I, me & myself

Neue Fotos

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Und wenn es sonst schon keine Posts gibt – ich habe meine Fotos aktualisiert und einiges neues ist auch dazugekommen. Zu finden wie immer hier. Und sonst? – erstmal nix!

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Voll Dampf

I, me & myself

Im Leben muß man manchmal einen Zug zu verpassen wissen.
Paul-Jean Toulet, (1867 – 1920)

Vor gut einem Monat hab ich diesen Zug nicht verpasst. Weil die Westbahn einen runden Geburtstag gefeiert hat – den 150er nämlich gab es einen historischen Zug mit einer fast 100 Jahre alten Dampflok. Da kann man mal erleben wie man frueher gereist ist – viiiiiiel gemuetlicher ….. und verrauchter :-) Denn wenn so ein Altes Dampfross in den Bahnhof einfährt bleibt kein Auge trocken – die Tränen vom Russ sind gewiss

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Heute rast man von Wien nach Linz in nicht einmal 100 Minuten. Das Erlebnis der Reise besteht abwechselnd aus Tunnel und Lärmschutzwand. Damals hat man Zeit gebraucht; mit Zwischenstopp furs Nachtanken so um die 6 Stunden. Aber man hat Zeit die Landschaft anzuschauen, sich zu Unterhalten, gemütlich was zu essen und sich zu entspannen. Wobei natürlich eine Nostalgie-Fahrt nochmal was besonderes ist, weil im Zug eigentlich alle die Reise zum Ziel haben. Jedenfalls ein recht originelles Erlebnis.

Hier gibt es noch ein paar Fotos:

Und zum dazu hören empfiehlt sich natürlich die Eisenbahnerballade von Reinhard Mey

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SETI@blog

I, me & myself

Himmel, laß mich nur kein Buch von Büchern schreiben.
Georg Christoph Lichtenberg, (1742 – 1799)

Frei nach Lichtenberg sollte man ja dann eigentlich auch nicht ueber das bloggen bloggen. Trotzdem riskiere ich das hier mal. Ich hab mich naemlich gefragt, ob hier überhaupt noch fallweise jemand vorbeischaut, nachdem ich dauernd umgezogen bin und auch lange Zeit Funkstille war. Nicht dass es eigentlich fuer die Eintraege an sich relevant sein sollte, aber dennoch nicht ganz uninteressant. Deshalb werfe ich hier mal die Frage in den Cyberspace ob es denn noch eine Leserschaft da draussen gibt.

Wenn nicht, dann hab ich wenigstens den Vorteil beliebigen Bloedsinn hier zu verewigen ;-)

Sonst ist der blog ja sowieso mehr eine Erinnerung an die eigene Vergangenheit – quasi das eigene Tagebuch. Aber auch wieder nicht ganz, weil es ja gleichzeitig auch öffentlich ist. Dadurch bietet es die Moeglichkeit des Feedbacks, aber schränkt durchaus auch die möglichen Geschichten ein – ‘liebes geheimes Tagebuch’ spielt es hier nicht. Vermutlich ist auch das der Grund diverser schreiberischer Durststrecken.

So nun aber Schluss mit blog-blog, zurueck in die wirkliche welt – mit der Aufforderung an die leserschat die doch da ist, sich vielleicht mal in einem Kommentar zu verewigen….

Soundtack dazu: Shakespears Sister – Hello

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Après-ski

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Sport macht aus der romantischen Natur eine Zirkusmanege.
Peter Altenberg, (1859 – 1919)

So jetzt war ich also nach 15 Jahren zum ersten mal wieder auf Ski-Urlaub. Und die gute nachricht vorweg: im Gegensatz zum letzten mal sind diesmal alle Knochen heil geblieben.

PenguinUnd das obwohl wir ja auch wirklich zum Ski fahren gekommen sind – Wind und Wetter zum trotz so quasi. Aber einiges hab ich doch gelernt in der letzten Woche:

  • Der Ski-Verleih hatte dich tatsaechlich Schuhe in Mondo-Groesse 33.0 lagernd (entspricht eh nur 52 1/3 oder so).
  • Carving-Schi sind bei weitem nicht soooo toll wie alle immer tun. Grad fahren ist gar nocht so einfach. Aber vielleicht lag das auch nur daran dass meine Leih-Schi Wachs nur vom hoerensagen kennen.
  • In den letzten 15 Jahren duerfte das Hirn der Schi-Fahrer allergings auch eher abgebaut haben. Schauen und Ruecksicht nehmen ist offenbar wirklich eine aussterbende Tugend. Aber wenigstens war in der Woche nicht ganz so viel los auf der Piste.
  • Bei einem Sturm in einer Gondelbahn sitzen ist nicht uebermaessig lustig. Vor allem dann wenn die Bahn aus Sicherheitsgruenden immer wieder kurz angehalten werden muss, man selbst aber gerade auf dem Weg nach oben drinnen sitzt. Mit uns sass dabei noch ein vermutlich aus England stammendes Paar. Und Sie – auch Deutsch koennend – hat sich dann gleich in 2 Sprachen gefürchtet. Nach dem wir dann endlich oben waren, war noch die Huerde, auch die Piste fuers runterfahren zu finden (Mit der Gondel haetten wir sowieso nicht mehr fahren duerfen). Aber wir haben uns eisern durch die frischen Schneeverwehungen ins Tal gekaempft
  • Hervis hat keine Schi-Schuhe Grösse 33 (“Na bei uns ist bei 31,5 Schluss”)

