[Tagebuch, 19. Dezember 1910; Montag]

19 (Dezember 1910) Im Bureau zu arbeiten angefangen. Nachmittag bei Max.

Ein wenig Goethes Tagebücher gelesen. Die Ferne hält dieses Leben schon beruhigt fest, diese Tagebücher legen Feuer dran. Die Klarheit aller Vorgänge macht sie geheimnisvoll, so wie ein Parkgitter dem Auge Ruhe gibt, bei Betrachtung weiter Rasenflächen und uns doch in unebenbürtigen Respekt setzt.

Gerade kommt meine verheiratete Schwester zum erstenmal zu uns zu Besuch.