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IPW Lecture: Humanitarian Borderwork

Vortragende: Polly Pallister-Wilkins (University of Amsterdam)
Moderation: Saskia Stachowitsch (IPW, Universität Wien | oiip)

Mittwoch, 13. Juni 2018, 17:30 Uhr
Österreichisches Institut für Internationale Politik (oiip)
Berggasse 7, 1090 Wien

Einladung-ipw-lectures-Pallister-Wilkins-13-06-18

Abstract [Englisch]:
Europe’s borders have become places of suffering and death as safe and legal routes are closed to those fleeing conflict, persecution and poverty. As a result a range of actors from state agencies, humanitarian organisations, volunteer NGOs and individual citizens undertake a range of practices to relieve this suffering and prevent deaths. I call these practices ‘humanitarian borderwork’. Here humanitarian principles concerned with saving lives, alleviating suffering and bearing witness are enacted in border settings. These border in turn are the products of a range of practices by people, organisations and states. They are produced and reproduced through constant work, referred to as borderwork. The enactment of humanitarian principles changes borderwork from work concerned with stopping, defending and securing territory to work concerned with securing lives. This lecture aims to introduce the concept of humanitarian borderwork and analysis if and how it reorients border practices and politics.

Um Anmeldung per E-Mail an info@oiip.ac.at wird gebeten!
Weitere Informationen zur Veranstaltunsgreihe finden Sie unter folgendem Link.

Neugewähltes Mitglied der ÖAW

ÖAW1Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) hat am 20. April 2018 acht WissenschafterInnen der Universität Wien, darunter auch Saskia Stachowitsch, aufgrund ihrer herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und ihres fachlichen Ansehens als neue Mitglieder in die Akademie aufgenommen. Hier finden Sie die Links zur Aussendung des Instituts für Politikwissenschaft, der Universität Wien und der ÖAW.

Livestream & Podcast: Pod schütze Österreich – Reden zur Lage der Nation(en)

Episode 6, TERROR UND FALL DES TERRITORIUMS: 19. Mai, 18 Uhr

Redner STUART ELDEN, Professor für Politische Theorie und Geografie an der Universität Warwick
Respondent*innen GUDRUN HARRER Journalistin und Nahostexpertin und SASKIA STACHOWITSCH, Professorin für Internationale Politik an der Universität Wien

Die Verbindung von Staat und Territorium galt lange als fixiert, die Welt geteilt durch Grenzen, die klar und unveränderlich sind. Diese Staatsgrenzen markieren scheinbar klare Linien zwischen Innen- und Außenpolitik. Nach dem 2. Weltkrieg versuchte die Internationale Gemeinschaft, diese Grenzen auf Dauer zu stellen und Interventionen ins Territorium souveräner Staaten zu ächten. Die Welt nach dem Kalten Krieg sah eine fortschreitende Schwächung der Verbindungen zwischen diesen Ideen – unter anderem die Intervention im Kosovo und in der Folge eine Reihe von Interventionen, die auf George W. Bushs Erklärung des „Krieg gegen den Terror“ in Afghanistan, Irak, Libyen und kürzlich in Syrien folgten. Diese Interventionen stellen die Souveränität von Staaten innerhalb ihrer Hoheitsgebiete auf die Probe, auch wenn die meisten von ihnen Versuche darstellen, den territorialen Status zu wahren. Die Rede schildert den historischen Hintergrund und stellt die Frage, ob die Staat-Territoriums-Relation dadurch porös wird und was das letztlich bedeuten würde.

Weitere Informationen zum Livestream und Podcast von “Pod schütze Österreich” finden Sie unter folgendem Link.

