg), 100 Jahre Richtervereinigung. Beiträge zur Juristschen Zeitgeschichte (2007), 27–40.

23. „… kein Rechtsgelehrter Österreichs hat sich so ungetheilten Ruhmes im In- und Auslande zu erfreuen gehabt, wie er!“ Zur Geschichte des Zeiller-Denkmals im Arkadenhof der Universität Wien,
in: Zur Geschichte des Rechts. Festschrift für Gernot Kocher zum 65. Geburtstag (2007), 277–290.

22. Verfassungsgerichtsbarkeit und Parlament in Österreich von 1869 bis 1918,
in: ZRG/GA 2006, 310–325 und 326–342.
21. [Zweitveröffentlichung unter dem Titel:in: Zur Geschichte des Rechts. Festschrift für Gernot Kocher zum 65. Geburtstag (2007), 277–290.]
Parlament und Organisation des Reichsgerichts der Österreichischen Monarchie,
in: Moderni Dejiny. Sbornik k dejinam 19. a 20. stoleti 15, Prag 2007, 61–99.
Vortrag: Parlament und Verfassungsgerichtsbarkeit in der österreichischen Monarchie, am 9.9.2004 auf der Konferenz der Intern. Kommission zur Geschichte des Ständewesens und der Parlamente, Prag/Senat.

20. Zur Geltung des ABGB in Ungarn: Verfassungsrechtlich bedingte Adaptation einer Kodifikation,
in: P. Caroni / E. Dezza (Hrsg.), L´ABGB e la codificazione asburgica in Italia e in Europa (=Pubblicazioni della Università di Pavia. Facoltà di Giurisprudenza. Studi nelle scienze giuridiche e sociali, (2006), 450–478.
Vortrag: Adaptation einer Kodifikation: Das ABGB in Ungarn, auf der Tagung „L´ABGB e la Codificazione asburgica in Italia e in Europa“, Rechtswissenschaftliche Fakultut der Universität Pavia 11./12. Oktober 2002.

19. Ohne Notariat geht’s auch? Notarielles Gerichtskommissariat und Außerstreitverfahren 1848–1854,
in: W. Rechberger (Hrsg.), Außerstreitverfahren zwischen 1854 und 2005 (= Veröffentlichungen des Ludwig-Boltzmann-Institutes für Rechtsvorsorge und Urkundenwesen XXIX, 2006), 31-39.
Vortrag: Außerstreitige Gerichtsbarkeit und öffentliches Notariat 1848-1855, am 2. 12. 2004 zum Sympisosium „Außerstreitverfahren zwischen 1854 und 2005“, Wien/Justizministerium.

18. Das erste Jahr der Zweiten Republik,
in: A. Mölzer (Hrsg.), Als wir ,befreit´ wurden … , 2005, 39–55.

17. Parlament und Verfassungsgerichtsbarkeit in der österreichischen Monarchie,
in: Parliaments Estates & Representation 25 (2005), 167–182.
Vortrag: Parlament und Verfassungsgerichtsbarkeit in der österreichischen Monarchie, am 9.9.2004 auf der Konferenz der Intern. Kommission zur Geschichte des Ständewesens und der Parlamente, Prag/Senat.

16. Hans Kelsen als Verfassungsrichter: Seine Rolle in der Dispensehen-Kontroverse,
in: St. Paulson / M. Stolleis (Hrsg), Hans Kelsen – Staatsrechtslehrer und Rechtstheoretiker, 2005, 353–384.
[Siehe auch unter Nr 26: russische Übersetzung]
Vortrag:
(1) Hans Kelsen als Verfassungsrichter: Seine Rolle in der Dispensehen-Kontroverse, für die Internat. Tagung „Hans Kelsen – Staatsrechtslehrer und Rechtsphilosoph“, Max Planck Institut für Rechtsgeschichte Frankfurt/Main 7.-10. November 2002.
(2) Die Dispensehenproblematik, für die Internat. Tagung „Hans Kelsen. Leben – Werk – Wirksamkeit“, Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs der ÖAW / Hans Kelsen-Institut / Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien, 19./21. April 2009.

15. Pratobevera – Zeiller – Jenull: Eine „herrliche Trias unserer Gesetzgebung“. Ein Beitrag zur Gesetzgebungsgeschichte des österreichischen Strafrechts im Vormärz,
in: U. Aichhorn / H. Rinnerthaler (Hrsg), Festschrift für Peter Putzer zum 65. Geburtstag, 2004, Band II, 579–612.
Vortrag:
(1) Karl Josef von Pratobevera: Ein Jurist im Schatten Zeillers, am 14. 10. 2003 vor der Wiener Rechtsgechichtlichen Gesellschaft, Wien/Juridcum.
(2) Kodifikation im Wandel – Zeiller und die Revision des StG 1803, am 5. 7. 2004 am Symposium StGB 1803: Kodifiaktionsverständnis in Österreich und Südamerika, Wien/Juridicum.

14. Restauration als Reform: Das lateinische Notariat im östlichen Europa. Der Beitrag des österreichischen Notariats zu seiner Einführung,
in: Österr. Notariatskammer (Hrsg), Freiheit, Sicherheit, Recht. Notariat und Gesellschaft. Festschrift Georg Weißmann, Wien 2003, 607–655.

13. Frankreichs Ventôse-Gesetz in Österreich: Formen und Tragweite seiner Geltung und seines Einflusses auf das österreichische Notariatsrecht (in französischer Übersetzung),
in: Destin d´une loi. La loi du 25 Ventôse an XI [=Festschrift zum 200jährigen Bestand des französischen Notariatsgesetzes vom 16. März 1803], hrsg vom Conseil Superieur du Notariat français [=Französische Notariatskammer], o.O 2003, 161–186.

12. Über Carl Josef von Pratobevera. Ein Beitrag zur Gesetzgebungs- und Wissenschaftsgeschichte des österreichischen Rechts im Vormärz,
in: W. Ingenhaeff / R. Staudinger / K. Ebert (Hrsg), Festschrift zum 60. Geburtstag von Rudolf Palme, 2002, 369–394.
Vortrag: Karl Josef von Pratobevera: Ein Jurist im Schatten Zeillers, am 14. 10. 2003 vor der Wiener Rechtsgechichtlichen Gesellschaft, Wien/Juridcum.

11. Österreichs Notariatsordnungen 1850–1855-1871: Grundlagen des mitteleuropäischen Notariats (in ungarischer Übersetzung),
in: Közjegyzök Közlönye [Ungarische Notariatszeitung] 1/1999, 3–9.
Vortrag: Österreichs Notariatsordnungen 1850-1855-1871: Grundlagen des mitteleuropäischen Notariats, am 13. 11. 1998 für das 10. Notarenkolloquium Mitteleuropa, Keszthely/Ungarn.

10. Über Carl Joseph von Pratobevera und Franz von Zeiller. Ein Beitrag zur Gesetzgebungsgeschichte des allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches,
in: Kurt Ebert (Hrsg), Festschrift zum 80. Geburtstag von Hermann Baltl, Wien 1998, 205–224.

9. Die Entwicklung der Advokatur in Cisleithanien/Österreich vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Ende der Monarchie 1918 im Spiegel der Gesetzgebung,
in: ZRG/GA 1998, 441–473.

8. Französisches Notariat in Österreich: Seine Einführung unter napoleonischer Fremdherrschaft, sein Fortleben im Vormärz und sein Einfluß auf die österreichischen Notariatsordnungen,
in: W. Ogris/W. Rechberger (Hrsg), Gedenkschrift für Herbert Hofmeister, Wien 1996, 471–489.

