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Verkehr(te) Welt

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Es ist zum …. *censored*
– ich, heute

Die Wienerzeitung Online schreibt heute mal wieder einen Artikel ueber das neue Konzept der Wiener Linien fuer den Strassenbahnverkehr am Ring, dessen 2. Phase haette heuer kommen sollen. Nur Wien ist ja was oeffentlichen Verkehr betrifft bekanntlich anders.

Die SPÖ Simmering hat nun erfolgreich erkaempft, dass man oeffentlich nicht in den 3. Bezirk kommt. Offenbar ist das ‘Im Regen stehen’ am Schwarzenbergplatz so toll und traditionsreich, dass man das nur ja nicht abschaffen darf. Ein weiterer Meilenstein im kundenfreundlichen oeffentlichen Verkehr in Wien.

Das einzige was die Politik verbessern will ist das angebot an U-Bahn Linien in Gegenden wo sie kaum wer braucht. Dafuer sind dann ploetzlich die Milliarden(!) Euro da. Aber sonst wird das Angebot nicht verbessert weil es zu teuer ist…..

Ueberall anders auf der Welt wird im Angesicht von teurer werdenden Benzin und Klimawandel der Oeffentliche Verkehr ausgebaut. Nur Wien ist halt anders, und wie es ausschaut noch stolz drauf.

Danke lieber Hr. Häupl! Danke liebe Wiener SPÖ!

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Voll Dampf

I, me & myself

Im Leben muß man manchmal einen Zug zu verpassen wissen.
Paul-Jean Toulet, (1867 – 1920)

Vor gut einem Monat hab ich diesen Zug nicht verpasst. Weil die Westbahn einen runden Geburtstag gefeiert hat – den 150er nämlich gab es einen historischen Zug mit einer fast 100 Jahre alten Dampflok. Da kann man mal erleben wie man frueher gereist ist – viiiiiiel gemuetlicher ….. und verrauchter :-) Denn wenn so ein Altes Dampfross in den Bahnhof einfährt bleibt kein Auge trocken – die Tränen vom Russ sind gewiss

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Heute rast man von Wien nach Linz in nicht einmal 100 Minuten. Das Erlebnis der Reise besteht abwechselnd aus Tunnel und Lärmschutzwand. Damals hat man Zeit gebraucht; mit Zwischenstopp furs Nachtanken so um die 6 Stunden. Aber man hat Zeit die Landschaft anzuschauen, sich zu Unterhalten, gemütlich was zu essen und sich zu entspannen. Wobei natürlich eine Nostalgie-Fahrt nochmal was besonderes ist, weil im Zug eigentlich alle die Reise zum Ziel haben. Jedenfalls ein recht originelles Erlebnis.

Hier gibt es noch ein paar Fotos:

Und zum dazu hören empfiehlt sich natürlich die Eisenbahnerballade von Reinhard Mey

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Après-ski

I, me & myself

Sport macht aus der romantischen Natur eine Zirkusmanege.
Peter Altenberg, (1859 – 1919)

So jetzt war ich also nach 15 Jahren zum ersten mal wieder auf Ski-Urlaub. Und die gute nachricht vorweg: im Gegensatz zum letzten mal sind diesmal alle Knochen heil geblieben.

PenguinUnd das obwohl wir ja auch wirklich zum Ski fahren gekommen sind – Wind und Wetter zum trotz so quasi. Aber einiges hab ich doch gelernt in der letzten Woche:

  • Der Ski-Verleih hatte dich tatsaechlich Schuhe in Mondo-Groesse 33.0 lagernd (entspricht eh nur 52 1/3 oder so).
  • Carving-Schi sind bei weitem nicht soooo toll wie alle immer tun. Grad fahren ist gar nocht so einfach. Aber vielleicht lag das auch nur daran dass meine Leih-Schi Wachs nur vom hoerensagen kennen.
  • In den letzten 15 Jahren duerfte das Hirn der Schi-Fahrer allergings auch eher abgebaut haben. Schauen und Ruecksicht nehmen ist offenbar wirklich eine aussterbende Tugend. Aber wenigstens war in der Woche nicht ganz so viel los auf der Piste.
  • Bei einem Sturm in einer Gondelbahn sitzen ist nicht uebermaessig lustig. Vor allem dann wenn die Bahn aus Sicherheitsgruenden immer wieder kurz angehalten werden muss, man selbst aber gerade auf dem Weg nach oben drinnen sitzt. Mit uns sass dabei noch ein vermutlich aus England stammendes Paar. Und Sie – auch Deutsch koennend – hat sich dann gleich in 2 Sprachen gefürchtet. Nach dem wir dann endlich oben waren, war noch die Huerde, auch die Piste fuers runterfahren zu finden (Mit der Gondel haetten wir sowieso nicht mehr fahren duerfen). Aber wir haben uns eisern durch die frischen Schneeverwehungen ins Tal gekaempft
  • Hervis hat keine Schi-Schuhe Grösse 33 (“Na bei uns ist bei 31,5 Schluss”)

Aber alles in allem wars ganz lustig, mal wieder auf Schiern zu stehen (und dazu noch auf echtem richtigem Schnee). Und ich glaub das werd ich auch mal wieder machen.

Bei der Musik gaebs zwar vieles was zum Titel passt (siehe Wikipedia – ein witziger Artikel), aber winterliche Klaenge gibts auch woanders.

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Faschings(um)zug

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Solange der Fasching währt, verehren wir die Lüge,der Rolle treu mit lächerlichem Ernst.
Johann Christoph Friedrich von Schiller, (1759 – 1805)

Faschingsumzug StrassenbahnIch bin ja nun eigentlich kein grosser Fan von Faschingsumzügen oder den “Närrischen Treiben” im Allgemeinen. Und dass es heute in der Währingerstrasse einen Faschingsumzug gab, wusste ich eigentlich nur daher, dass die Straßenbahn nicht durch die selbe fahren konnte. Der Zufall wollte es aber dass ich dann doch zur Zeit des Umzuges da durch spaziert bin. Und es was eigentlich auch wie ich es erwartet hab: Viele Leute und laute Musik deren Stil mir nicht liegt.

Dann aber kam ich dort zur Spitze des Umzuges, und was da ganz vorne gestanden ist, hat für den Rest durchaus entschädigt. So eine alte Straßenbahn ist irgendwie immer wieder ein schöner Anblick. Außerdem hat es mich daran erinnert, dass ich endlich einmal ins Straßenbahnmuseum gehen sollte – wenn es dann im Mai wieder offen hat….

Die restlichen Schnappschüsse sind hier

Dazu Sound von Philipp Glass, der vor kurzem übrigens 70 wurde: Train to São Paulo aus Powaqqatsi

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Kristall+wellen

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Es ist dem Menschen unmöglich, die hohen Geschwindigkeiten der Eisenbahn zu ertragen. Sein Atmungssystem wird zusammenbrechen; Tod durch Lungenbluten wird die Regel sein.
Prof. Dr. Dionysys Lardner, (1793 – 1859), britischer Arzt

KristallkugelHeute selbstverständlich, vor 150 Jahren noch mit vielen Ängsten und Unsicherheiten verbunden. Das spannende daran ist ja eigentlich dass solche Dinge immer wieder vorkommen. Das neue wird oft gefürchtet, manchmal zu Recht, manchmal zu unrecht.

Die eigentliche Kunst besteht ja irgendwie darin im Vorhinein zu wissen wo diese Unsicherheit gerechtfertigt ist, und wo nicht. Bei der Eisenbahn war sie wohl überzogen – Ich bin schon oft mit dem Zug gefahren (als Bahnfreund – aber das ist eine andere Geschichte), und meine Atmung geht immer noch. Bei der Kernspaltung so als anderes Extrem waren die sorgen doch eher gerechtfertigt. Und dabei gab es auch da jede Menge Pläne wofür man Atomkraft und insbesonderes auch Atombomben nicht einsetzen könnte (siehe Operation Plowshare).