 

Neuerscheinung: Feminist Global Political Economies of the Everyday

Herausgegeben von Juanita Elias und Adrienne Roberts

Mit einem Kapitel von Saskia Stachowitsch und Amanda Chisholm: “Everyday Matters in Global Private Security Supply Chains: A Feminist Global Political Economy Perspective on Gurkhas in Private Security

2018, 148 S.
Routledge
Hardcover ISBN: 978-1138570443

Feminist GLobal Political Economies of the Everyday

This collection interrogates the multifaceted ways in which global transformations are constituted by deeply gendered socio-economic practices at the level of the ‘everyday’. It brings feminist insights to bear on the emerging International Political Economy (IPE) debates about ‘the everyday’, showing how gender is key to understanding how political economy is enacted and performed at the local level, by non-elites, and via various cultural practices. Drawing on ‘everyday’ IPE and a longer-standing body of feminist scholarship that documents and theorizes the mutually constitutive nature of, on the one hand, global markets, and on the other, households, families, relations of social reproduction and gendered socio-economic practices, this collection charts the lived realities of people and communities across a wide range of sites and spaces of the global political economy. It considers how globalizing capitalism affects and is in turn affected by Argentine sex workers, Nepalese private security contractors, Canadian call centre workers, Southeast Asian domestic workers, workers and players in British bingo halls, working class households in the UK, and much more. It demonstrates, through detailed empirical research, that a gender lens is crucial for understanding how, and on what terms, individuals and households are becoming ever more enmeshed in capitalist social relations, and how they actively and creatively resist these processes. The chapters originally published as a special issue in Globalizations.

Can Women Stop War?

Talk mit Botschafterin Swanee Hunt
Chair: Saskia Stachowitsch

Donnerstag, 19. April 2018, 17:30 Uhr
Österreichisches Institut für Internationale Politik (oiip)
Berggasse 7, 1090 Wien

Invitation swanee hunt

Hier geht es zur Registrierung. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter folgendem Link.

Future Strategists Hub des Netzwerks Shabka

Keynote: Saskia Stachowitsch und Wolfgang Wosolsobe

Mittwoch, 7. März 2018
Landesverteidigungsakademie Wien
Stiftgasse 2a, 1070 Wien

Mit Saskia Stachowitsch, der wissenschaftlichen Leiterin des Österreichischen Instituts für Internationale Politik, und Wolfgang Wosolsobe, dem ehemaligen Generaldirektor des EU-Militärstabs, werden ExpertInnen aus der politischen Forschung und Praxis die Eröffnung des Future Strategists Hub am 07. März 2018 übernehmen.

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Der Future Strategists Hub ist eine Initiative, die dazu beiträgt, Europapolitik außen-, entwicklungs- und sicherheitspolitisch zu gestalten. Als proaktives zivilgesellschaftliches Netzwerk blicken wir über den Tellerrand und denken die Zukunft Europas abseits des Mainstreams.

Der Workshop fördert die Ausbildung und Vernetzung von jungen Talenten aus Zivilgesellschaft, Forschung, Beratung, Studium, NGOs und Verwaltung in der Erstellung von progressiven Politikempfehlungen. Erfahrene ExpertInnen aus verschiedenen Themenbereichen unterstützen dabei die Übersetzung von qualifizierter Forschung und kritischem Denken in politische Praxis. Besonders wichtig ist uns dabei Interaktion, Transdisziplinarität und Innovation.

Ziel des Future Strategists Hub ist es konkrete Politikempfehlungen zu Themen, die Europa bewegen, zu entwickeln und damit strategische Optionen für die Europäische Union aufzuzeigen. Bei einem informativen Get-Together präsentieren wir unsere Ergebnisse MedienvertreterInnen, EntscheidungsträgerInnen und der Öffentlichkeit.

Mehr über diese Veranstaltung finden Sie unter folgendem Link.

Master-Seminar: Neue Perspektiven auf globale Sicherheitspolitik (2017W)

Termine: Mi 11.10.2017 bis 31.01.2017, 11:30-14:45, HS 2 (A218), NIG 2. Stock
Infos zur Lehrveranstaltung finden Sie im Vorlesungsverzeichnis.