7. Die Geltung des österreichischen Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches in Ungarn und seinen Nebenländern von 1853 bis 1861,
in: ZRG/GA 1996, 362–376.

6. Österreichisch-deutsche Wissenschaftsbeziehungen im 19. und 20. Jahrhundert. Am Beispiel der Grünhuts Zeitschrift für das Privat- und öffentliche Recht der Gegenwart (1874–1916),
in: W. Brauneder (Hrsg), Österreichisch-deutsche Rechtsbeziehungen I (=Rechts- und sozialwissenschaftliche Reihe 12), Frankfurt/Main etc. 1996, 43–63.

5. Verfassungsentwicklung 1920-1938,
in: Österr. Parlamentarische Gesellschaft (Hrsg), 75 Jahre Bundesverfassung. Festschrift aus Anlaß des 75. Jahrestages der Beschlußfassung über das Bundes-Verfassungsgesetzes, Wien 1995, 109–138.
Gastvorlesung: Entwicklung und Struktur der österreichischen Verlassungsordnung von 1920/29, am 27. 3. 2008 an der Pázmány Péter Universität Budapest.

4. Zur Entwicklung des Verfassungsrechts nach 1918,
in: Herbert Schambeck (Hrsg), Parlamentarismus und öffentliches Recht in Österreich, Berlin 1993, 83–219.

3. Zur Anwendbarkeit und Vollziehung der Salinenkonvention von 1829 in der Fassung 1957. Mögliche Rechtsfolgen einer Einstellung der Saline Hallein-Dürrnberg,
in: MGSL 131 (1991), 305–311.

2. Rezeption als Reform: Das ungarische Eherecht im österreichischen Burgenland nach 1921,
in: ZNR 1989, 39–62.

  1. (Kongreßbericht) Internationale Rechtshistorische Konferenz in Wien und Krems 7.–11. 9. 1987,
    in: Österreichische Osthefte 29 (1987), 459–446.

B) Artikel für Nachschlagewerke oder Kataloge
Beiträge mit geringfügigem Umfang in Sammelbänden (84)

85.

84. El papel del juez en el área penal. Nuevas investigaciones en Austria e Iberoamérica [
Die Rolle des Richters im Strafrecht. Neue Forschungen in Österreich und Iberoamerika),
in: Revista Chilena de Historia del Derecho 25 (2017), 267271.

83. Zum 100.Todestag von Edmund Bernatzik / B! Silesia Wien (18541919). Ein deutschnationaler Burschenschafter als Traditionsträger der Wiener Staatsrechtslehre,
in: Burschenschaftliche Blätter 2019/2, 7475.

82. Staatsrat – Staats- und Konferenzministerium – Staats- und Konferenzrat
[in tschechischer Übersetzung],
in: K. Schelle / J. Tauchen (Hrsg.), Encyklopedie českých právních dějin [Rechtsenzyklopädie der tschechischen Rechtsgeschichte] XVI (Správa veřejná – Suché), Ostrava 2019;320–323

81. 1918: Untergang der Monarchie und Entstehung der Republik – eine Buchanzeige
[zu: Ch. Neschwara / M. Rainer (Hrsg), 100 Jahre Republik. Die Provisorische Nationalversammlung und ihre Rolle bei der Entstehung Deutschösterreichs, Verlag Graz 2018, 240 Seiten Text, LXIV Seiten Bildteil.],
in: Journal on European History of Law 2/2018, 199–201.

80. (gem. mit J. Michael Rainer,) Vorwort,
in Ch. Neschwara / J. Michael Rainer (Hrsg.), 100 Jahre Republik. Der Beitrag der Provisorischen Nationalversammlung zur Entstehung Deutschösterreichs, Graz 2018, 8–9.

79. Pfand;
78. Pfandbrief;
77. Pfandrecht,
in: HRG 25. Lfg. IV, Berlin 2018, 519f., 521ff. bzw. 529–541.

76. Oberste Justizstelle,
in: HRG 25. Lfg. IV, Berlin 2017, 66f.

76. ABGB (1811),
[in tschechischer Übersetzung]
in: K. Schelle / J. Tauchen (Hrsg.), Encyklopedie českých právních dějin [Rechtsenzyklopädie der tschechischen Rechtsgeschichte], X (R – řiš), Ostrava 2017, 49f.

75. Österreichische Hofkanzlei (1620–1749),
[in tschechischer Übersetzung]
in: K. Schelle / J. Tauchen (Hrsg.), Encyklopedie českých právních dějin [Rechtsenzyklopädie der tschechischen Rechtsgeschichte].
IV. (K – M), Ostrava 2016, 17f, 236f, 237ff.

74. Josefinisches Gesetzbuch (1786);
73. Codex Theresianus (1766);
72. Oberste Justizstelle;
71. Konferenz, Staatskonferenz,
[in tschechischer Übersetzung]
in: K. Schelle / J. Tauchen (Hrsg.), Encyklopedie českých právních dějin [Rechtsenzyklopädie der tschechischen Rechtsgeschichte].
IV. (K – M), Ostrava 2016, 17f , 236f, 237ff.

70. Konferenz „in internis“ (1749);
69. Kabinett, Kabinettskanzlei;
68. Hofkriegsrat und Generalkriegskommissariat (Mitte des 17. Jahrhunderts bis 1848) sowie Deputation des Status publico-oeconomico-militaris (1697–1749),
[in tschechischer Übersetzung]
in: K. Schelle / J. Tauchen (Hrsg.), Encyklopedie českých právních dějin [Rechtsenzyklopädie der tschechischen Rechtsgeschichte] II Ostrava (D – J), 2016, 166–170, 187–188, 268–274.

67. Notar, Notariat,
in: HRG III, 2. Aufl., 24. Lfg. (2016), 1968–1975.

66. Allgemeine Hofkammer (seit Mitte des 17. Jahrhunderts bis 1848);
65. (Haus-,) Hof- und Staatskanzlei (1742-1848);
64. Direktorium (1792-1797);‘
63. Direktorium (1749-1761);
62. Böhmische Hofkanzlei in Wien (1624–1749);
61. Vereinigte Böhmisch-Österreichische Hofkanzlei,
[in tschechischer Übersetzung]
in: Encyklopedie českých právních dějin [Rechtsenzyklopädie der tschechischen Rechtsgeschichte] I (A – C), Ostrava 2015, 546–547, 770–773.

60. Martini, Karl Anton Frhr. von;
59. Majorat (Ältestenrecht);
in: HRG III, 2. Aufl., 21. Lfg. (2015), , 1201–1203, 1348.

58. ABGB (17–19);
57. Kodifikation (265–267);
56. Naturrecht (340f);
55. Stadt (470f);
54. Zivilprozess (556f);
53. Beiträge mit geringerem Umfang als einer Seite: Anwalt, Code civil, Codex Maximilianeus Bavaricus Civils, Exegetische Schule, Martini Carl Anton, Notar, Pratobevera Carl Joseph, Staatsanwalt(schaft), Vernunftrecht, Zeiller Franz von,
in: T. Olechowski / R. Gamauf [Hrsg.], Studienwörterbuch Rechtsgeschichte und Römisches Recht, 3. Aufl. 2014.

52. Abstract: Austria’s General Civil Code: Validity – prestige – influence in central and eastern europe,
in: Discontinuity/Continuity of Law and Crisis, Legal history and Roman law session, Bratislava 2014, 1684.[http://lawconference.sk/bpf/sprava/files/zborniky/Sekcia%20pr%C3%A1vnych%20dej%C3%ADn_%20Session%20of%20Legal%20History.pdf].

51. Summary: Verfassungsgerichtsbarkeit im Spannungsfeld von Regierung und Parlament: Österreichs Verfassungsgerichtshof 1918-1934,
in: ZRG / GA 130 (2013), 745.

