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Neuerscheinung: The Palgrave International Handbook on Gender and the Military

Herausgegeben von: Rachel Woodward und Claire Duncanson

Mit einem Kapitel von Saskia Stachowitsch und Amanda Chisholm: “Military Markets, Masculinities, and the Global Political Economy of the Everyday: Understanding Military Outsourcing as Gendered and Racialised

2017, 580 S.
Palgrave Macmillan UK
Hardcover ISBN: 978-1-137-51676-3 | E-Book ISBN: 978-1-137-51677-0

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The Palgrave International Handbook of Gender and the Military provides a comprehensive overview of the multiple ways in which gender and militaries connect.  International and multi-disciplinary in scope, this edited volume provides authoritative accounts of the many intersections through which militaries issues and military forces are shaped by gender.  The chapters provide detailed accounts of key issues, informed by examples from original research in a wealth of different national contexts.  This Handbook includes coverage of conceptual approaches to the study of gender and militaries, gender and the organisation of state military forces, gender as it pertains to military forces in action, transitions and transgressions within militaries, gender and non-state military forces, and gender in representations of military personnel and practices.  With contributions from a range of both established and early career scholars, The Palgrave International Handbook of Gender and the Military is an essential guide to current debates on gender and contemporary military issues.

Von der Warnung bis zum Ultimatum – Drohungen in der Politik. Über die Einsätze, Bedeutungen und Funktionen eines – fragwürdigen? – Instruments.

Ö1 “Punkt Eins”  | 11.08.2017
Gäste: Univ.-Prof. Dr. Saskia Stachowitsch, Professorin für Internationale Politik, wissenschaftliche Leiterin des OIIP und Prof. Markus Kornprobst, M.A., Ph.D., Professor für Internationale Beziehungen, Diplomatische Akademie Wien.
Moderation: Barbara Zeithammer.

(c): Punkt eins 11.08.2017, ORF/Ö1

Mit “Feuer, Wut und Macht, wie die Welt es so noch nicht gesehen hat” droht der US-amerikanische Präsident Donald Trump dem nordkoreanischen Regime und prahlt mit seinen Atomwaffen. Die Führung Nordkoreas präzisierte am Donnerstag ihre Angriffspläne, drohte erneut damit, mehrere Raketen in Richtung der Insel Guam abzufeuern und bezeichnet seine strategischen Waffen als “wichtiges militärisches Mittel, um entschlossen den politischen und wirtschaftlichen Druck der USA sowie ihre militärischen Drohungen zu kontern”.

Politiker aus Europa und China mahnen beide Staaten zur Mäßigung; weltweit wächst die Verunsicherung: Wie sind derartige Drohungen zu bewerten und zu interpretieren? Und wie könnte es nun weitergehen? Welche Möglichkeiten gibt es, aus der Spirale der gegenseitigen Drohungen auszusteigen?

Für Barbara Zeithammer und ihre Gäste Saskia Stachowitsch und Markus Kornprobst sind die jüngsten Ereignisse Anlass, über die Drohung als politisches Mittel zu diskutieren.

Saskia Stachowitsch ist Professorin für Internationale Politik am Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien und wissenschaftliche Direktorin des OIIP – Österreichisches Institut für Internationale Politik. Markus Kornprobst ist Professor für Internationale Beziehungen und Fachbereichsleiter für Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen an der Diplomatischen Akademie Wien.

Welche Bedeutung haben Drohungen in internationalen Beziehungen, welche Auswirkungen auf die Glaubwürdigkeit eines Staates? Sind sie primär als Zeichen von Schwäche und Hilflosigkeit zu interpretieren oder als möglicherweise letztes, legitimes Mittel in einem Konflikt? Lassen sich aus der Geschichte Schlüsse ziehen, wie oft und wann Staaten Drohungen wahr gemacht haben, nur aus Angst, ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren und als Schwächling zu gelten, würden sie zurückrudern?

