Projekt “Feministische Internationale Beziehungen und Staatstheorien. Mögliche Verknüpfungen am Beispiel Geschlecht und militärische Privatisierung”

seit Mai 2013: Projektleitung (Elise Richter-Stipendium, FWF)

Die Privatisierung von Sicherheit hat in den letzten Jahren sowohl im zivilen als auch im militärischen Bereich stark zugenommen. Dieser Prozess hat geschlechtsspezifische Auswirkungen und verändert die Zusammenhänge zwischen Staat, Krieg und Geschlecht in globalen und lokalen Kontexten. Um diese Entwicklungen besser zu verstehen, entwickelt das Projekt eine umfassende Perspektive auf die theoretischen und empirischen Verknüpfungen von Geschlechterverhältnissen auf der staatlichen und der internationalen Ebene. Zu diesem Zweck werden zwei zentrale feministische Theorietraditionen – feministische Staatstheorien und feministische Internationale Beziehungen – miteinander verbunden. Dadurch wird eine geschlechtersensible Analyse von aktuellen Transformationen des Staates und seiner Sicherheitsregime im internationalen Kontext ermöglicht.

KooperationspartnerInnen:

Cynthia Enloe (Clark University, Worcester, Massachusetts, US)
Paul Higate (University of Bristol, UK)
Trevor McCrisken (University of Warwick, UK)