50. Suttinger, Johann Baptist,
in: Neue Deutsche Biographie XXV (2013), 609f., 718f.

49. Stubenrauch, Moriz Franz Seraph, Edler von;
48. Sommaruga, Franz Servatius Vinzenz;
47. Frh. v., Stubenrauch, Moriz v.,
in: H. Reinalter [Hrsg.], Biographisches Lexikon zur Geschichte der demokratischen und liberalen Bewegungen in Mitteleuropa, Band 2/Teil 2 (Österreich/Schweiz), Frankfurt/Main 2011, 93f, 103ff.

46. Geltung und Ausstrahlung des österreichischen ABGB im CEE-Raum,
in: Jus Alumni Magazin 01/2011, 15.

45. (Tabelle) Mitglieder des Verfassungsgerichtshofes 1919–1934,
in: K. Heller, Der Verfasssungsgerichtshof, Wien 2010, 601–610.

44. The fate of the eldest materials about the history of the codification of Austrian civil law – a report regarding an edition-project for the occasion of the 200th anniversary of the ABGB,
in: Dny Práva – 2010 – days of law: Abstrakty – Abstracts, Brünn 2010, 209f.

43. ABGB (16f);
42. Kodifikation (253–255);
41. Naturrecht (324f);
40. Stadt (446f);
39. Zivilprozess (528f);
38. Beiträge mit geringerem Umfang als eine Seite:
Anwalt, Code civil, Codex Maximilianeus Bavaricus Civils, Exegetische Schule, Martini Carl Anton, Notar, Pratobevera Carl Joseph, Staatsanwalt(schaft), Vernunftrecht, Zeiller Franz von,
in: T. Olechowski / R. Gamauf (Hrsg.), Studienwörterbuch Rechtsgeschichte und Römisches Recht, 2. Aufl. (2010).

37. Österreichs Notariat: Geltung und Ausstrahlung „vom Erzgebirge bis zur Adria, vom Bregenzerwald bis zum Pruth“,
in: „Aktuelle Probleme der Staats- und Rechtsgeschichte der mittel- und osteuropäischen Länder; Materialien einer internationalen wissenschaftlichen Konferenz in Lemberg / Ukraine 24.-25.April 2009, hrsg. von der Juridischen Fakultät der Iwan Franko-Universität Lemberg“, 17–19.

36. Legal transfer doomed to failure: Austrian law versus Hungarian legal culture in the 19th century,
in: J. Neckář / M. Radvan / D. Sehnálek / J. Valdhans (Hrsg.), Dny Práva – 2009 – days of law (= Acta Universitatis Brunensis Iuridica 357), Brünn 2009, 217–220.

35. Gewonnenes Gut (Kaufgut),
in : HRG II, 2. Aufl., 10. Lfg. 2009, 376.

34. Volljährigkeitsweisung,
in: G. Jaritz / Ch. Neschwara (Hrsg.), Die Wiener Stadtbücher, Teil 4: 1412–1417 (= Fontes rerum austriacarum III 10/4), Wien 2009, 11f.

33. Kurien- und Zensuswahlrecht,
in: F. Jaeger (Hrsg.), Enzyklopädie der Neuzeit VII (2008), 400–402.

32. Erbenlaub;
31. Erbzins,
in: HRG, 2. Aufl., 6. Lfg. 2007, 1360f., 1392f.

30. Dienstbarkeit,
in: HRG, 2. Aufl., 5. Lfg. 2007, 1054–1056

29. Gerichtsbote;
28. Grundbuch,
in: F. Jaeger (Hrsg.), Enzyklopädie der Neuzeit IV (2006), 533–535 bzw. 1157–1159.

27. ABGB (16f);
26. Kodifikation (251–253);
25. Naturrecht (324f);
24. Stadt (446f);
23. Zivilprozess (528f);
22. Beiträge mit geringerem Umfang als eine Seite:
Anwalt, Code civil, Codex Maximilianeus Bavaricus Civils, Exegetische Schule, Martini Carl Anton, Notar, Pratobevera Carl Joseph, Staatsanwalt(schaft), Vernunftrecht, Zeiller Franz von,
in: T. Olechowski / R. Gamauf (Hrsg.), Studienwörterbuch Rechtsgeschichte und Römisches Recht (2006).

21. Darlehen,
in: HRG, 2. Aufl., 4. Lfg. 2006, 930–932.

20. Willensvollstrecker, [Stichwort zum Rechtshistorischen Glossar]
in: G. Jaritz/Ch. Neschwara (Hrsg.), Die Wiener Stadtbücher 1395–1430, Teil 3: 1406–1411 (=Fontes rerum austriacarum III 10/3, 2006), 12–13.

19. Anwalt;
18. Badisches Landrecht,
in: F. Jaeger (Hrsg.), Enzyklopädie der Neuzeit I (2005), 483–485 bzw. 928–930.

17. Franz Emil Rössler (1815–1863),
in: Neue Deutsche Biographie XXI (2003), 747f.

16. Karl Josef Pratobevera v. Wiesborn (1769–1853),
in: Neue Deutsche Biographie XX (2001), 675 f.

15. Ebenteuer;
14. Geloben „zu allem Gut“;
13. Gemächt,
[jeweils Stichwörter zum Rechtshistorischen Glossar],
in: W. Brauneder/G. Jaritz/Ch. Neschwara (Hrsg.), Die Wiener Stadtbücher 1395–1430, Teil 2: 1401–1405 (=Fontes rerum austriacarum III 10/2), Wien 1998, 11–13.

12. Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch (Österreich),
in: Thilo Ramm (Hrsg.), Ergänzbares Lexikon des Rechts, Ordner 5, Gruppe 13: Grundlagen des Privatrechts, 60. Lfg. Oktober 1997, 1–7.

11. Junge Rechtshistoriker in Österreich. Verzeichnis des rechtshistorischen Nachwuchses an den rechtswissenschaftlichen Fakultäten österreichischer Universitäten, hrsg. aus Anlaß des 31. Deutschen Rechtshistorikertages Wien 24.–28. September 1996 (Selbstverlag), 20 Seiten.

10. Westgalizisches Gesetzbuch,
in: HRG V [38. Lfg, Berlin 1995], Sp 1308–1314.

9. Martini, Karl Anton,
in: Michael Stolleis (Hrsg.), Juristen. Ein biographisches Lexikon. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert, München 1995, 409–411. [Neuauflage 2001].

8. Voraus, gesetzlicher,
in: HRG V [37. Lfg, Berlin 1994], Sp 1032-1035.

7. 140 Jahre Wiederherstellung des Notariats in Österreich. Die Entstehung der Notariatsordnung 1850,
in: Katalog zur Ausstellung der Österreichischen Notariatskammer 1990,
hektographiertes Manuskript, Erläuterungen zu Nr 1–8, 11, 12, 14, 15, 18, 19, 21, 22, 32.

6. Altmann von St.Florian (etwa 1150–1221/23);
5. Heinrich von Langenstein (etwa 1325–1397);
4. Heinrich Totting von Oyta (etwa 1330–1397);
3. Ulrich von Völkermarkt (etwa 1210–1266);
[jeweils]
in: Wilhelm Brauneder (Hrsg.), Juristen in Österreich 1200–1980, Wien 1987, 18–24; 309, 330–331, 341–342, 363–364.

2. Franz Ferdinand Schrötter;
1. Sebastian Jenull,
[jeweils]
in: 200 Jahre Rechtsleben in Wien. Advokaten, Richter, Rechtsgelehrte, Historisches Museum der Stadt Wien. 96. Sonderausstellung 21. November 1985 bis 9. Februar 1986, Wien 1985, 231–232.