Heute aktuell ist da ja unter anderem das Thema “Elektrosmog”, und die Schädlichkeit von diversen funkenden Geräten. Auch bei mir aktuell die Gefahren von Wireless LAN am Arbeitsplatz. Leider ist bei allen berechtigten Vorbehalten die Diskussion oft inkonsequent. Einerseits haben die Menschen Angst vor der Strahlung durch den Accesspoint da draußen, gleichzeitig aber das Handy in der Hosentasche.

Wahrscheinlich hilft auch hier nur eines: Die Sorgen ernst nehmen, viel Geduld und immer sachlich bleiben …. und weiter nach der Kristallklugel suchen, ob die Ängste nun berechtigt sind oder nicht ….

Soundtrack zur Suche: The Seeker (The Who)

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Wunder(n)

Philosophicum

Ein Krieger des Lichts glaubt.
Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder. Weil er sich sicher ist, dass seine Gedanken sein Leben verändern können, verändert sich sein Leben. Weil er sicher ist, dass er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese Liebe auch.
Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt.
Und dann hört er Kommentare wie diesen: »Wie naiv er doch ist!«
Aber der Krieger weiß, dass es sich lohnt. Für jede Niederlage gibt es zwei Siege. Alle, die glauben, wissen das.
Handbuch des Kriegers des Lichts – Paulo Coelho

Wunder, das ist etwas das geschieht manchmal einfach so, nicht oft, aber doch ab und an einmal. Und sie liegen nicht auf der Strasse, sind nicht immer glieich zu sehen, sind nicht auffällig, suchen einen nur selten auf. Aber sie sind da, die kleinen Wunder des Alltags. Eine Blume am Wegesrand, ein Lächeln in der Strassenbahn, ein Blick. Alles das und noch viel mehr kann man finden, wenn man nur genau schaut, und wenn man bereit ist das Wunder auch zu sehen. Und sehen kann man sie jeden Tag, und das oftmals an Orten an denen man die gemeint hat, welche zu finden. Und das ist das grösste Wunder würd ich sagen.

Playlist: Josh Groban – My December (obwohl der ja eigentlich erst morgen anfängt)

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Sonntagsarbeit

I, me & myself

In Stille nachdenken, geduldig Wissen erwerben und dies unermüdlich andere lehren – das ist nicht zu lernen, das muß man haben.
Konfuzius

Nach einem gemütlichen faulen Sonntag bahnt sich die nächste Arbeitswoche schon unaufhaltsam ihren Weg. Und das gemeine daran ist dass die diesmal schon am Sonntag abend los geht.

Ich bin Montag und Dienstag mal wieder als Lehrer in Security-Fragen unterwegs, und die Veranstaltung beginnt bereits am Sonntag abend. Also noch mal raus in die Kälte, aber auf der anderen Seite macht sowas auch unheimlich viel Spass, und ist immer wieder eine interessante Erfahrung.

Ich find ja. dass man da als Lehrer mindestens genau soviel lernt wie als Schüler

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Nach – Denken

Philosophicum

Vom Geben

Ein reicher Mann sagte: Sprich uns vom Geben.

Und er antwortete: Ihr gebt nur wenig, wenn ihr von eurem Besitz gebt

Erst wenn ihr von euch selber gebt, gebt ihr wahrhaft.

Denn was ist euer Besitz anders als etwas, das ihr bewahrt und bewacht aus Angst, dass ihr es morgen brauchen könntet?

Und morgen, was wird das Morgen dem übervorsichtigen Hund bringen, der Knochen im spurlosen Sand vergräbt, wenn er den Pilgern zur heiligen Stadt folgt?