Aber alles in allem wars ganz lustig, mal wieder auf Schiern zu stehen (und dazu noch auf echtem richtigem Schnee). Und ich glaub das werd ich auch mal wieder machen.

Bei der Musik gaebs zwar vieles was zum Titel passt (siehe Wikipedia – ein witziger Artikel), aber winterliche Klaenge gibts auch woanders.

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Grenzgänge

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Seine Instinkte soll man besser nicht überreden.
Erich Limpach, (1899 – 1965)

Stop Bisher hat mich mein Instinkt nur selten im Stich gelassen. Und im Moment zieht er wieder mal alle Register, mir ein “Achtung” unterzujubeln. Das gemeine dran ist ja nur, dass der Instinkt zwar recht gut daran ist, zu Warnen, aber mit den Alternativen eher zurückhaltend ist.
Und die Optionen sind jetzt auch nicht die Besten:

  • Weitermachen wie bisher … geht nicht weil das jetzige System seine Grenze des Wachstums bereits erreicht oder sogar überschritten hat.
  • Weiter machen wie ursprünglich geplant … das hebt zwar die Grenze von oben auf, der Weg führt aber geradewegs mitten in ein riesiges Minenfelt gespickt mit Zeitbomben … und ich hörs schon ticken.
  • Alternative Pläne … keine … auch schlecht

Also besteht die Auswahl derzeit zwischen schlecht, schlechter und nicht ….
allerdings beginnt sich in meinem Kopf auch langsam ein Hauch einer Idee zusammenzuziehen … vielleicht wirds ja doch noch was, denn woraufs ankommt ist was am Ende rauskommt.
Hoffentlich ists noch nicht so weit, aber eine gute Nummer: It’s the End of the World as We Know It (R.E.M.)

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Bilderreise

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So, Bloggen zwar spärlich über die Weihnachtstage (ganz meiner Blog-Theorie entsprechend), aber immerhin die Fotos von der USA Reise gibt es jetzt:
http://homepage.univie.ac.at/ulrich.kiermayr/galleries/30_Reisen/Californien_Dezember_2005/

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Back 4 good …

I, me & myself

Ich habs geschafft und bin wieder heil im Lande. Schön war es, spannend, viele interessante Eindrücke.

Jetzt beschäftig ich mich mal damit dem Jetlag auszuweichen, mehr von der Reise gibts in den Nächsten Tagen. Vorher muss ich mal die Fotos sortieren.

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Leaving On A Jetplane…

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So es ist soweit, ich sitze gerade an Flughafen, startklar nach USA. Ich bin schon sehr gespannt was mich auf der anderen Seite des grossen Teichs erwartet. So ich dort Netzwerk finde, werde ich euch an dieser Stelle auch ausführlich berichten.

So long ….

John Denver – Leaving on a Jetplane

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Winter

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Es wächst viel Brot in der Winternacht,
weil unter dem Schnee frisch grünet die Saat;
erst wenn im Lenze die Sonne lacht,
spürst du, was Gutes der Winter tat.
Friedrich Wilhelm Weber (1813 – 1894)

Jo der Winter hat echt schöne Seiten manchmal. Am Samstag hab ich jedenfalls auch mal ein wenig die Wintertauglichkeit meines Autos getestet, und bin eine Runde durch die Vorstadthügel Wiens gekurvt.

War echt spannend, von sonnenschein innerhalb wenigern Meter sich in diese Landschaft zu verlaufen:

Jedenfalls hat sich das Auto auch als Winterfest erwiesen.

Tori Amos – Winter

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Schlaf Wandeln

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Der Schlaf ist die Nabelschnur, durch die das Individuum mit dem Weltall zusammenhängt.
Christian Friedrich Hebbel (1813 – 1863)

Schlaf ist gut, und ich bin der geborene Siebenschläfer. Aber heut hab ich wieder gesehen, dass es eigentlich auch ohne geht. 4 Stunden davon, dann auf und um 9 einen Vortrag halten – 90 Minuten, Englisch. Es geht; mehr sogar es ging deutlich flüssiger als gestern.

Vielleicht sollt ich das schlafen wirklich auf das Notwendigste beschränken – 4h scheinen ja auch zu genügen. Ob das aber auf dauer gut geht ?!

Listening to (hoffentlich ohne dabei einzuschlafen): Allison Krauss – Baby Mine

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