Juridicum, Schottenbastei 10-16, Stiege 2, Stock 3, A-1010 Wien
+ 43 1 4277 - 34578
christian.neschwara@univie.ac.at

Ao. Univ.-Prof. Dr.iur. Christian Neschwara

 

LEBENSLAUF

ao. Universitätsprofessor; Mitglied der Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs (Österr. Akademie der Wissenschaften)

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KONTAKT

Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte

Schottenbastei 10-16, A-1010 Wien Telefon: +43 1 4277 34578 christian.neschwara@univie.ac.at

SPRECHSTUNDE

WS 2020/21

Corona-bedingt bis auf weiteres nur n.Ü. (Anfrage via E-Mail)

Aktuelles

1945 "geteilte" Tage der Freude in Österreich: 13. April in der SBZ - 9. Mai im Westen

Als neuer „Staatsfeiertag“ wurde von der Bundesregierung der 13. April als „Tag der Befreiung“ Wiens durch die Rote Armee favorisiert – in Wien hatte schon am 1. Mai 1945 zu Ehren der Roten Armee am Rathausplatz eine „Befreiungsfeier“ stattgefunden. Außerdem wurde von allen alliierten Besatzungsmächten am 8. Mai in Wien auch eine gemeinsame „Siegesparade“ abgehalten; analog dazu gab es Paraden auch in anderen Landeshauptstädten, etwa in der amerikanischen Besatzungszone in Linz und in Salzburg. Außer bei der sowjetischen Besatzungsmacht fand diese Idee bei den anderen Alliierten aber keine Zustimmung. Der 13. April wurde schließlich 1946 als Landesfeiertag in Wien festgelegt, während es für die anderen Bundesländer beim 9. Mai blieb. Die Gründe für die Diskrepanz vom 8. auf den 9.5. ergab sich vermutlich aufgrund der zwischen Mitteleuropa und Russland bestehenden Zeitverschiebung, wodurch die deutsche Kapitulationserklärung in der Sowjetunion erst nach Mitternacht des 8. Mai wirksam geworden war: Die Sowjetunion und ihre Nachfolgestaaten (inklusive der SBZ in Österreich)  begingen daher am 9.5. den Tag des Sieges – und deswegen wurde auch in Österreich der Befreiungstag mit 9.5. fixiert.

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Modulprüfungen - Termin April 2021 wieder in Videokonferenz

Auf Anordnung der Fakultätsleitung sind Modulprüfungen - anders als ursprünglich gehofft - im Präsenzmodus untersagt und müssen online in Videokonferenzen durchgeführt werden.

Zur Information der Betroffenen!

Der Zugang zur MP-online erfolgt über Moodle.
Ein paar Tage vor dem Prüfungstermin werden die Seiten mit den entsprechenden Daten versehen für die Prüflinge freigeschaltet.

Es wird ZOOM bzw alternativ BBC (via Moodle) als Programm für die Videokonferenzen verwendet, ZOOM als primäres Programm und BBC als Backup-Programm für die Videokonferenz.
Eine Prüfung via Smartphone wie von der SPL als Notlösung vorgeschlagen, will ich nicht durchführen: Wenn es zu technischen Pannen kommt, muss die Prüfung abgebrochen werden (und kann zu einem anderen eventuell wiederholt werden).

Ich werde folgenden Modus bei den Prüfungen anwenden:
Ich rufe zu Prüfungsbeginn die zum Termin angemeldeten Studierenden auf und prüfe die anwesend gemeldeten einzeln nach der Reihenfolge der Anmeldungen.
Während der Prüfungen sind nur die Mikrofone von Prüfer und Kandidat eingeschaltet, die Videoverbindung bleibt aber für alle anderen Teilnehmenden aktiv, damit sie sehen, wann sie an die Reihe kommen werden.
Es gelten dieselben Bedingungen in Bezug auf Prüfungsstoff und -abgrenzung, Prüfungsfragen und die Möglichkeit eines (einmaligen) Fragentausches bei Nachweis von 2 positiven Bewertungen in rechtshistorischen Lehrveranstaltungen. Kandidaten ohne Nachweis über die positive Bewertung in einer Rechtsgeschichteübung erhalten anstelle einer Frage eine Quellenstelle zur Interpretation).

Problematisch könnte es werden, die Netz-Verbindung über mehrere Stunden ohne Störungen aufrecht zu erhalten (wie Erfahrungsberichte zeigen, kommt es immer wieder zu Videoausfällen, vor allem zu Mikrofonproblemen).

