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Filmtipp der Woche

Film Ab

Der Filmtipp der Woche (ich weiß es ist der einzige seiner Art bisher): Gerhard Gruber spielt zu russischen Stummfilmen und das natürlich im passenden Ambiente der Breitenseer Lichtspiele.

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The Pirate Bay goes IPv6

@Net

Ich hab ja eh immer behauptet, dass wir IPv6 zu mehr Interesse verhelfen könnten, wenn wir einfach einen Server für Filme und Musik aufstellen der nur über v6 zu erreichen ist. Aber irgendwie waren dann so komische juristische bedenken, die uns doch davon abgehalten haben. 

Aber statt dessen sind an der Uni Wien mittlerweile einige weitere Services auch über IPv6 verfügbar gemacht worden – unter anderem auch der Server auf dem dieser Blog wohnt. Das heisst auch ohne Proxies oder Umwege gibts mich auch über IPv6 zu lesen – und das ist auch nicht schlecht.

Aber jetzt wird die ursprüngliche Idee doch mal aufgegriffen: The Pirate Bay – The world’s largest BitTorrent tracker.

IPv6 support

We’re adding native support for IPv6 to our system. First up, the trackers have got some newly added v6 support. Our name servers are also responding on v6 and the website will soon be available on v6 as well.

All users are encouraged to learn more about IPv6 and to try to use it instead of IPv4. It’s especially good for torrent traffic as there will be no issues with port forwarding or NAT!

Also, we would love for the developers of the great torrent clients out there to have a dialog about IPv6 with the team that develops our tracker. It would be really good to cooperate around this!

Also. Behalten wir mal das Netz im Auge ob es doch noch was wird mit dem IPv6 Verkehr.

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Die gute Nachricht zum Tag

Film Ab

Verlorenes Geld kannst du wiederfinden, verlorene Zeit nie.
Tu Fu, (712 – 770)

Lange Zeit hat einer der interessantesten deutschen Stummfilme als unwiederbringlich verloren gegolten. Nicht komplett verloren, aber doch verstuemmelt, geschnitten, verdreht. Und trotz aller Forschungen und Restaurationen, war es wohl so, dass ich das Original das im Jahr 1927 Premiere hatte, niemals vollstaendig werde sehen koennen.

Doch dann … Die Neuentdeckung von “Metropolis”. Was nach 80 Jahren schon mehr als unwahrscheinlich war, ist doch noch passiert. In einem Filmmuseum in Argentinien, eine alte verkratzte Kopie. Die einzige erhaltene Kopie der Premierenfassung. So beeindruckend die restaurierte Fassung ja schon war (ist ja immerhin UNESCO Weltkulturerbe), war sie trotztem irgendwie nicht ganz stimmig. Aber auch wenn es noch eine Weile dauern wird, bin ich schon sehr gespannt, das Original zu sehen.

Dazu passt sowieso nur die Filmmusik von Gottfried Huppertz.

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Frustball-EM

Film Ab

Der Sommer macht den Menschen zu Träumer.
Paul Keller, (1873 – 1932)

In den Letzten Jahren waren die diversen Sommerkinos bei mir schon ein fixer Bestandteil sommerlicherPrater Film Festival Abendgestaltung. Insbesonders beim Prater Film Festival auf der Kaiserwiese bin ich einige Male gewesen. Zum einen weils nach dem Baden auf der Donauinsel ja quasi am Nachhauseweg liegt und es dort jede Menge gutes essen gab; und zum anderen weil letzten Sommer das Thema Zeit Maschine Kino ein Programm mit vielen Science-Fiction Klassikern geboten hat. Dass das gaze auch noch bei freiem Eintritt gezeigt wird, ist zwar nicht entscheidend, aber schleicht ist es nun auch nicht. Also eigentlich alles Gründe sich auch heuer wieder auf jede Menge interessante Abende zu freuen – geruechteweise diesmal mit Stummfilmklassikern.

Nur hat die Sache einen kleinen (naja eigentlich einen ziemlich grossen) Haken. Denn leider wurde dieses Filmfestival und einige andere gleich dazu von der Wiener Stadtregierung abgehakt (oder eher abgehackt). Auf der Kaiserwiese ist naemlich im Juni ein Public Viewing Point fuer die Fussball-EM. Und daher meint die in Praterangelegenheiten durchaus erfahrene Stadtraetin Grete Laska (der wir auch das grossartige Eingangsportal zu verdanken haben), dass die Kaiserwiese danach wohl so hin ist, dass sie Erholung braucht. Deshalb gibts dann im Juli Rasenruhe, und im August gleich dazu. Wers nicht glaubt, kann im Standard und auf vienna.at nachlesen.

Ich muss schon sagen, bis jetzt war die Euro2008 bestenfalls nervig, aber das ist nun wirklich ein wenig viel an kultureller Beeintraechtigung. Und was bleibt, ist die Frage was ich dann mit den lauen Sommerabenden anfangen koennte….

Weils grad irgendwie passt: Aus der Filmmusik von Gottfried Huppertz zu Metropolis – die Molochmaschine.