IV. Rezensionen (55)

Abkürzungen:
JoJZ = Journal der Juristischen Zeitgeschichte Zeitgeschichte;
NZ = (österreichische) Notariatszeitung;
ZEuP = Zeitschrift für Europäisches Privatrecht;
ZfRV = (österreichische) Zeitschrift für Rechtsvergleichung;
ZNR = Zeitschrift für Neuere Rechtsgeschichte;
ZRG GA = Zeitschrift für Rechtsgeschichte / Germanistische Abteilung

56.

55. Sarah A. Bachmann, Die kaiserliche Notariatspraxis im frühneuzeitlichen Hamburg. (Quellen und Forschungen zur höchsten Gerichtsbarkeit im Alten Reich 70.) Böhlau, Köln–Weimar–Wien 2017,
in: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 127 (2019), 268f.

54. A. Gerono, Das bayerische Notariat – Entstehung und Stellung in der Gesetzgebungs­geschichte des 19. Jahrhunderts, (= Abhandlungen zur rechtswissenschaftlichen Grundlagenforschung 97), Berlin 2016,
in:
ZNR 40 (2018), 306–308.

53. A. M. Hornauer, Das Reichsgericht zur Frage des richterlichen Prüfungsrechts (1919–1933), Frankfurt/Main 2009 (= Europäische Hochschulschriften II/4922),
in: JoJZ 3/2017, 125–127.

52. Gerhard Strejcek (Hrsg.), Erlerntes Recht. Zur Ausbildung von Juristinnen und Juristen an der Wiener Universität 1365–2015, Wien 2014,
[http://www.koeblergerhard.de/ZIER-HP/ZIER-HP-05-2015/ErlerntesRecht-Neschwara.htm]

51. Landrechtsentwurf für Österreich unter der Enns 1526, hg. v. Brauneder, Wilhelm (= Rechtshistorische Reihe 452), Frankfurt am Main 2014,
in: ZIER 2015 [http://www.koeblergerhard.de/ZIER-HP/ZIER-HP-05-2015-Inhaltsverzeichnis.htm].

50. Mathias Schmoeckel / Werner Schubert (Hrsg.), Handbuch zur Geschichte des deutschen Notariats seit der Reichsnotariatsordnung von 1512 (= Rheinische Schriften zur Rechtsgeschichte 17), Baden-Baden 2012,
in: ZNR 2014, 290–293.

49. Die Matrikel der Wiener Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Matricula Facultatis Juristarum Studii Wiennensis. Im Auftrag der Universität Wien hrsg. von Mühlberger, Kurt, Archiv der Universität Wien, bearb. von Seidl, Johannes unter Mitarbeit von Bracher, Andreas / Maisel, Thomas (= Publikationen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Reihe 6, Quellen zur Geschichte der Universität Wien, 3. Abteilung, Band 1 1402–1442), Wien-München 2011,
in ZRG GA 2013, 601f.

48. Urbare des Fürstentums Jägerndorf aus der Zeit der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach (1531–1535–1554/78), hrsg. von Hanke, Siegfried / Vogel, Rainer (= Erträge Böhmisch-Mährischer Forschungen 8), Berlin 2010,
in ZRG GA 2012, 630–631.

47. Zeilner, Franz, Verfassung, Verfassungsrecht und Lehre des Öffentlichen Rechts in Österreich bis 1848, Frankfurt/Main 2008
[Rezension vorbereitet für ZRG GA 2011; Manuskript 1,5 Seiten;
von Februar 2010 bis Februar 2011 vorläufig veröffentlicht auf [http://www.koeblergerhard.de/zrggar128-2011.htm], vom Herausgeber auf Wunsch des Autors gelöscht und nicht mehr in Biuchform vberöffentlicht.

46. Uta Marquardt, „… und hat sein Testament und letzten Willen also gemacht“. Görlitzer Bürgertestamente des 16. Jahrhunderts, Leipzig 2009,
in ZNR 2011, 91f.

45. G. Haase / K. Struger, Verfassungsgerichtsbarkeit in Europa (= Schriften zur Rechtsvergleichung im öffentlichen Recht, hrsg. von Bernd Wieser), Wien 2009,
ZRG GA 2011, 989.

44.Examinatorium Rechtsgeschichte. Examenstraining. Hrsg. von Mathias Schmoeckel und Stefan Stolte, München 2008,
in: JoJZ 1/2011, 44–46.

43. Stephan Dusil, Die Soester Stadtrechtsfamilie. Mittelalterliche Quellen und neuzeitliche Historiographie (= Forschungen zur deutschen Rechtsgeschichte 24), Köln 2007,
in: ZNR 2010, 277–279.

42. K. Schelle / J. Tauchen, Grundriss der Tschechoslowakischen Rechtsgeschichte, München 2009,
in: Journal on European History of Law 2/2010, 91.

41. Jürgen John / Horst Möller / Thomas Schaarschmidt (Hrsg.), Die NS-Gaue. Regionale Mittelinstanzen im zentralistischen „Führerstaat“ (= Schriftenreihe der Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte, Sondernummer), München 2007,
in: ZRG GA 2010, 875–879.

40. Pikkemaat, J. G. B. (Hrsg.), The Old Library of the Supreme Court of the Netherlands , Hilversum 2008
in: ZRG GA 2010,654–656.

39. Hans Kelsen, Wer soll Hüter der Verfassung sein? Abhandlungen zur Theorie der Verfassungsgerichtsbarkeit in der pluralistischen, parlamentarischen Demokratie, hrsg. und mit einer Einführung und Auswahlbibliographie versehen von Robert Chr. van Ooyen, Tübingen 2008,
in: JoJZ 2010, 83–85.

38. Erich Donnert, Die Universität Dorpat-Juŕev 1802–1918. Ein Beitrag zur Geschichte des Hochschulwesens in den Ostseeprovinzen des Russischen Reiches, Frankfurt/Main-ua 2007,
in: ZRG GA 2009, 681-683.

37. Friedrich Ebel, Unseren fruntlichen grus zuvor. Deutsches Recht des Mittelalters im mittel- und ostdeutschen Raum. Kleine Schriften, hrsg von Andreas Fijal, Hans-Jörg Leuchte und Hans-Jochen Schiewer, Köln-Weimar-Wien 2004,
in: Mediävistik 20 (2007), 288–290.

36. Robert Walter, Hans Kelsen als Verfassungsrichter (= Schriftenreihe des Hans Kelsen-Instituts 27), Wien 2005,
in: ZNR 2007, 350–351.

35. Jens Eisfeld, Die Scheinehe in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert (= Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts 45), München 2005,
in: ZNR 2007, 175–176.

34. Christian Jansen, Nach der Revolution 1848/49: Verfolgung, Realpolitik, Nationsbildung. Politische Briefe deutscher Liberaler und Demokraten 1849–1861, Düsseldorf 2004,
in: ZRG GA 2006, 641–643.

33. Martin Maletzky, Das Erbrecht des Fiskus (= Münchner Juristische Beiträge 21), München 2001,
in: ZNR 2005, 145–146.

32. Ralf Michaelis, Sachzuordnung durch Kaufvertrag. Traditionsprinzip, Konsensprinzip, ius ad rem in Geschichte, Theorie und geltendem Recht (= Schriften zum Bürgerlichen Recht 229), Berlin 2002,
in: ZfRV 2004, 37.

31. Andreas Meyer, Felix et inclitus notarius. Studien zum italienischen Notariat vom 7. bis zum 13. Jahrhundert. (Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom 92). Tübingen 2000,
in: ZRG GA 2003, 591–594.