Nachdem der Aufwand für die Manipulation mehr Zeit in Anspruch nehmen wird, habe ich als durchschnittliche Prüfungsdauer 30 Minuten kalkuliert (im Hörsaal-Modus sind es etwa 20 Minuten). 
Die Prüfungen sollen aber auch im Videokonferenz-Modus möglichst beim 20-Minuten-Limit gehalten werden.

Problematisch ist (nach eigenen Testversuchen) die Feststellung der Identität der Kandidaten, weil die Lesbarkeit von Dokumenten (Ausweiskontrolle, Zeugnisse) bei schlechter Kameraqualität eines Teilnehmers nicht immer gegeben ist, die Studierenden sollten daher prüfen, ob sie über eine entsprechende Qualität der technischen Ausstattung verfügen (insbesondere die Audioausstattung ist wichtig). 
Ich selbst werde in meinem Dienstzimmer unter Verwendung eines Dienst-Laptops prüfen (es sollte daher zu keinen Verbindungsproblemen kommen und die erforderliche technische Ausstattung gegeben sein). 

Um technische Probleme zu minimieren, müssen Vertrauenspersonen der zu Prüfenden im selben Prüfungsraum anwesend und können nicht gesondert zugeschaltet werden. Das zur Verfügung stehende System (BBC) ist dafür nicht so geeignet, bessere Systeme wie etwa Zoom, stehen für den Prüfungsbetrieb über Moodle (noch) nicht zur Verfügung.

Um künftigen Kandidaten die Möglichkeit zu geben, auch bei online-Prüfungen Ablauf und Handhabung der Prüfungen durch den Prüfer kennen zu lernen, wird für die online- Prüfungstermine am Institut eine zentrale Anmeldungsmöglichkeit für die entsprechenden Moodle-Kurse zu den Modulprüfungen der Prüfer des Instituts eingerichtet.
Aufgrund der bei den angebotenen Programmen für Videokonferenzen bestehenden Limits für die aktive Zuschaltung von Videokameras kann je Termin - von den Kandidaten abgesehen - nur eine beschränkte Zahl von externen Zuhörern zugelassen werden.
Das leistungsstärkere Programm Zoom erlaubt es - damit ein Überblick für den Prüfer über alle im Prüfungsraum Anwesenden möglich ist - insgesamt etwa 5-7 Personen zuzulassen).

Alles Gute und beste Grüße
Christian Neschwara

Siehe auch: https://homepage.univie.ac.at/Christian.Neschwara/fuer-studierende/modulpruefung/stoffabgrenzung/

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SS 2021 Seminar zur Vergleichenden und Europäischen Rechtsgeschichte: "Das B-VG und seine Weiterentwicklung (1921 bis 1933)"

Seminar zur Vergleichenden und Europäischen Rechtsgeschichte
(als Nachweis für vertiefende historische Kompetenz sowie als Voraussetzung für Diplomarbeiten bzw. Dissertationen.
Anmeldung:  Mi 10.03.2021 23:59 via u:space
Themenreservierung: siehe Liste nach "weiterlesen";
die  Auswahl steht den Interessenten - sofern verfügbar - frei und
ist dem LV-Leiter mit email bekanntzugeben!

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Zum 100. Geburtstag von Edmund Bernatzik (1854-1919)

Ein deutschnationaler Burschenschafter als Traditionsträger der Wiener Staatsrechtslehre.

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"Zum immerwährenden Gedenken an die Ausrufung des Freistaates": Das Selbstbild der (deutsch-)österreichischen Republik 1918/19 und seine Verdrängung

„Zum immerwährenden Gedenken an die Ausrufung des Freistaates“:
Das Selbstbild der (deutsch-)österreichischen Republik 1918/19 und seine Verdrängung
„To the everlasting commemoration of the free state“:
Self-imagination of the (german-)austrian Republic in 1918/19 and its repression)

Abstract
Events,
resulting from a victorious war, a successful revolution or formation of a state, striking amendments relating the constitutional system or international status, are able to constitute identity of the citizens of a state, they can constitute the self-image of a state, from which a sense of national community can grow out within all groups of a society supporting a state. In order to consolidate this collective emphasis, national holidays were found, which periodically have to impose the recall of events, forming identity of a state. In (german-)austrian republic such a state holiday was found by decision of the Constituent National Assembly in April 1919, serving for: „The everlasting memory of the declaration of the free state of German-Austria“ on November 12th 1918.