Und was ist die Angst vor der Not anderes als Not? Ist nicht Angst vor Durst, wenn der Brunnen voll ist, der Durst, der unlöschbar ist?

Es gibt jene, die von dem Vielen, das sie haben, wenig geben – und sie geben um der Anerkennung willen, und ihr verborgener Wunsch verdirbt ihre Gaben.

Und es gibt jene, die wenig haben und alles geben. Das sind die, die an das Leben und die Fülle des Lebens glauben, und ihr Beutel ist nie leer.

Es gibt jene, die mit Freude geben, und die Freude ist ihr Lohn.

Und es gibt jene, die mit Schmerzen geben, und der Schmerz ist ihre Taufe.

Und es gibt jene, die geben und keinen Schmerz beim Geben kennen: weder suchen sie Freude dabei, noch geben sie um der Tugend willen;

[....]

Khalil Gibran, Der Prophet

Es ist komisch, und je mehr ich darüber nachdenke umso weniger versteh ich die Welt eigentlich. Warum wird man heute wirklich schon komisch angesehen wenn man freundlich ist.

Nicht dass ich jemand bin der jetzt absolut selbstlos, loszieht, um in Afrika für eine bessere Welt zu kämpfen, und auf alles Materielle verzichtet (Hut ab vor Menschen die das tun, aber ich könnte das nicht). Es geht um die Kleinigkeiten des Allatges. Heutzutage erntet man ja schon verblüffte blicke wenn man jemandem im Supermarkt an der Kasse den Vortritt lässt, oder eine Türe aufhält. Jemanden in der Strassenbahn anzulächeln ist ja bisweilen schon ein echtes Sakrileg. Von Enladungen und kleinen Geschenken will ich ja gar nicht erst reden…. Und wenn so etwas doch mal ankommt, produziert es paradoxerweise dann oft auch gleich ein schlechtes Gewissen beim gegenüber.

Ich sehe sowas als kleine Geschenke, die weder Gegenleistung fordern, noch eine Schuld bedeuten. Es ist einfach so wie es ist, ein kleiner Akt von Freundlichkeit in einer offenbar schon sehr vom Egoismus geprägten Welt.

Etwas für jemand anderen tun, das kommt heute schon sehr selten vor. Verständnis für den anderen vielerorts ein Fremdwort. Und Rücksicht schon aus dem Wortschatz der meisten Verschwunden. Dass in so einer Welt Freundschaft oder gar Liebe einen schweren Stand haben ist eigenlich wenn man sich die Rahmenbedingungen ansieht nicht wirklich verwunderlich.

Was bleiben einem da noch für Möglichkeiten heute? Die Freundlichkeit an jenen Ort packen wo ihn auch der Rest der Welt aufhebt? Bequemer wärs vermutlich und mit weniger Persönlichem verbunden. Aber bringts das?

Ich glaubs (noch?) nicht. Ich muss ja sagen ich hab dazu schon sehr viel widersprüchliches erlebt – um nicht zu sagen verwirrendes. Aber ich denk mir noch immer, dass die Welt nicht so sein kann wie sie sich in letzter zeit oft präsentiert hat. Das kanns einfach nicht sein. Weil wenn doch, dann sind wir alle miteinander Arm dran.

Listening to: Joan Baez – Blowin’ I The Wind (Dort ist wahrscheinlich auch die Antwort auf diese Fragen)

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Business … Klasse !

I, me & myself

Eine Fahrt mit der Eisenbahn kann ich beim besten Willen nicht als Reise bezeichnen. Man wird ja lediglich von einem Ort zum anderen befördert und unterscheidet sich damit nur sehr wenig von einem Paket.
John Ruskin (1819 – 1900)