30. Ulrike Harmat, Ehe auf Widerruf? Der Konflikt um das Eherecht in Österreich 1918-1938 (= Ius Commune. Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main. Sonderhefte 121). Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main 1999. XII,
in: ZNR 2002, 230–232.

29. Die Entstehungsgeschichte der Bundesnotarordnung vom 24. Februar 1961 von Hans Christian Schüler (= Rechtshistorische Reihe 221), Frankfurt/Main-Berlin-Bern-Bruxelles-New York-Oxford-Wien 2000,
in: ZRG GA 2002, 1041–1043.

28. Republikbegriff und Republiken seit dem 18. Jahrhundert im europäischen Vergleich, hrsg. von Helmut Reinalter (= Schriftenreihe der Internationalen Forschungsstelle „Demokratische Bewegungen in Mitteleuropa 1770–1850“, hrsg. von Helmut Reinalter. Bd. 28), Frankfurt/Main-Berlin-New York-Paris-Wien 1999,
in: ZRG GA 2002, 837–839.

27. Eduard Nowotny (Hrsg.), Österreichisches Recht in seinen Nachbarstaaten Tschechien – Slowakei – Ungarn (= Schriftenreihe Niederösterreichische Juristische Gesellschaft Heft 74), Wien 1997,
in: Österreichische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht 2000, 89–90.

26. Barbara Dölemeyer /Diethelm Klippel (Hrsg.): Gesetz und Gesetzgebung im Europa der Frühen Neuzeit (= Zeitschrift für Historische Forschung. Vierteljahresschrift zur Erforschung des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit, hrsg. von Johannes Kunisch et. al., Beiheft 22), Berlin 1998,
in: ZEuP 2000, 977–978.

25. Avocats et notaires en Europe. Les professions judiciaires et juridiques dans l´histoire contemporaine (unter der Leitung von Jean-Louis Halpérin) (= droit et société 19), Paris 1996,
in : ZEuP 1999,407–410.

24. Christoph Freiherr Marschall von Bieberstein, Freiheit in der Unfreiheit. Die nationale Autonomie der Polen in Galizien nach dem österreichisch-ungarischen Ausgleich von 1867. Ein konservativer Aufbruch im mitteleuropäischen Vergleich (=Studien der Forschungsstelle Ostmitteleuropa an der Universität Dortmund 11), Wiesbaden 1993,
in: ZNR 1999, 498–500.

23. Dietrich Alexander v. Klaeden, Die deutsche Politik im Spiegel der juristischen Fachpresse 1871-1932 (= Europöische Hochschulschriften II 1797), Frankfurt/M. etc. 1995,
in: ZNR 1999, 283–285.

22. Christoph Lerch, Gescheiterte Privatrechtseinheit im Kanton Bern im 19. Jahrhundert. Ein Beitrag zur bernisch-jurassischen Rechtsgeschichte des 19. Jahrhunderts (=Abhandlungen zum schweizerischen Recht 556), Bern 1994,
in: ZNR 1999, 291–293.

21. Carl Gert Wolfrum, Christian Sommer 1767–1835. Verfassungs- und Staatsverständnis eines deutschen Jakobiners (= Schriften zur Verfassungsgeschichte 46), Duncker & Humblot, Berlin 1995,
in: ZRG GA 1998, 788–790.

20. Ingrid Andres, Der Erbrechtsentwurf von Friedrich Mommsen. Ein Beitrag zur Entstehung des BGB (= Schriften zur Rechtsgeschichte 67), Duncker & Humblot, Berlin 1996,
in: ZfRV 1998, 85.

19. Gerhard Dilcher, Bürgerrecht und Stadtverfassung im europäischen Mittelalter, Köln etc. 1996,
in: ZfRV 1997, 176.

18. Wolfgang Putschek, Ständische Verfassung und autoritäre Verfassungspraxis in Österreich 1933-1938 mit Dokumentenanhang (=Rechtshistorische Reihe 109), Frankfurt/Main etc 1993,
in: ZNR 1996, 166–171.

17. Helmut Wohnout, Regierungsdiktatur oder Ständeparlament? Gesetzgebung im autoritären Österreich (= Studien zu Politik und Verwaltung 43), Wien etc. 1993,
in: ZNR 1996, 166–171.

16. Wilhelm Brauneder, Studien I: Entwicklung des öffentlichen Rechts; Studien II: Entwicklung des Privatrechts, Frankfurt/Main etc 1994,
in: NZ 1995, 118f.

15. Monika Beutgen, Die Geschichte der Form des eigenhändigen Testaments (Schriften zur Rechtsgeschichte 59), Berlin 1992,
in: ZNR 1995, 111f.

14. Heinz-Jürgen Böhme, Politische Rechte des einzelnen in der Naturrechtslehre des 18. Jahrhunderts und in der Staatstheorie des Frühkonstitutionalismus (=Schriften zur Verfassungsgeschichte 44), Berlin 1993,
in: ZfRV 1995, 134f.

13. Hans Hattenhauer, Europäische Rechtsgeschichte, Heidelberg 1992,
in: ZfRV 1995, 43f.

12. Lloyd Bonfield (Hrsg.), Marriage, Property and Succession (=Comparative Studies in Continental and Anglo-American Legal History 10), Berlin 1992,
in: ZfRV 1994, 259.

11. Werner Hinz, Die Entwicklung des gutgläubigen Fahrniserwerbs in der Epoche des usus modernus und des Naturrechts (= Hamburger Rechtsstudien 80), Berlin 1991,
in: ZRG GA 111 (1994), 697–700.

10. Reiner Schulze (Hrsg.), Europäische Rechts- und Verfassungsgeschichte. Ergebnisse und Perspektiven der Forschung (= Schriften zur Europäischen Rechts- und Verfassungsgeschichte 3), Berlin 1993,
in: ZfRV 1994, 85.

9. Hanspeter Geissmann, Das Allgemeine bürgerliche Gesetzbuch für den Kanton Aargau (1847-1855). Zur Entstehungsgeschichte des modernen bürgerlichen Rechts im 19. Jahrhundert (= Europäische Hochschulschriften II/1066), Berlin etc. 1991,
in: ZNR 1994, 166–168.

8. Verena Hubmann, L’image de la mort. Über die mort civile und ihre Abschaffung im französischen Recht und ihre Nachbildungen in den Kantonen Waadt und Wallis (= Zürcher Studien zur Rechtsgeschichte 17), Zürich 1990,
in: ZNR 1994, 129–132.

7. Christopher R. Cheney / Peter G. Stein / Christopher W. Brooks / Richard H. Helmholz, Notai in Inghilterra prima e dopo la riforma (= Consiglio Nazionale del Notariato. Per una storia del notariato nella civiltà europea I), Mailand 1991,
in: ZRG GA 110 (1993), 608–610.

6. Dietmar Willoweit, Deutsche Verfassungsgeschichte. Vom Frankenreich bis zur Teilung Deutschlands, München 1990,
in: ZfRV 1992, 399–400.

5. B. Diestelkamp / M. Stolleis (Hrsg.), Juristen an der Universität Frankfurt am Main, Baden 1989,
in: ZfRV 1991, 79.

4. L. C. Morsak und M. Escher (Hrsg.), Festschrift für Louis Carlen zum 60. Geburtstag, Zürich 1989,
in: ZfRV 1991, 78.

3. Reinhard Overdieck, Parteien und Verfassungsfrage in Österreich. Die Entstehung des Verfassungsprovisoriums der Ersten Republik 1918-1920, München etc. 1987,
in: Ius Commune XVII (1990), 502–507.

