Studiolo 2000

Index


Resumee und Ergänzungen zur Ausstellung "GotikSchätze Oberösterreich" Linz, Schloßmuseum 2002
 
Textlich unveränderte Online-Fassung der Erstpublikation: "Schwerpunkte der Kirchenarchäologie in Oberösterreich, in: Studien zur Kunst- und Kulturgeschichte, Festschrift Benno Ulm, Oberösterreichische Heimatblätter, 40. Jg., H. 3/4, 1986, S. 191 - 207."
 
Archäologisch-kunsthistorische Untersuchungen in der Pfarrkirche St. Martin in Attersee, OÖ
Onlinefassung von "Archäologisch-kunsthistorische Untersuchungen in der Pfarrkirche St. Martin in Attersee, OÖ, in: Beiträge zur Mittelalterarchäologie in Österreich 1/1985, S. 48 - 57."
 
Die Baugeschichte der Stadtpfarrkirche von Steyr im Mittelalter
Online-Fassung der Erstpublikation: Die Baugeschichte der Stadtpfarrkirche von Steyr im Mittelalter, in: R. Koch, B. Prokisch (Hsg.), Die Stadtpfarrkirche von Steyr, Steyr 1993, S. 23 - 54.
 
Notizen und Materialien zum mittelalterlichen Baubetrieb
Beiträge zu Baubetrieb und Bauhandwerk im Mittelalter. Historische Steinmetztechniken und Analyse von Werkzeugspuren. Datierung von Quadern aufgrund der Bearbeitungsspuren; Stufeneinteilung nach Karl Friederich, historische Darstellungen etc. (unpubliziert).
Geologisch-bauhistorische Untersuchungen zum Thema: Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Baugestein und Mauerwerkstruktur von der Romanik bis zur Renaissance am Beispiel der Burgen von Starhemberg, Emmerberg und Merkenstein im südlichen Niederösterreich?
 
(Verschiedenes in Bearbeitung
Wr. Schatzkammer: Insignien)
Azimut-Notizen
Fortpflanzung von Absteckfehlern - Achsknick
Johann Wolfgang von Goethe als Bauforscher
einige seltsame Beobachtungen über die aus dem frühen 12. Jahrhundert stammenden Stadttürme von Bologna
Linz, St. Martin, Urkunde von 799
Transkirption und Übersetzung der lat. Urkunde von 799, in welcher Graf Gerold, Schwager Karls d. Großen, von Bischof Waltrich von Passau die Martinskirche von Linz erbittet, welche vorher der Cappelan Rodland innehatte. Älteste Urkunde, in welcher Linz erstmals erwähnt wird.
Keilspalttechnik
Die Technik, Steine mit Keilen zu spalten, wurden schon von den Ägypern verwendet. Die sogenannten "Keilbuchsen" oder "Keiltaschen" finden sich aber auch bei Steinspaltungen bis in jüngste Zeit. Der "altartige" Charakter der Keiltaschen führt oft zu wilden zeitlichen Spekulationen und mystischen Deutungen, insbesondere dann, wenn solche Spuren der Steinspaltungstechnik auf sogenannten "Findlingen oder Rundlingen" entdeckt werden. Bei näherer Betrachtung erweisen sich solche "Rechtsaltertümer" (man legte angeblich bei Gottesurteilen die Hand in den Steinspalt - vgl. "Bocca della Verità" in Rom, S. Mara in Cosmedin) als mehr oder weniger gelungene Versuche einer neuzeitlichen Steingewinnung ("Bauernsteinbrüche").
Mauerwerk - Kern und Schale
Mittelalterliches Mauerwerk ist meist zweischalig. Zwischen die beiden sichtbaren Außen- und Innenschalen wird die Mauerspeise eingefüllt. Das Verhältnis von äußerer Struktur und innerem Aufbau verändert sich während des Mittelalters. (Beispiele zur Binnenstruktur mittelalterlicher Schalenmauern)
Wetzrillen, Schleifspuren, Teufelskrallen, Wetzmulden u. ä. an altägyptischen Tempelbauten
Unter diesen Begriffen werden längliche, meist vertikale Einritzungen und Rinnen vornehmlich in mittelalterlichen Außenmauern von europäischen Kirchenbauten verstanden. Über ihr Alter und ihren Zweck wird bis heute - mit leider zunehmender Mystifizierung - theoretisiert. Solche Schabespuren gibt es auch an ägyptischen Tempelanlagen, woraus sich ableiten läßt, daß sich viele der Vorstellungen über die damit verbundenen - vermeintlich in Vergessenheit geratenen - mittelalterliche Kulte und Rituale selbst ad absurdum führen. Die vermeintliche Datierung ins "Finstere Mittelalter" erscheint angesichts der Befunde an ägyptischen Bauten mehr als fraglich. Derzeit wird dahingehend im Ägyptologie-Forum diskutiert. Materialien zur Problematik werden bis zu einer geplanten Zusammenfassung unter obigem Link gesammelt und fallweise ergänzt.
Etwas über mittelalterliche Baugerüste
Einige Anmerkungen und Beispiele zum Thema Rüstlöcher und Dachspuren. Dazu zeitgenössische Darstellungen zu den verschiedenen Gerüsttypen vom 12. bis ins 16. Jahrhundert.


© Dr. Rudolf Koch, Wien 2005 
(Publikationen)


../rudolf_koch2003/index.htm
../bauformen/Index.htm
../studiolo_2000a/index.html
../studiolo_2000/index.htm