Die ganze Kunst der Sprache besteht darin, verstanden zu werden.
Konfuzius (551 – 479 v. Chr.)
Was hat Konfuzius mit Kino zu tun könnte man sich fragen…
Also, ich war heute mal wieder im Kino, in einem Film der syncronisiert war. Obwohl mir die genaue Vergleichsbasis fehlt (ich kenn den Film ja nicht im original), hatt ich das Gefühl dass die Syncro ganz gut gewesen sein dürfte. Allerdings in einer handvoll Szenen, bei dem einen oder
anderen Wortspiel, hat mich das dumpfe Gefühl beschlichen, an der Stelle etwas verpasst zu haben – und das nicht weil ich den Text der zu hören war akustisch oder inhaltlich nicht vertanden hätte, sondern weil da in der Übersetzung einfach was verschwunden sein dürfte. Genau hier war die Sprache also ungeeignet verstanden zu werden (und hier kommt Knofuzius ins Spiel).
Genau dies ist aber eine Erfahrung, die ich schon des öfteren gemacht habe – leider. Die Liste der Filme die durch die Syncro extrem gelitten haben ist eine lange – einer bei dem es mir letztens aber wieder mal ganz extrem aufgefallen ist ist ‘Shrek’. Den kannt ich vorher nur in der OV, und dann hab ich ihn auf Deutsch im TV gesehen und war zu tiefst enttäuscht.
Deshalb gehe ich ja an sich lieber in Filme in der Englischen Originalfassung (und Kinos gibts ja in Wien gottseidank eine ganze Menge). Der Haken ist nur, dass ich auf der einen Seite zwar sehr gerne – nicht aber alleine ins Kino gehe, aber auf der anderen seine ich nur selten wen dazu bewegen kann, mit mir in eine EOV zu gehen – leider.
Liebe Leute: Filme in der EOV sind in der Regel nicht schwer zu verstehen, und von der Atmosphäre her viel besser! Und das English Cinema Haydn ist ein ganz ein nettes Kino auf der Mariahilferstrasse. Um mit Karl Farkas zu schliessen: Schaun sie sich das an