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Roma

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Sollte man sich Sorgen machen, wenn eine Strassenbahn dort wo normalerweise das Fahrziel stehen sollte (und in Rom in der Regel gar nix steht), sich den Fahrgaesten so praesentiert?

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Dort scheints keinen zu stoeren. Und ueberhaupt nehmens die Roemer recht locker mit dem (oeffentlichen) Verkehr. Wenn mal ein Falschparker der Bim im Weg steht, legen sie – nachdem sie das Problem ausfuehrlichst diskutiert haben – selbst Hand an:

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Verkehr(te) Welt

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Es ist zum …. *censored*
– ich, heute

Die Wienerzeitung Online schreibt heute mal wieder einen Artikel ueber das neue Konzept der Wiener Linien fuer den Strassenbahnverkehr am Ring, dessen 2. Phase haette heuer kommen sollen. Nur Wien ist ja was oeffentlichen Verkehr betrifft bekanntlich anders.

Die SPÖ Simmering hat nun erfolgreich erkaempft, dass man oeffentlich nicht in den 3. Bezirk kommt. Offenbar ist das ‘Im Regen stehen’ am Schwarzenbergplatz so toll und traditionsreich, dass man das nur ja nicht abschaffen darf. Ein weiterer Meilenstein im kundenfreundlichen oeffentlichen Verkehr in Wien.

Das einzige was die Politik verbessern will ist das angebot an U-Bahn Linien in Gegenden wo sie kaum wer braucht. Dafuer sind dann ploetzlich die Milliarden(!) Euro da. Aber sonst wird das Angebot nicht verbessert weil es zu teuer ist…..

Ueberall anders auf der Welt wird im Angesicht von teurer werdenden Benzin und Klimawandel der Oeffentliche Verkehr ausgebaut. Nur Wien ist halt anders, und wie es ausschaut noch stolz drauf.

Danke lieber Hr. Häupl! Danke liebe Wiener SPÖ!

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Kulinarischer Notstand

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greenfield

An welcher Futtergrippe soll man denn nun seinen mittäglichen Hunger stillen, wenn das Lokal der Wahl der Krippe zum Opfer gefallen ist? Wobei … wer im Porzellanladen sitzt, der sollte nicht mit Elefanten werfen, denn die Rechtschreibung ist schon ein Hund….

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Faschings(um)zug

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Solange der Fasching währt, verehren wir die Lüge,der Rolle treu mit lächerlichem Ernst.
Johann Christoph Friedrich von Schiller, (1759 – 1805)

Faschingsumzug StrassenbahnIch bin ja nun eigentlich kein grosser Fan von Faschingsumzügen oder den “Närrischen Treiben” im Allgemeinen. Und dass es heute in der Währingerstrasse einen Faschingsumzug gab, wusste ich eigentlich nur daher, dass die Straßenbahn nicht durch die selbe fahren konnte. Der Zufall wollte es aber dass ich dann doch zur Zeit des Umzuges da durch spaziert bin. Und es was eigentlich auch wie ich es erwartet hab: Viele Leute und laute Musik deren Stil mir nicht liegt.

Dann aber kam ich dort zur Spitze des Umzuges, und was da ganz vorne gestanden ist, hat für den Rest durchaus entschädigt. So eine alte Straßenbahn ist irgendwie immer wieder ein schöner Anblick. Außerdem hat es mich daran erinnert, dass ich endlich einmal ins Straßenbahnmuseum gehen sollte – wenn es dann im Mai wieder offen hat….

Die restlichen Schnappschüsse sind hier

Dazu Sound von Philipp Glass, der vor kurzem übrigens 70 wurde: Train to São Paulo aus Powaqqatsi

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Kristall+wellen

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Es ist dem Menschen unmöglich, die hohen Geschwindigkeiten der Eisenbahn zu ertragen. Sein Atmungssystem wird zusammenbrechen; Tod durch Lungenbluten wird die Regel sein.
Prof. Dr. Dionysys Lardner, (1793 – 1859), britischer Arzt

KristallkugelHeute selbstverständlich, vor 150 Jahren noch mit vielen Ängsten und Unsicherheiten verbunden. Das spannende daran ist ja eigentlich dass solche Dinge immer wieder vorkommen. Das neue wird oft gefürchtet, manchmal zu Recht, manchmal zu unrecht.