Keywords: Austria, Constituent National Assembly (of German-Austria), constituting a state, declaration of Austrian neutrality (in 1955), democratic republic, free state [= republic], founding of German-Austria (in 1918), liberation of the Republic of Austria (in 1945), national holiday, Provisional [= temporary] National Assembly (of German-Austria), state holidays (in general)

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Für Studierende

Hier finden Sie Informationen und Unterlagen zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen.

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Aktuelle Seminare, Vorlesungen und Übungen an der Universität Wien.

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Allgemeine Informationen zu den StEOP-Pflichtübungen aus Rechts- und Verfassungsgeschichte.

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Selbständige Werke, Zeitungsbeiträge, Kommentare, Interviews, Leserbriefe

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Neueste Beiträge

1945 "geteilte" Tage der Freude in Österreich: 13. April in der SBZ - 9. Mai im Westen

Als neuer „Staatsfeiertag“ wurde von der Bundesregierung der 13. April als „Tag der Befreiung“ Wiens durch die Rote Armee favorisiert – in Wien hatte schon am 1. Mai 1945 zu Ehren der Roten Armee am Rathausplatz eine „Befreiungsfeier“ stattgefunden. Außerdem wurde von allen alliierten Besatzungsmächten am 8. Mai in Wien auch eine gemeinsame „Siegesparade“ abgehalten; analog dazu gab es Paraden auch in anderen Landeshauptstädten, etwa in der amerikanischen Besatzungszone in Linz und in Salzburg. Außer bei der sowjetischen Besatzungsmacht fand diese Idee bei den anderen Alliierten aber keine Zustimmung. Der 13. April wurde schließlich 1946 als Landesfeiertag in Wien festgelegt, während es für die anderen Bundesländer beim 9. Mai blieb. Die Gründe für die Diskrepanz vom 8. auf den 9.5. ergab sich vermutlich aufgrund der zwischen Mitteleuropa und Russland bestehenden Zeitverschiebung, wodurch die deutsche Kapitulationserklärung in der Sowjetunion erst nach Mitternacht des 8. Mai wirksam geworden war: Die Sowjetunion und ihre Nachfolgestaaten (inklusive der SBZ in Österreich)  begingen daher am 9.5. den Tag des Sieges – und deswegen wurde auch in Österreich der Befreiungstag mit 9.5. fixiert.

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Modulprüfungen - Termin April 2021 wieder in Videokonferenz

Auf Anordnung der Fakultätsleitung sind Modulprüfungen - anders als ursprünglich gehofft - im Präsenzmodus untersagt und müssen online in Videokonferenzen durchgeführt werden.

Zur Information der Betroffenen!

Der Zugang zur MP-online erfolgt über Moodle.
Ein paar Tage vor dem Prüfungstermin werden die Seiten mit den entsprechenden Daten versehen für die Prüflinge freigeschaltet.

Es wird ZOOM bzw alternativ BBC (via Moodle) als Programm für die Videokonferenzen verwendet, ZOOM als primäres Programm und BBC als Backup-Programm für die Videokonferenz.
Eine Prüfung via Smartphone wie von der SPL als Notlösung vorgeschlagen, will ich nicht durchführen: Wenn es zu technischen Pannen kommt, muss die Prüfung abgebrochen werden (und kann zu einem anderen eventuell wiederholt werden).

Ich werde folgenden Modus bei den Prüfungen anwenden:
Ich rufe zu Prüfungsbeginn die zum Termin angemeldeten Studierenden auf und prüfe die anwesend gemeldeten einzeln nach der Reihenfolge der Anmeldungen.
Während der Prüfungen sind nur die Mikrofone von Prüfer und Kandidat eingeschaltet, die Videoverbindung bleibt aber für alle anderen Teilnehmenden aktiv, damit sie sehen, wann sie an die Reihe kommen werden.
Es gelten dieselben Bedingungen in Bezug auf Prüfungsstoff und -abgrenzung, Prüfungsfragen und die Möglichkeit eines (einmaligen) Fragentausches bei Nachweis von 2 positiven Bewertungen in rechtshistorischen Lehrveranstaltungen. Kandidaten ohne Nachweis über die positive Bewertung in einer Rechtsgeschichteübung erhalten anstelle einer Frage eine Quellenstelle zur Interpretation).

Problematisch könnte es werden, die Netz-Verbindung über mehrere Stunden ohne Störungen aufrecht zu erhalten (wie Erfahrungsberichte zeigen, kommt es immer wieder zu Videoausfällen, vor allem zu Mikrofonproblemen).

Nachdem der Aufwand für die Manipulation mehr Zeit in Anspruch nehmen wird, habe ich als durchschnittliche Prüfungsdauer 30 Minuten kalkuliert (im Hörsaal-Modus sind es etwa 20 Minuten). 
Die Prüfungen sollen aber auch im Videokonferenz-Modus möglichst beim 20-Minuten-Limit gehalten werden.