Wenn man heutzutage per Flugzeug unterwegs ist stellt ich oft ein ganz ähnliches Gefühl ein. Allerdings erfährt das Paket manchmal – ganz selten – auch eine gewisse Sonderbehandlung. So geschehen heute. Ich hab gestern das erste mal per Internet für meinen Flug nach amsterdam eingechecked, das ist an sich ja schon recht nett, und ich konnte mir auch einen guten Platz in der Economy-Class aussuchen (10 A – beim Notausgang). Wie ich heute zum Gate komme mit meiner ausgedruckten Bordkarte, meint der KLM Mitarbeiter der mir die ‘echte’ Bordkarte gibt “Yoir seat is 4F, we have upgraded ypu to Business-class.” Ich grinse nur leicht verträumt, murmle noch ein thank you und ab in dem Flieger. Und erst am weg runter wird mir klar dass das ziemlich praktisch ist, weil man da zum beispiel auch noch ein Frühstück bekommt (normalerweise muss man in der economy class ja schon froh sein wenn man ein Glas Wasser bekommt).

Nach den Verspätungen von letztem Montag war das heute eine angenehme Überraschung die KLM mir da bereitet hat; das könnten sie ruhig öfter machen.

Und dann sind wir buchstäblich in den Sonnenaufgang gestartet, und das war auch ein atemberaubender Anblick, zu sehen wie die Wolken und die Landschaft in ein rotes licht getaucht sind, und die Sonne gerade im Aufgehen ist. Leider konnt ichs nicht fotografieren, weil zu dem Zeitpunkt noch nix elektrinisches erlaubt war.

Und dazu Reinhard Mey – Ueber den Wolken. Weil ich heute wieder ein kleines stück dieser Grenzenlosigkeit gesehen hab

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verSPÄTung

I, me & myself

Wenn Steine hunderttausende von Jahren ohne zu murren ruhig am gleichen Fleck liegen können, müßte es dir doch möglich sein, fünf Minuten Verspätung ohne Lamento zu ertragen.
Christa Schyboll (*1952)

Die heutige Reise nach Amsterdam war von vielen kleinen solchen Verspätungen geprägt. Nachdem ich um 5 aufgestanden bin, war meine Laune auch noch nicht so wirklich ausgeruht in der früh. Jedenfalls war das Taxi zum Flughafen für Punkt 6 bestellt (um 7:20 geht das Flugzeug). Ich stehe also in der Kälte vor dem Haus. Es ist bereits 10 Minuten nach 6 und noch immer kein Taxi da. Langsam macht sich nervosität breit, und ich fang an das Telefon herauszukramnen … denn ich will ja meinen Flieger nicht verpassen. Doch grad als ich anrufe, biegt das Auto gottseidank um die Kurve. Also auf zum Flughafen – mit den in diesen Kreisen üblichen 160 auf der Autobahn. Nach einem kleinen Stau auf der Rampe in Schwechat hab ich es aber noch rechtzeitig hin geschafft.

Um an der laaaaaaaangen Schlange beim Check-In vorbeizukommen hab ich mich aufs Automaten-Gambling verlegt. Das hat auch erstaunlich gut funktioniert. Dann zum Flugzeug, eh schon etwas in Eile, aber gut geschafft. Ich sitz im Flieger, und warte, und warte…. denn die Startfreigabe hat auch ein wenig Verspätung. Deshalb sind wir dann erst kurz vor 8 losgeflogen.

In Amsterdam angekommen, schnellen Schrittes quer durch den ziemlich geräumigen Flughafen, denn normalerweise ist das Gepäck schneller beim Förderband als die Passagiere … Normalerweise. Heute aber hat es ein bisserl länger gedauert. Also wieder warten… nach einer viertel Stunde dann hat es sich doch noch blicken lassen.

Damit stand der Zugfahrt in die Stadt ja nichts mehr im Wege, ausser … genau! … der Zug hat Verspätung. Und was ist auf der Anzeigetafel zu lesen: “Vertaging 5min”. Das war ja heute klar.

Aber schlussendlich hab ich es geschafft, allen Verspätungen zum Trotz, gemütlich in mein Hotel und zum Meeting zu kommen.

Passend dazu: Joesi Prokopetz – Taxi

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