2. Klaus Kröger, Einführung in die jüngere deutsche Verfassungsgeschichte (1806-1933) (= Schriftenreihe der Juristischen Schulung 102), München 1988,
in: ZfRV 1988, 318–319.

1. Helmut Coing (Hrsg.), Handbuch der Quellen und Literatur der neueren europäischen Privatrechtsgeschichte III: Das 19. Jahrhundert. 3: Gesetzgebung zu den privatrechtlichen Sondergebieten, München 1986,
in: ZfRV 1987, 232–233.

 

V. Medien (25)

A) Gedruckte Kommentare, Interviews, Mitwirkungen (17)

17. [Mitwirkung an der Vorbereitung der Produktion von]
ORF III: zeit.geschichte: Baumeister der Republik – Franz Dinghofer, 23.2.2019.

16. 1918 zurück zu 1848? Jüdische Journalisten und Politiker über Deutschösterreich,
in: Zur Zeit 48/2018, 38f.
Vortrag: Das Erbe von 1848, Beitrag zur Abschlussdiskussion des Workshops „1848 als Schnittstelle jüdischer und österreichischer Geschichte“, 16. März 2018, Juridicum Wien.

15. [Interview für den Bericht von] Ullrich Fichtner, Österreich: Ein Land auf dem rechten Weg,
in: Spiegel onlione 29.6.2018.

14. [Interview für den Bericht von] Marielle Schulze-Berndt, Warum Österreich so große Probleme mit seinen Burschenschaften hat,
in: Augsburger Allgemeine online 12.2.2018.

13. … über den Anschluss Österreichs,
in: Zur Zeit 10/2018, 39.

12. Burschenschafter an der Wiege des Rechtsstaates in Österreich,
in: Junges Leben. Mitteilungen des Österreichischen Pennäler-Ringes 1/2015, 11.

11. Ausgeladen, Zur Zeit 2/12, 34 [dazu auch unten B 7].

10. (Interview) Dimensionen – die Welt der Wissenschaft: Regeln für die Zweisamkeit. 200 Jahre Ehe und Recht,
auf: Ö1, 31.8.2011, Ö1, 19:05 ‚

9. (Interview) Salzburger Nachtstudio. Begehren und besitzen. Verwalten und vererben. Aktuelle Dynamiken der Lebensbeziehungen in beständigen Rechtssystemen,
auf: Ö1, 30.3.2011, 21:00.

8. Verbandsbrüder in der Öffentlichkeit: … im Gespräch mit Vbr ao. Univ. Prof. Dr. jur. Christian Neschwara,
in: Junges Leben. Mitteilungen des Österreichischen Pennäler-Ringes 1/2009, 8–10.

7. 1918 – 1938: Wendepunkte österreichischer Zeitgeschichte,
in: Junges Leben. Mitteilungen des Österreichischen Pennäler-Ringes 3/2008, 14–15.

6. Antisemitische Habsburger,
in: Die Presse 16.9.2008, 16.

5. (Interview) Ehre, Freiheit, Vaterland?,
in: Jus Offensiv. Verband Sozialistischer Student(inn)en Juridicum SoSem 05 # 1, 4-5.

4. (Interview) Salzburger Nachtstudio. Das Fundament der Republik. Herausforderungen und Perspektiven einer neuen österreichischen Verfassung,
auf: Ö1, 27. 4. 2005, 21:00.

3. (Informelle Mitwirkung an der Gestaltung der Zeitungsserie) Das Geschäft mit der Urkunde Teil 2 und 3,
in: Die ganze Woche 3 und 4/1992, 33 und 51.

2. (Gastkommentar) Mißdeutete Geschichte des Staatswappens,
in: Die Presse 27. 1. 1992, 4.

1. (anonym) Adolf Julius Merkl zum hundertsten Geburtstag,
in: NFZ 23. März 1990.

B) (unveröffentlichte) Stellungnahmen zu Presseberichten (8)

9.

8. Richtigstellung zum Leserbrief von Thomas Olechowski, Rassistischer Beitrag (zum GK v. K. M. Weiß, „Burschenschafter für Freiheit und Vaterland“):
„Die T.O. empörenden rassistischen Sätze hat Herr Weiß nicht selbst formuliert, sondern mit den Worten eingeleitet: „Wie diese Zeitung [die Presse] vor Jahren vermeldete, …“. Der Beitrag auf den er sich bezog, wurde von Frau Heidi Schrodt verfasst (Die Briten und die Einwanderer, in Die Presse am 18.04.2011 um 18:20: https://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/651498/Die-Briten-und-die-Einwanderer) und er enthält noch eine weitere empörende rassistische Bemerkung über die Situation (damals 2011) in London: „Aber auch die weißen Enklaven gibt es noch: Wer eines der beiden größeren Opernhäuser besucht, kann sich davon überzeugen. Man ist unter sich…“

7. Stellungnahme zur Berichterstattung über den Akademikerball 2014,
in: Salzburger Nachrichten 25.1.2014:
„Es ist paradox, dass Österreichs Burschenschaften und ihr soziales Umfeld, welche in ihren Wurzeln politisch (extrem) links verortet waren, heute von (extrem) linker Seite als (extrem) rechts dämonisiert werden, dabei verdankt das heutige Österreich einzelnen  Burschenschaftern wesentliche Grundlagen seiner demokratischen und liberal-rechtsstaatlichen Verfassungsordnung: Die demokratische Republik wurde am 12. November 1918 durch den Burschenschafter Franz Dinghofer (Ostmark Graz) als Präsident der Nationalversammlung Deutschösterreichs proklamiert. Als Fundament der heute geltenden Verfassung werden allgemein die Grundrechte angesehen; sie wurden 1920 aus dem Staatsgrundgesetz über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger (von 1867) in das Bundes-Verfassungsgesetz übergeleitet: Ihr Urheber war ebenfalls ein Burschenschafter, nämlich Eduard Sturm (Arminia Brünn).
Die österreichischen Burschenschaften haben sich nach der Katastrophe des NS-Regimes in den 1950er Jahren rekonstruiert – und zwar auf eben jenen liberalen Grundlagen des demokratischen Rechtsstaates, an dessen Wiege auch Burschenschafter gestanden sind. Als politische Strömung stellt die Burschenschaft heute die wohl älteste demokratische Bewegung im mitteleuropäischen Raum dar – 2015 wird sie 200 Jahre alt; ihr ursprüngliches Programm aus 1815 ist bis heute Grundlage burschenschaftlichen Handels, es basiert auf einem Katalog von Grundrechten, zu dem sich die ihre Angehörigen Verbände bedingungslos bekennen“.