Master-Seminar: Neue Perspektiven auf globale Sicherheitspolitik (2017W)

Termine: Mi 11.10.2017 bis 31.01.2017, 11:30-14:45, HS 2 (A218), NIG 2. Stock
Infos zur Lehrveranstaltung finden Sie im Vorlesungsverzeichnis.

Sicherheit ist in den letzten Jahrzehnten zu einem dominanten gesellschaftspolitischen Thema geworden. Dies betrifft sowohl die globale als auch die nationale und lokale Ebene und schließt militärische sowie zivile Sicherheitskonzepte, -institutionen und -politiken mit ein. Gleichzeitig haben sich die strukturellen und kulturellen Bedingungen von Sicherheitspolitik stark gewandelt. Neue Akteure (private Sicherheits- und Militärfirmen, transnationale Agenturen, NGOs, Public-Private Partnerships, lokale Nachbarschaftswachen, etc.) erlangen immer größere Bedeutung in der modernen Sicherheitsarchitektur. Zudem werden immer mehr gesellschaftliche Bereiche (z.B. Migration, Geschlechterpolitik, Wirtschaftspolitik) einer sicherheitspolitischen Logik unterworfen. Die Bedeutung von Konzepten wie Sicherheit, Risiko, Bedrohung, Schutz usw. wird dabei gesellschaftlich stetig neu verhandelt: Wer/was gilt als schützenswert, wer/was als Bedrohung und welche Lösungsansätze werden als sinnvoll und notwendig erachtet? Diese Prozesse sind auf komplexe Art und Weise mit der Transformation sozioökonomischer und politischer Ungleichheiten in geschlechtsspezifischer, ethnischer und nationaler Hinsicht verbunden.

Vor diesem Hintergrund vermittelt die Lehrveranstaltung die Grundlagen traditioneller sowie kritischer Sicherheitsforschung, mit Fokus auf die forschungspraktische Umsetzung letzterer. Anhand zentraler Texte beleuchten wir die Konzepte nationale, internationale und globale Sicherheit sowie kritische Ansätze in der Sicherheitsforschung (z.B. critical security studies, human security, (in)securitization theory, feminist security studies, postkoloniale Ansätze, globale politische Ökonomie, etc.). Erarbeitete theoretische und methodische Zugänge werden anschließend in eigenen Forschungsarbeiten angewandt.

Thematisch bearbeiten wir sowohl klassische sicherheitspolitische Themen wie Krieg und Militarisierung, staatliche Akteure und internationale Organisationen, als auch aktuelle Fragestellungen zu Grenzsicherheitspolitiken, Sicherheit im zivilen Bereich, sowie nicht-staatlichen Akteuren, wie der globalen Sicherheitsindustrie und transnationalen Akteuren wie Frontex.

Politik mit der Mauer – Donald Trump und Perspektiven fuer Lateinamerika und Europa

Ö1 | Journal Panorama | 04.07.2017

Die Beziehungen zwischen den USA und ihrem südlichen Nachbarn waren immer schon problematisch. Doch seit Donald Trump neuer US-Präsident ist, ist man in Mexiko alarmiert.

Trump hat Mexikaner im Wahlkampf pauschal als Kriminelle und Drogendealer verunglimpft und er hat versprochen, die gesamte Grenze durch eine Mauer abzuschirmen; wenn es nach ihm geht, sollen die Mexikaner für diesen Schutzwall auch noch selbst bezahlen. Gleichzeitig will der neue Präsident der USA auch das Nordamerikanische Freihandelsabkommen NAFTA neu verhandeln. Er sieht vor allem die US-Autoindustrie unfair behandelt. Mit der Frage, ob diese Pläne realistisch sind und was sie für Migration, Freihandel und die sogenannten “Illegals”, also illegal in den USA lebende Latinos bedeuten, hat sich eine Lateinamerikatagung in Wien befasst.

