Quelle:
"Salzburger Nachrichten" vom 20. Juni 2005
ZITAT ANFANG
Wunsch an Techniker
[Leserbrief von Hans Helmut Stoiber, 5010 Salzburg]
Wer viel in der Stadt umherwandert, mag bemerken, dass da und dort seitens
der Gemeinde Salzburg Arbeiten besonderer Art stattfinden, und zwar (man höre!)
erfreuliche. Denn da werden Elemente der öffentlichen Beleuchtung ausgewechselt
- so, dass das Licht nach unten strahlt und daher nicht blendet. Damit wird dem
Übelstand abgeholfen, der anderwärts schon als "Lichtverschmutzung" ins
allgemeine Bewusstsein gedrungen ist und speziell in Salzburg durch (völlig
unnötige und einseitige, daher auch hässliche) Anstrahlung besonderer Gebäude
ihren Höhepunkt findet.
So wäre zu hoffen, dass sich eine längst fällige
Bewusstseinsbildung (auch beim Land, das ein eigenes Lichtregime hat) breitmacht
und zuletzt (vor allem wenn das abundante Baustellenlicht endlich ausgegangen
sein wird) dem Stadt-Salzburger das schenkt, was eigentlich allen Menschen
zukommen sollte: Der natürliche Nachthimmel über seinem Kopf.
ZITAT ENDE