Problematisch ist (nach eigenen Testversuchen) die Feststellung der Identität der Kandidaten, weil die Lesbarkeit von Dokumenten (Ausweiskontrolle, Zeugnisse) bei schlechter Kameraqualität eines Teilnehmers nicht immer gegeben ist, die Studierenden sollten daher prüfen, ob sie über eine entsprechende Qualität der technischen Ausstattung verfügen (insbesondere die Audioausstattung ist wichtig). 
Ich selbst werde in meinem Dienstzimmer unter Verwendung eines Dienst-Laptops prüfen (es sollte daher zu keinen Verbindungsproblemen kommen und die erforderliche technische Ausstattung gegeben sein). 

Um technische Probleme zu minimieren, müssen Vertrauenspersonen der zu Prüfenden im selben Prüfungsraum anwesend und können nicht gesondert zugeschaltet werden. Das zur Verfügung stehende System (BBC) ist dafür nicht so geeignet, bessere Systeme wie etwa Zoom, stehen für den Prüfungsbetrieb über Moodle (noch) nicht zur Verfügung.

Um künftigen Kandidaten die Möglichkeit zu geben, auch bei online-Prüfungen Ablauf und Handhabung der Prüfungen durch den Prüfer kennen zu lernen, wird für die online- Prüfungstermine am Institut eine zentrale Anmeldungsmöglichkeit für die entsprechenden Moodle-Kurse zu den Modulprüfungen der Prüfer des Instituts eingerichtet.
Aufgrund der bei den angebotenen Programmen für Videokonferenzen bestehenden Limits für die aktive Zuschaltung von Videokameras kann je Termin - von den Kandidaten abgesehen - nur eine beschränkte Zahl von externen Zuhörern zugelassen werden.
Das leistungsstärkere Programm Zoom erlaubt es - damit ein Überblick für den Prüfer über alle im Prüfungsraum Anwesenden möglich ist - insgesamt etwa 5-7 Personen zuzulassen).

Alles Gute und beste Grüße
Christian Neschwara

Siehe auch: https://homepage.univie.ac.at/Christian.Neschwara/fuer-studierende/modulpruefung/stoffabgrenzung/

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SS 2021 Seminar zur Vergleichenden und Europäischen Rechtsgeschichte: "Das B-VG und seine Weiterentwicklung (1921 bis 1933)"

Seminar zur Vergleichenden und Europäischen Rechtsgeschichte
(als Nachweis für vertiefende historische Kompetenz sowie als Voraussetzung für Diplomarbeiten bzw. Dissertationen.
Anmeldung:  Mi 10.03.2021 23:59 via u:space
Themenreservierung: siehe Liste nach "weiterlesen";
die  Auswahl steht den Interessenten - sofern verfügbar - frei und
ist dem LV-Leiter mit email bekanntzugeben!

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Zum 100. Geburtstag von Edmund Bernatzik (1854-1919)

Ein deutschnationaler Burschenschafter als Traditionsträger der Wiener Staatsrechtslehre.

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"Zum immerwährenden Gedenken an die Ausrufung des Freistaates": Das Selbstbild der (deutsch-)österreichischen Republik 1918/19 und seine Verdrängung

„Zum immerwährenden Gedenken an die Ausrufung des Freistaates“:
Das Selbstbild der (deutsch-)österreichischen Republik 1918/19 und seine Verdrängung
„To the everlasting commemoration of the free state“:
Self-imagination of the (german-)austrian Republic in 1918/19 and its repression)

Abstract
Events,
resulting from a victorious war, a successful revolution or formation of a state, striking amendments relating the constitutional system or international status, are able to constitute identity of the citizens of a state, they can constitute the self-image of a state, from which a sense of national community can grow out within all groups of a society supporting a state. In order to consolidate this collective emphasis, national holidays were found, which periodically have to impose the recall of events, forming identity of a state. In (german-)austrian republic such a state holiday was found by decision of the Constituent National Assembly in April 1919, serving for: „The everlasting memory of the declaration of the free state of German-Austria“ on November 12th 1918.

Keywords: Austria, Constituent National Assembly (of German-Austria), constituting a state, declaration of Austrian neutrality (in 1955), democratic republic, free state [= republic], founding of German-Austria (in 1918), liberation of the Republic of Austria (in 1945), national holiday, Provisional [= temporary] National Assembly (of German-Austria), state holidays (in general)

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