IPW Lecture: Gender Stereotyping in the Military

Vortragende: Cornelia Weiss (Military Lawyer)
Moderation: Saskia Stachowitsch (IPW, Universität Wien)

Donnerstag, 11. Mai 2017, 16:45 Uhr
Hörsaal II, NIG, Erdgeschoß Universitätsstraße 7, 1010 Wien

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Mehr über diese Veranstaltungsreihe finden sie unter dem folgenden Link.

Abstract [English]
Gender stereotyping happens in all sectors of society, but it plays a particular role in the military. Understanding how women and men are stereotyped illuminates the hidden nature of gender prejudice. Such gender prejudice harms not only individuals; it harms national and international security. Courts have served and are serving an important role in naming detrimental gender stereotypes in the armed forces, exposing their harms, and determining how they infringe on rights. In this lecture, Cornelia Weiss addresses the successes that the courts have had in addressing gender stereotyping while arguing that militaries, for the sake of national and international security, must be proactive in eliminating gender stereotyping.

Neuerscheinung: Jüdische Identitäten und antisemitische Politiken im österreichischen Parlament 1861-1933

Herausgegeben von: Saskia Stachowitsch und Eva Kreisky

2017, 336 S.
24 x 17 cm
978-3-205-20094-9

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Dieses Buch widmet sich der Beteiligung von Jüdinnen und Juden an der Entwicklung des österreichischen Parlamentarismus sowie ihren Konfrontationen mit Antisemitismus als Strategie parlamentarischer Politik. Das vielfältige Wirken jüdischer ParlamentarierInnen in Abgeordnetenhaus und Herrenhaus des Reichsrats sowie im Nationalrat der Ersten Republik wird anhand einer Kollektivbiographie und einer Analyse von Parlamentsdebatten sichtbar gemacht. Die Untersuchung geht außerdem den Transformationen von Antisemitismus im Parlament sowie den dagegen entwickelten Widerständen nach. Damit stellt das Buch einen politikwissenschaftlichen Beitrag an der Schnittstelle von Judentums-, Antisemitismus- und Parlamentarismusforschung dar.

Für mehr Informationen folgen Sie bitte diesem Link.

IPW Lecture: Rape Loot Pillage. The Political Economy of Sexual Violence in Armed Conflict

Vortragende: Sara Meger (Central European University)
Moderation: Saskia Stachowitsch (IPW, Universität Wien)

Donnerstag, 23. März 2017, 16:45 Uhr
Hörsaal II IPW, NIG, Erdgeschoss
Universitätsstraße 7, A 1010 Wien

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Den Link zur Veranstaltungsreihe am Institut für Politikwissenschaft finden Sie hier.

Abstract:
In recent years, the world has become all too aware of the prevalence of rape and other forms of sexual violence perpetrated in war. This form of gendered violence has repeatedly made headlines, in conflicts like South Sudan, Darfur, Burundi, and the DR Congo. As a result, rape has become an increasingly common consideration in foreign policy, with sexual violence becoming the cornerstone of the UN’s Women, Peace, and Security agenda. Recognized in at least 13 UN Security Council resolutions passed since 2000, ‘rape as a weapon of war’ is considered a security threat on par with nuclear and biological weapons, terrorism, and arms proliferation. Despite this, policy and aid programs have seemingly had little impact on the perpetration of sexual violence in conflict. In this lecture, Sara Meger underscores some of the problematic assumptions that have underpinned international scholarship, advocacy, and policy that has shaped how we think about and respond to sexual violence in war, and offers an alternative framework based on feminist and political-economy analysis.

Feminism & Militarism: Reflections on a Complicated Relationship

Feminism&Militarism-flyer

Feminism & Militarism
Reflections on a Complicated Relationship

Nov. 18-19, 2016, Fromm Hall, University of San Francisco
[Workshop by invitation only, Contact feminismmilitarism@gmail.com]

Opening roundtable (free & open to the public):
What’s at stake in the conversation about feminism and militarism?

With: Aaron Belkin (San Francisco State University)
Annick Wibben (University of San Francisco)
Sam Cook (UC Santa Cruz)
Saskia Stachowitsch (UC Berkeley/University of Vienna)