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Jump’n'Run

Film Ab

Die meisten Menschen hasten so sehr nach Genuß, daß sie an ihm vorbeirennen.
Søren Aabye Kierkegaard, (1813 – 1855)

In letzter Zeit fällt mir immer wieder auf wie eilig es manche haben. Und das an Orten und von Leuten, von denen ich es eigentlich nicht erwartet hätte. So ges(ch)ehen auch am Samstag.

RosenkavalierIm Konzerthaus was wieder ein mal ein Filmkonzert angesagt: Der Rosenkavalier, ein Stummfilm aus dem Jahr 1926 mit live Orchesterbegleitung … an sich ein Erlebnis. Und das Orchester war grossartig, die Original-Filmmusik von Richard Strauss war auch stimmig. Nur was passiert, kaum dass der Dirigent den Taktstock gesenkt hat …. die ersten Zuhoerer springen auf und eilen Richtung Ausgang. Das sind aber nicht etwa die Jungen, sondern quer durch alle Altersklassen wird gehetzt. Und während viele im Saal noch applaudieren haben es einige offenbar unheimlich eilig. Vielleicht nur um doch als erste bei der Garderobe zu sein?

Am Samstag war die Gefahr des verpassens zwar für die Zuschauer nicht so groß, da Zugaben bei Filmkonzerten normalerweise nicht vorkommen. Aber selbiges verhalten kommt irgendwie immer wieder vor bei solchen Veranstaltungen, und so ist es nicht selten, dass die besonders Eiligen so gleich die eine oder andere höhrenswerte Zugabe verpassen. Und das alles nur für ein bisserl weniger Wartezeit? Mal ganz abgesehen davon dass das ganze auch ziemlich respektlos ist gegenüber den Künstlern auf der Bühne.

Mein Tipp in so einem Fall: Aus ist es wenn der Schiedsrichter abpfeift … aeh … wenn das Orchester die Bühne verlässt.

Fuer die Eiligen: Sheryl Crow – Run, Baby, Run

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Lange Nacht der Muse(en)

I, me & myself

Niemand auf der Welt bekommt soviel dummes Zeug zu hören wie die Bilder in einem Museum.
Edmond Huot de Goncourt (1822 – 1896)

Gestern war sie also wieder die Lange nacht der Museen. Und – nachdem ich mir das endlich auch einmal anschauen wollte – hab ich mich also auch ins Getümmel gestürzt. Und ein Getümmel war es wahrlich, so viele Leute (vor allem Junge) sieht man sonst nur selten in solchen Hallen.

Ich hab mal in der Albertina bei der Gerhard Haderer Ausstellung angefangen, echt sehenswert. Und auch Haderer selber hat live dort gezeichnet. Das alleine war schon faszinierend – mit welcher Leichtigkeit und Sicherheit diese Bilder entstehen. Nur nachdem man sich dort buchstäblich auf die Zehen gestiegen ist, hab ich mich recht schnell wieder auf den Weg gemacht.

Nach einem Abstecher ins Filmmuseum weiter in den Prunksaal der Nationalbibliothek. Dort gibts eine Fotoausstellung über die Besatzungszeit, die auch sehr interessant war. Dann – weils auf dem Weg lag – hab ich mir die Schatzkammer angeschaut. War irgendwie witzig, auch mal die ganzen Kronen und sonstigen Klunker zu sehen (weil sonst würd ich dort eher nicht hingehen). Ähnliches gilt für die Papyrus-Sammlung in der Hofburg.

Und zum Schluss dann – mittlerweile wars schon Mitternacht – noch ein Abstecher in die Moderne: Die Schau über den wiener Aktionismus und die über die Klassische Moderne im MUMOK.

War in jedem Fall ein lohnender Abend der ‘Event’.

Und dazu: “Das große Tor von Kiew” aus “Bilder einer Ausstellung” von Mussorgsky

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Hundstag(e)

I, me & myself

Ein Hund spiegelt die Familie. Wer sah jemals einen munteren Hund in einer verdrießlichen Familie oder einen traurigen in einer glücklichen? Mürrische Leute haben mürrische Hunde, gefährliche Leute gefährliche.
Arthur Conan Doyle (1859 – 1930)

uk vs. Kino unter Sternen: 3:1. Ja heut hab ich es endlch geschafft, und war im Augarten … es hat eh nur 4 Anläufe gebraucht.

Zu sehen gab es heute Amores perros, eine sehenswerte Erfahrung, ein gewalttätiges Szenenbild aus dem Alltag unterschiedlichster Menschen, erzählt in 3 verwobenen Geschichten, die sich um einen Autounfall in Mexico City entspinnen.

Jedenfalls ein filmisches Erlebnis in wunderbarem Ambiente und in netter Gesellschaft. Und ich geh da blad wieder hin, schliesslich gilt es noch einen Rückstand aufzuholen.