6. Stellungnahme zum Bericht Netz-Auftritte von Burschenschafter ehren alte Nazis, „Berühmte Gothen“ von Tasch [= Klaus Taschwer],
in: Der Standard 28.1.2013, 2:
„Die unter der Chiffre „tasch“ (wohl Klaus Taschwer, Wissenschaftsredakteur und selbsternannter „Hobby-Historiker“) veröffentliche Glosse zeichnet sich durch eine schiefe „Konstruktion von Erkenntnissen“ aus, die es ins Lot zu bringen gilt:
Mirko Jelusich war Kultur-Redakteur der DÖTZ bis die Zeitung im Juli 1933 der Zensur des Austrofaschismus zum Opfer fiel und behördlich eingestellt wurde: Wie es Jelusich möglich gewesen sein soll, ohne dieses NS-Hetzblatt in NS-Sinn zu wirken ist nicht nachvollziehbar. Jelusich war zwar unmittelbar nach dem Anschluss Leiter des Wiener Burgtheaters, allerdings bloß für ein paar Wochen: Er hat sich in dieser Zeit für aus rassischen Gründen verfolgte Ensemblemitglieder eingesetzt und sich dadurch bei den neuen Herren verdächtig gemacht. Anfang Juni 1938 wurde ihm der Rückzug nahegelegt und es folgte ihm ein Günstling von Goebbels Gnaden. Nach 1945 war Jelusich – als vermeintlicher Antisemit – ein massenhaft verlegter Autor der Buchgemeinschaft Donauland, wie passt denn das zusammen?
Schönerers Rolle als Antisemit ist dagegen unbestritten und er hatte deswegen auch schon in der alten Gothia keinen allgemeinen Zuspruch gefunden, sein bedeutendster Opponent war Heinrich Srbik – und zwar zeitlebens.
Srbik war der NSDAP erst nach dem Anschluss (am 1. Mai 1938) beigetreten, um als „Sympathisant“ des Regimes die Leitung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften übernehmen zu können, und um aus dieser Position heraus von der Akademie der Wissenschaften Schlimmeres abzuwenden. Als „verkappter“ Parteibeauftragter gelang es ihm auch, die Unabhängigkeit der Wiener Akademie gegenüber den Berliner Zentralstellen so weit wie möglich zu bewahren. Wie Jelusich hat sich Srbik für aus rassischen Gründen verfolgte in- und ausländische Kollegen eingesetzt – ihn als Antisemiten zu verunglimpfen, ist nahezu ehrenrührig. Als ehemaliger Politiker der Großdeutschen Partei (1929/30 Unterrichtsminister im Kabinett Schober) war Srbik für die deutsche Widerstandsbewegung auch die erste Adresse in Österreich; Carl Goerdeler hat ihn 1943 persönlich kontaktiert – und Srbik hat dabei einiges riskiert: Nach dem Juliputsch  1944 wurde sein Haus auch von der Gestapo durchsucht. Srbik war auch kein Vordenker einer großdeutschen Expansion: Seine gesamtdeutsche Geschichtsauffassung wurzelt in der Idee des alten Reiches und sie war ganz wesentlich getragen auch von der Führungsrolle, die Österreich im Heiligen Römischen Reich und im Deutschen Bund bis 1866 eingenommen hatte. Aus dieser Geschichtsauffassung heraus führt die Burschenschaft Gothia heute in ihrem Wappen unter anderem auch die Krone des Heiligen Römischen Reiches.

5. Meinung zu dem Beitrag „Strache der neue Jude“,
in: Der Standard 31.1.2012 [http://derstandard.at/1326504136707/Strache-der-nagelneue-Jude]:
„Sehr geehrte Damen und Herren, eine Kollegin sendet mir die nachstehende Nachricht samt Anhang mit einem Beitrag des Standard-Redakteurs G. Traxler, in dem ich persönlich in ungewöhnlich polemischer Weise wegen der Ereignisse um und nach dem WKR-Ball – im wahrsten Sinn des Wortes – „angegriffen“ werde.
Ich bin kein Leser des Standard, und ich weiß jetzt auch warum, denn Standards im Sinne von journalistischer Sachlichkeit erkenne ich in dem Beitrag von Herrn Traxler nicht.
Getreu dem Grundsatz audiatur altera pars, den ich als Jurist sehr schätze, erwarte ich, dass die Redaktion meine Stellungnahme in der nächsten „print“-Ausgabe des Standards als Leserbrief wiedergeben wird.
Herr Traxler erweckt auf mich den Eindruck eines Studienabbrechers, der sich entweder als verkappter Jurist in Rabulistik verwirklichen will oder nach Scheitern als Politologe in Demagogie dilettiert; tatsächlich ist er wahrscheinlich wirklich ein Publizist, der freilich an eklatanter Leseschwäche leidet. Er folgt allerdings einer unter Journalisten üblich gewordenen Methode, Zitate entweder nicht vollständig wiederzugeben oder tendenziös auszulegen. Der von mir in „Zur Zeit“ wiedergegebene Kommentar war ursprünglich als Leserbrief auf eine Glosse in der Presse vom 3. Dezember 2011 ‚Als die Burschenschafter aus der Hofburg flogen‘ gedacht, er wurde von der Presse-Redaktion – wie erwartet – nicht einmal ignoriert.
Ich habe den Text daher am 12. Dezember 2011 auf meine Homepage gestellt, also lange bevor die vom Hörensagen von einem anderen Standard-Redakteur (der sich in seinem Beitrag nicht einmal namentlich nennen wollte – auch nicht gerade ein journalistischer Standard) veröffentlichten Aussagen des Herrn Bundesparteiobmannes der FPÖ, H.C. Strache, über seine konfessionellen Gefühle unters Volk gebracht worden sind. Mich erstaunt allerdings, wie zielstrebig Herr Traxler behauptet, ich könnte auch eine solche Mentalität – im Hörsaal! – an den Tag legen.
Allerdings war der Schluss von meinem Vornamen auf ein christliches Bekenntnis nicht allzu schwierig, sodass ein Konfessionswechsel – wie ihn Herrn Traxler versteht – auch denkmöglich ist (zumal ich auch männlich bin). Ich muss ihn allerdings enttäuschen, ich werde meine Lebenseinstellung weiterhin moralisch am neuen Testament orientieren (zB: Joh 8,1-11) – und nicht nach dem alten Testament (zB Ex 21,23-25) ausrichten: das passt eher zu den letzten Gegnern des WKR-Balls und ihrer offen zur Schau getragenen Gewalttätigkeit, die ich „hautnah“ (und nicht nur vom Hörensagen) wahrnehmen konnte.

4. Meinung zu dem Beitrag „Wie die Burschenschafter aus der Hofburg flogen“,
in: Die Presse 3.12.2011: [siehe oben A 11].

3. Meinung zu dem Bericht „Schwarz-Rot-Gold – bis heute“ von Hans Werner Scheidl,
in: Die Presse vom 22.11.2008, 30:
„Nicht nur die Farbensymbolik des deutschösterreichischen Wappens von 1919 wirkt bis heute fort, sondern − formaljuristisch betrachtet − auch der frühere Name unserer Republik. Der Name des Staates Deutschösterreich war, so wie die Farben der deutschen Trikolore in ihrem Wappen, Ausdruck des nationalen Selbstverständnisses und des damit ursprünglich verbundenen Staatszieles, einen Bestandteil des Deutschen Reiches zu bilden. Hierfür war bekanntlich bis März 1919 bereits ein Staatsvertrag vorbereitet worden, dessen Abschluss aber infolge der Vereinbarungen der Vertragspartner mit den alliierten Kriegsgegnern in Paris obsolet wurde.
Der Vertrag von St.Germain bezeichnete Deutschösterreich im Hinblick auf den Standpunkt der Alliierten über seine Kontinuität mit der Monarchie der Habsburger-Dynastie − im Sinne der vermeintlichen Clemenceau-Formel „l’Autriche c’est qui reste“ − als Österreich. Mit der ersten Maßnahme zur Durchführung des Vertrags von St.Germain wurde von der Nationalversammlung in einem „Gesetz über die Staatsform“ am 21.10.1919 in Verbindung mit der Festlegung der Staatssymbolik diesem Diktat der Alliierten Rechnung getragen. Artikel 1 des Gesetzes lautet − und zwar bis heute: „Deutschösterreich in seiner durch den Staatsvertrag von St.Germain bestimmten Abgrenzung ist eine demokratische Republik unter dem Namen Republik Österreich“. Die Intention der (deutsch)österreichischen Politik war es, auf keinen Fall die „Fiktion“ der Alliierten über die „deutschen Alpenlande“ (so der Wortlaut der Regierungsvorlage zum Gesetz über die Staatsform) als Rechtsnachfolger der österreichischen Monarchie zu akzeptieren: Deutschösterreich − in seinem nationalen Selbstverständnis − blieb unverändert, es erhielt − nolens volens, um die Alliierten nicht herauszufordern − aber einen neuen Namen.“