Sicherheit ist in den letzten Jahrzehnten zu einem dominanten gesellschaftspolitischen Thema geworden. Dies betrifft sowohl die globale als auch die nationale und lokale Ebene und schließt militärische sowie zivile Sicherheitskonzepte, -institutionen und -politiken mit ein. Gleichzeitig haben sich die strukturellen und kulturellen Bedingungen von Sicherheitspolitik stark gewandelt. Neue Akteure (private Sicherheits- und Militärfirmen, transnationale Agenturen, NGOs, Public-Private Partnerships, lokale Nachbarschaftswachen, etc.) erlangen immer größere Bedeutung in der modernen Sicherheitsarchitektur. Zudem werden immer mehr gesellschaftliche Bereiche (z.B. Migration, Geschlechterpolitik, Wirtschaftspolitik) einer sicherheitspolitischen Logik unterworfen. Die Bedeutung von Konzepten wie Sicherheit, Risiko, Bedrohung, Schutz usw. wird dabei gesellschaftlich stetig neu verhandelt: Wer/was gilt als schützenswert, wer/was als Bedrohung und welche Lösungsansätze werden als sinnvoll und notwendig erachtet? Diese Prozesse sind auf komplexe Art und Weise mit der Transformation sozioökonomischer und politischer Ungleichheiten in geschlechtsspezifischer, ethnischer und nationaler Hinsicht verbunden.

Vor diesem Hintergrund vermittelt die Lehrveranstaltung die Grundlagen traditioneller sowie kritischer Sicherheitsforschung, mit Fokus auf die forschungspraktische Umsetzung letzterer. Anhand zentraler Texte beleuchten wir die Konzepte nationale, internationale und globale Sicherheit sowie kritische Ansätze in der Sicherheitsforschung (z.B. critical security studies, human security, (in)securitization theory, feminist security studies, postkoloniale Ansätze, globale politische Ökonomie, etc.). Erarbeitete theoretische und methodische Zugänge werden anschließend in eigenen Forschungsarbeiten angewandt.

Thematisch bearbeiten wir sowohl klassische sicherheitspolitische Themen wie Krieg und Militarisierung, staatliche Akteure und internationale Organisationen, als auch aktuelle Fragestellungen zu Grenzsicherheitspolitiken, Sicherheit im zivilen Bereich, sowie nicht-staatlichen Akteuren, wie der globalen Sicherheitsindustrie und transnationalen Akteuren wie Frontex.

Neuerscheinung: Jüdische Identitäten und antisemitische Politiken im österreichischen Parlament 1861-1933

Herausgegeben von: Saskia Stachowitsch und Eva Kreisky

2017, 336 S.
24 x 17 cm
978-3-205-20094-9

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Dieses Buch widmet sich der Beteiligung von Jüdinnen und Juden an der Entwicklung des österreichischen Parlamentarismus sowie ihren Konfrontationen mit Antisemitismus als Strategie parlamentarischer Politik. Das vielfältige Wirken jüdischer ParlamentarierInnen in Abgeordnetenhaus und Herrenhaus des Reichsrats sowie im Nationalrat der Ersten Republik wird anhand einer Kollektivbiographie und einer Analyse von Parlamentsdebatten sichtbar gemacht. Die Untersuchung geht außerdem den Transformationen von Antisemitismus im Parlament sowie den dagegen entwickelten Widerständen nach. Damit stellt das Buch einen politikwissenschaftlichen Beitrag an der Schnittstelle von Judentums-, Antisemitismus- und Parlamentarismusforschung dar.

Für mehr Informationen folgen Sie bitte diesem Link.

Markets, Men, and Mercenaries. Private Security through the Lens of Gender, Race, and Global Political Economy

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Markets, Men, and Mercenaries. Private
Security through the Lens of Gender,
Race, and Global Political Economy

 

Vortragende: Amanda Chisholm
(Newcastle University)
Saskia Stachowitsch
(Universität Wien)

Moderation: Claudia Brunner
(Universität Klagenfurt)

Donnerstag, 29. Oktober 2015, 18:00 Uhr

Hörsaal 1 (Zi.nr. A0212)
Institut für Politikwissenschaft
Universitätsstraße 7/2. Stock, 1010 Wien

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