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Regen – Leben & Tod

World

There is no me. I do not exist. There used to be a me but I had it surgically removed.
Peter Sellers (1925-1980)

Eigentlich wollt ich ja heute in den Augarten ins Kino unter Sternen, zu ‘Der grosse Diktator’ von und mit Charlie Chaplin. Nur ich hatte schon wieder Pech mit dem Wetter – der Film fiel buchstäblich ins Wasser.

Also Alternativprogramm: Filmhaus Spittelberg, The Life and Death of Peter Sellers. Nachdem ich den Film gesehen habe, muss ich sagen, das war mehr als nur ein Alternativprogramm. Ein beeindruckender Film mit einem grossartigen Geoffrey Rush in der Titelrolle. Der Film ist an sich nicht einfach, zeigt aber auf bemerkenswerte Weise den Menschen der hinter seinen bekannten Rollen steht (oder wenn man dem Zitat glauben darf eben gar nicht existiert). Einen Zerissenen, einen Getriebenen, und einen mit seiner Rolle im Leben zutiefst unglücklichen Menschen. Umso faszinierender ist es wie so ein Mensch Komödien und die Figuren darin in seiner einzigartigen Weise zum Leben erwecken konnte. Der Film fängt sehr schön ein wie nahe Genie und Wahnsinn beieinander liegen – und Peter Sellers hat diese Grenze zum Wahnsinn wohl mehr als einmal überschritten. Und ist glaube ich letztendlich auch daran zerbrochen. Jedenfalls ist der Film wirklich sehenswert.

Und am Montag bietet sich im Augarten passend dazu auch die nächste Gelegenheit fürs Kino unter Sternen: Stanley Kubrik’s Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb mit Peter Sellers x3.

Aus dem Sountrack: Space Oddity – David Bowie

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Madagaskar again

I, me & myself

I feel like a mile-high, pastrami on rye, on the fly from the deli in the sky!
Alex the Lion

Heut war ich schon wieder in Madagaskar. Dieses mal wars allerdings nicht der Urwald im Glashaus wie vor 2 Monaten, sondern die Leinwand im Artis Kino. Der Film war jedenfalls ein grosser Spass. Sehenswert! Und irgendwie wird das Artis immer mehr zu meinem Stammkino – was aber hauptsächlich daran liegt dass es bequemer zu erreichen ist.

Auch der Weg zum Kino war irgendwie ein Zeichen. Nach einem Abendessen am Rathausplatz – Spanisch diesmal (an der Getränkefront aber nix neues) – hab ich hinter dem Burgtheater einen schönen offenen Jeep erspäht. Und als ich den genauer in Augenschein genommen habe, wäre ich fast von einem zweiten auf die Scaufel genommen worden. Also wenn das kein Zeichen ist. Der haken ist nur dass der jenige den ich im Auge habe wohl nix wird, weil der Autoverkäufer a bisserl schwierig ist, und nicht mit sich reden lässt. Geduld ist angesagt (oder ein potenter Sponsor; aber das ist ziemlich unrealistisch…)

Soundtrack (Madagascar): John Barry – Born Free
(heute im Kino wiederentdeckt)

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Wochenend-Lektionen

I, me & myself

Es heisst ja, alles hat seinen Sinn, und aus allem kann man was lernen. Und das stimmt wohl auch, deshalb ein paar Dinge die ich gelernt haben könnte:

  • In einem Lokal ist auch eine Sauerei mit Wasser kein Grund für Lokalverbot (zündeln und Kerzen zerstören kenn ich ja schon).
  • Wenn man seinen Studienausweis richtig hält fällt net auf dass man schon über 27 ist. (Und wenn ich ein wenig übe krieg ich das sicher noch ganz flüssig hin)
  • Wenn mans am wenigsten braucht – weil man zu spät kommt – gibts im Kino keine Werbung und der Film fängt pünktlich an.
  • Es gibt immer jemanden der noch später kommt. (ok, das ist eigentlich nicht wirklich neu).
  • Laute Musik wie im Chelsea hilft gegen Müdigkeit und Anflüge von Kopfschmerz. Obwohl, dass man da bei natürlich körperlich tätig ist – auf der Tanzfläche – hilft vermutlich auch.
  • Wieselburger schmeckt besser als ich es in Erinnerung hatte.
  • Das Durchschnittsalter in Lokalen wie dem Chelsea liegt weit unter meinem doch schon fortgeschrittenerem.
  • Das Gewand sollte man am nächsten Tag nicht _in_ der Wohnung lagern, es sei den man steht auf abgestandenen Lokalgeruch. (Auch nix neues, aber ich vergess es immer wieder).
  • Die Dämmerung beginnt im Moment wirklich um 4 Uhr in der früh (Ja, ich weiss, dass das so ist, aber als Langschläfer sieht man das so selten live)
  • Radrennen können eine Stadt auch am Sonntag in ein ziemliches Verkehrschaos stürzen.
  • Wien von oben ist immer wieder sehenswert. Aus dem Flugzeug kenn ichs ja schon fast auswendig, aber auch von den Bergen rundherum hats was.

Lange Liste. und die Moral von der Geschicht? Ein schönes Weekend wars, und morgen ist wieder Montag …

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