2. Meinung zu dem Leserbrief „Die FPÖ und die Kornblume“ von o.Univ.-Prof. Dr. Werner Doralt / Institut für Finanzrecht,
in: Die Presse vom 31.10.2008:
„Zu Rabulistik zu neigen wird Juristen schon seit jeher nachgesagt. Schon 1398 berichtete eine Abordnung der Bürgergemeinde von München, der Herzog von Bayern-Ingolstadt „hätte Leute bei sich, die aus schwarz weiß könnten machen in Bezug auf das Recht“, gemeint waren die juristischen Berater der Herzogs. Die Münchener wären vermutlich heute im Jahr 2008 nicht weniger erstaunt darüber, dass es in Wien einen Juristen-Professor gibt, der aus blau braun machen kann, in Bezug auf die politische Gesinnung von Abgeordneten der Freiheitlichen Partei. Professor Doralt unterstellt ihnen, durch das Tragen von (blauen) Kornblumen aus Anlass der Konstituierung des Nationalrates ihre Gesinnung als neue Nazis zur Schau gestellt zu haben, weil auch die illegalen österreichischen Nationalsozialisten in den 1930er Jahren die Kornblume als Tarnung für das verbotene Hakenkreuz getragen hätten. Die Kornblume diente freilich bereits lange davor den Deutschliberalen des 19. Jahrhunderts als politisches Symbol; sie wurde und wird noch heute von den Korporationsstudenten als der „Freiheit duft’ge Himmelsblume“ besungen.
Man fragt sich natürlich, warum Professor Doralt nicht auch die Symbolik der von den Abgeordneten der Volkspartei anlässlich der Konstituierung des Nationalrates getragen „weißen“ Rosen in ähnlicher Weise diffamiert, nämlich als Symbol des Austrofaschismus, wo doch bekanntlich den Christlichsozialen die „weiße“ Nelke als Symbol ihrer Gesinnung diente: Sie und ihr „Führer“, Bundeskanzler Dollfuß, sind wohl nicht weniger, als später die Nationalsozialisten, die Totengräber Österreichs gewesen, haben doch sie bereits am 5. März 1933 die Demokratie in Österreich gewaltsam beseitigt.“

1. Meinung zur Beilage „Forschen für die Zukunft“,
in: Die Presse vom 15. 5. 2008: S. 16f.:
In der Ausgabe vom 15. 5. befand sich eine Beilage „Forschen für die Zukunft“, in welcher (S. 16 f.) die österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) die von ihr 2008  in ihre „Gelehrtengesellschaft“ neu berufenen Mitglieder vorstellt. Offenbar wurde bei dieser Wahl das jüngst für die Bildung des Kaders der österreichischen Fußballmannschaft vom Teamchef zugrunde gelegte Prinzip, „nicht die Besten, sondern die Richtigen“ zu berufen, zur Anwendung gebracht.
Anders wäre es wohl nicht erklärlich, dass bei der Selbstergänzung des österreichischen „Wissenspools“ aus dem Kreis der österreichischen Rechtshistoriker gerade der jüngste Dozent als der „Richtige“ zur Ergänzung der philosophisch-historischen Klasse befunden worden ist, und nicht etwa der in der „scientific community “ des In- und Auslandes renommierte Vorstand des Wiener Institutes für Rechts- und Verfassungsgeschichte Wilhelm Brauneder. Ihm könnte man freilich nur ein Makel – wenn es überhaupt eines ist – vorwerfen: dass er bis vor 10 Jahren Mandatar der Freiheitlichen Partei gewesen ist, und sich nicht, wie andere in die österreichische „Gelehrtengesellschaft“ berufene Mitglieder, etwa im Katholischen Akademikerverband engagiert hat. Ob eine so orientierte Selbstergänzungspolitik dazu geeignet sein wird, „das Hauptanliegen der ÖAW“, nämlich „Exzellenz zu erhalten und zu steigern“ (Peter Schuster, Präsident der ÖAW), kann man bezweifeln.

VI. Arbeiten im Erscheinen / Drucklegung in Vorbereitung

Monografien / Sammelbände / Editionen

 

Lehrbehelfe

 

Zeitschriften und Sammelbände

Marriage-impediments induced by religion in Austrian Civil Code: Strategies to circumvent the indissolubility of a marriage-tie between Catholics in comparison to the invalidity of a marriage between Christians and non-Christians, especially Jews, in Austrian marriage law
(für den Tagungsband Jewish Law Association, Regional conference in Vienna July 2017;
Manuskript 28 Seiten; Drucklegung in Vorbereitung)].

Vortrag: Strategien zur Umgehung konfessionell bedingter Ehehindernisse in der Habsburgermonarchie: Die Unauflöslichkeit von katholischen Ehen und das Verbot von Ehen zwischen Juden und Christen im Vergleich. 9. Sommerakademie zur Geschichte  der Juden im Heiligen Römischen Reich und seinen Nachfolgestaaten: Juden und jüdische Gemeinden im Staatskirchenrecht, Wien, 27. Juli 2017.

Nachschlagewerke, Kataloge; Beiträge mit geringem Umfang

Walther, Bernhard, Jur., * 1516 Leipzig, + 1584 Graz
(für: Neue Deutsche Biographie;
Manuskript 3 Seiten)

Publizität
Quittung;
(für Handwörterbuch zur Deutschen Rechtsgeschichte;
Manuskript 3 bzw 1,5 Seiten)

Stichwort
Zentralbehörden der Habsburgermonarchie (1620-1749),
Zentralbehörden der Habsburgermonarchie (1749-1848),
(in tschechischer Übersetzung,
für: K. Schelle / J. Tauchen [Hrsg.], Encyklopedie českých právních dějin [Rechtsenzyklopädie der tschechischen Rechtsgeschichte], Ostrava 2017;
Manuskript 3 bzw 6 Seiten)

Notariell gefertigte Renunziationsakte, ausgestellt von Erzherzogin Maria Antonia … am 17. April 1770 in Wien aus Anlass ihrer Eheschließung mit Ludwig … von Frankreich
(Manuskript 2,5 Seiten);
Notariats-Instrument über Ablauf und Ergebnis der am 26. März 1283 im Konvent des Benediktinerstiftes St. Paul … in Kärnten erfolgten Wahl von Dietrich … zum Abt der Klostergemeinschaft
(Manuskript 2 Seiten);
Kommentare für: Ausstellung „Die Europäische Notariatsurkunde“ (Herbst 2019 Europaparlament, Brüssel)

 

Rezensionen

S. Hanke / R. Vogel (Hrsg.), [1.] Urbar Freudenthal / Bruntál 1604 (= Schriftreihe PHILOLOGIA. Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse 221), Hamburg 2017.  [2.] Urbar der Herrschaft Freudenthal / Bruntál von 1618 (= Schriftreihe PHILOLOGIA. Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse 228), Hamburg 2018,
für: Journal on European History of Law 10/2019-1
[Manuskript 2 Seiten]

Gedruckte Kommentare, Interviews, Mitwirkungen

Zum Geleit;
… habent sua fata libelli …;
100 Jahre Republik Österreich;
Zur Rechtfertigung von Franz Dinghofer als „Mentor“ einer freiheitlichen „Denkwerkstatt“ – Dokumentation einer Kontroverse
(für: Dinghofer Institut [Hrsg], Sammelband der wissenschaftlichen Vorträge zu den Symposium 2010 bis 2019;
Manuskript 4, 5,  9 und 40 Seiten)