Die eigentliche Kunst besteht ja irgendwie darin im Vorhinein zu wissen wo diese Unsicherheit gerechtfertigt ist, und wo nicht. Bei der Eisenbahn war sie wohl überzogen – Ich bin schon oft mit dem Zug gefahren (als Bahnfreund – aber das ist eine andere Geschichte), und meine Atmung geht immer noch. Bei der Kernspaltung so als anderes Extrem waren die sorgen doch eher gerechtfertigt. Und dabei gab es auch da jede Menge Pläne wofür man Atomkraft und insbesonderes auch Atombomben nicht einsetzen könnte (siehe Operation Plowshare).

Heute aktuell ist da ja unter anderem das Thema “Elektrosmog”, und die Schädlichkeit von diversen funkenden Geräten. Auch bei mir aktuell die Gefahren von Wireless LAN am Arbeitsplatz. Leider ist bei allen berechtigten Vorbehalten die Diskussion oft inkonsequent. Einerseits haben die Menschen Angst vor der Strahlung durch den Accesspoint da draußen, gleichzeitig aber das Handy in der Hosentasche.

Wahrscheinlich hilft auch hier nur eines: Die Sorgen ernst nehmen, viel Geduld und immer sachlich bleiben …. und weiter nach der Kristallklugel suchen, ob die Ängste nun berechtigt sind oder nicht ….

Soundtrack zur Suche: The Seeker (The Who)

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Blue Monday

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Wer hofft, hat schon gesiegt und siegt weiter.
Jean Paul, (1763 – 1825)

Blue MoonSchlechter Montag, hoffentlich wird der Rest der Woche ein bisschen besser… Aber wenn Jean Paul recht hat wird das schon… hoffentlich ….

Change the World (Eric Clapton)

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Where I were

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Kultur … oder so

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Gestern auch mal wieder eine Runde der Kultur gewidmet (alle heiligen Zeiten wenigstens einmal):

Die Ausstellung Stadt.Leben.Wien in der Albertina ist doch sehr sehenswert.

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Wieder was gelernt.

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Irgendwie ist es immer schwierig, über dinge zu Diskutieren, ohne die begriffe wirklich zu kennen. Gestern ging es mir ein wenig mit dem Begriff der “Metrosexualität” so. Alle reden davon, aber zumindest ich hätt das aus dem Stand so nicht erklären können. Aber wie immer – Wikipedia bildet:

Der Begriff Metrosexualität wurde 1994 erstmals vom britischen Journalisten Mark Simpson publiziert. Aus “metropolitan” und “heterosexual” zusammengesetzt bezeichnet die Metrosexualität weniger eine sexuelle Ausrichtung, als einen extravaganten Lebensstil heterosexueller Männer, die keinen Wert auf Kategorisierung in ein maskulines Rollenbild legen.

Der Definition nach lassen metrosexuelle Männer auch die feminine Seite ihrer Persönlichkeit zu und zeigen nach außen hin Verhaltensweisen, die bis dato eher dem Lebensstil von Frauen oder dem Klischee des homosexuellen Mannes zugeordnet wurden. Metrosexualität ist ein moderner Lebensstil, der von der modischen Ausrichtung nicht mehr zwischen Frau und Mann differenziert.

So legen Metrosexuelle viel Wert auf Frisur und Styling. Sie gehen zur Pediküre und Maniküre und geben viel Geld für Mode und Kosmetik aus. Metrosexuelle Männer tragen unter Umständen auch Röcke oder andere Kleidungsstücke, die für Männer bisher als unangebracht galten. Sie sind eine wichtige Zielgruppe für die Mode- und Kosmetikindustrie. Ihre Funktion als lukrative Marktlücke und die erheblichen Werbeanstrengungen in diesem Bereich werfen die Frage auf, inwiefern Metrosexualität ein durch Werbung künstlich hochgespielter Hype ist.

So, das war damit auch die intelektuell gute Tat zum Tag, damit kann das Wochenende beginnen.

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Verspätung

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Wenn deine Eile am größten ist, ist auch deine Verspätung am größten.
Aus Irland

Heute am Flughafen mal eine ganz neue Variante einer Verspätung:

Auf die Durchsage haben sie ja immerhin verzichtet, aber sowas wie “Achtung eine Verspätungsdurchsage: Flug IN 912 hat voraussichtlich Null Minuten Verspäting”.

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